OT Bienenschutz

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Bei dem Discounter L..L gibt es ein kleines feines und ausführliches Büchlein über bienenfreundliche Gärten in Verbindung mit einer kleinen Tüte Bienen-Blumenmischung.
Wie geschaffen für ein naturbewusstes Ostergeschenk..

leider hab ich es grad erst gesehen und mein Wichtelpäckchen ist schon weg, aber
vielleicht hat der/die eine oder andere von Euch ja Interesse..
müsste in jedem L..l diese Woche im Angebot sein..
(Bücher-Romane gibt es im Übrigen auch .. )
LG Wanda

 

Die OGS Aachen-Walheim beteiligt sich aktiv am Bienenschutz. Vorgestern kamen am Nachmittag Schüler vorbei, die eine besondere Aktion vorstellten: Per Unterschrift erklärt man sich bereit, einen Quadratmeter seines Gartens nur den Bienen zur Verfügung zu stellen. Dann bekommt man ein Tütchen mit einer bienenfreundlichen Blumensamenmischung zum Aussäen.

Sie kämen im Sommer auch gucken, meinten die beiden gewitzten Jungs.

 

das ist echt ne tolle Aktion.

Wir haben den Garten auch total umgestaltet - bei uns dürfen nur noch bienenfreundliche Blumen und Sträucher wachsen. Und wir haben ein Insektenhotel, wo Wildbienen überwintern. Es war ein Bündel Schilfrohr, was als Vorhang gedacht, aber nicht genutzt wurde und "erst mal" auf dem Schuppendach "geparkt" wurde. Und dort tummelten sich letztes Frühjahr viele Wildbienen 🐝

 

Hm, zu Lidl schaff ich es glaub nicht... aber ich hab gerade heute zwei "Bienenhotels" getöpfert :o) Bienenfreundliche Blumen hol ich noch.

 

Unser lidl hat das nicht (mehr?). Macht aber nichts, weil es inzwischen an so vielen Stellen solche Samen gibt, dass ich mir selber schon längst welche gekauft habe. Ich hatte aber schon die letzten Jahre viele Bienen und Schmetterlinge, scheine also von Haus aus einen bienenfreundlichen Garten zu haben.

 

hatten wir ein großes Stück unseres Gartens bienenfreundlich mit Wiesenblumen gestaltet und hatten einmal viel Spaß an den Blumen und dann auch an den Bienen und Schmetterlingen. Diesmal soll noch einmal ein Stück "Bienenwiese" dazukommen. Übrigens: Hier hat auch EDEKA an der Kasse noch Samentütchen dazugegeben, als ich meine "Bienenmischung" dort kaufte.

 

Als Blumenwiese zu gestalten. Zuvor war dieser Teil Voliere für die Aufzucht von Kleintieren, Kücken und kleinen Entchen.

 

Zuvor war dieser Teil Voliere für die Aufzucht von Kleintieren, Kücken und kleinen Entchen.

Dann ist es, um nachher nicht frustriert zu sein, ganz sicher sinnvoll, den Oberboden abzutragen (eine Spatentiefe reicht dicke) und den Rest mit ungewaschenem Sand zu mischen. Weil, das ist dann heftig überdüngt, und gerade Blumenwiesen brauchen es mager!

 

Zuvor war dieser Teil Voliere für die Aufzucht von Kleintieren, Kücken und kleinen Entchen.

Dann ist es, um nachher nicht frustriert zu sein, ganz sicher sinnvoll, den Oberboden abzutragen (eine Spatentiefe reicht dicke) und den Rest mit ungewaschenem Sand zu mischen. Weil, das ist dann heftig überdüngt, und gerade Blumenwiesen brauchen es mager!

Wir haben sie schon 5Jahre nicht als solche genutzt, war nur Wildwuchs drauf, sprich Gras und Quecke. Ich werde es umgraben, dann die Rasensaat mit Blumensaat mischen und werde sehen wie es wird.

 

Wir haben sie schon 5Jahre nicht als solche genutzt, war nur Wildwuchs drauf, sprich Gras und Quecke. Ich werde es umgraben, dann die Rasensaat mit Blumensaat mischen und werde sehen wie es wird.

Wenn Du Freude dran haben willst, kann ich nur empfehlen, die Quecke vorher unbedingt zu entfernen (wenn Du eh umgräbst, könntest Du mit ebenso viel Arbeit halt gleich den Spaten voller Erde auf eine Schubkarre packen und wegtun) und keine Rasensaat mit reinzumischen. Gras kommt eh und ist viel wuchsstärker als die Blütenpflanzen!

 

Vielen Dank für Deine Tips, mal schauen wie ich es mache.

 

Vielen Dank für Deine Tips, mal schauen wie ich es mache.

Vielleicht magst Du ja mal berichten. Ich finde sowas ja immer hochspannend!! :-)

 

 

Ja, die sind gut und sinnvoll. Vor allem der Tipp, sich regionales und gutes Saatgut zu besorgen. Die EDEKA- und Co-Tütchen sind nämlich durchaus nett - aber oft nicht zielführend. Im EDEKA-Tütchen (hab ich auch gekriegt) sind nur Einjährige, aber man möchte ja länger etwas von der Wiese haben, da ist wichtig, daß auch mehrjährige dabei sind. Dann sollte man überlegen, ob man das Wiesenstück weiter nutzen möchte, dann empfiehlt sich mähbarer Kräuterrasen. Weil zB die EDEKA-Mischung bis 1,50 hoch wird. Und wenn man, wie wir, keine vollsonnige Fläche hat, dann muß man eh andere Mischungen nehmen.
Hier (zB)
https://www.gaertnerei-strickler.de/suche.php?...
gibt es Mischungen, die nachher nicht für Enttäuschung sorgen. Und man bekommt mit dem Saatgut auch eine gute Anleitung mitgeliefert.

 

Hier (zB)
https://www.gaertnerei-strickler.de/suche.php?...
gibt es Mischungen, die nachher nicht für Enttäuschung sorgen. Und man bekommt mit dem Saatgut auch eine gute Anleitung mitgeliefert.

Das ist ja ein guter Tipp, danke!

 

eine Initiative von „Demonstrationsbetriebe ökologischer Landbau“, www.demonstrationsbetriebe.de.
Auf der Tüte ist auch eine App vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft angegeben „Bienen-App“. Ich habe sie gerade heruntergeladen, ob sie etwas taugt, kann ich mit meinem marginalen Wissen nicht beurteilen. Dann gibt es noch eine Website: www.jede-bluete-zaehlt.de.
Edith ergänzt: Ich verstehe nicht, wie das Ministerium auf der einen Seite die Bienen schützen will und dann auf der anderen Seite Ackergifte mit Bienenkillern zulassen will 🤔🤦🏻‍♀️

 

Edith ergänzt: Ich verstehe nicht, wie das Ministerium auf der einen Seite die Bienen schützen will und dann auf der anderen Seite Ackergifte mit Bienenkillern zulassen will 🤔🤦🏻‍♀️
Ja, das kann auch ein normal und logisch denkender Mensch nicht verstehen!

 

Edith ergänzt: Ich verstehe nicht, wie das Ministerium auf der einen Seite die Bienen schützen will und dann auf der anderen Seite Ackergifte mit Bienenkillern zulassen will

Das versteht kein Mensch. Man versucht halt, sich einen grünen Anstrich zu geben und ansonsten weiterzumachen wie immer :-( Zum heulen!!

 

besteht aus 3 Abschnitten: einem kleinen Gemüsegarten, einem Blumenbeet und Rasen, auf dem das Trampolin und die Gartenmöbel stehen. Rasen ist eigentlich übertrieben, dort wächst viel Weißklee (wo immer viele Bienen sind) und Gänseblümchen. Das Blumenbeet ist extra für die Insekten, im Klee sind sie schon immer. Im Sandstein von unserem Stall fühlen sich jedes Jahr viele Hummeln wohl. Meinen Kindern gefällt das alles sehr gut. Neben unserer Streuobstwiese hat ein Bio-Imker seine Völker, von ihm kaufen wir unseren Honig und die Kinder dürfen ihm Löcher in den Bauch fragen. Leider erleben meine Kinder trotzdem nicht so eine lebendige, summende und surrende Wiese wie ich sie in meiner Kindheitserinnerung habe. Das finde ich echt schade. Schön finde ich, dass die Lebensmittelmärkte versuchen durch den Samen auf die Problematik aufmerksam zu machen. Schlimm finde ich, dass viele Leute Bio-Lebensmittel kaufen, wegen Mikroplastik schimpfen und: vor der Haustür ist ein pflegeleichter Steingarten mit Büschen, wo sich höchstens der Zünsler drüber freut.🙈

 

*Applaus* - ich stimme Dir völlig zu, was die "Garten"gestaltung Vieler angeht
Allerdings sollte man sich nichts vormnachen, was die Supermärkte angerht - die springen nur auf einen Zug auf, nächstes Jahr ists was anderes....

 

Allerdings sollte man sich nichts vormnachen, was die Supermärkte angerht - die springen nur auf einen Zug auf, nächstes Jahr ists was anderes

Aber wenn der Zug dieses Jahr fährt, ist doch auch schon was gewonnen - oder?

 

Aber wenn der Zug dieses Jahr fährt, ist doch auch schon was gewonnen - oder?

Fraglich. Mit diesen Saatmischungen ist es ähnlich wie mit den Baumarkt-Insektenhotels
(https://fjonka.wordpress.com/---/insektennisthilfe-was-taugt/ )
sie sind optisch hübsch, aber nicht nutzbar für die Insekten, denen man helfen möchte. Deshalb bleiben die Hotels weitgehend leer und sorgen letztlich für Enttäuschung, weil man mit dem Gefühl zurückbleibt "ich habs ja versucht, aber es bringt ja eh nix". Ebenso die Saattütchen: bunte Pracht, aber nur kurzlebig und im 2. Jahr schon "verunkrautet" und gejätet. Frust für die Bienenhelfer und wenig Nutzen für Wildinsekten.
Würden die Händler tatsächlich was gutes tun wollen, könnten sie taugliche "Hotels" oder Saatmischungen anbieten oder aber zumindest die schlechten NICHT. Damit wäre schon geholfen. Taugliche sind aber teurer.....

Ich bin die letzte, die gegen kleine, erste Schritte was hat (siehe auch mein "Kleinvieh" -thread, und ich bin große Anhängerin des "jeder Quadratmeter zählt". Aber ich finde einfach schade, daß mit dem guten Willen der Leute so ein Schindluder getrieben wird! Es ist wirklich bitter nötig, den Insekten zu helfen - das kann man aber sehr gut mit etwas mehr "Unkraut- und Unordnungstoleranz": die allermeisten Insekten leben jahrelang als Larven in Totholz, zum Beispiel, und viele Wildbienen brauchen lockeren Sandboden, um in ihn ihre Niströhren zu graben. Und viele sind (zumindest als Raupen/ Larven) spezialisiert auf einheimische Pflanzen, so daß ihnen Ringelblumen und Co nicht helfen. Leider.

 

vor der Haustür ist ein pflegeleichter Steingarten mit Büschen
Hihi, und so pflegeleicht sind die gar nicht. Ich gestatte mir die Schadenfreude, wenn ich die Besitzer ("einmal anlegen, nie wieder buckeln") dann regelmäßig in ihrer Bodenheizung "Unkraut" zupfen sehe...

 

vor der Haustür ist ein pflegeleichter Steingarten mit Büschen
Hihi, und so pflegeleicht sind die gar nicht. Ich gestatte mir die Schadenfreude, wenn ich die Besitzer ("einmal anlegen, nie wieder buckeln") dann regelmäßig in ihrer Bodenheizung "Unkraut" zupfen sehe...

Unser Nachbar macht es sich pflegeleicht. Mit Glyphosat. :-(

 

Welche Blümchen mögen "eure" Bienen denn am liebsten?
Eine ganze Wildmischung passt nicht so gut auf den Balkon, da würde ich lieber drei oder vier "Leckerbissen" einpflanzen.
Ich glaub, das Konzept Wildblumenwiese passt nicht so gut in Töpfe.

 

Oedi 5 days ago
RE: Bienen-Blumen
Ich glaub, das Konzept Wildblumenwiese passt nicht so gut in Töpfe.

*lol*
guck mal da: https://wildermeter.de/ eine superschöne Seite - ein Balkon in München und sein wildes Bienenleben (und Co) Da geht ganz viel, aber nein, eine Wildblumenwiese wird's nicht :-)
Aber es ist ja so: MEINE Bienen (und alle Honigbienen) sind Generalisten. Sie nehmen fast alles an Nektar, was sie kriegen können, und ihre Larven ziehen sie mit Pollen von ebenfalls fast allem, was es gibt, auf. Honigbienen brauchen MASSE, weil sie im Sommer an die 40.000 Mäuler sattkriegen müssen, und auch noch Brennstoff zum heizen im Winter in Form von Honig sammeln.
Aber dadurch, daß sie Generalisten sind, kommen sie überall klar, wo IRGENDWAS blüht, das Nektar und Pollen produziert - ihnen ist gedient mit allen Arten ungefüllter Blüten. Allerdings haben sogar sie inzwischen Probleme, weil es in unserer Landschaft zu grün ist! Ja, ZU GRÜN: Robotergemähte Rasen, auf denen nicht mal mehr ein Gänseblümchen zur Blüte kommt; überdüngte Koppeln, auf denen außer Löwenzahn nur noch Gras wächst, Kornfelder ohne Mohn- und Kornblumen (Korn ist Gras und ohne Nektar und Pollen), Gärten ohne Blumen, weil man da ja dann zu viel Arbeit hat, und sogar die Straßenbankette werden gemäht..... (okay, grau wie bei Schottervorgärten und Beton ist genauso schlimm *g*)
Noch schlimmer ist es aber für Wildbienen, die oft auf wenige Pflanzen spezialisiert sind.
Aber was hilft denn nun auf dem Balkon?
Kräuter wie Lavendel, Thymian, Oregano; bewachsene Wände (wilder Wein, Efeu, aber auch Kletterbohnen oder Wicken.) Frühblühende Zwiebelpflanzen (auch das geht auf dem Balkon, siehe verlinkte Seite) "Unkraut" stehenlassen. Ein gutes Insektenhotel aufhängen. Dran denken, daß es immer um Futter für Erwachsene UND für Larven UND um Nistplatz geht - sehr verschieden, denn oft fressen zB die Larven Pollen oder Insekten, oder aber die Raupen an Blättern, die Erwachsenen aber leben von Nektar. Und die Nistplätze müssen auch da sein, denn viele Insekten leben nur in einem "Revier" von 150 oder 200m Durchmesser.
Ohje, jetzt hab ich schon wieder eine lange Abhandlung geschrieben *gg* - wenn ich mit DEM Thema erstmal anfange, gibts kein Halten mehr..... sorry, aber es kann ja auch jederzeit wegklicken, wem's zu lang(weilig) wird. Mir ist das einfach sehr wichtig, und ich bin ja nicht umsonst im Naturgartenverein emsig unterwegs....

 

Achja fein, Kräuter sind eh schon da. Unkraut wächst auch :D, Bienenhotel gibt's auch. Und Blümchenansammlungen auf dem Rasen werden ummäht und stehengelassen :) Eine Wild-Ecke, ungemäht, gibt es vielleicht bald auch. Danke für die Tipps. Und nein, Oedi, das ist gar nicht langweilig, das ist super dass du dich so engagierst :)

 

Warum nicht ein kleiner Pott mit Brennesseln auf dem Balkon? Die riechen nämlich richtig gut (nach Sommer, finde ich), man kann die jungen Blätter in den Salat geben, mit den größeren Blättern mulchen, düngen, Tee machen und ausserdem gibt es etliche Schmetterlinge, deren Raupen darauf gerne leben und sich verpuppen. Aus den Wurzeln kann man eine prima Haarspülung machen.

 

Welche Blümchen mögen "eure" Bienen denn am liebsten?
Agastache. Ich habe Agastache Anisata (Anis-Ysop). Da gehen am Tag die Bienen und bei mir v. a. Hummeln dran, nachts die Nachtfalter; und wenn mensch sie stehen lässt, im Winter Meisen und Dompaffen an die Samen.
Im letzten Jahr habe ich mir 2 orange-blühende Agastache-Sorten dazu gekauft, die eine treibt wieder aus, ob ich mit meinem Samen von beiden was werden, weiß ich noch nicht. A. Anisata überlebt sowohl härteste Winter, samt sich aber auch massiv aus. Mensch kann Tee draus kochen, ich mag allerdings keinen Lakritztee. Die Blüten kann mensch in den Salat tun, und auch in der Vase sind die blauen Rispen schön.

 

(Anis-Ysop)

Du hattest mir ja mal Saat mitrgebracht, leider ist sie nicht aufgegangen - ist bei mir wahrscheinlich zu schattig. Dafür haben aber in diesem Jahr erstmals alle Kornelkirschen-Kinder geblüht :-)
Und Kornelkirschen sind ein schöner Ersatz für Forsythien. Forsythien sehen schön aus, haben aber weder Nektar noch Pollen. Kornelkirschen blühen um dieselbe Zeit auch sehr üppig gelb - und sind echte Bienen- und Hummelmagneten!

 

Nach Agastachen werde ich dann mal die Augen aufhalten :)

 

Welche Blümchen mögen "eure" Bienen denn am liebsten?
Agastache. Ich habe Agastache Anisata (Anis-Ysop). Da gehen am Tag die Bienen und bei mir v. a. Hummeln dran, nachts die Nachtfalter; und wenn mensch sie stehen lässt, im Winter Meisen und Dompaffen an die Samen.
Im letzten Jahr habe ich mir 2 orange-blühende Agastache-Sorten dazu gekauft, die eine treibt wieder aus, ob ich mit meinem Samen von beiden was werden, weiß ich noch nicht. A. Anisata überlebt sowohl härteste Winter, samt sich aber auch massiv aus. Mensch kann Tee draus kochen, ich mag allerdings keinen Lakritztee. Die Blüten kann mensch in den Salat tun, und auch in der Vase sind die blauen Rispen schön.

Kann ich fast zu 100% unterschreiben. Ich mag allerdings das aufgegossene (bei mir im Zweifelsfall kalt aufgegossen) ganz gerne trinken. Und die orangene Agastache habe ich noch nicht gefunden. Ich hatte mal noch eine Koreanische Minze, ebenfalls eine Agastache, die ähnelte dem Anis-Ysop bis auf Geschmack und ein Mini-Detail am Blütenstand (aber ebenfalls blau). Und sie war offenbar nicht so hartnäckig, die hat sich jedenfalls nicht von alleine gehalten auf dem Balkon. Was ich am Anis-Ysop noch mag: Der sät sich zwar aus wie blöd, aber mit einmal durchharken oder rauszupfen ist er auch schon entfernt; will sagen, man wird den auch wieder los, wenn man ihn partout nicht mehr wollen würde. Ich erfreue mich aber einfach weiter an den Pflanzen und ihrem Besuch.

 

habe ich hier gefunden.
Ich mähe zum Beispiel auch den Rasen so, dass die Stellen mit Gänseblümchen und die Taubnesseln (sehr begehrt bei den Bienen) stehen bleiben, auch der Giersch darf blühen.
Was hier noch gar nicht zur Sprache kam ist eine Wasserstelle für die Bienen. Ich habe Schalen mit Steinen und Wasser und auch mit leeren Schneckenhäusern und Wasser aufgestellt und da ist immer reger Andrang.

 

eine Wasserstelle

Bei Dir ist sie offenbar nötig, sonst würde sie ja nicht gut genutzt :-) Unter Imkern sind Wasserstellen umstritten, weil sich die Tiere dort leicht mit Krankheiten anstecken, aber wo keine Teiche, Bäche oÄ in der Nähe sind, legt man sie dann doch an. Unsere Bienen nutzen lieber kleinste Tröpfchen an Moos oder Frauenmantelblättern oÄ und gehen an offenes Wasser nur, wenns nicht anders geht, also bei langer Trockenheit.
Toll ist, Moos in die (wenigen) offenen Stellen zu setzen, denn die kleinen Insekten können schon in kleinen offenen Wasserstellen ertrinken weil sie sich wg. der Eigenspannung des Wassers nicht auf einen unbewachsenen Stein retten können. Sie trinken dann auch lieber aus feuchtem Moos als direkt am offenen Wasser. Letztes Jahr hatte ich bei der Dürre auch eine Wasserstelle im Garten, da konnte man das gut beobachten :-)

 

Das mit dem Moos ist eine prima Idee :)) werde ich machen. Danke !

 

Ich hatte eine gelbe Keramikschale aufgestellt, weil Bienen und Wespen immer am Wasserhahn saßen, was manche unliebsame Begegnung zeitigte. Die Schale war sehr beliebt (bei uns hat es in den letzten Jahren im Sommer oft wochenlang nicht geregnet) und man kam sich am Wasserhahn nicht mehr in die Quere. Eines Tages saß aber plözlich eine fette Kröte in der Schale und hat sich über die anfliegenden Leckerbissen gefreut... Leider ist die Schale jetzt kaputt. Muß ich etwas neues finden.🐝

 

Eines Tages saß aber plözlich eine fette Kröte in der Schale und hat sich über die anfliegenden Leckerbissen gefreut...

schlaues Tierchen!!! *lol*

 

Ich mähe zum Beispiel auch den Rasen so, dass die Stellen mit Gänseblümchen und die Taubnesseln (sehr begehrt bei den Bienen) stehen bleiben, auch der Giersch darf blühen.

:-)))

 

Nachdem ich das alles gelesen habe, bin ich mit meinem kleinen Garten auf einem guten Weg. Die noch freien Plätze werden mit heimischen bienenfreundlichen Pflanzen gefüllt, Lavendel und Salbei sind für das letzte noch anzulegende Beet auf jeden Fall fest eingeplant. Da wir im letzten Jahr schon viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge zu Besuch hatten, werden sie in diesem Jahr hoffentlich gerne wiederkommen.

 

... letztes Jahr haben wir dicke, abgestorbene Äste der Wisterie entfernt, die dann, hm, "ein paar Tage liegengeblieben" sind. Als sie dann weggeräumt werden sollten, waren überall kleine Löcher hineingebohrt und es herrschte reges Treiben da. Wir haben dann die Äste vorsichtig umgesiedelt, aber jetzt suchen wir einen endgültigen Platz für einen Holzbienen-Äste-Haufen. Ich wüsste aber gern, obs da eher sonnig sein soll, oder lieber nicht...

 

meinst Du jetzt "die" Holzbienen https://de.wikipedia.org/---/Holzbienen - die mögen's sonnig-warm und halten sich höchstens in lichtem Schatten auf, sagt der NABU Thüringen. Zitat: "Sonnenbeschienene Biotope mit starkem Totholz und mit großer Blütenvielfalt werden von den imposanten Brummern bevorzugt"
Oder meinst Du einfach Bienen, die in Holz nisten - da gibt's dann so'ne und so'ne. Die meisten graben nicht, wie die Holzbienen, selbst, sondern nutzen Gänge von Käfern. Und mögen es dabei eher sonnig-geschützt, damit die Larvengänge nicht verpilźen durch zu viel Feuchtigkeit.

 

meinst Du jetzt "die" Holzbienen https://de.wikipedia.org/---/Holzbienen - die mögen's sonnig-warm...
Hmm, was da unter "Lebensweise" steht, spräche ja eher für die große Holzbiene. Ich hatte sie allerdings nicht ganz so groß im Kopf.
Etwas Blattschneidendes ist hier auch unterwegs - allerdings hab ich die Täter noch nicht auf frischer Tat ertappt und sehe immer nur die runden Ausschnitte... Gibts nicht auch Wespen, die das machen?

 

Wespen weiß ich nicht, aber Raupen! Oder Ameisen, aber da weiß ich nicht, ob's die auch hier bei uns gibt.
Wenn Du bei den Löchern in den Glyzinien nicht wirklich was weißt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß es Käfer sind, weil halt die meisten Bienen nicht selbst graben. Aber das macht es ja nicht schlechter!
Totholz gehört eh zu den wichtigsten Lebensräumen, und zwar Totholz, das lange liegenbleiben darf, nicht etwa ein Brennholzstapel, der nach 3 Jahren im Ofen verschwindet (mitsamt all den Tieren und Pilzen und.... zum BEispiel, die Larven vom wunderhübschen Moschusbockkäfer https://fjonka.wordpress.com/---/vier-tage-mit-carl-gustav/ - die leben jahrelang in Totholz, der Käfer dann nur wenige Wochen draußen. Und das ist bei vielen so.
Insofern: Totholz in die Gärten!!!! Dick, dünn, stehend, liegend, sonnig, schattig ... :-)
- und es kann sogar ganz hübsch aussehen!
https://fjonka.wordpress.com/---/gefluppt/
https://fjonka.wordpress.com/---/tunu/

 

Totholz in die Gärten!!!! Dick, dünn, stehend, liegend, sonnig, schattig ... :-)
Genau! Seit vielen Jahren stehen hier zwei dicke Kirschbaumstammstücke. Da wuselt es hauptsächlich in den Ritzen. Oben drauf stehen Pötte mit Hauswurzen &Co.
Einen Holzstapel gibt es auch (der dazugehörige Ofen ist langst abgebaut). Es gibt einen Brettchenstapel und davor sind Aststücke verbaut. Die Bretter sind an manchen Stellen mit ganzen Flecken kleiner Kokons sehr fest zusammengeklebt. Bewohner konnte ich nie beobachten, nur die leeren (offenen) Zellen (sehen filzig-faserig aus). Beim Astholzstapel gibts die nicht, da sind die Abstände wohl zu groß.
Hast Du da eine Idee dazu?

 

Spinnen, schätze ich :-)
Aber innen drin wuselt es ganz sicher auch! :-)

 

Spinnen?? Die je einen ca 1 cm großen Kokon für ca 50 Nachkömmlinge basteln? Dicht nebeneinander und so fest, daß man die Holzscheite nicht mehr auseinanderziehen kann? Hmm. Was wäre das dann für eine Art?
---
Die Sache mit den Bücherskorpionen hab ich auch mal gehört. Ist spannend, aber ob das überall so praktikabel ist...

 

Woher weißt Du denn, das aus jedem Kokon nur einer gekommen ist? Vielleicht waren es viele Mamas mit jeweils nur 1 Kokon, aus dem aber Dutzende Kids kommen!?
Spinnenseide kann sehr fest sein, aber so fest? Es war bloß eine Idee, kein Wissen :-)

 

Hmm. Spinnen sind ja eigentlich eher Einzelgänger, oder? Kreuzspinnennester kenn ich, die kleinen gelben Pünktchen wuseln aus einer eher papierartigen Eierhülle. Andere Spinnen sieht man auch mit ähnlichen Eiern.
Vielleicht kann ich es mal fotografieren, das Holz ist ja noch da..

 

um 22 Uhr im Rahmen der Sendereihe "45 Min" die Doku "Unsere Bienen - Rettung in Sicht?"!

 

der Torben Schiffer, um den es da auch geht, ist ein ungeheuer spannender Kerl, er versucht mit anderen Bienenkästen und Bücherskorpionen der Bienenkrankheiten Herr zu werden. Ich war mal auf einer Veranstaltung mit ihm und dem Tautz, extrem spannend!!

 

die war klasse!
:-)

 

die war klasse!
:-)


Das stimmt, sogar für einen völligen Laien wie mich war es ausgesprochen interessant, auch wenn ich vermutlich gar nicht den vollständigen Inhalt verstanden habe.

 

http://www.beebetter.de
Gerade beim Durchbättern einer Zeitschrift entdeckt.
Kennt ihr das?
Da macht auch der Discounter mit, der das Büchlein vertreibt, das "Wanda-Buch" erwähnt hat.

 

http://wildermeter.de/susannes-staudentipps-2-stauden-richtig-einpflanzen/
Da gibts Tipps und auch einen Link zu einer Wilpflanzen-Balkonkasten-Mischung
:-)

 

Ui, hier war ja richtig viel los in meiner Abwesenheit... ich freue mich grad sehr, dass mein Hinweis zu dem Bienen- buch soviel Bienen- gesprächsstoff hergegeben hat..
Liebe Grüsse - jetzt wieder von zuhause aus - Wanda

 

nachtkrab13 17 hrs ago
Frage:
Bei mir summt es seit einigen Tagen am Küchenfenster, leider kann ich nicht genau sehen, ob es da eine Spalte o. ä im Holz ist. Vom Flugverhalten (Hinterbeine/HInterleib nach unten) und der Figur (plumper, keine erkennbare Wesepentaille) würde ich sagen es sind Bienen, gibt es Bienen, die an/in Dachbalken/Holzbalken Nester bauen?, angeflogen wird das Holz so von ca. 5- 10 Bienen.
Leider sind die Tierlein ständig in Bewegung und lassen sich dadurch nicht gut anschauen...
Ich lasse das Fenster jetzt lieber zu, eigetlich wollte ich das noch putzen... und da mein tierischer Mitbewohner auch gerne Jagd auf "Fliegendes" macht, und nicht, dass die Insekten ihn dann ins Mäulchen stechen, wenn er sie fängt und fressen will.
Ich beobachte das mal weiter...
Von meiner alten Wohnung kenne ich es, dass an den ersten warmen Frühlingstagen bienenähnliche Insekten meine Ytongsteinmauermit Löchern im Sturm erobert haben. Die flogen dann für einige Tage in der Vormittagssonne und nach meistens einer Woche war der "Spuk" dann vorbei... vielleicht sind das hier ja ähnliche...
Aber leider helfen mir meine Insektenbücherim Moment nicht weiter...

 

Oedi 7 hrs ago
RE: Frage:
Die gibt es, es gibt sogar recht einige davon. Aber sie brauchen dazu Löcher im Holz, sie nagen nicht selbst welche rein.
Aber Deine Beschreibung reicht mir nicht aus zu sagen, ob es tatsächlich solche Wildbienen sind. Ist es sichet, daß sie ins Holz fliegen, oder könnte es auch seib, daß sie eine Höhlung für sich entdeckt haben?

 

wingbluezwuzlwing 5 hrs ago
RE: Frage:
Hast Du Rolläden? Rollädenkasten sind sehr beliebt bei manchen Fliegern.
Bei uns hat mal eine Wespenart angefangen, in die Profile am geöffneten Fenster Zellen aus Lehm (kein "Papier") zu bauen. Bei meinem Bruder waren nach einem Tag auf einem Parkplatz in eine Lücke an der Hinterklappe ebenfalls drei Zellen aus Lehm gebaut. Aber das waren eindeutig Wespen.

 

Alle drei Bienenstöcke inclusive Bewohnerinnen wurden intakt vorgefunden ☺️

 

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