Irgendwo bellte ein Hund

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Mir war gar nicht klar, dass der Satz "Irgendwo bellte ein Hund“ als einer der klassisch abgedroschenen Sätze der Literatur gilt.
Nun habe ich das aber sowohl in der Taz http://www.taz.de/!5159650/, als auch im Blog von Isabel Bogdan gelesen. Was ist es eigentlich, das gerade diesen Satz so typisch macht? Natürlich kann auch irgendwo eine Krähe krächzen, oder ein Schaf blöken. Bellt bei euch auch gerade irgendwo ein Hund?
Wenn man darüber nachdenkt, ist dieser Text gleich noch viel genialer! https://m.youtube.com/watch?...

 

LadyAlberich 2 yrs ago

 

Ich kannte nur "it was a dark and stormy night". :D

 

Ich kannte nur "it was a dark and stormy night". :D

Und ich muß da irgendwie an "sie hatte ein herzförmiges Gesicht" denken und ich frage mich immer wieder was das eigentlich bedeuten soll.

 

Und ich muß da irgendwie an "sie hatte ein herzförmiges Gesicht" denken und ich frage mich immer wieder was das eigentlich bedeuten soll.

Das habe ich mich bei der Lektüre von "Vom Winde verweht" auch gefragt und es nie herausgefunden.

 

Und ich muß da irgendwie an "sie hatte ein herzförmiges Gesicht" denken und ich frage mich immer wieder was das eigentlich bedeuten soll.

Das habe ich mich bei der Lektüre von "Vom Winde verweht" auch gefragt und es nie herausgefunden.

 

Hä? Was hat das mit der Russland-Korrespondentin zu tun? https://de.wikipedia.org/---/Gabriele_Krone-Schmalz

"Vom Winde verweht" von Margaret Mitchell wurde mir vor 40 Jahren von meiner Mutter wärmstens empfohlen und ich hab mich durchgequält.

 

Hä? Was hat das mit der Russland-Korrespondentin zu tun?


Such mal Bilder von ihr ;-)

 

Aber hier entstand das herzförmige Gesicht eigentlich durch die schicke Frisur. 😜 (hat ihr Mann ihr nicht diese Frisur gezaubert?)

 

Aber hier entstand das herzförmige Gesicht eigentlich durch die schicke Frisur. 😜 (hat ihr Mann ihr nicht diese Frisur gezaubert?)


Ja klar, der spitze Haaransatz charakterisiert ja auch das herzförmige Gesicht. Habe ich nämlich auch... allerdings etwas zuviel Kaumuskulatur, um ein spitzes Kinn zustande zu bringen. Schicksal...aber ich wollte auch nie die Hauptrolle von "Vom Winde verweht". :OP

 

Bei der muss ich immer an Mickymaus denken ... nur die großen Ohren fehlen *gg*

 

Ich kannte nur "it was a dark and stormy night". :D


Aber Snoopy bellt doch gar nicht ;-)
http://ronaldbrichardson.com/---/the-worlds-shortest-novel-snoopys-it-was-a-dark-and-stormy-night/

 

Ich kannte nur "it was a dark and stormy night". :D


Aber Snoopy bellt doch gar nicht ;-)
http://ronaldbrichardson.com/---/the-worlds-shortest-novel-snoopys-it-was-a-dark-and-stormy-night/


" Und irgendwo tippte ein Hund" ......

 

Beim Saarländischen Rundfunk hatte ich einen Film über Italien zu schneiden.
Schöne Totale, dazu die Atmo: Irgendwo bellt ein Hund… aber nein, dieses Arschloch von Kameramann kann die Klappe nicht halten: "Scheißköter, halt endlich die Klappe, Scheißköter!"
"Scheißkameramann, halt endlich die Klappe, Scheißkameramann! Weißt du nicht, wie nervig das ist, von einer anderen Einstellung die Atmo zu klauen, zumal das immer irgendwie falsch klingt? Da blutet mein Cutterherz!"
Tatsächlich ist "irgendwo bellte ein Hund" ein Synonym für relative Stille. Denn wenn Du eine Hund hörst, den Du nicht genau orten kannst und nicht siehst ist kein Verkehrslärm, keine Maschinen, kein Flugzeug, kein Menschenlärm zu hören.
Noch besser, wenn Du eine Fliege hörst. Für eine Einstellung in "Spiel mir das Lied vom Tod" hatte Sergio Leone absolute Stille gewünscht. Der Cutter nino Baragli fügte das Summen einer Fliege hinzu: Wenn Du eine Fliege hörst IST es absolut still.

 

Beim Saarländischen Rundfunk hatte ich einen Film über Italien zu schneiden.
Schöne Totale, dazu die Atmo: Irgendwo bellt ein Hund… aber nein, dieses Arschloch von Kameramann kann die Klappe nicht halten: "Scheißköter, halt endlich die Klappe, Scheißköter!"
"Scheißkameramann, halt endlich die Klappe, Scheißkameramann! Weißt du nicht, wie nervig das ist, von einer anderen Einstellung die Atmo zu klauen, zumal das immer irgendwie falsch klingt? Da blutet mein Cutterherz!"
Tatsächlich ist "irgendwo bellte ein Hund" ein Synonym für relative Stille. Denn wenn Du eine Hund hörst, den Du nicht genau orten kannst und nicht siehst ist kein Verkehrslärm, keine Maschinen, kein Flugzeug, kein Menschenlärm zu hören.
Noch besser, wenn Du eine Fliege hörst. Für eine Einstellung in "Spiel mir das Lied vom Tod" hatte Sergio Leone absolute Stille gewünscht. Der Cutter nino Baragli fügte das Summen einer Fliege hinzu: Wenn Du eine Fliege hörst IST es absolut still.

Super interessant!
Ich habe es mir so erklärt, dass der Hinweis "Irgendwo bellte ein Hund" darauf hinweist, dass in der beschriebenen Situation gerade eine absolute Verdichtung von Zeit und Raum stattfindet. So wie in dem Lied von den Toten Hosen. In dem Moment findet plötzlich ganz viel statt und die Zeit bleibt kurz stehen - nur der bellende Hund deutet auf das weiterlaufende Leben hin, gibt sozusagen seinen Kommentar zum wichtigen Moment ab. Das passt ja auch zu der "relativen Stille", die du beschreibst.
Bei den Toten Hosen ist eben witzig, dass das Mädchen aus Rottweil (!) wieder in den Zeit-Zug einsteigt, denn dann heißt es ja "Und ich frage mich, wie sie wohl heute lebt, hat sie einen Hund". Das finde ich bezogen auf das Motiv des bellenden Hundes sehr gelungen!
Übrigens höre ich im richtigen Leben eigentlich selten irgendwo einen Hund bellen :-) Bei mir ist es eher wie in "Der Hahn der kräht, die Katz miaut", das höre ich oft.
Diese Situation "Zeit bleibt stehen und irgendwo bellt ein Hund" ist zumindest meiner Erfahrung nach nicht aus der Realität genommen, sondern eben eine Metapher für Stillle und zeitliche Verdichtung.

 

Bei mir ist es es genau andersrum: Um mich rum bellen viele Hunde. Manche hier halten ganze Rudel und wenn einer anfängt zu bellen, fallen alle anderen mit ein.

 

Ich denke, der bellende Hund ist in der Literatur das, was im Film der Screaming Hawk ist: eine Geräuschkulisse, die zeigen soll, dass es eigentlich still ist.

 

Natürlich kann auch irgendwo eine Krähe krächzen, oder ein Schaf blöken.

Hunde gibt es im Prinzip überall, wo es auch Menschen gibt. Schafe sind in vielen Regionen sehr viel seltener.

 

Schafe sind in vielen Regionen sehr viel seltener.

Oder sehr viel häufiger.
Dazwischen scheint es aber nichts zu geben.
Aber Hunde bellen eigentlich rund um die Uhr. Auch mitten in der Nacht. Während Schafe nen Teufel tun würden ihren Fressfeinden die nächtliche Stellung zu verraten.

 

Mir war gar nicht klar, dass der Satz "Irgendwo bellte ein Hund“ als einer der klassisch abgedroschenen Sätze der Literatur gilt.

Mir auch nicht. Aber wenn das so ist, dann gebt doch mal Butter die Fische. Sprich: her mit den Zitaten vom bellenden Hund!

Ich selbst habe nämlich so überhaupt gar keine entsprechende Stelle parat und möchte mich unbedingt weiterbilden.


Wir haben im Forum schon Sammlungen von Taschentüchern, Bücherregalen, ersten und letzten Sätzen und sogar Schach. Da passen auch bellende Hunde dazu.
;-)

 

Wenn frau eine Kollegin hat, die frau nicht mag, und die Julia heißt. Und die Ex vom (jetzt auch Ex-)Liebsten heißt Julia, dann fällt einer auf, dass ca. 90% (okay, vielleicht auch nur 75 %) aller weiblichen Protagonistinnen so heißen. Und das auch noch kontinenteübergreifend in Europa und Amerika …

 

Wenn frau eine Kollegin hat, die frau nicht mag, und die Julia heißt. Und die Ex vom (jetzt auch Ex-)Liebsten heißt Julia, dann fällt einer auf, dass ca. 90% (okay, vielleicht auch nur 75 %) aller weiblichen Protagonistinnen so heißen. Und das auch noch kontinenteübergreifend in Europa und Amerika …

Stimmt :-)
Bei mir ("Painting Marlene" von Sabine Ludwig) heißt die etwas übergriffige Mutter Julia. Und ich habe wirklich genau auch darüber nachgedacht, dass es oft ein bestimmter Frauentyp ist, der in Büchern so heißt, wie du schon sagst.
Und sie begegnet einem Hund, allerdings nicht nur in der Ferne:
https://books.google.de/books?...

 

Der bellt den Regenbogen an und es ist eine methapher für den Umgang des Menschen mit der Zeit. Der Hund kann den Regenbogen nicht sehen und wir dir Zeit auch nicht.

 

...ist das ein Tipp für "Wer bin ich?" ;-)

 

Die Schallgesetze waren nicht auf meiner Seite. Je weiter die Autos sich im Tal unten entfernten, umso lauter wurden sie, bis man sie nicht mehr sehen, aber immer noch hören konnte. Und ein unsichtbarer Hund bellte so dumm, dass es fast etwas Menschliches bekam.

 

Damals im SR habe ich Reiseberichte geschnitten, unter anderem italienische Dörfer.
Der bellende Hund auf der Atmo wäre völlig ok gewesen, nicht aber der Kameramann: "Scheißköter! halt endlich die Klappe, blöder Scheißköter!"
Atmo versaut, Cutterin am Rande des Nervenzusammenbruchs: "Scheißkameramann! halt endlich die Klappe, blöder Scheißkameramann!"
Woanders ne passende Atmo finden und einbauen ist unnötige Arbeit und ich finde immer, dass man es hört, wenn die Atmo von einem anderen Ort kommt.

 

Damals im SR habe ich Reiseberichte geschnitten, unter anderem italienische Dörfer.
Der bellende Hund auf der Atmo wäre völlig ok gewesen, nicht aber der Kameramann: "Scheißköter! halt endlich die Klappe, blöder Scheißköter!"
Atmo versaut, Cutterin am Rande des Nervenzusammenbruchs: "Scheißkameramann! halt endlich die Klappe, blöder Scheißkameramann!"
Woanders ne passende Atmo finden und einbauen ist unnötige Arbeit und ich finde immer, dass man es hört, wenn die Atmo von einem anderen Ort kommt.

Genau das hast du vor einem Jahr schon geschrieben :-)

 

Genau das hast du vor einem Jahr schon geschrieben :-)

Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern?
Es gibt Dinge, die vergisst man nie, wie ein Kameramann-Trauma, wohl aber mein Geschwätz von Gestern.

 

S. 37: "Irgendwo in der Ferne bellte ein Hund."
S. 53: "In der Ferne bellte ein Hund."

---

(Oder ist das hier der Kameramann-Thread ;-))

 

S. 68: "Wieder bellte der Hund in der Ferne."

 

„Ein paar Kühe muhen in einem offenen Stall und in der Ferne kläfft ein Hund.“ (S. 187)
So beschreibt er einen Ort, der gleichzeitig idyllisch und vereinsamt wirkt.

„Der Stiefvater lag wie ein Käfer auf dem Rücken und hat hell und quietschend geatmet, der Psojdo hat auf ihn eingeschrieben und in der Ferne haben Hunde gebellt.“
(S. 159)

 

https://www.bookcrossing.com/---/15339566/
SCNR, stimmt aber, irgendwo miaut immer einer.

 

https://www.bookcrossing.com/---/15339566/
SCNR, stimmt aber, irgendwo miaut immer einer.
Also, beim Pfauengeschrei an miauen zu denken, finde ich seltsam. Das grausige Gegröle hört man allerdings meilenweit...

 

 

 

... in Andrew Cartmel, Murder Swing, [das Ringbuch ist schon weitergereist, die Seitenzahl ist leider nicht auf der Kopie...]:
https://www.bookcrossing.com/---/15415718
"Ich versuchte den Atem anzuhalten. Mein Herz schlug so laut, dass ich dachte, man könnte es hören. Jemand füllte den Türrahmen aus. Irgendwo, Kilometer entfernt, bellte ein Hund. Eine Bodendiele knarrte. Die Gestalt bewegte sich auf uns zu."...
Da haben wir beides, absolute Stille und verdichtete Zeit.
Lauter Herzschlag, knarrende Diele und der Hund - fast schon ein bisschen zu viel des Guten...

 

„Vom anderen Ufer des Sees drang das Klappern von Dollen und das gedämpfte Bellen eines Hundes herüber.“

Bruce Chatwin
Was mache ich hier
https://www.bookcrossing.com/---/13930127

 

Ich bin kürzlich auch endlich mal auf „irgendwo bellte ein Hund“ gestoßen und nun weiß ich nicht mehr wo. Buch, Hörbuch??

 

den ich ansonsten überlesen hätte:

In einer zwischen zwei Gebäuden errichteten Garage parkte der Alpine von Riou, irgendwo bellte ein Hund.

Mörderischer Mistral (Cay Rademacher), S. 127
https://www.bookcrossing.com/---/15156227/

 

Frau Neuhaus hat nun wirklich kein Problem mit Klischees ;-)
"Bodenstein lauschte in die Dunkelheit, alle Sinne angespannt, doch außer seinen und Pias Atemzügen und dem gelegentlichen Schnauben eines Pferdes war es vollkommen still. Irgendwo im Ort bellte ein Hund, ein anderer fiel ein, dann verstummten beide. "

 

"Dunkle Gebete" von Sharon Bolton.
Sehr spannend, ich bin beim Lesen so in der Geschichte versunken, dass ich nicht auf die Seitenzahl geachtet habe.

Aber dank dieses Threads werde ich wohl nie wieder einfach über bellende Hunde hinweglesen 😉

 

Er hörte unten am Flussufer das Wasser schwappen, von den höher gelegenen Straßen drang gedämpft Verkehrslärm an sein Ohr, irgendwo bellte ein Hund.

S. 326

 

"Er hörte einen Greifvogel schreien, irgendwo blökte ein Schaf,..." (S. 61)

https://www.bookcrossing.com/---/15585454

 

weiter oben erhoben sich einige Bäume im Dreieck einer Wegkreuzung, ihre Blätter rauschten. Der Mond versteckte sich hinter Wolken, alles war schwarz und still, in der Ferne brummte ein Automotor, ein Hund kläffte."

Passend dazu der erste Satz "Die Felder und Wingert lagen als Flickenteppich um das Dorf ausgebreitet, ein wütendes Heer aus Wolkenschatten jagte darüber. Immer neue Formen türmten sich auf, der strenge Ostwind riss sie im nächstenn Moment schon wieder auseinander.".

Aus "Schandkreuz" von Helge Weichmann, ein Mainz-Krimi.

 

als wollte er den Mond zurückrufen, der hinter einer drückend schweren Wolkenwand verschwunden war, die jeden Moment krachend auf die Erde herunterstürzen konnte.“

Endlich hab ich auch mal so nen Köter WAHRGENOMMEN.

Lyndsay Faye
Die Entführung der Delia Wright

 

"Irgendwo bellte ein Hund."
Im Krimi von Reggie Nadelson:
Russische Verwandte
Mit dem Ermittler Artie Cohen

 

"Das Gemeinschaftshaus. [...] Nun blätterte die Farbe ab, die Regenrinnen rosteten durch, und die Fenster waren blind vom Dreck der Straße.
Stille.
Irgendwo bellte ein Hund. Der sandige Staub knirschte unter meinen Sohlen, als ich den alten Hauptweg entlangging."
Sand o.ä., der unter Sohlen knirscht, ist auch sowas ...

 

Lautlos und ohne Licht glitt der graue Mercedes heran und blieb stehen. Es war kurz nach acht. Feiner Nebel zog seine Schleier um die Laternen. Die geparkten Wagen waren vereist. Reif lag auf den Dächern und auf den Ästen der Bäume, kaum zu erkennen, eher zu erahnen.
Die Fenster der Häuser sahen aus wie gelbe Augen. Der Blick dieser Augen war kühl und unbeteiligt.
Ein Hund bellte.

 

Lautlos und ohne Licht glitt der graue Mercedes heran und blieb stehen. Es war kurz nach acht. Feiner Nebel zog seine Schleier um die Laternen. Die geparkten Wagen waren vereist. Reif lag auf den Dächern und auf den Ästen der Bäume, kaum zu erkennen, eher zu erahnen.
Die Fenster der Häuser sahen aus wie gelbe Augen. Der Blick dieser Augen war kühl und unbeteiligt.
Ein Hund bellte.

Und weiter gehts auf Seite 9:
"Das Bellen eines Hundes von irgendwoher klang wie ein Versprechen."

 

"Das Bellen eines Hundes von irgendwoher klang wie ein Versprechen."

Was das Bellen eines Hundes wohl verspricht? Eine Extra-Portion Chappi??

 

von Mark Billingham

"Sie hatte ihnen den Rücken zugekehrt, die Tür offen stehen lassen und sich wortlos durch den Gang geschleppt. Irgendwo im Haus bellte ein Hund."

https://www.bookcrossing.com/---/15634578

 

ein wütendes Bellen, dass mir durch Mark und Bein drang."

Arno Geiger: Unter der Drachenwand
S. 34


Verschiedene Hofhunde bellen in diesem Buch noch einige Mal.
;-)

 

S. 76
Im zweiten Stock ging eine Tür, ein Hund bellte, vermutlich dieser aufgeblasene Schrumpfpudel, der winters einen Strickanzug trug und seinem Frauchen, einer verarmten Pariserin undefinierbaren Alters, alle Ehre machte.

 

Es war klamm und kalt hier oben,es stank nach Mist und Urin.Allerdings anders als er es von Bauernhöfen kannte, intensiver, beissender. Irgendwo bellte ein Hund, bis jetzt das einzige Lebenszeichen, das aus den Gebäuden drang. Seite 236.

 

Irgendwo bellte ein Hund. (S. 239)

 

S. 361: "Wind kam auf. Irgendwo quietschte ein Fensterladen, und in der Ferne heulte ein Hund."

 

"Hallo?", rief Ella unschlüssig und fragte sich, wo Schwarzkopp wohl sein mochte. Irgendwo kläffte ein Hund. S.69

 

"Todeszeichen" von Saskia Berwein. Hier bellte der Hund irgendwo auf Seite 252.

 

Na ja, so lange er nur gebellt und nicht aufs Blatt gebrunzt hat... 😉

 

S. 80
Auf der Gasse ratterte ein Fuhrwerk vorbei, und in der Nachbarschaft kläffte ein Hund.

 

"Quieken und Kreischen wurde laut, als die Erwachsenen sich unter Überdachungen in Sicherheit brachten und die Kinder übermütig herumzuspringen begannen. Ein Hund bellte." S. 119

Ich werd wohl nie wieder ein Buch lesen können ohne bei solch einem Satz an euch zu denken... 🤣

 

Michelle Obama, Becoming
Preface, S. VIII

 

S. 758: In ihrer Nähe kündete Bellen den aufdämmernden Morgen an. Nach und nach antworteten die Hunde in den entfernteren Stadtteilen.

 

S.109/110
"Für dich wage ich alles!, antwortete Elsie und presste sich an ihn. Dann liefen sie Hand in Hand die verschneite Straße entlang zu dem ausgedehnten Anwesen des Fuhrunternehmers Wagner. Ein paar Hunde schlugen an, krochen aber rasch wieder in ihre Hütten zurück, als sich die beiden nächtlichen Spaziergänger entfernten. Wagners Wachhunde kannten Gustav und gaben nur ein paar leise Töne von sich, als er das Hoftor und kurz darauf die Tür des Pferdestalls öffnete.

 

Auf der CD 1 von "Kranichland" bellte auch irgendwo ein Hund 🤭 genauer kann ich es jetzt nicht mehr beschreiben, das HB ist schon wieder zur Besitzerin zurück gereist...

 

Das Geheimnis der Pineta (Carlo Fruttero & Franco Lucentini)
https://www.bookcrossing.com/---/6734901/

Schwarze Vögel erheben sich krächzend von einem nahen Stoppelfeld und vereinigen sich mit dem Schwarz der Macchia auf der Kuppe des nächsten Hügels. Ein Hund bellt in der Ferne, vielleicht wegen der Schafe, dann ist alles wieder still und reglos, wieder eingefügt in seine unendlich langsamen Zyklen.
(S. 82)

Die Hunde, denkt er, als unten im Tal jemand einen Motor anläßt und ein Hund in der Ferne zu bellen beginnt. Das einzige, was er noch tun kann, ist, mit Butti zu reden und ihn zu überzeugen, daß Hunde eingesetzt werden müßten.
(S. 381)

 

S. 33 "Irgendwo bellte ein Hund, ein einsames Geräusch in dem hereinbrechenden, schwülen Abend."

 

Schatten im Spiegel

S.509
In der Dunkelheit von North Norfolk, wo es im Gegensatz zu seiner vertrauten Umgebung unheimlich still war, hörte Ryan einen Hund bellen, kuschelte sich ins Bett und fragte sich dösend, warum er so zufrieden war.

 

Bei mir wurde grade einer kahl geschoren, in meinem letzten Buch lag einer tot in seinem Zwinger, aber bellen tut nie einer.

 

Auf fast 900 Seiten ( Seitenzahlen aus der Sonderausgabe im Weltbild-Verlag ) bellen einige Hunde :

(S. 304 ) Ich verharrte reglos und ließ die Atmosphäre des Hauses auf mich wirken. In der Ferne bellte ein Hund.

(S. 509) Ich parkte vor dem Tor und zog an der Gartenglocke. Ein Hund begann zu bellen, dann war es wieder still.

(S. 528) Ich klopfte an das vergitterte Fenster. Ein Hund bellte.

und auch andere Tiere kommen vor:

( S. 32 ) 'Also stier mich nicht so an wie ein Ochse.' ( Anmerkung: Ob das ein unfreiwillges Wortspiel des Übersetzers ist, kann ich nicht sagen: Vielleicht kennt hier jemand das französische Original? )

 

Glennkill (Leonie Swann)
https://www.bookcrossing.com/---/15502138/

Othello lauschte. Irgendwo in der Ferne winselte ein Hund, und Musik spielte dazu. Sonst nichts.
(S. 165)

 

Ein Hund bellte kurz, wurde aber mit einem Klaps zum Schweigen gebracht.

S. 211
https://www.bookcrossing.com/---/15553750

 

Das Pferd, ein sehr großes, pechschwarzes tier mit langer Mähne, lag auf der Seite. Es hob den Kopf an, soweit es das Tau zuließ, mit dem der Halfter am Anhänger befestigt war, und starrte die Männer aus panisch aufgerissenen Augen an, ehe es wieder ohrenbetäubend zu wiehern begann. Wie zur Antwort kläffte irgendwo in der Ferne ein Hund.
(S. 57)
https://www.bookcrossing.com/---/15644570/

 

S.22
Als er die Gardine berührte, bellte draußen im Dunkeln der Hund.

S.24
Der Elchhund draußen im Dunkeln hatte ein gutes Gehör und reagierte mit einem Bellen auf die Musik, verstummte aber gleich wieder.

S.26
Er berührte die Gardine. Shaka bellte ein paarmal kurz auf.

S.27
Shaka bellte einmal auf. Er lauschte. Das Bellen wiederholte sich. Dann wurde es still. Wahrscheinlich ein Tier. Ein Hase. Shaka bewegte sich frei in seinem Zwinger. Der Hund bewachte ihn.
. . .
Shaka begann wieder zu bellen . . . Shaka schlug erneut an. Aber jetzt klang es anders. Er setzte sich hastig im Bett auf. Shaka bellte wütend. Das konnte nur bedeuten, daß ein Elch in der Nähe war. Oder ein Bär . . . Shaka bellte weiter.

S.28
Plötzlich fuhr er hoch. Irgend etwas stimmte nicht. Etwas mit dem Hund . . . Da war etwas mit Shakas letztem Bellen. Es hatte nicht natürlich geendet. Sondern so, als sei es abgeschnitten worden . . . Shaka bellte nicht, und er merkte, daß sein Herz schneller zu schlagen begann . . .
Shaka war still.

S.147
Stefan stellte den Motor ab und stieg aus. Ein Hund bellte.

S.148
Der Hund bellte und lief an der Leine hin und her. . . Der Hund bellte ein paarmal kurz. Dann verstummte er wieder. Der Wind rauschte in der Dunkelheit. Stefan horchte. Dann rief er. Der Hund antwortete mit einem Bellen.

S.166
Plötzlich heulte der Hund an der Stelle, an der Stefan ihn angebunden hatte.

S.276
Einmal war er davon aufgewacht, daß der Hund vor dem Zelt winselte.

S.364
Das Haus war alt und gepflegt. Es lag schön, mit der Aussicht über die bewaldeten Höhen. Ein Hund bellte, als sie anhielten.

S.369
Sie traten auf den Hof hinaus. Der Hund bellte. . . Sie saßen schweigend da. Der Hund bellte. Dann verstummte auch er.

S.389
Jenseits des Flusses, auf Elsa Berggrens Seite, bellte ein Hund.

 

S.156
Ein Zirpen lag in der Luft, irgendwo bellte ein Hund, und drei bäuerlich gekleidete Gestalten standen ein Stück weiter weg beisammen und rauchten altmodisch geschwungene Pfeifen.

(Vorher gab es schon eine elegantere, lieblichere Version des Motivs des 'bellenden Hundes' und eine unfreiwillig komische Kombination von 'Hund' und 'bellen' S.68 - Irgendwo über ihr sang ein Vogel. S.139 - "Sie sind ein raffinierter Hund, Mirko." Das Kichern steigerte sich zu dem bellenden Lachen, das Mirko schon kannte. ☺)

 

S. 300: Irgendwo im Haus bellte ein Hund.

S. 347: Aomame spürte Ayumis warmen Atem, in der Ferne bellte ein Hund, irgendwo schlug jemand ein Fenster zu.

 

S.339
Als wir hineingehen, bimmelt eine Glocke, und von einem der hinteren Räume höre ich einen Hund bellen.

 

S.154
Das Haus war ein düsterer, wuchtiger Steinklotz weiter weg. Sie hörte die Hunde anschlagen . . . Sie ging zum Haus. Die Hunde winselten.

S.237
Die Hunde hörten ihn zuerst und schlugen an, als er am Sonntag zurückkam.

S.260
Irgendwo schlug ein Hund an. Ein anderer Hund antwortete mit hysterischem Kläffen.

S.277
Erst in der Halle, als die schwere Eingangstür hinter ihm zugefallen war und das verrückte Jaulen und Bellen vom Hundezwinger nicht mehr so laut war, merkte er, daß irgend etwas nicht stimmte.

S.294
Irgendwo bellte ein Hund, und die Scheinwerfer eines Funkstreifenwagens tasteten sich an den Bäumen entlang.

 

S.116/117
Das verirrte Läuten einer Schafsglocke drang an sein Ohr; der Nachtwind trug ihm das gedämpfte traurige Blöken der Herden zu und hin und wieder über unsichtbare weite Felder und Wälder das Heulen eines Hundes. Dem kleinen König war es, als sei er von jedem menschlichen Leben ausgeschlossen und stünde verlassen und einsam in einer unermeßlichen Einöde.

 

S.164/165
Da hörten sie fernes Hörnerblasen im Wald und Laute, die wie das Kläffen von Hunden klangen.

 

S.62
Auf einmal vernahm er ein heftiges Bellen und das Gekreisch von Vögeln.

 

... geht es in "Töte mich" von Jon Osborne zu. Dort bellt der Hund auf Seite 103 nicht irgendwo, sondern drei Häuser weiter.

 

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