Sprachstil-Talk: Wie es im Buche steht...

Forum » German - Deutsch | Refresh | Search

Sort Options 

Complete Thread
Ich habe in der letzten Zeit einige Bücher gelesen, in denen die Autoren an auf Konsonant endende Nomen hier und da ein bindendes bzw. rhythmisierendes -e anhängten:
im Schlafe, im Walde, im Tale usw.

Irgendwann in den 60-er Jahren hat sich dieser Sprachstil, der, wie ich glaube, immer im Schriftlichen gebräuchlicher war als im Mündlichen, überholt.
Ich hatte diesen Stil länger nicht gelesen und musste mich an diese "aufgeweichte" Sprache zunächst gewöhnen.

Ich kann nicht sagen, dass ich diesen Stil ungern lese. Er ist unmodern, aber er stört mich nicht oder kaum.

Was mich stört, ist die Häufung wörtlicher Rede. Wenn ich ein Buch aufmache und sehe lauter Anführungszeichen, spüre ich innere Widerstände.

Welcher Stil gefällt Euch? Oder spielt der Sprachstil bei Eurer Textauswahl nur eine untergeordnete Rolle?

 

Was mich stört, ist die Häufung wörtlicher Rede. Wenn ich ein Buch aufmache und sehe lauter Anführungszeichen, spüre ich innere Widerstände.


Bei mir genau das Gegenteil: Ich finde es schlimm, wenn lange Dialoge in indirekter Rede geschrieben sind: Ich sagte, es sei so und so, er antwortete, es sei ganz anders... Das hatte ich bei einem Buch mal ganz extrem und es hat mir den Lesegenuss ziemlich verdorben.

Sehr schwierige und/oder altertümliche Sprache lese ich auch nur ungern. Da muss die Geschichte schon sehr interessant sein, dass ich mir das antue.

 

Ich mag keine Bleiwüste, also endlose Texte ohne Absatz und ohne direkte Rede.
Ich mag in der Regel keine Texte, die nur in indirekter Rede geschrieben sind.
Ich hatte mal ein Buch von Saramago: Alle Namen. Eigentlich toll, aber ohne jede sinnvolle Interpunktion. Extrem nervig!!

 

Ich mag keine Bleiwüste, also endlose Texte ohne Absatz


Hihi, bei mir wieder das Gegenteil. Ich neige selbst dazu, in langen Schachtelsätzen zu schreiben und muss mich manchmal dazu anhalten, Sätze zu verkürzen.
Ich mag es beim Lesen überhaupt nicht, wenn ein Text aus lauter kurzen Sätzen besteht, weil es mich immer ein wenig an die Sprechweise in Kindersendungen wie "Löwenzahn" oder "Sendung mit der Maus" erinnert.

 

muss mich manchmal dazu anhalten, Sätze zu verkürzen.


Ja, und ich habe Jahre meines Lebens damit verbracht, die verschwurbelten Schachtelsätze gewisser ADFCler zu verleserlichen. Getreu dem Motto: Aus eins mach drei. Wo zum Geier ist das Verb?
Du kannst auch eine Seite mit drei-Wort-Sätzen füllen und es bleibt trotzdem eine Bleiwüste.

 

Hach ja, das gute alte Dativ-e! :D Das stört mich beim Lesen eher nicht, obwohl ich es doch eher unschön finde, wenn es sich dabei um ein neueres Werk handelt und der Autor nur einen betont altväterlichen Stil pflegt. (Gibt es ja gerne schon mal im Fantasy- oder historischen Roman. Örgs.)

Stil finde ich, sowohl sprachlich als auch formell, total wichtig und kann mir eher den Spaß an einer Lektüre verderben als hanebüchener Inhalt.

Das von Bibo genannte "Alle Namen" hat mich auch wahnsinnig gemacht. Ich glaube zwar, verstanden zu haben, was damit künstlerisch erreicht werden sollte, aber irgendwann kommt auch der Punkt, wo ich es unhöflich finde, es dem Leser so schwer zu machen.
Mich vergrault auch ein "sperriger" Stil, in dem viel und lange um den heißen Brei herumgeredet wird, weil ich ein eher ungeduldiger Leser bin. Dazu gehört für mich auch die von eurydike genannte indirekte Rede. Gestelzte und unnatürliche Dialoge nach dem Motto "so redet doch niemand im wirklichen Leben" reiben mich aber auch auf. Ganz toll finde ich hingegen diesen extrem oraten Stil à la Wolf Haas; wenn das authentisch klingt, kann man mich damit richtig glücklich machen.
Außerdem tue ich mich mit "belehrenden" Büchern schwer, in denen der Autor versucht, möglichst viele Hintergrundinformationen einfließen zu lassen (z.B. gerne bei historischen Romanen oder Wissenschaftsthrillern, Dan Brown oder Frank Schätzing fallen mir ein). Wenn das gut gemacht ist, stört mich das nicht, aber wenn die Charaktere ellenlange gestelzte Konversationen führen müssen, um dem Leser den Hintergrund zu verdeutlichen, dann will ich das Buch gleich in die nächste Ecke werfen.

 

Ha, ich weiß, wer euch wahnsinnig machen würde! ;-) Antunes, An den Flüssen, die strömen!
Keine Bleiwüste, eher keine indirekte Rede, aber ... nur ein Punkt pro Kapitel: ganz am Ende.
Leseprobe:
http://www.randomhouse.de/---/215164.pdf
Ich kann nicht behaupten, dass ich das grundsätzlich tollfinde, aber ich liebe Antunes: er kann es einfach. Bzw. seine Übersetzerin, die Frau mit dem hübschen Namen Maralde Meyer-Minnemann, kann es (ich kann kein Portugiesisch ... deshalb.). Ich verstehe jede Person, die DAS NICHT lesen möchte. Aber mir geht es so: lässt man sich drauf ein, entwickelt sich eine Art Flow, da braucht's kein Pfeifchen mehr oder andere Dopes ;-)

 

Ha, ich weiß, wer euch wahnsinnig machen würde! ;-) Antunes, An den Flüssen, die strömen!
Keine Bleiwüste, eher keine indirekte Rede, aber ... nur ein Punkt pro Kapitel: ganz am Ende.
Leseprobe:
http://www.randomhouse.de/---/215164.pdf
Ich kann nicht behaupten, dass ich das grundsätzlich tollfinde, aber ich liebe Antunes: er kann es einfach. Bzw. seine Übersetzerin, die Frau mit dem hübschen Namen Maralde Meyer-Minnemann, kann es (ich kann kein Portugiesisch ... deshalb.). Ich verstehe jede Person, die DAS NICHT lesen möchte. Aber mir geht es so: lässt man sich drauf ein, entwickelt sich eine Art Flow, da braucht's kein Pfeifchen mehr oder andere Dopes ;-)


Na, da bin ich mal neugierig! Ich habe zwei bisher noch ungelesene Bücher von ihm:

Einen Stein werd ich lieben
Portugals strahlende Größe

Der Anfang der Leseprobe hat mich jetzt nicht so verschreckt, scheint doch alles recht gut gegliedert zu sein, nur halt keine Punkte. Ich glaube, die könnte ich "dazulesen".

 

Der Anfang der Leseprobe hat mich jetzt nicht so verschreckt, scheint doch alles recht gut gegliedert zu sein

Du und Aprille, ihr seid geübte Leserinnen von "echter" Literatur. Wer normalerweise nur abends im Bett drei Seiten Krimi liest oder eben andere Unterhaltungsliteratur, hat mit Antunes vermutlich eher Probleme. Die Leseprobe war jetzt auch der Anfang des Buches. Diese eingeschobenen Sätze/die wörtliche Rede ist durchgehendes Stilmittel, und die Sätze tauchen auch in anderem Kontext auf, und dann muss man schon fit sein, mitdenken, sich erinnern ;-) Ich hab das Buch noch in ziemlicher Hektik kurz vor 'nem Urlaub fertiggelesen, das war gar nicht gut ;-)
Die beiden von dir zitierten Bücher kenn ich nicht ("Portugals strahlende Größe" liegt auch bei mir ungelesen rum). Als Antunes für Anfänger ;-) empfehle ich immer "Das Handbuch der Inquisitoren". Das war mein erstes, und zumindest in meiner Erinnerung hatte es mehr Handlung als andere (z.B. "An den Flüssen, die strömen"). Es kann allerdings nicht schaden, wenn man sich vorher ein winzigkleines Wissen über Portugals Geschichte (Nelkenrevolution) anliest. Ich hab das allerdings auch nicht gemacht ;-)

 

Es kann allerdings nicht schaden, wenn man sich vorher ein winzigkleines Wissen über Portugals Geschichte (Nelkenrevolution) anliest. Ich hab das allerdings auch nicht gemacht ;-)

Da habe ich ja gute Voraussetzungen, denn dieses Informationsbedürfnis hatte ich nach (!) dem Lesen von "Erklärt Pereira" von Antonio Tabucchi. Das ist übrigens ein Buch, das einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen hat und in dem ich mich sofort wieder festlese, wenn ich nur eine bestimmte Stelle nachlesen möchte. Inhalt und Stil haben mir sehr gut gefallen.
http://www.bookcrossing.com/---/7918492

Zurzeit lese ich "Den Wolf umarmen" von Luise Rinser.
http://www.bookcrossing.com/---/2160062/
Das Buch könnte auch im Ring-Knigge auftauchen ;-)
Vorher habe ich "Die gläsernen Ringe" (nein, keine Buchringe!) von der Rinser gelesen und bin am Inhalt ihrer Biografie "Den Wolf umarmen" interessiert, wobei mich der Stil beider Bücher irritiert. Ich würde ihn als schwülstig bezeichnen. Die Rinser schreibt von der Rinser, die 1979 ihre Biografie schreibt, in der Ich-Form. Wenn sie über sich in früheren Jahren schreibt, benutzt sie die Sie-Form und distanziert sich dadurch von ihrem früheren Selbst.
Obwohl mich der Stil quält (keine Übertreibung), werde ich weiterlesen, weil mich der Inhalt interessiert, woraus ich schließe, dass mir in diesem Fall der Inhalt wichtiger ist als die Form.
Schwulst macht mich fertig, selbst wenn er ironisch eingesetzt wird (wie z.B. bei Walter Moers).


 

Da habe ich ja gute Voraussetzungen, denn dieses Informationsbedürfnis hatte ich nach (!) dem Lesen von "Erklärt Pereira" von Antonio Tabucchi.

Lustigerweise hab ich damals "Erklärt Pereira" und "Handbuch der Inquisitoren" direkt nacheinander gelesen - übrigens ohne geschichtliche Kenntnisse. Saß offline (so lange ist das her) mit einem Gipsbein zuhause ;-) und hatte beide Bücher geschenkt gekriegt.

 

wingAprillewing 7 yrs ago
Das Dativ-e!
Hach ja, das gute alte Dativ-e!

Die deutsche Sprache brauchte es nie, um den Kasus anzuzeigen. Theodor Storm benutzte es gern, allerdings nicht durchgängig. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit "Immensee" gelesen und der Text wirkte auf mich gerade auch wegen der häufigen Verwendung des Dativ-es betont betulich.

Mein vorletztes Buch war "Ein einfältig Herz" von Gustave Flaubert in der Übersetzung von Hans Reisiger. Heute lässt niemand im Nominativ die Endung des Adjektivs mehr weg. In den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts ging es noch. Und heute stolpert man darüber.

Stil finde ich, sowohl sprachlich als auch formell, total wichtig und kann mir eher den Spaß an einer Lektüre verderben als hanebüchener Inhalt.


Wie verstehst Du "sprachlich" und "formell"? Wortwahl und Satzbau?

Bei mir schmälert vor allem alles Klischeehafte den Lesegenuss erheblich. Hier kann die Wahl abgelutschter Adjektive großen Schaden anrichten!

Ganz toll finde ich hingegen diesen extrem oraten Stil à la Wolf Haas; wenn das authentisch klingt, kann man mich damit richtig glücklich machen.


Orater Stil? Erklär mal! Und welches der Haasschen Werke würdest Du mir empfehlen?

Vierzehns Leseprobe bin ich gefolgt und bekam beim Lesen angenehme Atemnot. Den Namen Antunes werde ich mir merken.


 

Hach ja, das gute alte Dativ-e!

Die deutsche Sprache brauchte es nie, um den Kasus anzuzeigen.


Och... ich denke, da muss man nur weit genug zurückgehen, bis es ohne Dativendung schlicht ungrammatisch wird. Ich habe ja nun kein Althochdeutsch studiert, sondern nur Altenglisch (und selbst das ist ewig her), aber ich denke, das dürfte soweit vergleichbar sein. :) Und nein, natürlich "braucht" man eine Dativmarkierung im Grunde zum Verständnis nicht, weil das eigentlich immer doch irgendwie aus dem Kontext ersichtlich ist (schließlich kommen Japaner sogar ohne Numerus und Genus aus, von anderen exotischen Sprachen ganz zu schweigen) -- nichts desto trotz gibt Kongruenz wertvolle Hinweise bei der Deutung. Es gibt den ganzen Kram ja nicht nur zum Spaß. Und je sorgfältiger der Sprecher/Schreiber kodiert, desto weniger Arbeit/Missverstehenspotential hat der Hörer/Leser hinterher damit.


Stil finde ich, sowohl sprachlich als auch formell, total wichtig und kann mir eher den Spaß an einer Lektüre verderben als hanebüchener Inhalt.


Wie verstehst Du "sprachlich" und "formell"? Wortwahl und Satzbau?


'Tschuldige, das war dumm ausgedrückt. Mit "formell" meinte ich die Sachen, die Bibo angesprochen hat, also Schriftsatz, Interpunktion und dergleichen. Auch zu kleine Schrift oder Bibelpapier können mich schonmal so unwillig machen, dass ich einem Buch nicht die Chance gebe, die es verdient hätte.


Bei mir schmälert vor allem alles Klischeehafte den Lesegenuss erheblich. Hier kann die Wahl abgelutschter Adjektive großen Schaden anrichten!


O ja, o Graus! Zuletzt hier: http://www.bookcrossing.com/---/#20847660 :)

Ganz toll finde ich hingegen diesen extrem oraten Stil à la Wolf Haas; wenn das authentisch klingt, kann man mich damit richtig glücklich machen.


Orater Stil? Erklär mal! Und welches der Haasschen Werke würdest Du mir empfehlen?


Orat/literat (anstelle von oral/literal) ist eigentlich eine "Erfindung" von einem meiner SpraWi-Professoren, nämlich vom Herrn (...und da kann man die Dativendung nun wirklich nur unter Schmerzen weglassen! Geschweige denn, wenn ich einen Genitiv benutzt hätte... ;)) Utz Maas. "Orat" soll, anders als "oral", heißen, dass die Sprache nicht *tatsächlich* mündlich bzw. gesprochen sein muss, sondern nur (strukturelle) Merkmale von gesprochener Sprache aufweist, durchaus aber schriftlich daherkommen kann. Gesprochene Sprache ist in der Regel viel kürzer und direkter als geschriebene, weil wir beim Zuhören einfach nicht genug "Arbeitsspeicher" haben, um uns den Anfang eines Bandwurmsatzes solange zu merken, bis wir sein Ende hören; Beim Lesen springen wir einfach noch mal eine Zeile (oder eine Seite) zurück, bis wir es verstanden haben. Weil das beim Zuhören nicht geht, werden viele Dinge auch mehrmals gesagt, und umgekehrt stört Redundanz beim Hören auch nicht so wie beim Lesen.
Jedenfalls ziehen sich diese Unterschiede zwischen oraten und literaten Strukturen auch durch allerhand Literaturgenres und sind ein ziemlich nützliches Werkzeug zum Analysieren und Verstehen von Textsorten und -stilen. :)

Ich habe nicht so viel Wolf Haas gelesen, wie mir lieb wäre, aber ich würde sagen, ein x-beliebiger Brenner wäre ein guter Anfang. Ansonten habe ich nur "Das Wetter vor 15 Jahren" gelesen, das war vom Ton her durchaus auch so, und vielleicht "für Deutsche" ;) noch ein bisschen zugänglicher.

 

wingAprillewing 7 yrs ago
Sprache
Och... ich denke, da muss man nur weit genug zurückgehen, bis es ohne Dativendung schlicht ungrammatisch wird. Ich habe ja nun kein Althochdeutsch studiert

Da kann ich aushelfen ;-) In der Tat stülpte man dem Deutschen die lateinische Grammatik über, die die Kasus durch Endungen bildete. Frühes Deutsch findet man z.B. in Interlinearversionen von Bibelübersetzungen aus dem Lateinischen, wo dann starke Endungen gebildet (imitiert) wurden.
Vermutlich hatten die germanischen Dialekte zuvor mit Artikeln operiert, so dass sich im Lauf(e) der Jahrhunderte eine Mischung herausgebildet hat.

schließlich kommen Japaner sogar ohne Numerus und Genus aus

Aber dafür haben sie eine Vielzahl von Partikeln, die klarmachen, wie der Sinnzusammenhang im Satz ist. Sehr schwer zu lernen,- sogar die Japaner selbst stöhnen darüber.

nämlich vom Herrn (...und da kann man die Dativendung nun wirklich nur unter Schmerzen weglassen! Geschweige denn, wenn ich einen Genitiv benutzt hätte... ;)) Utz Maas

Wobei "vom Herrn" redundant ist. Hier würde "von Herrn" reichen und ist hier auch gebräuchlicher. Bist Du Österreicherin?
Ach, den Namen Utz Maas kenne ich sogar! Was der sich nicht ausgedacht hat!
Ich habe selbst mal über geschriebene und gesprochene Sprache gearbeitet und bin ohne Wortschöpfungen ausgekommen ;-) Und der Spezialfall, den ich untersucht habe, war eine Mischform zwischen Schreiben und Reden. Wir haben damals herausgefunden, dass man beim Schreiben bestimmte im Mündlichen auftretende Fehler nahezu immer verhindern kann - ganz so, wie Du es beschreibst. Ganz selten findet man jedoch auch im Schriftlichen, dort, wo man sich nicht so stark kontrolliert, DAS Phänomen der gesprochenden Sprache: den Anakoluth: der Sprecher hat vergessen (Stichwort: Arbeitsspeicher!), wie er einen Satz angefangen hat und bringt ihn irgendwie, meist ungrammatisch, zu Ende.
Meine Hypothese ist, dass auch Schriftsteller, die sich eines oraten Stils befleißigen, auf Anakoluthe verzichten.
Jedenfalls bin ich auf Wolf Haas sehr neugierig geworden und tendiere dazu, "Das Wetter vor 15 Jahren" zu lesen. Demnächst. Wenn mein Lesestapel es zulässt.

Ich finde es übrigens völlig in Ordnung, wenn Schriftsteller mit der Sprache und Interpunktion spielen. Sprache ist ihr Material, mit dem sie künstlerisch arbeiten. Schriftsteller schreiben keine Schulaufsätze, Bibo. Da muss man als Leser nicht mit dem Rotstift korrigieren. Wenn Patschouli schreibt, ist sie frei. Und ihre Leser haben die Freiheit, ihre Bücher zu lesen oder auch nicht zu lesen.
Ich habe noch nichts von Patschouli gelesen. Ich glaube, ich habe überhaupt noch nie etwas von jemandem gelesen, mit dem ich dann in ein Gespräch über seinen Stil hätte eintreten können. Ich stelle es mir auch nicht ganz einfach vor.

 

wingbibowing 7 yrs ago
RE: Sprache
Ich finde es übrigens völlig in Ordnung, wenn Schriftsteller mit der Sprache und Interpunktion spielen. Sprache ist ihr Material, mit dem sie künstlerisch arbeiten. Schriftsteller schreiben keine Schulaufsätze, Bibo.


Ich finde es auch in Ordnung. Aber ich sprach auch vom gehäuften! Vorkommen von Ein-Wort-Sätzen in Zeitschriftenartikeln!! Nicht in Büchern.
Und da sie dort nicht schriftstellerisch, sondern meist ohne Sinn und Verstand eingesetzt werden, nervt mich das eben. Und deswegen musst Du mich nicht maßregelt.
Ich würde es rein gefühlsmäßig anders schreiben. Als Aufzählung eben und mit Gedankenstrich, welcher ebenfalls gerade ausstirbt.

 

bekam beim Lesen angenehme Atemnot

:-)

 

fehlende Groß-/Kleinschreibung. Halte ich selbst bei Blogs nur ganz schwer aus (da muß mich der Blog schon extrem interessieren, damit ich weiterlese). In Büchern: gar nicht. Kommt so-fort weg. *g*
Sonst habe ich auch oft Stil-Probleme, kann die aber nie so recht orten oder auf den Punkt bringen.
Ich hatte mal ein ganzes buch, das nur aus einem einzigen Satz bestand, und der Autor hat es geschafft, das lesbar und interessant zu halten. Das war immerhin so beeindruckend, daß ich heute noch oft dran denke. http://www.bookcrossing.com/---/2823999/
Das würd ich inzwischen- eben weil ich so oft dran denken muß- gern nochmal lesen....

 

Ich hatte mal ein ganzes buch, das nur aus einem einzigen Satz bestand, und der Autor hat es geschafft, das lesbar und interessant zu halten. Das war immerhin so beeindruckend, daß ich heute noch oft dran denke. http://www.bookcrossing.com/---/2823999/
Das würd ich inzwischen- eben weil ich so oft dran denken muß- gern nochmal lesen....


Ich wurde im Deutschunterricht dazu gezwungen, das zu lesen, und mir hat's gar nicht gefallen. Es war zwar recht einfach zu lesen, aber die fehlenden Punkte haben mich trotzdem genervt und mit dem Thema konnte ich persönlich auch nicht so viel anfangen. Aber so verschieden sind die Geschmäcker ... ;-)

Fehlende Groß- und Kleinschreibung finde ich auch nervig. Noch schlimmer sind andere Auswüchse der Online-Sprache wie der exzessive Gebrauch von Ausrufezeichen und so Dinge wie "oda" statt "oder". Aber das gibt's ja zum Glück (bisher?) nicht in gedruckten Büchern.

 

fehlende Groß-/Kleinschreibung.


*unterschreib*

Interessantes Thema, muss ich mal darüber nachdenken.

 

Das würd ich inzwischen- eben weil ich so oft dran denken muß- gern nochmal lesen....


"Ach der Delius" war meine Reaktion. Ich habe schon einiges von dem Autor konsumiert, nicht von allem war ich begeistert, einiges wiederum fand ich interessant. Dieses nun würde mich schon interessieren. Ich befürchte allerdings, mir geht die Luft aus, das passiert mir bei langen Sätzen und während ich dann tief Luft hole, zerlege ich den Satz nach dem Motto Subjekt, Prädikat, Objekt und nach 1., 2. und weiteren Nebensätzen und sonstigen Ein- und Beifügungen. Das wird ja dann bei einem ganzen Buch kompliziert, kann aber auch lustig werden. Darauf bin ich geradezu neugierig!

 

wingbibowing 7 yrs ago
DIALEKT
Fällt mir gerade noch ein. Wenn das ganze Buch lautmalerisch im Dialekt geschrieben ist.
Grau-en-haft!!
Was ich auch nicht mag, sind Briefromane. Mit einer Ausnahme: http://www.bookcrossing.com/---/6531196/

 

dieses Gespräch äußerst interessant, an manchen Stellen habe ich lachen müssen. Da ich selber schreibe ("Die Stadt der Erlesenen Bücher", hier auch im Ring zu haben), fühle ich mich doppelt angesprochen, als Schreibende, aber natürlich auch als Leserin, wobei da kaum ein Unterschied besteht, denn ich schreibe im wesentlichen so, wie ich es auch gerne lese. Und hier ist gleich ein Beispiel. Der vorherige Satz ist zwar mit Punkt und Kommata, aber über drei Zeilen lang, was bei mir häufig passiert. Aber ich benutze kurze oder lange Sätze ausgesprochen als Stilmittel, wenn ich es für angebracht halte. Beispiel:
"Sommer. Hitze. Kein einziger Regentag. Lange Wege wurden zur Qual." Ich könnte natürlich auch sagen:
"In diesem Jahr war der Sommer ganz besonders heiß, an keinem einzigen Tag hatte es geregnet und ein wenig Abkühlung gebracht, man wagte kaum das Haus zu verlassen, und wenn, dann wurden einem die Wege ausgesprochen zur Qual."
Ich wüßte jetzt selbst nicht zu sagen, wann ich welche Passage wählen würde, das hängt dann vom Kontext ab.

Direkte oder indirekte Rede. Ich als Leserin mag keine langen, über Seiten sich hinziehenden Dialoge, an denen auch noch mehrere Personen beteiligt sind, so daß man nur mit Mühe herausfinden kann, wer hat nun was gesagt. Wenn das dann auch noch im Dialekt geschieht, kann es in Belastung ausarten. Kann. Muß allerdings nicht, wenn es nur kurzweilig auftritt, um die betreffende Person zu charakterisieren.

Als Schreibende nun versuche ich ein richtiges Maß zu finden. Ich wage nun nicht, zu behaupten, daß mir das immer gelingt. Aber übermäßig lange Dialoge meide ich allerdings sehr!

Briefroman. Ich selber habe es mal probiert, ist mir aber nicht gelungen (etwas anderes zu jenem Zeitpunkt allerdings auch nicht).

Ganz am Anfang war hier noch die Rede von "im Tale, an jenem Tage..." Ich würde es als Wortmalerei bezeichnen oder Wortmelodie. Durchgängig in einem Roman würde es mich vielleicht auch stören.

 


Ich wüßte jetzt selbst nicht zu sagen, wann ich welche Passage wählen würde, das hängt dann vom Kontext ab.

Ja.-)

Direkte oder indirekte Rede. Ich als Leserin mag keine langen, über Seiten sich hinziehenden Dialoge, an denen auch noch mehrere Personen beteiligt sind, so daß man nur mit Mühe herausfinden kann, wer hat nun was gesagt.

Ich auch nicht. Oder wie gerade im ausgelesenen Buch "German Angst" seitenlanges Schreiben, ohne Absatz, ohne wörtliche Rede. Keine Erholung fürs Auge und Hirn. Zudem über die Hälfte des Buches keine Kapitel, man muss aufpassen, dass man sich in den verschiedenen Situationen nicht verliert.

Als Schreibende nun versuche ich ein richtiges Maß zu finden. Ich wage nun nicht, zu behaupten, daß mir das immer gelingt. Aber übermäßig lange Dialoge meide ich allerdings sehr!
Ich weiß es nicht, ich hoffe, ich vermeide es auch erfolgreich:-d (Einschränkung hier: Du meinst dich als Autorin, ich meine mich als Schreibende im Forum!)

Ganz am Anfang war hier noch die Rede von "im Tale, an jenem Tage..." Ich würde es als Wortmalerei bezeichnen oder Wortmelodie. Durchgängig in einem Roman würde es mich vielleicht auch stören.

(...oder sogar Poesie?)
Das, was Aprille beschrieb, kenne ich natürlich auch, hätte es aber nicht so beschreiben können
in denen die Autoren an auf Konsonant endende Nomen hier und da ein bindendes bzw. rhythmisierendes -e anhängten

Für mich wäre es ein Hinweis auf ältliche Literatur gewesen, durchaus nicht störend!

 

wingbibowing 7 yrs ago
RE: Ich finde
"Sommer. Hitze. Kein einziger Regentag. Lange Wege wurden zur Qual."

Ich würde das vermutlich so schreiben:
"Sommer, Hitze, kein einziger Regentag – lange Wege wurden zur Qual."
Denn für mich kommt – ganz nach Duden – der Punkt erst wenn der Satz neben dem Subjekt auch ein Prädikat hat. So altmodisch bin ich schon.
Wenn diese Ein-Wort-Sätze gehäuft auftreten, meist in Zeitschriften, dann stört mich das.
Aber die meisten meiner "Pflegefälle" hatten eher die Tendenz endlose Satzkonstrukte mit etlichen Nominalisierungen und einem schwachen Verb zu erschaffen. Da konnte ich mich dann immer zuerst auf die Suche nach dem Verb begeben.

 

"Sommer. Hitze. Kein einziger Regentag. Lange Wege wurden zur Qual."

Ich würde das vermutlich so schreiben:
"Sommer, Hitze, kein einziger Regentag – lange Wege wurden zur Qual."
Denn für mich kommt – ganz nach Duden – der Punkt erst wenn der Satz neben dem Subjekt auch ein Prädikat hat. So altmodisch bin ich schon.
Wenn diese Ein-Wort-Sätze gehäuft auftreten, meist in Zeitschriften, dann stört mich das.


Natürlich hat Du Recht, auch so kann man es schreiben. Un dennoch ist da ein Unterschied, wenn auch nur gering. Der Punkt verlangt eine kleine Pause, auch wenn es nur ein Wort ist, das Komma erlaubt ein flüssiges Weitergehen. Wenn man es laut liest, wird es deutlich, versuche es mal. Und was den Duden betrifft, so halte ich solche Richtlinien für den Sprachgebrauch durchaus für richtig und wichtig. Und trotzdem darf ich als Autor davon abweichen, schließlich benutze ich die Sprache als künstlerisches Element, mit dem ich "Töne" erzeuge (für manchen mögen es dann allerdings "Mißtöne" sein). Ich darf auch neue Worte erschaffen. Ob sie dann angenommen werden, in den Sprachgebrauch eingehen, ist eine andere Sache. (Erwin Strittmatter hat gerne neue Worte erzeugt.) Im übrigen ist die Sprache etwas Lebendiges und neue Worte entstehen ständig im täglichen Gebrauch, es ist nicht das alleinige Privileg der Schriftsteller, das nehmen sich auch andere heraus.

 

"Sommer. Hitze. Kein einziger Regentag. Lange Wege wurden zur Qual."

Ich würde das vermutlich so schreiben:
"Sommer, Hitze, kein einziger Regentag – lange Wege wurden zur Qual."

Natürlich hat Du Recht, auch so kann man es schreiben. Un dennoch ist da ein Unterschied, wenn auch nur gering.

Und dieser kleine Unterschied macht dann auch einen Unterschied darin, wie man das empfindet, was da steht. Bei der Punkt-Variante habe ich viel stärker das Gefühl des Genervt-Seins (der Figur), bei der Komma-Variante liest sich das eher beschreibend.


 

Aber dafür haben sie eine Vielzahl von Partikeln, die klarmachen, wie der Sinnzusammenhang im Satz ist. Sehr schwer zu lernen,- sogar die Japaner selbst stöhnen darüber.


Dabei habe ich mir gerade gestern sagen lassen, japanisch sei, von den chinesischen Schriftzeichen mal abgesehen, total einfach zu lernen. Allerdings studiert die Gutste Japanisch und Latein (gruselschüttel)

 

Ich finde, bei mir entsteht das Genervtsein in der Aufzählung durch den Gedankenstrich. Abgesehen davon, dass es mir sowieso nicht heiß genug sein kann.
Nichts lag mir ferner als Patschouli zu korrigieren. Ich persönlich stolpere eben über Ein-Wort-Sätze. Ein oder zwei Ein-Wort-Sätze als Stilmittel finde ich völlig ok. Ein ganzes Buch mit einer Anhäufung von Ein-Wort-Sätzen, ohne dass sich mir ein Sinn dahinter erschließt würde mich nerven. Und die Frage hier war, was uns nervt beim lesen.

 

Ein ganzes Buch mit einer Anhäufung von Ein-Wort-Sätzen, ohne dass sich mir ein Sinn dahinter erschließt würde mich nerven. Und die Frage hier war, was uns nervt beim lesen.


Da stimme ich Dir vollkommen und uneingeschränkt zu, liebe Bibo. Das halte ich für ausgesprochen übertrieben.

 

Wie ich gerade erneut feststellen durfte, können mir auch wildgewordene Satzzeichen und Schriftauszeichnungen den Spaß an einem Buch ziemlich verderben: http://www.bookcrossing.com/---/11860355#21124895

 

Wie ich gerade erneut feststellen durfte, können mir auch wildgewordene Satzzeichen und Schriftauszeichnungen den Spaß an einem Buch ziemlich verderben: http://www.bookcrossing.com/---/11860355#21124895


Da stört mich schon das Deppenapostroph im Titel.

 

es sei denn, es hätte einen Untertitel, der auf Sprachverhunzer hinweist.

 

nach ein paar Seiten habe ich mich in der Regel eingelesen und ich registriere die Besonderheiten gar nicht mehr. Manchmal nehme ich erst durch Kommentare von andern wahr, dass in dem Buch an der Sprache was besonderes war (z.B. die Stadt der Blinden...). In dieser Hinsicht ist bookcrossing für mich sehr sehr wertvoll, da es meinen Sinn für Stil schärft, was für das Germanistikstudium schon sehr zentral sein kann ;-) Für den Inhaltsbezogenen Lesegenuss ist diese Unempfindlichkeit aber wiederum ziemlich praktisch.

Es gibt zwar fast nichts, was mich tatsächlich stört oder blockiert beim Lesen, ich weiss aber sehr wohl, was ich besonders mag: Dialekt bzw. gesprochene Sprache und "Bewusstseinsströme", also wenn suggeriert wird, dass die Gedanken quasi live mitverfolgt werden. Der Versuch, die Gedankensprünge und Assoziationen die in unserem Kopf ständig ablaufen in Text abzubilden fasziniert mich, jedenfalls wenn es gut gemacht ist.

Und ganz allgemein: als wahre Künstler empfinde ich stets die, die es schaffen, meine Konzentration auf den Inhalt zu durchbrechen und mich durch ein geschicktes Wort- oder Sprachspiel zu amüsieren.

 

Und ganz allgemein: als wahre Künstler empfinde ich stets die, die es schaffen, meine Konzentration auf den Inhalt zu durchbrechen und mich durch ein geschicktes Wort- oder Sprachspiel zu amüsieren.


Ja, das mag ich auch und das läßt mich über andere Mängel hinwegsehen.

 

wingAprillewing 7 yrs ago
Mängelliste
andere Mängel

Welche Mängel führen dazu, dass Du ein Buch aus der Hand legst, liebe Patschouli?

Wir haben jetzt schon eine recht lange "Mängelliste" zusammengetragen.
Und mir scheint, die meisten Leser lassen sich durchaus durch einen neuen und ungewohnten Stil verblüffen, wenn er nicht zum Selbstzweck wird, sondern eine innere Verbindung mit dem Inhalt eingeht.

Wenn ein Buch meine Aufmerksamkeit erregt, dann lese ich es gern zweimal hintereinander. Erst beim zweiten Lesen geht mir dann im Detail auf, wie es gemacht ist. Bei anderen Büchern weiß ich schon beim Lesen, dass sich im Grunde schon das 1. Lesen nicht lohnt. Aber auch solche Bücher lese ich meist zu Ende. Der Vollständigkeit halber.

 

Und ich sach noch:
http://www.bookcrossing.com/---/7859202
aber nee… Stadt der Blinden ist auch so: Tolles Thema, enervierende Interpuktion.
Inflationärer Gebrauch von Kommas, willkürliche Großschreibung nach dem Komma, ab und zu ein Punkt. Das war's denn schon mit Satzzeichen.
Fragezeichen, Doppelpunkt, Anführungsstriche, kennt er nicht braucht er nicht.
Das macht es etwas anstrengend.
Kleine Kostprobe?

Kaum hatte er das letzte Wort ausgesprochen, veränderte sich sein Gesicht, fast brutal stieß er die Frau von sich, er selbst wich zurück, Geh weg, komm mir nicht zu nahe, ich kann Dich anstecken, und dann schlug er sich mit geballten Fäusten an den Kopf, Ich Dummkopf, ich Idiot, ich Blödmann von einem Arzt, warum habe ich nicht daran gedacht, eine ganze Nacht waren wir zusammen, ich hätte im Büro bleiben sollen, bei geschlossener Tür, und selbst dann, Bitte hör auf, was geschehen soll, wird geschehen, komm, ich mache dir das Frühstück, Laß mich, laß mich, Nein, ich laß Dich nicht, schrie die Frau, was willst Du denn tun, durch die Gegend stolpern, an die Möbel stoßen, auf der Suche nach dem Telefon, ohne Augen, um im Telefonbuch die Nummern herauszusuchen, die Du brauchst, während ich dem ganzen Schauspiel ruhig zusehe, unter einer Kristallglocke gegen Ansteckung geschützt.

 

Wobei mir die Großschreibung nach dem Komma in dem Beispiel nicht nur willkürlich erscheint - es sieht für mich so aus, als würde das anzeigen, dass die wörtliche Rede einer (neuen) Person dort anfängt. Ersatz der Anführungszeichen quasi.

 

Eher Ersatz des Punktes. macht er auch sonst so. Aber warum nimmt er keinen Punkt? Vielleicht ist es so wie bei Stephen Kings "Sie": Einige tasten der Schreibmaschine sind ausgefallen.
Ich gab ihm 9 Punkte. Das Buch ist toll! 1 Punkt Abzug wegen der sehr individuellen Interpunktion.

 

Hier ist ein Fall für Deinen "Grinse-Thread". Ich hatte nämlich folgende Assoziation:

Er gab mir den Rest.
Ich gab ihm 9 Punkte.

Aber alles schön ordentlich mit Punkt und Komma.

Spaß beiseite. Das Buch hat mir Amandil für meine Lese-"Challenge" empfohlen (siehe mein Profil) und es steht hier immer noch ungelesen im Regal... Ich bin eben kein Challenger und werde auch nie einer werden.
Aber Deine Postings motivieren mich jetzt doch.

 

Lies mal. Saramago ist unvergleichlich.

 

Wisst Ihr, was heute bei mir im Briefkasten lag?
Das: http://www.bookcrossing.com/---/8064530
und ich kann nur "pasten", was ich im Journal schon schrieb:
Also, ehrlich, lady-liberty: lange hatte ich nicht mehr so ein breites grinsen im Gesicht und TRänen in den Augen - ich freue mich grad doll und dumm! Nichtmal auf die wishlist gesetzt- nur eben mal im Forum darüber geschrieben ( http://www.bookcrossing.com/---/492598/ ) - und Du bist auf der LeiBCig und erinnerst Dich daran und an mich und nimmst es für mich mit!?
Wie schön ist das denn???
Dankedankedankedankeund nochmal danke dafür!!!!
:-)
Ich freue mich schon, das noch einmal lesen zu dürfen!
--
und wenn Jemand außer mir das dann auch noch lesen möchte, dann biete ich's dgern zur Ausleihe an!
Da ich paar tage weg bin, bitte per PM - nicht, daß ich nach erlebnisreichen Urlaubstagen vergesse, hier nachzuschauen :-)

 

Also, ehrlich, lady-liberty: (...) Du bist auf der LeiBCig und erinnerst Dich daran und an mich und nimmst es für mich mit!?

Ähnliches habe ich auch schon erlebt. Das ist der unglaublich zugewandte Bookcrossing-Stil, den ich genieße, egal, ob ich darüber lese oder selbst mit ihm "konfrontiert" bin!


 

Also, ehrlich, lady-liberty: (...) Du bist auf der LeiBCig und erinnerst Dich daran und an mich und nimmst es für mich mit!?

Ähnliches habe ich auch schon erlebt. Das ist der unglaublich zugewandte Bookcrossing-Stil, den ich genieße, egal, ob ich darüber lese oder selbst mit ihm "konfrontiert" bin!




ohja, ganz genau!
Auch ich freue mich immer, wenn ich so etwas von anderen lese- deshalb schreib' ich's ja auch hier auf- und wenn's mir dann noch selbst passiert .... *hach* - und jetzt verabschiede ich mich vorerst *wink*

 

Wisst Ihr, was heute bei mir im Briefkasten lag?
Das: http://www.bookcrossing.com/---/8064530
und ich kann nur "pasten", was ich im Journal schon schrieb:
Also, ehrlich, lady-liberty: lange hatte ich nicht mehr so ein breites grinsen im Gesicht und TRänen in den Augen - ich freue mich grad doll und dumm! Nichtmal auf die wishlist gesetzt- nur eben mal im Forum darüber geschrieben ( http://www.bookcrossing.com/---/492598/ ) - und Du bist auf der LeiBCig und erinnerst Dich daran und an mich und nimmst es für mich mit!?
Wie schön ist das denn???
Dankedankedankedankeund nochmal danke dafür!!!!
:-)
Ich freue mich schon, das noch einmal lesen zu dürfen!
--
und wenn Jemand außer mir das dann auch noch lesen möchte, dann biete ich's dgern zur Ausleihe an!
Da ich paar tage weg bin, bitte per PM - nicht, daß ich nach erlebnisreichen Urlaubstagen vergesse, hier nachzuschauen :-)


Ich freue mich total über eure Einträge zu diesem Buch (lese ich ja in meinem Mails auch wenn ich mal nicht so aktiv im Forum bin). Ich wollte es zuerst nicht weggeben. Aber ich wollte es auch nicht behalten und wusste niemandem, dem es gefallen würde. Und dann sah ich es im Bücherstapel in LeiBCig und dachte noch, dass muss ich wieder mitnehmen und jemanden für das Buch finden. Aber dann hat es sich doch gut ergeben, dass das Buch so schön weiter gereist ist.

 

Are you sure you want to delete this item? It cannot be undone.