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Wild Releases gibt es kaum noch...


doch: bei mir

ich hab das immer schon geliebt und mit Spielen, Boxen und Ringen nicht sooo sehr viel am Hut

Muss allerdings auch anmerken, dass einem das wild releasen manchmal vergrault wird. Von unserem Osterbaum sind mind.80 Bücher im Nirwana verschwunden... IEHBÄÄHH??
Einträge kommen ja eher selten und manchmal muss man schon viele Frösche küssen...
Aber ich bleib dran, werd in Kürze stolz mein 2.000.Buch auswildern!!!

Kling abgehoben, aber ich verstehe mich und Bookcrossing auch als Instrument zur Förderung des Lesens...
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Andererseits ....... ich habe schon ein paar Boxen mitgemacht, vor allem in meiner Anfangszeit. Da gabs dann zwar einen JE am Anfang, aber dann kam einfach nichts mehr. Bei Wildreleases hab ich wenigstens das "Hurra-ein-Finder"- Gefühl. Und derzeit hab ich eine Quote von um die 20 % .

Ich release einfach gerne wild, am liebsten mit Themen, passenden Orten etc. Leider gehen mir manchmal die Bücher aus :-(

Massenreleases sind nach meiner Erfahrung nicht so erfolgreich.
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Massenreleases sind nach meiner Erfahrung nicht so erfolgreich.
Dem stimme ich zu! Zweimal war es ein heftiger Fehlschlag bei mir, ein
3. Mal wird es nicht geben. Da lasse ich lieber vereinzelt wild frei. Letzten Sonntag habe ich 7 Bücher freigelassen und schon 3 JE bekommen. Das macht Spaß!

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Wild Releases gibt es kaum noch...


doch gibt es schon noch ... siehe auch die Wagner-Opern Challenge http://www.bookcrossing.com/---/486785 :D

allerdings muss ich zustimmen, dass es immer weniger Wild Releases gibt - vielleicht ist das aber auch etwas dem langen Winter geschuldet. Ich für meinen Teil mag z.B. lieber bei wärmeren Temperaturen releasen. So gebe ich Bücher gern irgendwelchen Statuen in die Hand - diese sind aber in den Wintermonaten eingepackt und können daher kaum verwendet werden.
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RoseOfDarkness schreibt:
Da stellt sich mir die Frage: Wer denn diese Bookcrosser so informiert? Anscheinend bekommen sie ja schon den falschen Grundgedanken übermittelt.


(M)eine kleine Vermutung: Da bookcrossing.com inzwischen Deutsch kann und da auf BooKCrossing.com seit der Umstellung den Link zur Supportseite fehlt, wird dieser kaum noch gelesen (Insbesondere die Seite "Was ist BookCrossing?". Die meisten fallen irgendwie direkt hier ins Forum herein, schauen sich das gemurmel hier an und werden aehnlich aktiv. (Der sogenannte Nachahmeffekt - im positiven Sinne).



Was ich hieraus mitnehme?
Dass ich die Tage einen FAQ Eintrag namens: "Das Grundkonzept von BookCrossing" machen werde. :) Und in der FAQ auch noch mal "Was ist BookCrossing" aufnehmen - ich glaube, dass ist z.Zt. nur unter Informationen zu finden, aber nicht direkt in der FAQ.
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Wild Releases gibt es kaum noch...

Warte mal ab. Der Winter war lang. Mit der steigenden Sonne werden auch die wild releases wieder steigen. Im letzten Jahr stiegen die Zahlen auch mit den Außentemperaturen an.
Auch ich stimme zu das ein Wildfund 1000 Einträge anderer Bookcrosser nicht ersetzen kann.
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Da stellt sich mir die Frage: Wer denn diese Bookcrosser so informiert? Anscheinend bekommen sie ja schon den falschen Grundgedanken übermittelt.

Ja, tun sie. Und zwar hier im Forum und von verschiedenen Leuten. Da fragt jemand z.B., wo und wie man Bücher am besten wild freilässt - und gleich die erste Antwort lautet sinngemäss: Am besten gar nicht, sondern man soll lieber zu Meetups gehen und die Bücher dort anbieten oder Ringe oder Boxen draus machen. Oder in den ellenlangen automatischen Standard-Release-Notes oder oder... überall wird das Meetup als das Maß der Dinge, die Krönung des Bookcrossens, das beste Ziel aller Bücher beschrieben. Und überhaupt geht es ja "eigentlich" nur darum, die Bücher zu lesen, und wandern lassen soll man nur welche, die gemäß der Hamburger Qualitätsauffassung als "wertvoll" ausgezeichnet werden.

Wild freilassen darf man natürlich deswegen nicht, weil es ja sein kann, dass das Buch dann von jemandem gefunden wird, der nicht jeden einzelnen Buchstaben mehr liebt als man selber. Oh, und eigentlich darf man es auch nicht per Post verschicken, schließlich hat irgendwer gesagt, er kennt jemanden, der jemanden kennt, dem mal ein Buch auf dem Postweg verlorengegangen ist. Und das könnte ja mit dem eigenen Buch auch passieren, und damit ist das doch schon fast ein wild release und damit... siehe Anfang des Absatzes.

Aber es gibt natürlich schon Dinge, die noch schlimmer sind als ein Buch einem ungewissen Schicksal zu überlassen. Nämlich, ein Buch freizulassen, was man selber nicht gelesen hat und vielleicht auch nicht lesen würde, oder, NOCH schlimmer, gelesen hat und mit weniger als 7 Sternen bewertet. Denn was einem selber nicht gefällt, das darf auch niemandem anders gefallen! Wegwerfen darf man es natürlich auch nicht, also muss man irgendwo ein Regal in einen verschlossenen Keller stellen, mit "OBCZ" beschriften, und dort dürfen dann die mittelklassigen Bücher zwischengelagert werden, bis ein geeignetes Endlager gefunden wird. Aktuelle Gutachten besagen allerdings, dass Salzstöcke, insbesondere der in Gorleben, als Endlager für hoch- und mittelfrustrierende Bücher doch nicht geeignet sind.

Verflixt. Was mach ich jetzt bloss mit dem ganzen Zeug?
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Wild freilassen darf man natürlich deswegen nicht, weil es ja sein kann, dass das Buch dann von jemandem gefunden wird, der nicht jeden einzelnen Buchstaben mehr liebt als man selber.


Ja, ekorren, das hast Du, wenn auch SEHR überspitzt, sehr schön zusammengefaßt, finde ich. Und es zeigt mE das Grundproblem, das da lautet: es ist für viele Leute einfach furchtbar schwierig, sich zu trennen! Kontrollverlust, Unsicherheit, Besitz aufgeben ... guck Dir mal an, was für ein Gewese beim geocaching um die albernen Trackables gemacht wird- da werden Plaketten mit einer Art BCID auf Reisen geschickt- aber wehe, Jemand nimmt sie in die falsche Richtung mit. Oder behält sie länger als 2 Wochen. Oder.... Und, der Unterschied zu BC: man bleibt BESITZER. Und dieses Gefühl haben offenbar auch hier Viele. Sie meinen, ein BC-Buch als "Registrator" weiter zu besitzen und wollen/ können die Kontrolle darüber nicht aufgeben. Und so betrachten sie die Bücher, zu denen sie durch meetups, Boxen etc kommen, denn auch als BESITZ derer, die diese Bücher registriert haben- und die wollen sie dann natürlich nicht "schlecht behandeln", indem sie sie ins wilde Leben, in die Ungewißheit, entlassen. Schade! Mich nerven zB die meetup-Inzest-Bücher immer, die ständig wieder auf dem Tisch liegen, weil alle, die zum meetup kommen, sie schon durch haben (oder sich nicht dafür interessieren), aber doch immer wieder hingelegt werden. Ist in FL zum Glück nicht so ausgeprägt. Ich nehm die dann irgendwann und release sie stillschweigend wild ;-)
Ich finde auch, unsere Spezialisten hier sollten mal einfach den Spaß am anonymous finder entdecken statt einfach nicht begreifen zu WOLLEN, daß ihre Restebücher offenbar dann doch irgendwann Niemand mehr hier im Forum lesen möchte ....
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es ist für viele Leute einfach furchtbar schwierig, sich zu trennen! Kontrollverlust, Unsicherheit, Besitz aufgeben ...Und, der Unterschied zu BC: man bleibt BESITZER. Und dieses Gefühl haben offenbar auch hier Viele. Sie meinen, ein BC-Buch als "Registrator" weiter zu besitzen und wollen/ können die Kontrolle darüber nicht aufgeben.....


Wie ich bereits geschrieben habe, gehöre ich zu denen, die nicht mehr gerne wild releasen, auch wenn ich einige, sogar internationale Treffer hatte. Ich verwahre mich aber dagegen, deshalb als Kontrollfreak bezeichnet zu werden. Wenn ich ein Buch aus der Hand gebe, dann bin ich weder Eigentümer noch Besitzer des Buches. Ich erfahre halt gerne den weiteren Weg des Buches. Nenn es Neugier und Fernweh,aber nicht Kontrollzwang!!! Wenn ich mal Langeweile habe, dann schaue ich mir gerne mal die Wege an, die einige Bücher hinter sich gebracht haben. Ich finde es toll zu sehen, dass Bücher von D nach GB, weiter nach Nepal, Australien und dann in die USA gereist sind. Und dass müssen keine Bücher sein, die vorher bei mir auf dem Shelf waren. Ich klicke dazu irgendeinen ausländischen BCer an und schau mir seine Bücher an. Ich habe aber übrigens durch das internationale Forum auch schon Bücher erhalten, die bereits an 7. Stelle kontrolliert durch die Welt gereist sind. Ich festgestellt, dass auch im Ausland viele BCer lieber tauschen, taggen etc. als auszuwildern.

Wenn ich mal für ein wild ausgesetztes Buch einen Eintrag bekomme, dann sage ich "Na endlich" und bin nicht total aus dem Häuschen, wie scheinbar einige hier.
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Ich verwahre mich aber dagegen, deshalb als Kontrollfreak bezeichnet zu werden.


was so auch nicht beabsichtigt war. Ich habe zusammengefaßt, was ich von vielen Crossies, die nicht gern wild releasen, zu hören bekommen habe. Vielleicht ist mein nicht-ganz-verstehen-können als Arroganz rübergekommen, das tut mir dann leid.

(Bei den Geocachern und dem, was DA abläuft, da vergeht mir dann schonmal der Spaß am cachen. Da ist es tippseln dann etwas mit mir durchgegangen, stelle ich beim nochmal lesen meines postings fest. Sowas hab ich hier aber noch nie erlebt, in den ganzen Jahren nicht. )

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Ich verwahre mich aber dagegen, deshalb als Kontrollfreak bezeichnet zu werden.


was so auch nicht beabsichtigt war. Vielleicht ist mein nicht-ganz-verstehen-können als Arroganz rübergekommen, das tut mir dann leid.



Kam tatsächlich so rüber und ich hab mich echt geärgert und daher mag auch meine Antwort bei Runningmouse als herablassend angekommen sein. Sollte auch nicht so sein.

Immerhin lasse ich auch im Urlaub regelmäßig auf Campingplätzen englische Bücher frei. Hab aus England noch nie einen Journaleintrag bekommen, aber immerhin von 14 Büchern in Schweden tauchten 3 wieder auf in Amsterdam, Finland und den USA. Dass ich das noch weiß, zeigt, dass mir solche Einträge nicht gleichgültig sind. Aber bin ich über die Bücher, die nie wieder auftauchen trauriger als dass ich mich über die gefundenen freue. Trotzdem werde ich nach Norwegen wieder nur englische Bücher mitnehmen und die dort lassen.

Also, ein freundliches Händereichen an Oedi und Runningmouse von mir :-)
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Hihi! Schöne Wortschöpfung.
Ich habe ja im Norden immer mal Bücher vom einen zum anderen Treffen getragen um Inzest zu vermeiden ;-)
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Ich finde auch, unsere Spezialisten hier sollten mal einfach den Spaß am anonymous finder entdecken statt einfach nicht begreifen zu WOLLEN, daß ihre Restebücher offenbar dann doch irgendwann Niemand mehr hier im Forum lesen möchte ....
Ach Oedi, ich glaube, die begreifen das NIE!!!*seufz*

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Aua!

falschen Grundgedanken

Seit 10 Jahren tauchen hier immer wieder Leute auf und wollen bestimmen, was richtig und was falsch ist.
Kauft Euch nen Hund und sagt dem, was er tun soll.
Bookcrossing hat viele Facetten und es gibt keine falschen, es gibt nur andere.

Und nein, das vehemente Eintreten vieler BCerinnen einschließlich mir gegen bestimmte Verhaltensweisen einzelner steht dazu nicht im Widerspruch. Denn es geht im aktuellen Fall genau darum, dass einzelne anderen/Neuen (vor-)schreiben, was "richtiges" Bookcrossing ist.

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falschen Grundgedanken

Kauft Euch nen Hund und sagt dem, was er tun soll.


Das klappt aber auch nur bedingt :-) Ich hab nen Terrier, und die haben ihren eigenen Kopp :-)
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RE: Aua!

ChaosHH schreibt:
falschen Grundgedanken

Seit 10 Jahren tauchen hier immer wieder Leute auf und wollen bestimmen, was richtig und was falsch ist.

Hier geht's IMHO nicht was richtig oder was falsch ist, sondern was der Ursprung war, woraus es entstanden ist. Aber vermutlich ist es wie mit der Evolution: irgendwann verschwindet alles, womit es ueberhaupt angefangen hat.

ChaosHH schreibt auch noch:
Bookcrossing hat viele Facetten und es gibt keine falschen, es gibt nur andere


Auf jeden Fall. Nichtdestotrotz waere es IMHO sinnvoll den Grundgedanken nicht zu verlieren.


Ich wuerde sogar einen Schritt weiter gehen und die Frage stellen:

Warum ist es so, dass der Rat zu Boxen, Ringe, OBCZ und kontrolierte Weitergaben so allgegenwaertig ist?

Wenn wir hierauf die Hintergruende ergrunden, werden wir feststellen, dass letztendlich darauf hinaus laeuft, dass die freigelassenen Buechern einfach zu wenig Resonanz geben, sprich zu wenig Journale bekommen.

Und wenn wir das wieder analysieren, stellen wir mit erschrecken immer wieder fest, dass die Prozedur viel zu kompliziert ist, zumindest fuer einen Finder, der zum ersten mal mit BookCrossing in Kontakt kommt. Und ihn vermutlich eher abschreckt.
Dass im allgemeinen "schnell mal ein Buch melden" viel zu lange dauert, insbesondere nach dem Stand der heutige Technik.

Somit muesste BookCrossing.com selbst dringendst anfangen, ihr Schwerpunkt darauf zu legen, wie man es dem Finder am leichtesten macht, ein gefundenes Buch zu melden.

Die Anmeldeprozedur ist gegenueber frueher stark vereinfacht worden. Aber _aktive_ BookCrosser entstehen nicht durch eine vereinfachte Anmeldung. Inzwischen sollte BookCrossing.com genuegend Karteileichen gesammelt haben.

Zeit also den Grundgedanken von BookCrossing zu motivieren, in dem man dafuer sorgt, dass mehr Buecher ein Journal bekommen. Durch eine vereinfachte Prozedur um ein gefundenes Buch zu melden (webseite).

Denn Erfolge "koennten" motivierend wirken, so dass der ein oder andere doch nicht als Karteileiche endet. Und somit auch ein potentieller (neuer) Kunde im Store ist.

Circle of life.

Hakuna Matata.



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RE: RE: Aua!

Durch eine vereinfachte Prozedur um ein gefundenes Buch zu melden (webseite).


Ja.

Ich glaube aber auch, dass viele Finder denken, sie sollen erst _nach dem Lesen_ einen Eintrag schreiben. Und zwar über den Inhalt des Buchs und nicht über die Reisestation. Und das ist ja auch wieder aufwendig. Vor allem, wenn man das Buch nicht sofort lesen will. Ich glaube, dass die gar nicht verstehen, dass sie erstmal nur den Fund melden "sollen".
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Durch eine vereinfachte Prozedur um ein gefundenes Buch zu melden (webseite).


Ja.

Ich glaube aber auch, dass viele Finder denken, sie sollen erst _nach dem Lesen_ einen Eintrag schreiben. Und zwar über den Inhalt des Buchs und nicht über die Reisestation. Und das ist ja auch wieder aufwendig. Vor allem, wenn man das Buch nicht sofort lesen will. Ich glaube, dass die gar nicht verstehen, dass sie erstmal nur den Fund melden "sollen".

Das vermute ich auch. Obendrein finde ich es ungünstig, dass der Finder nicht erst einmal die bisherigen JEs sieht und sich daran erst einmal orientieren kann, sondern direkt die Eingabemaske sieht und sich dadurch eventuell gedrängt fühlt, etwaswahnsinnig sinnvolles über das Buch zu schreiben. So etwas schreckt ab. Dabei würde ich mich doch schon über eine schlichte Fundmeldung freuen.
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RalfH schreibt:
Obendrein finde ich es ungünstig, dass der Finder nicht erst einmal die bisherigen JEs sieht und sich daran erst einmal orientieren kann, sondern direkt die Eingabemaske sieht


Wenn der Finder ueber die Supportseite kommt, waere das schon mal ein Problem weniger. ;)
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RalfH schreibt:
Obendrein finde ich es ungünstig, dass der Finder nicht erst einmal die bisherigen JEs sieht und sich daran erst einmal orientieren kann, sondern direkt die Eingabemaske sieht


Wenn der Finder ueber die Supportseite kommt, waere das schon mal ein Problem weniger. ;)


Das hatte mich jetzt gerade etwas gewundert, darum habe ich es ausprobiert: Wenn ich mich auslogge und dann eine BCID auf http://www.bookcrossing.com eingebe, so sehe ich auf der Seite, wo man sich einloggen kann oder wo man den anonym - Button klicken soll, erstmal sämtliche bisherigen Journale...
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RalfH schreibt:
Obendrein finde ich es ungünstig, dass der Finder nicht erst einmal die bisherigen JEs sieht und sich daran erst einmal orientieren kann, sondern direkt die Eingabemaske sieht


Wenn der Finder ueber die Supportseite kommt, waere das schon mal ein Problem weniger. ;)


Das hatte mich jetzt gerade etwas gewundert, darum habe ich es ausprobiert: Wenn ich mich auslogge und dann eine BCID auf http://www.bookcrossing.com eingebe, so sehe ich auf der Seite, wo man sich einloggen kann oder wo man den anonym - Button klicken soll, erstmal sämtliche bisherigen Journale...


Nein. Wenn du die BCID eingibst und Enter drückst, dann sollst du zuerst einen Nickname, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort vergeben und dich so registrieren (der AF wird also gleich zu Beginn gedrängt, sich zu registrieren, ich finde das eher abschreckend). Darunter erscheinen dann drei Social-Networks-Buttons, um dich darüber anzumelden und darunter ist - relativ unscheinbar - die Schaltfläche um anonym einen JE zu schreiben. Wenn man keine der Schaltflächen anklickt sondern statt dessen herunter scrollt, dann kann man die bisherigen JEs lesen. Klickt man die Schaltfläche für den anonymen JE an, dann sieht man die bisherigen JE erst einmal nicht mehr.

Ich fände es besser, wenn man als Unangemeldeter nach Eingabe der BCID erst einmal die bisherigen JEs und darunter das Eingabefeld für den neuen JE und darunter Schaltflächen für "Anonym bleiben", "Einloggen" und "Registrieren" sieht.

Unglücklich finde ich auch, dass man bei der Fundmeldung immer Staat, Land und Stadt auswählen muss, denn man weiß doch nicht immer, zu welcher Stadt (bzw. in Berlin, Hamburg etc. zu welchem Stadtteil) der Fundort gehört und zudem finde ich es mühselig, den Fundort aus der Liste auszuwählen. Besser fände ich, wenn man den Fundort frei eingeben könnte.

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Besser fände ich, wenn man den Fundort frei eingeben könnte.


Jein. Früher war das so, was mit drei Dutzend verschiedenen Schreibweisen für beispielsweise "Nordrhein-Westfalen" und Bundesländern wie "Auf der Kirmes" geendet hat. Um das zu vereinheitlichen, ist dann die Liste eingeführt worden.
Die Frage ist natürlich, ob der Fundort als Rubrik überhaupt besonders sinnvoll ist (weil man den ja, anders als Wohnort oder "Jagdort", nicht durchsuchbar halten muss) und dann vielleicht doch mit einer freien oder gleich optionalen Eingabe lösen kann.
(Zudem auch jetzt die Eingabe weniger über den Fundort als über den Wohnort Auskunft gibt, weil zumindest ich das nie von den vorausgefüllten Angaben ändere, auch wenn ich mir ein Buch von weiterher mitbringe.)
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Fundort als über den Wohnort Auskunft gibt, weil zumindest ich das nie von den vorausgefüllten Angaben ändere,


Och, ich ändere den. Wenn ich ein Buch aus Bremen in Italien finde und dann mit nach Köln nehme, ist das schon ein Unterschied zu einem schnöden Köln als Fundort. oder?
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Och, ich ändere den. Wenn ich ein Buch aus Bremen in Italien finde und dann mit nach Köln nehme, ist das schon ein Unterschied zu einem schnöden Köln als Fundort. oder?


Eh. Aber die Arbeit mache ich mir auch nur im Urlaub, nicht, wenn ich ein Buch aus Hilden oder Mettmann einsacke. In jedem Fall könnte man es aber auch in den Text schreiben; obwohl ich jetzt nicht sagen könnte, welche Option bestimmt Newbie- bzw. AF-freundlicher wäre.
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Ich glaube aber auch, dass viele Finder denken, sie sollen erst _nach dem Lesen_ einen Eintrag schreiben. Und zwar über den Inhalt des Buchs und nicht über die Reisestation. Und das ist ja auch wieder aufwendig. Vor allem, wenn man das Buch nicht sofort lesen will. Ich glaube, dass die gar nicht verstehen, dass sie erstmal nur den Fund melden "sollen".

Das vermute ich auch. Obendrein finde ich es ungünstig, dass der Finder nicht erst einmal die bisherigen JEs sieht und sich daran erst einmal orientieren kann, sondern direkt die Eingabemaske sieht und sich dadurch eventuell gedrängt fühlt, etwaswahnsinnig sinnvolles über das Buch zu schreiben. So etwas schreckt ab. Dabei würde ich mich doch schon über eine schlichte Fundmeldung freuen.

Genau DAS ging mir dieser Tage auch durch den Kopf!

Ich hab am Anfang (ganz zuerst gab es noch nicht mal das deutsche Forum!) auch erst mal verschiedene Bücher angeklickt, weil ich sehen wollte, was so in diesen Einträgen steht. Leider stand bei den meisten Büchern, die ich mir rausgepickt hatte, (fast) gar nix drin. Deswegen hab ich die Sache dann auch erst mal wieder für ein paar Monate vergessen (und auch weil alles auf Englisch war und mir das viel zu mühsam - aber das ist ja inzwischen nicht mehr so).

Im Grunde sind vielleicht bei der momentanen Anordnung der Eingabemaske auch die Journaleinträge "Lieber Finder,....." relativ sinnlos. Ich glaube, die nehmen die meisten
"Ahnungslosen" zunächst mal gar nicht wahr.
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Aber vermutlich ist es wie mit der Evolution: irgendwann verschwindet alles, womit es ueberhaupt angefangen hat.


Frag' mal die Mikroben. Oder die Schachtelhalme, Mammutbäume, Krokodile und Quastenflosser. Gutes bleibt. ;) *magFossile*

(Der Rest stimmt natürlich, und eine vereinfachte Meldeprozedur wäre ein großer Gewinn.)
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Frag' mal die Mikroben. Oder die Schachtelhalme, Mammutbäume, Krokodile und Quastenflosser. Gutes bleibt. ;) *magFossile*


Diese lebenden Fossilien sind sehr erfolgreich, sonst wären sie ja nichtmehr da. Lasst uns ein Beispiel dran nehmen! ;-)

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da es in letzter Zeit soviele neue Bookcrosser gibt, die ganz viele Boxen, Ringe usw im Forum anbieten.


Wart's ab. Als Neuling 2006/7 war ich, ganz ohne Information, auch völlig wild auf Boxen, aber das lässt mit der Zeit nach. Meine letzte eigene Box habe ich gebaut nachdem ich von einem Stapel gespendeter Sci-Fi erschlagen wurde. Die Faszination Box liegt vermutlich daran, dass man viele ältere Bücher auf einen Schlag los wird und ebenso viele neue dazu bekommt. Und dass sich dadurch der eigene MTBR gegen unendlich bewegen kann, hat der gemeine Newbie noch nicht im Blick.

Ich lasse schon gern regelmäßig was frei, aber nicht in eisiger Kälte oder Schietwetter.
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andererseits kann hier Boxen anbieten, wer und so viele wollen. Ich glaube, seit ich bei BC bin, waren nicht dermaßen viele kunterbunte Boxen unterwegs wie derzeit. Trotzdem ist nichts dabei, was mich interessieren könnte :-(
Das kommt vermutlich daher, dass man am Anfang einfach total viele Bücher im Regal hat, die weg sollen, nur dass ich die damals alle freigelassen oder zu Meet-ups gebracht habe, während das jetzt alles in Boxen wandert.

Ich finds schade (siehe "Grundgedanke"), aber, wie gesagt, sollen sie. Die Masse wird auch irgendwann wieder verschwinden.

Was mich allerdings schon etwas nervt, ist das wochenlange Anbieten im Forum. Irgendwann müsste doch mal klar sein, dass es eben nur 9 statt 10 Teilnehmer werden. Und wenn die Box an der letzten Station ist, kann man sie ja nochmal anbieten.

Jaja, bevor der Hinweis WIEDER kommt: natürlich muss ich diese Threads nicht anklicken. Aber nerven dürfen sie trotzdem.
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Genau und diesen schönen Einträge
können 1000 Weitergaben mit Eintrag von Crossern nicht ersetzen ;-)


Du sagst es!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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RoseOfDarkness schreibt:
Was ich hieraus mitnehme?Dass ich die Tage einen FAQ Eintrag namens: "Das Grundkonzept von BookCrossing" machen werde. :) Und in der FAQ auch noch mal "Was ist BookCrossing" aufnehmen - ich glaube, dass ist z.Zt. nur unter Informationen zu finden, aber nicht direkt in der FAQ.


Danke.

Und vielleicht sollten mal alle die gerne wild releasen, die Threads mit den dazu passenden Challenges jeden Tag stupsen. ROFL


Du, ich habe noch eine andere Idee in der Pipeline fuer die Supportseite, aber daraus wird fruehestens in Mai was, befuerchte ich... auf jeden Fall wird dass dann auch den Grundgedanken *visualisieren* :)
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Und vielleicht sollten mal alle die gerne wild releasen, die Threads mit den dazu passenden Challenges jeden Tag stupsen. ROFL


*ROFLPIMP*

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Sicher mag das der Grundgedanke von BC sein. Als ich hier anfing, habe ich anfangs auch nur wild releast weil ich mich noch nicht ins Forum getraut habe. Mein erstes Buch wurde auch nach wenigen Stunden gefunden und bekam einen Eintrag. Trotzdem ist das wild releasen für mich immer mehr wie "ein Buch einfach wegwerfen". Es tut mir immer in der Seele weh, wenn ich sehe, dass eines meiner "guten" Bücher, das ich durch einen Tag oder eine Box weitergegeben habe, dann später wild releast wird. Wie oft hab ich schon gedacht "Sch...."! Ohne diese tags, Boxen, Verlosungen wäre ich schon lange nicht mehr hier, bzw. hätte hunderte Bücher mehr in meiner persönlichen Sammlung.

Sollten diese persönlichen Übergaben nicht möglich sein, dann wäre ich wohl bei Bookmooch oder so gelandet, aber da gefällt mir nicht, dass man den weiteren Weg nicht nachvollziehen kann, da keine BCIDs etc. vergeben werden und die Bücher anomym bleiben.
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Trotzdem ist das wild releasen für mich immer mehr wie "ein Buch einfach wegwerfen". Es tut mir immer in der Seele weh, wenn ich sehe, dass eines meiner "guten" Bücher, das ich durch einen Tag oder eine Box weitergegeben habe, dann später wild releast wird. Wie oft hab ich schon gedacht "Sch...."! Ohne diese tags, Boxen, Verlosungen wäre ich schon lange nicht mehr hier, bzw. hätte hunderte Bücher mehr in meiner persönlichen Sammlung.


"Gute" Bücher liegen sicherlich im Auge des Betrachters. Ich habe schon mehrmals erlebt, dass Bücher, die ich als "Mist" empfunden habe, anderen eine Freude bereitet haben.
Außerdem bin ich der Ansicht, dass ein wildes freilassen von "Altpapier" vielleicht nicht gerade die beste Werbung für Bookcrossing ist. Aus diesem Grund bemühe ich mich darum nicht nur ältere Werke, sondern auch schöne und relativ neue freizulassen. Die bekommen vielleicht keinen JE - im Gegensatz zu den Büchern, die ich an BCler weitergegeben habe - aber wer sagt denn, dass sie nicht von jemandem gefunden wurden, der sie zu schätzen weiß?
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Wild Releases gibt es kaum noch...
??

Gibt es Zahlen / Statistiken, z. B. jährliche, über die in die Wildnis freigelassenen Bücher?


Mir sind keine bekannt. Archivierte "Go hunting"-Zahlen mögen zu finden sein - allerdings sind diese nur beschränkt aussagekräftig: Einerseits müsste man sie ins Verhältnis zur Zahl der aktiven BCer setzen. Andererseits müsste man m.E. OBCZ, öffentliche Bücherschränke und insbesondere MU rausrechnen - denn das sind bestenfalls halbwilde Releases. Und vor allem die Anzahl der Bücherschränke ist in den letzten Jahren ziemlich explodiert. Vor ein paar Jahren waren in öffentlichen Bücherschränken freigelassene Bücher in der go hunting eine Ausnahme, inzwischen ist das ein ordentlicher Prozentsatz.

Was m.E. allerdings eindeutig passiert ist: Release-Challenges haben über die Jahre extrem an Bedeutung verloren. Die Anzahl der für bestimmte große regelmässige Challenges gemeldeten Bücher und die Anzahl der Teilnehmer ist in den letzten Jahren massiv gesunken. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein paar Zahlen verglichen, aber habe das leider nicht archiviert. An die Stelle der Releasechallenges sind Lesechallenges getreten, die vor einigen Jahren noch eine Ausnahme waren.
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Was m.E. allerdings eindeutig passiert ist: Release-Challenges haben über die Jahre extrem an Bedeutung verloren. Die Anzahl der für bestimmte große regelmässige Challenges gemeldeten Bücher und die Anzahl der Teilnehmer ist in den letzten Jahren massiv gesunken. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein paar Zahlen verglichen, aber habe das leider nicht archiviert. An die Stelle der Releasechallenges sind Lesechallenges getreten, die vor einigen Jahren noch eine Ausnahme waren.


Das kommt mir auch so vor, dass wenn es noch Challenges gibt, dann eher Lesechallenges. Schade. Ich denke immer noch gern an die Murmeltier-Challenge (http://www.bookcrossing.com/forum/14/361493/) zurück, auch wenn es teilweise echt anstrengend war.
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Um keine falschen Vorstellungen aufkommen zu lassen: Ich gebe auch gerne Bücher weiter, insbesondere aktuelle Bücher oder solche zu bestimmten Themen wie Lese-Challenges.

Ich lege auch Bücher auf den Meet-up Tisch, wenn sie keiner mitnimmt, wandern sie ins OBCZ- Regal (selten mit Eintrag).

Ich habe KEINE Lust, Porto zu bezahlen für 1-Cent-Bücher. Oder 10-Cent-Bücher.

Gerade in letzter Zeit habe ich den Spaß an Release-Challenges (wieder-) entdeckt. Und wie schon jemand bemerkte, verschwinden weitergegebene Bücher auch oft nach dem ersten Eintrag (auch bei mir *Asche aufs Haupt streut*). Und ich verstehe auch nicht, warum jemand ein per Post verschicktes Buch ohne es zu lesen freilässt - das kann ich selber und spare das Porto. Ausnahme: Es ist vorher abgesprochen, dass die Bücher zum Releasen gedacht sind (ich denke mit einem danke an ekorren und RoseOfDarkness)

Vielleicht könnten wir mal die laufenden Release-Challenges in einem Fred sammlen? Ich bin für schubsen ;-)

Wenn ich mal für ein wild ausgesetztes Buch einen Eintrag bekomme, dann sage ich "Na endlich" und bin nicht total aus dem Häuschen, wie scheinbar einige hier.

Nicht scheinbar. Ja, ich freue mich darüber, weil es für MICH der Grundgedanke von BC ist. Muss ja nicht jeder so gestrickt sein wie ich. Aber ich fand deine Formulierung etwas herablassend.
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Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass neben mir auch etliche andere BCer den Grundgedanken kennen, aber ihre Bücher lieber innerhalb der BC-Familie weitergeben. Und natürlich ist mir bewusst, dass meine Bücher wild releast werden können, wenn ich sie aus der Hand gegeben habe und das kann und will ich auch keinem verbieten :-)
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ich reiche meine Bücher auch lieber gezielt weiter - auch wenn es nicht ganz dem Grundgedanken von BC entspricht. Bei den "Wilden" ist die Frustrations schon da, weil nur ein Bruchteil wieder auftaucht.

Aaaber was im Laufe der Jahre auch mein Eindruck ist: die persönlich überreichten Bücher verschwinden auch
- zwar nicht in der Freiheit jedoch auf den Regalen im TBR-Stapel. Und reisen dann von Zeit zu Zeit ungelesen weiter. Ich habe dieses Phänomen auch auf meinem Regal entdeckt und bin dabei auszumisten und den Teil der ungelesenen BC-Bücher zu reduzieren. Zusätzlich ist mein Ziel nur noch meine selbst registrierten Bücher als PC zu führen.

Fazit: ich habe mir vorgenommen auch wieder mehr Bücher einfach freizulassen. Denn damit wird zumindest Werbung für BC gemacht und es finden sich vielleicht noch mehr neue Mitglieder.
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Gelöscht! Wegen Frühjahrsputz 2014 :D
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die 2 Aussagen widersprechen sich ein wenig :-)


Die widersprechen sich nicht nur, sondern die Kritik ist gar nicht berechtigt.
Deine Idee, 100 Bücher in begrenztem Zeitraum freizulassen, ist toll und entspricht am ehesten dem Ur-Bookcrossing.
Ebenso eine OBCZ (viele freie Bücher an einem Ort). Auch was schönes, vor Allem wenn man unterwegs ist und mal eben ein Buch braucht. Sie verlangt aber dauerhafte Pflege. Es gibt sehr viele Leute die gern eine OBCZ aufsuchen, aber nur wenige, die eine dauerhaft betreuen möchten. Mit dem Vorschlag: Dann gründe doch eine OBCZ, lädt sie Dir eine Menge Arbeit auf, die Du Dir vielleicht gar nicht machen willst oder kannst.
Treffen und persönliche Übergabe, sowie das ganze Postgedöns, sind später dazugekommen.


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die 2 Aussagen widersprechen sich ein wenig :-)


Die widersprechen sich nicht nur, sondern die Kritik ist gar nicht berechtigt.



Sehe ich anders: Der Einwand von RoseOfDarkness bezog sich auf den Widerspruch in Fany1337s Aussage:

Einerseits BC bekanntmachen wollen übers wild Freilassen, aber gleichzeitig BC'ler auffordern, die Bücher zu jagen.

So habe ich das verstanden.

Und wen ein Buch interessiert, der wird schon jagen auch ohne Aufforderung.
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Fany1337 schrieb:
Jetzt lese ich hier aber das s doch toll ist Bücher freizulassen und das ja auch der Grundgedanke von BC ist.

die 2 Aussagen widersprechen sich ein wenig :-)
http://www.bookcrossing.com/---/491929


Ich glaub eher an ein Missverständnis. Das Releasen wurde doch eindeutig begrüßt. Es ging nur um die Aufforderung zum fangen, weil das ja nur bereits aktive Bookcrosser wissen.

Der "Massenrelease" ist m. E. eine schöne Sache, haben wir hier in ErNüFü auch schon bei Anlässen wie "Release-Spaziergängen" etc. gemacht. Leider habe ich die höchste Journalquote weder damit noch in der OBCZ sonder bei meinen einsamen Releases an einsamen (oder wenigstens weit draußen liegenden) Orten. Wurde hier aber schon öfter erörtert.

Psammy schrieb:
Und es kommt mir vor, als hätte es früher weniger Boxen gegeben, die dafür aber liebevoller gepackt waren und ein inhaltliches Thema hatten. Das fand ich ansprechender.


Das Gefühl habe ich auch. Ich hatte ja schon einige Boxen hier und hab auch schon selbst eine auf die Reise geschickt. Das waren alles Themenboxen (Krimis oder bestimmte Länder etc.), und die Initiatoren hatten sich richtig viel Mühe gegeben - die Boxen waren oft schon von außen schön anzuschauen. Beim Inhalt schau ich mir z. B. auch die vorherigen JEs an, um zu sehen, ob mir das Buch gefallen könnte. Wenn da Boxen angeboten werden, bei deren Büchern keine Gelesen-Journale vorhanden sind, hab ich dazu keine Lust. Sie sind ja nicht ganz billig.
Ich glaube auch, dass der momentane Rausch wieder verfliegen wird.
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Ich finde auch das Freilassen in die Wildnis wichtiger als alles andere. Buch-Tausch-Clubs gibts doch schon genug. Hier ist ja gerade das Besondere, dass man Bücher ganz loslässt und dann abwartet, was passiert.

Und es kommt mir vor, als hätte es früher weniger Boxen gegeben, die dafür aber liebevoller gepackt waren und ein inhaltliches Thema hatten. Das fand ich ansprechender.
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Ich finde auch das Freilassen in die Wildnis wichtiger als alles andere. Buch-Tausch-Clubs gibts doch schon genug. Hier ist ja gerade das Besondere, dass man Bücher ganz loslässt und dann abwartet, was passiert.


Ich kann aber meistens nur über Zwischenstationen loslassen - wenn ich loslasse :-)
Wenn das Buch einmal aus meinen Händen ist, dann ist das vollkommen in Ordnung, wenn es jemand freilässt, ich kann das allerdings nicht so gut. Ich bin schon als Kind ein Bücherfreak gewesen und in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis fragt schon ewig keiner mehr bei mir nach einer Buchausleihe, da so viele Regeln zu beachten sind :-)
Die ersten Bücher, die ich hier registriert habe, stehen entweder auf PC oder wurden extra gekauft.
Ich bin hier wegen der Idee (die ich selten umsetzen kann) und wegen der Kontakte zu gleichgesinnten.

Und eigentlich wollte ich gerade ein Buch als RABCK anbieten, aber ich nehm es dann doch lieber mit in die OBCZ, da ist es quasi frei :-)
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Und es kommt mir vor, als hätte es früher weniger Boxen gegeben, die dafür aber liebevoller gepackt waren und ein inhaltliches Thema hatten. Das fand ich ansprechender.


Ist das jetzt ein Fall von früher war alles besser? ;-)
Ich habe anfangs auch zum Beispiel eine grüne Box voll Gerümpel bekommen und eine Meerbox in der jemand Landser-Heftchen mit eingebaut hatte. Beide Boxen müssen für die Starter enttäuschend gewesen sein und ich habe noch ein paar schöne Bücher dazu gelegt.
Ich hatte ein paar sehr gute historische Boxen, aber auch eine in der ich kaum etwas zum Tauschen gefunden habe, weil sich darin nur Bücher einiger weniger Autoren angesammelt hatten, die ich fast alle kannte.
Erst später kamen dann einige auf die Idee, der Box ein paar Regeln mit auf den Weg zu geben, was die Füllung angeht. Z.B. keine Bücher die älter sind als…
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und eine Meerbox


Musst Du jetzt noch mal Salz in meine alten Wunden streuen? ;-)
*schnief*
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RE: Meersalz

und eine Meerbox


Musst Du jetzt noch mal Salz in meine alten Wunden streuen? ;-)
*schnief*


Tschuldigung! Aber die fiel mir gerade so ein. Gruß an die Elbe und das Meer.
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Ist es wichtig, was das "Ur-BC" war? Und falls ja (ich neige schon zu 'ja'): Sind Urcrosser dann die besseren Crosser? Die Bewahrer der reinen Lehre? Damit hätte ich dann Probleme.
Ich möchte mich da ChaosHH anschließen und finde es sehr, sehr schwierig, wenn hier nach richtig und falsch unterschieden wird.

Ich kann für mich sagen, dass mich Bookcrossing nur deshalb seit 10 Jahren begleiten kann, weil es sich an alle meine Bedürfnisse in verschiedenen Lebensphasen anpassen lässt.
-Wenn ich bei haufenweise netten Leuten um die Ecke wohne, gehe ich ständig zum Meet-Up -- eigentlich wird sogar das Kaffeetrinken mit den Mädels spontan zur BC-Veranstaltung.
-Wenn vor meiner Haustür ein Bücherschrank steht, gucke ich fast täglich rein.
-Wenn ich mit leichtem Gepäck irgendwo in der Wildnis gestrandet bin, bekomme ich ein M-Bag zum Lesen und Releasen, und der großzügige Spender erwartet nicht mal großartig Einträge, weil er weiß, dass ich im Busch kaum Internet habe (und potentielle Finder ebensowenig).
-Wenn ich in Urlaub fahre, weiß ich, dass ich meine Reiselektüre hinterher nicht mit nach Hause schleppen muss.
...
Bookcrossing kann so viel sein, und ich fände es ausgesprochen schade, wenn wir uns nicht gegenseitig unser jeweiliges Bookcrossing gönnen würden. Was nicht heißt, dass es nicht vielleicht wirklich Sachen gibt, die nicht gehen (aber das ist wohl eine andere Geschichte).
Persönlich habe ich nicht das Gefühl, dass nicht wild releast wird -- im Gegenteil, ich tue mich meistens schwer, noch etwas zum MU mitzubringen zu finden, weil ich schon alles andere für Releases, Challenges oder sonstwas "verplant" habe. Wohl scheinen die Boxen- und Ringangebote im Moment das Forum ziemlich zu dominieren -- aber ich kann mich ganz ehrlich nicht erinnern, ob das vor 3, 6 oder 9 Jahren nicht vielleicht doch ziemlich ähnlich aussah.

Nochmal zur Forderung des Wild Releases als solchem: es hätte nicht zufällig jemand die Lust und Energie, die SSM wieder auferstehen zu lassen?
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Ich kann für mich sagen, dass mich Bookcrossing nur deshalb seit 10 Jahren begleiten kann, weil es sich an alle meine Bedürfnisse in verschiedenen Lebensphasen anpassen lässt.


Ich find das richtig klasse, dass ich immer meine Empörung einigermaßen unartikuliert irgendwo hin posaunen kann, und dann kommst Du und erklärst das alles unterschriftsreif (also ich würde das jdf. unterschreiben) ;o)
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Ich find das richtig klasse, dass ich immer meine Empörung einigermaßen unartikuliert irgendwo hin posaunen kann, und dann kommst Du und erklärst das alles unterschriftsreif (also ich würde das jdf. unterschreiben) ;o)


:D Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der professionell Bedarf an sowas hat und mir Geld dafür gibt. ;) Ob ich "Chaos-Entschärfung" im Lebenslauf unter Berufserfahrung aufführen darf? ;)
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:D Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der professionell Bedarf an sowas hat und mir Geld dafür gibt. ;) Ob ich "Chaos-Entschärfung" im Lebenslauf unter Berufserfahrung aufführen darf? ;)


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Nochmal zur Forderung des Wild Releases als solchem: es hätte nicht zufällig jemand die Lust und Energie, die SSM wieder auferstehen zu lassen?


es müssten sich doch nur mehr beteidigen ... immerhin gibt es die SSM noch

http://www.bookcrossing.com/---/21

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Nochmal zur Forderung des Wild Releases als solchem: es hätte nicht zufällig jemand die Lust und Energie, die SSM wieder auferstehen zu lassen?


es müssten sich doch nur mehr beteidigen ... immerhin gibt es die SSM noch

http://www.bookcrossing.com/---/21



Danke für den Link, ich wusste grad nicht (mehr) worum es geht.

Mein Senf: Ich hab nicht den Eindruck, dass es mehr Lesechallenges gibt. Die "Klassiker" wie 1000Bücher, 1 Jahr- 1 Land und Bergabbauchallenge (oder Varianten davon) gibt es doch schon seit Jahren. Dafür haben die Verlosungen, Wunschlistensachen und Tauschgeschichten zugenommen.
Und ja es gab hier mal viel mehr tolle Releasechallenges. Ich erinnere mich mit Begeisterung an die Monopolychallenge und an die Leipziger Passagenchallenge, durch die ich die Innenstadt ganz neu entdeckt habe :)
Warum es nur noch wenige gibt? Mangel an BCern die viel Zeit und Energie in die Orga einer solchen Challenge stecken, Mangel an neuen Ideen ??
Ich nehme nicht mehr an Boxen teil, da dabei gleich so viele neue Bücher auf den SUB kommen, da können noch so viele angeboten und beworben werden.
Mein Releaseverhalten verläuft in Schüben und momentan macht es mir wieder richtig Spaß. Der Adrenalinkick ist nach wie vor da ;)
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RE: Challenges

Ich erinnere mich mit Begeisterung an die Monopolychallenge


Auja, die war toll!

Eigentlich könnten wir die mal wieder aufleben lassen.
Ich bin ja umgezogen, einige andere auch, neue sind dazu gekommen… Neue Stadt, neues Spiel, neues Glück.

Ich habe bei meiner Artenvielfalt-Challenge herausgefunden, dass es für den Organisator sehr viel Arbeit ist, die ganzen Einträge zu verwalten, damit am Ende ein Gewinner feststeht.
Ich habe da bei manchen Massenreleasern einfach nicht mehr durchgeblickt. Also würde ich so etwas nicht wieder machen.
Aber es gibt ja auch noch so persönliche oder Lifetime-Challenges, wie die Stadtteil-Challenge. Da ist ein Einstieg jederzeit möglich, aber zu gewinnen gibt es nix.
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Monopolychallenge


Hach, was war es schön...


dass es für den Organisator sehr viel Arbeit ist, die ganzen Einträge zu verwalten, damit am Ende ein Gewinner feststeht.


Ja, das stimmt. Es muss ja nicht unbedingt einen Gewinner geben. Oder es soll jeder seine Punkte selbst zählen und der Organisator wird nur in Zweifelsfällen befragt.

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Psammy schrieb:
Ja, das stimmt. Es muss ja nicht unbedingt einen Gewinner geben. Oder es soll jeder seine Punkte selbst zählen und der Organisator wird nur in Zweifelsfällen befragt.


ich hab zwar auch schon gewonnen, mich darüber auch total gefreut, aber meinetwegen bräuchts das nicht. Ich fand es immer toll, mir Releaseorte auszukundschaften, dort evtl. sogar thematisch Bücher freizulassen. UND JEs zu bekommen, klar. Punkte zählen find ich nicht so prickelnd, wäre mir für eine Orga auch zu aufwändig.
Übrigens: Die WALD- Challenge von Ghanesha zählt keine Punkte, macht aber richtig Spaß!

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Ist es wichtig, was das "Ur-BC" war? Und falls ja (ich neige schon zu 'ja'): Sind Urcrosser dann die besseren Crosser? Die Bewahrer der reinen Lehre? Damit hätte ich dann Probleme.
Ich möchte mich da ChaosHH anschließen und finde es sehr, sehr schwierig, wenn hier nach richtig und falsch unterschieden wird.

Ich glaube hier im Faden geht es eher darum, ob nicht der Ur-Kern, nämlich das wilde Freilassen, etwas verloren geht, weil es durch Boxen etc. etwas überlagert wird.
Wenn das Wetter besser wird, dann werden bestimmt auch wieder mehr Bücher wild freigelassen.


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Ich glaube hier im Faden geht es eher darum, ob nicht der Ur-Kern, nämlich das wilde Freilassen, etwas verloren geht, weil es durch Boxen etc. etwas überlagert wird.

Nicht nur überlagert wird - sondern Neulingen ebenso wie alten BCern bei der Lektüre des Forums der deutliche Eindruck entsteht, dass wildes Freilassen eigentlich doch gar nicht toll und gar nicht Sinn der Sache sei, sondern der eigentliche Inhalt von BC es ist, mit Leserekorden zu protzen, ab und zu einen Ring anzubieten, möglichst viele Meetups zu besuchen und vielleicht eine OBCZ zu verwalten.

Und ja, dieser Eindruck entsteht wirklich. Gerade bei Neulingen, die sich hier vorsichtig vorstellen wollen und vielleicht sogar Fragen stellen. Denn sie bekommen nicht nur den Eindruck aus anderen Threads, sondern sogar gerne genau diese Empfehlungen als Antwort.
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Ich glaube hier im Faden geht es eher darum, ob nicht der Ur-Kern, nämlich das wilde Freilassen, etwas verloren geht, weil es durch Boxen etc. etwas überlagert wird.

Nicht nur überlagert wird - sondern Neulingen ebenso wie alten BCern bei der Lektüre des Forums der deutliche Eindruck entsteht, dass wildes Freilassen eigentlich doch gar nicht toll und gar nicht Sinn der Sache sei, sondern der eigentliche Inhalt von BC es ist, mit Leserekorden zu protzen, ab und zu einen Ring anzubieten, möglichst viele Meetups zu besuchen und vielleicht eine OBCZ zu verwalten.

Und ja, dieser Eindruck entsteht wirklich. Gerade bei Neulingen, die sich hier vorsichtig vorstellen wollen und vielleicht sogar Fragen stellen. Denn sie bekommen nicht nur den Eindruck aus anderen Threads, sondern sogar gerne genau diese Empfehlungen als Antwort.

Er entsteht wohl auch, weil ja niemand einen ganz normalen Wild Release (also keine Challenge Teilnahme etc.) hier im Forum postet.

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Ist es wichtig, was das "Ur-BC" war? Und falls ja (ich neige schon zu 'ja'): Sind Urcrosser dann die besseren Crosser? Die Bewahrer der reinen Lehre? Damit hätte ich dann Probleme.
Ich möchte mich da ChaosHH anschließen und finde es sehr, sehr schwierig, wenn hier nach richtig und falsch unterschieden wird.


Nein, nach "richtig" und "falsch" würde ich das nicht einteilen
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Nochmal zur Forderung des Wild Releases als solchem: es hätte nicht zufällig jemand die Lust und Energie, die SSM wieder auferstehen zu lassen?


Meiner Ansicht nach sind die SSM ein Vorgänger und Wegbereiter der allgemeinen Releasechallengekultur bei BC gewesen. Es gibt eigentlich keinen Grund, warum man sie heute - ausser aus Nostalgie - noch als etwas eigenes führt.

Ähnlich ist auch die schon seit vielen Jahren laufende "Never judge a book by its cover" Challenge - mit einem neuen Thema jede Woche. Für mich ist diese Challenge übrigens tatsächlich die größte Dauermotivation, regelmässig den Bestand durchzuschauen und niemals eine ernsthafte Releasepause zu machen. Immerhin halte ich diese Challenge schon seit Anfang 2007 ohne Pause durch.
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hab ich mich irgendwie noch nicht so rangetraut - ich weiss, da ist ja eigentlich nichts Schwieriges bei - aber trotzdem...

Aber ich habe es fest vor, diesen Sommer mein Städtchen mit Büchern zu "pflastern" ;)

Ansonsten bin ich zwiespältig: Einerseits freut es mich bei einer direkten Weitergabe, dass "mein" Buch zu jemandem kommt, dem es gefällt. Andererseits liest ja ein zufälliger Finder vielleicht ein Buch was ihm gefällt, das er sonst aber nie in die Hand genommen hätte.

Denn BC dient doch irgendwie dazu, dass uns unsere Droge "Buch" nie ausgeht und wir auch andere abhängig machen - oder etwa nicht?
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Wenn man BC in seiner Heimatstadt bekannter machen möchte ist das auch mit Aufwand verbunden. Und das möchte Fanny1337 doch.
Und eine OBCZ zu gründen, war ein Vorschlag - der eben auch Aufwand benötigt.


Glaub mir: Kurzfristig viele Bücher auf den Weg zu schicken ist ein grundsätzlich anderer als eine OBCZ dauerhaft an der Backe zu haben. Ich hatte schon zwei.
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Hm...

Aktuell release ich nicht wild, weil meine (relativ wenigen) Bücher zum allergrößten Teil nur einen handschriftlichen Eintrag der BCID besitzen, sonst nichts. Keine Aufkleber, keine Erklärungen, nichts.
Die würde ich also allenfalls an andere Bookcrosser weiterreisen lassen, die bereits wissen, was Sache ist. In der Hoffnung bzw. mit der Bitte verbunden, sie dann für mich vernünftig zu belabeln. Mir fehlen einfach im Moment die dazu gehörenden Sticker und die technischen Möglichkeiten, sie selbst herzustellen ebenfalls. Klar könnte ich jetzt einfach hingehen und sie bei flyeralarm drucken lassen, aber ... hm.

Bei einem kontrollierten Release ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass man einen entsprechenden Eintrag bekommt, und die möchte man ja doch irgendwie erhalten, ansonsten könnte man die Bücher ja auch komplett unregistriert auswildern, wenn es wirklich nur darum ginge, dass sie einen weiteren Leser finden sollen...

Kleine, runde Aufkleber mit dem Bookcrossingmännchen sind bereits geordert, bei den Stickern hoffe ich noch, und wenn ich das dann zusammen habe, könnte ich mich vielleicht auch mal wieder dazu durchringen, meine Bücher bzw. die durch mich registrierten wild zu releasen, bis dahin wird es aber wohl doch eher bei kontrolliert verschicken oder sowas bleiben...

An Treffen habe und werde ich übrigens nicht teilnehmen, und eine OBCZ werde ich auch nicht betreiben. ;-)
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In der Hoffnung bzw. mit der Bitte verbunden, sie dann für mich vernünftig zu belabeln. Mir fehlen einfach im Moment die dazu gehörenden Sticker und die technischen Möglichkeiten, sie selbst herzustellen ebenfalls. Klar könnte ich jetzt einfach hingehen und sie bei flyeralarm drucken lassen, aber ... hm.


Sowas finde ich immer total dreist. Schließlich haben auch andere BCerinnen wenig Geld/wenig Zeit.
Ich habe solche Bücher auch schon genau so und GENAU DESHALB einfach wild freigelassen.
Schließlich kann man ein zwei Sätze zur Erklärung auch handschriftlich in die Bücher schreiben. Zum Beispiel:
"Dies ist ein reisendes Buch, wenn Du wissen willst, was es mit der BCID auf sich hat, besuche http://www.bookcrossing.com oder www.bookcrosser.de"
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In der Hoffnung bzw. mit der Bitte verbunden, sie dann für mich vernünftig zu belabeln. Mir fehlen einfach im Moment die dazu gehörenden Sticker und die technischen Möglichkeiten, sie selbst herzustellen ebenfalls. Klar könnte ich jetzt einfach hingehen und sie bei flyeralarm drucken lassen, aber ... hm.


Sowas finde ich immer total dreist. Schließlich haben auch andere BCerinnen wenig Geld/wenig Zeit.
Ich habe solche Bücher auch schon genau so und GENAU DESHALB einfach wild freigelassen.
Schließlich kann man ein zwei Sätze zur Erklärung auch handschriftlich in die Bücher schreiben. Zum Beispiel:
"Dies ist ein reisendes Buch, wenn Du wissen willst, was es mit der BCID auf sich hat, besuche http://www.bookcrossing.com oder www.bookcrosser.de"


Warum ist es dreist, wenn ich meine Bücher zur Zeit nicht offensiv anbiete und lieber damit warte, bis ich sie so gelabelt habe, wie es mir gefällt?! Wenn sie jetzt schon jemand haben möchte, würde ich sie so verschicken, aber in welcher Form ich sie wild releasen möchte mußt du schon mir überlassen.
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RE: RE: Hm...

Sowas finde ich immer total dreist. Schließlich haben auch andere BCerinnen wenig Geld/wenig Zeit.

Es geht um's NICHT LABELN, aber weitergeben, nicht um abwarten:
Mich ärgert das auch, WENN es ohne Nachfrage/ Ankündigung geschieht. Zu mir kam mal eine Box zurück, in der etwa 10 Bücher waren, die alle nicht gelabelt waren, alle von derselvben Crosserin. Eins der wenigen Male, daß ich einen SEHR genervten journal entry losgelassen habe. Wäre ich gefragt worden, hätte ich dankend, aber freundlich abgelehnt, und zwar nicht aus Geld- oder Zeitmangel, sondern weil eine der - für mich- nervendsten Dinge am BC das labeln ist. Ich mach sowas einfach nicht gerne!!!
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Mich ärgert das auch, wenn's ohne Nachfrage/ Ankündigung geschieht.


Deswegen schrieb ich was von Bitte. Wenn jemand mich anmailt und um ein Buch bittet, würde ich schon noch vorm absenden erwähnen, dass das im Moment noch nicht gelabelt ist, und ob das derjenige übernehmen wollen würde oder ob er es dann lieber bei jemand anderen versuchen möchte. Unangekündigt nicht gelabelt würde ich jedenfalls nichts verschicken.

Zu mir kam mal eine Box zurück, in der etwa 10 Bücher waren, die alle nicht gelabelt waren, alle von derselvben Crosserin.


Ich nehme zur Zeit an keinen Boxen teil. Und das hat einen Grund...

Eins der wenigen Male, daß ich einen SEHR genervten journal entry losgelassen habe. Wäre ich gefragt worden, hätte ich dankend, aber freundlich abgelehnt, und zwar nicht aus Geld- oder Zeitmangel, sondern weil eine der - für mich- nervendsten Dinge am BC das labeln ist. Ich mach sowas einfach nicht gerne!!!


Hm, mir macht das eher Spaß, es entspannt.
Die Alternative wäre im Moment, meine Bücher noch überhaupt nicht dem Bookcrossing-Pool zuzuführen aka einzustellen, weil ich im Moment noch keine Labels habe, das fände ich aber gegenüber "Ich schreibe dann eben die BCID erstmal nur rein und warte mit dem wilden release, bis da dann auch mal vernünftige Aufkleber drin sind" aber als die schlechtere Variante.
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Labeln finde ich nicht schlimm. Aber registrieren. Es dauert manchmal so ewig............

RalfH schrieb:
Er entsteht wohl auch, weil ja niemand einen ganz normalen Wild Release (also keine Challenge Teilnahme etc.) hier im Forum postet.
Aber immerhin gibt es den Fund-Fred, wo man JE der Wildreleases posten kann. Ich finde, der baut auch etwas Frust ab, wenn mal wieder lang nix "gefunden" wurde

Into-the-blue schrieb:
Also, ein freundliches Händereichen and Oedi und Runningmouse von mir :-)
*Kräftig schüttel*
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Also, ein freundliches Händereichen and Oedi und Runningmouse von mir :-)

*Kräftig schüttel*


Ohja, da schüttel ich mal mit :-)
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Ich wurde auf BC durch einen Zeitungsartikel aufmerksam. Von meinen - wenigen - freigelassenen Büchern habe ich bisher nichts gehört, auch nicht von allen weitergegebenen. Aber von den meisten Weitergegebenen weiß ich, dass jemand sie lesen wollte, da sie entweder auf einer Wunschliste standen, als RaBck geschickt wurden oder einer Box entnommen wurden und ich hoffe, dass ich damit jemandem eine Freude bereitet habe. Bei wild Freigelassenen weiß ich nicht, ob sie nicht doch im Müll landen und das will ich nicht.
Ich freue mich über Ringe, Boxen und RaBcks und genauso über überraschende Bücher aus Spielen und Abos; seit ich bei BC bin - und 10 Monate später dann auch das Forum entdeckt habe - habe ich wirklich tolle Bücher gelesen, die ich sonst nie entdeckt hätte. Und dies passierte eben durch die Ringe, etc. und auch durch die Wunschlisten anderer BCler, auf denen ich nach der Suche für Bücher für BCler (z.B. für den Adventskalender) Bücher entdeckt habe, die ich sonst auch nicht gefunden hätte (in keinem Buchladen und nicht im Internet).
Und mir gefällt der Austausch mit anderen BClern auf ganz unterschiedliche Weise - hier im Forum, über PM, durch Wichteln und auch durch persönliches Kennenlernen. Mir gefallen der Austausch über alles Mögliche, Spiele, OTs und der meist liebevolle und füreinander Sorge tragende Umgang miteinander, was in der virtuellen Welt nicht selbstverständlich ist.
Das ist es, was BC für mich ausmacht und so sehr ich mich über JEs freue, steht das Obengenannte für mich doch an höherer Stelle.
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Was ich u.a. an BC mag, ist die Tatsache, es es so viele Möglichkeiten bietet.
Jeder Jeck ist anders - sagt der Rheinländer..
und jeder BC'ler auch..
Und BC bietet JEDEM SEINE FAVORITES, ob man lieber wild releasen, challenges machen möchte, Boxen liebt oder gern zu MEet-ups geht..
Und vielleicht ändern sich ja auch die Vorlieben im Verlaufe eines längeren BC-Lebens...
Aber wichtig ist schon, dass neue Mitglieder erst mal alle Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, damit sie dann selbst ausprobieren können, was ihnen am meisten Spaß macht...
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Genau, das ist es, liebes dugöngsche. Es ist doch nur so, daß ein junger Neuling noch kaum Bücher hat, die er wildfreilassen kann. Dessen Bestreben wird doch immer zuerst sein, preiswert an die Bücher ranzukommen, die er gerne lesen möchte. Laßt ihm doch das Vergnügen und verschreckt ihn nicht mit der Vorschrift, Bücher freilassen zu müssen!
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Laßt ihm doch das Vergnügen und verschreckt ihn nicht mit der Vorschrift, Bücher freilassen zu müssen!

Ich glaube, das war hier nicht so die Intention. Es ging eher um das massenhafte tauschen durch Boxen etc., und da kann jemand, der nur ganz wenig Bücher hat, eigentlich auch nicht mitmachen, weil er kein Tauschmaterial hat.



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verschreckt ihn nicht mit der Vorschrift, Bücher freilassen zu müssen!

Aber das tut Dugöngche doch gar nicht. Sie schreibt doch:
Aber wichtig ist schon, dass neue Mitglieder erst mal alle Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, damit sie dann selbst ausprobieren können, was ihnen am meisten Spaß macht...
Für mich ist das das Gegenteil von "Vorschrift".
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Oh weh

dieser Thread bringt mich ins Grübeln.

Zuerst einmal muss ich mich der Mehrheit anschließen, dass der Urgedanke des wilden Freilassens von Büchern einem nicht so klar ersichtlich wird. Ich bin jetzt über 2 Jahre aktiv, boxe gerne und besuche regelmäßig das Berliner MeetUp. Bisher war Bookcrossing für mich mehr ein Büchertausch. Mit dem wilden Freilassen von Büchern tue ich mich etwas schwer. Mir geht es da ganz genauso wie Into-the-Blue:
Es tut mir immer in der Seele weh, wenn ich sehe, dass eines meiner "guten" Bücher, das ich durch einen Tag oder eine Box weitergegeben habe, dann später wild releast wird. Wie oft hab ich schon gedacht "Sch...."!


Lange Zeit habe ich meine Bücher gar nicht gelabelt. Nicht aus Faulheit oder Geiz, sondern weil ich gar nicht damit gerechnet habe, dass sie ausgewildert werden.

Inzwischen habe ich Labels und Flyer in hoher Auflage drucken lassen und label alle in meinem Besitz befindlichen Bookcrossing-Bücher nach. Des Weiteren wird jedes BC-Buch nun mit einem Flyer ausgestattet, damit ein Finder gleich die wichtigsten Eckdaten über Bookcrossing in die Hand bekommt. Anlass dafür ist eine Buch-Freilassaktion zum Welttag des Buches in Berlin, mit der ich auf Bookcrossing aufmerksam machen möchte.

Eigentlich wird mir erst durch diesen Thread die Augen geöffnet und das nach über 2 Jahren aktiven Bookcrossens.

Edith hängt noch an:
Und vielleicht ist Bookcrossing dann doch nicht das Richtige für mich, auch wenn ich mit viel Spaß und Engagement dabei bin.

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RE: Oh weh

Eigentlich wird mir erst durch diesen Thread die Augen geöffnet und das nach über 2 Jahren aktiven Bookcrossens.

Edith hängt noch an:
Und vielleicht ist Bookcrossing dann doch nicht das Richtige für mich, auch wenn ich mit viel Spaß und Engagement dabei bin.


UPS!
:-(
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Edith hängt noch an:
Und vielleicht ist Bookcrossing dann doch nicht das Richtige für mich, auch wenn ich mit viel Spaß und Engagement dabei bin.


Nicht doch!!! Es kann doch nicht sein, dass Du etwas aufgibst, was Dir Spaß macht, "richtig" (und wer wollte das festlegen?) hin oder her.
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Edith hängt noch an:
Und vielleicht ist Bookcrossing dann doch nicht das Richtige für mich, auch wenn ich mit viel Spaß und Engagement dabei bin.

Nicht doch!!! Es kann doch nicht sein, dass Du etwas aufgibst, was Dir Spaß macht, "richtig" (und wer wollte das festlegen?) hin oder her.
Keine Sorge, über ein Nicht-Bookcrossen denke ich (noch) gar nicht nach :-) Dafür sind die Meetups doch viel zu nett. Ich denke nur gerade, dass mir der Kerngedanke (wildes Freilassen von Büchern und verfolgen der Reise) mir nicht so viel bedeutet, wie Euch.

Natürlich freue ich mich über Rückmeldungen, sonst würde ich mir nicht so viel Mühe mit den Labeln und Flyern machen. Wobei ich aber eher darauf abziele, neue Bookcrosser zu gewinnen, als dass die Bücher Einträge bekommen. Denn uneigentlich ist es mir größtenteils egal, was aus den Büchern wird, welche ich frei lasse. Und Bücher, wo es mir nicht egal ist, kann/will ich nicht frei lassen :- )

Aber vielleicht ändert sich das ja auch noch, da ich in den nächsten 2 - 3 Wochen meinen Buchbestand radikal reduzieren muss (was für mich eine fast unlösbare Aufgabe ist, weil davon dann eben auch Bücher betroffen sein werden, die mir nicht egal sind :-)

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RE: Oh weh

Claufi schreibt:
Und vielleicht ist Bookcrossing dann doch nicht das Richtige für mich, auch wenn ich mit viel Spaß und Engagement dabei bin.


Ach Du, was ist schon Richtig?
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RE: Oh weh

Anlass dafür ist eine Buch-Freilassaktion zum Welttag des Buches in Berlin, mit der ich auf Bookcrossing aufmerksam machen möchte.

Du wirst sehen das macht Spass!

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warum für mich das Besondere an Bookcrossing das Freilassen der Bücher in die Wildnis ist/war/bleiben wird. Einerseits ist das mein Anfängerglück (zwei von drei Büchern mit Eintrag) und zum zweiten das Beobachten positiver Reaktionen (bei Spaziergängen auf dem Rückweg und zu Zeiten der Pumpenreleases im Blickfeld unserer Meetup-OBCZ) selbst wenn danach meistens keine Einträge kamen.

Bookcrossingtreffen finde ich auch absolut super - aber da geht es mir mehr um die Crosser als um die Bücher :-)

Am meisten freue ich mich über Bücher von Nichtcrossern, die ich selbst nicht lesen möchte :-)
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Also dass Massenreleases nicht erfolgreich sein sollen, kann ich selbst nicht nachvollziehe.

Ich habe jetzt schon öfters zur RumRegatta eine Themen-Massenreleaseaktion gemacht d.h. ich sammele über das Jahr Bücher zu den Themen: Schiffe, Seefahrt, Segeln, Meer, Spirituosen usw. und setze diese dann an den Veranstaltungstagen aus.
Und ich habe jedesmal super-super viele und supertolle Einträge bekommen.
Außerdem setze ich mich dann gerne mit einer Bratwurst oder ähnliches auf das Festgelände und beobachte, was meine Bücher so treiben.

Leider habe ich letztes Jahr nur an einem Tag und nur eine kleine Rucksackfüllung voll aussetzen können, so dass sich mittlerweile ein kleines Schränkchen voll Bücher dafür angesammelt hat.
Nun drückt mir bitte ganz, ganz doll die Daumen, dass das Schiff von Little-P's Vater ein paar Tage Verspätung einfährt, weil nach Langzeitfahrplan soll es genau über das RumRegatta-Wochenende in Hamburg einlaufen.
Allerdings ist dann mein Alternativplan, die Bücher stattdessen zum diesjährigen Dampfrundum auszusetzen - wobei - bibber - der nächste Hamburg-Call des Schiffes wieder auf dieses WE fallen könnte ... vielleicht sollte ich mal schauen, ob ich noch Dampf-bezogene Bücher auftreiben kann ....

Ehrlich gesagt, tue ich mich wesentlich schwerer, Bücher für Meet-ups oder OBCZs auszusuchen als für Wildreleases.... wobei - man ehrlich gesagt für Wildreleases viel spannendere Einträge bekommt, als für OBCZ- oder Meet-up-Releases
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Ich habe jetzt schon öfters zur RumRegatta eine Themen-Massenreleaseaktion gemacht


Ich glaube das ist grundsätzlich eine andere Art von Massenrelease. Die Bücher, auch wenn es viele sind, verteilen sich doch über den ganzen Hafen und können von verschiedenen Leuten gefunden werden.
Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde z.B. neulich in Solingen ein Baum mit ganz vielen Büchern geschmückt und getreu dem Motto: "Hast Du eins, hast Du alle" hat dann jemand alle Bücher abgeschnitten und natürlich keinen Eintrag gemacht.
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Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde z.B. neulich in Solingen ein Baum mit ganz vielen Büchern geschmückt und getreu dem Motto: "Hast Du eins, hast Du alle" hat dann jemand alle Bücher abgeschnitten und natürlich keinen Eintrag gemacht.


Ja, das war der Karfreitagsbaum in Hilden: http://www.bookcrossing.com/---/488595
:-(
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Und diese ganze Diskussion zeigt doch eigentlich, wie vielfältig bookcrossing ist. Und das macht doch doch den Reiz des Unternehmens deutlich. Man kann so vieles tun und manches wiederum lassen. Logischerweise gehe ich mit meinen tausenden von Büchern im Keller anders ran, als ein 16jähriger Neuling, der nur ganz wenig Bücher in seinem Regal stehen hat, der möchte neuen Lesestoff und wird sich freuen, bei einem Spiel ein Buch zu gewinnen, das er nicht wie bei einem Ring unter Zeitdruck lesen muß.

An dieser Vielfalt sollten wir nichts ändern!!!!!
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dann waren im Grundkonzept von BC mehrere Reisemöglichkeiten für Bücher genannt:

1. give it to a friend
2. give it to charity (!)
3. release in the wild.

Nicht wörtlich, aber in dieser Reihenfolge. Die Idee war das Reisen, nicht unbedingt das wild releasen an sich. Wäre ja auch ziemlich blöd, eine persönliche Weitergabe von Lesestoff oder gar dessen Verwendung für wohltätige Zwecke kategorisch abzulehnen.

Bei mir persönlich hat das wild releasen nachgelassen, seit ich eine OBCZ betreue - weil die nun mal auch gefüttert werden will und ich zur Verfügung stehende Bücher häufig erstmal dorthin bringe. Außerdem hatte ich zwei Jahre lang die Doppelbelastung Studium & Beruf, was meine Freizeit ganz erheblich eingeschränkt hat. Bei anderen Bookcrossern mögen sich ähnliche Veränderungen ergeben haben; es ist doch nicht verwunderlich, dass man einem Hobby nicht über Jahre hinweg mit der gleichen Intensität wie zu Beginn frönt.
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Bei mir persönlich hat das wild releasen nachgelassen, seit ich eine OBCZ betreue -


Ja, das ist auch eine ganz tolle Einrichtung!!!!!!!

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Bei mir persönlich hat das wild releasen nachgelassen, seit ich eine OBCZ betreue -


Ja, das ist auch eine ganz tolle Einrichtung!!!!!!!



Finde ich auch, wobei ich da weniger zwischen OBCZ mit registrierten Büchern oder offenen Bücherschränken mit unregistrierten Büchern unterscheide. Der Grundgedanke, gelesene Bücher für andere umsonst zugänglich zu machen, ist ja der gleiche.

Bill Bryson beschreibt in einem Bericht über eine Wanderung auf dem Appalachian Trial, wie sehr er sich über ein Buch gefreut hat, das ein anderer Wanderer in einer der Übernachtungsmöglichkeiten hinterlassen hat. Die Wanderung hat er in den 1980ern gemacht, das war etliche Jahre vor der Erfindung von Bookcrossing. Der Grundgedanke existierte schon längst. Neu war lediglich die Möglichkeit, den Weg solcher Bücher verfolgen zu können.
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Ich habe mich Bookcrossing angeschlossen weil ich merkte das es nich zuviele Bücher gibt sonder immer die Regale zu kurz sind. Gut fand ich aus Umweltschutzgründen das Teilen von Büchern. Da ein Buch ja nur einmal von mir gelesen wird. Bücher möchte ich auch den Leuten zu Verfügung stellen die nicht soviel Geld zu Verfügung haben.
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Tja seit ich hier bei BC bin geht mir das mit meinem Buchregal ähnlich. Ich sammle gerne Bücher von guten Autoren. Gute Autoren? Na ja, wenn mich die Art des Schreibens fesselt, möchte ich zunächst mal so ziemlich alles von diesem einen Autor lesen. Ob heute oder morgen spielt für mich da weniger die Rolle.
Ich release Bücher, wenn ich die Lust dazu verspüre. Ich gehe gerne zu Meet Up´s und treffe dort nette Leute aus meiner Stadt oder auch von anderen Orten, weil ich einfach gerne mal unter Leuten bin. Und da unterhalte ich mich halt gerne über die Dinge die mir und auch den Anderen Spaß machen. Nicht jeder muss zu einem Meet Up gehen, es soll ja Spaß machen und keine Verpflichtung sein.
Da ich z.Zt. sehr viele Bücher aus Ringen oder Rays da habe, lese ich die natürlich zu erst und lasse sie dann nicht einfach frei, sondern schicke sie weiter. Sei denn ich bin am Ende diejenige die es freilassen darf. Dann überlege ich mir aber wo ich es freilasse. Manchmal auf dem Weg zur Arbeit, oder direkt bei der Arbeit im Pausenraum oder so.

Ich bin noch nicht so sehr lange dabei und ich fand die Aktionen mit den Gewinnspielen ganz lustig. Jetzt sind sie für mich nicht mehr so interessant, da ja auch mein Bücherregal sich nach und nach füllt, und ich diese Bücher ja erstmal selbst lesen will, ehe ich sie weiterschicke, release oder vielleicht für ein Gewinnspiel überhabe.
Ich lese gerne und viel, aber nicht ständig und permanent. Und ich denke das soll wie hier auch schon mehrfach beschrieben nicht das Problem sein. Jeder hat seine eigene Art mit Büchern umzugehen, die hier registriert sind.
Ich denke da aber noch etwas weiter, vielleicht sehe ich das auch zu schwarz oder so, aber hey wir werden alle nicht jünger und so habe ich die Bücher die in meinem Regal stehen alle registriert und mit einem Label nebst BCID versehen. Sollte ich jemals das zeitliche Segnen, dann muss sich keiner nen Kopf darum machen, was mit all meinen Büchern geschehen soll. Man kann sie einfach freilassen. Und das dies geschieht daran glaube ich fest, denn meine Kinder hab ich schon infiziert, also mit dem BC Virus, und die würden dann sicherlich dafür sorgen, dass diese Bücher dann auf die Reise gehen. So als Abschluss meines Daseins.
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Da ging es ums registrieren von Buechern, die sonst im Regal verstauben wuerden und _in der Wildniss freizulassen_ damit es von jemanden gefunden wird, der dieses Buch ggf. liesst und dann seine Meinung kund tut, und das Buch wiederum freilaesst - wohl gemerkt in der Wildniss.


Daran sollte eigentlich öfter mal erinnert werden.

Mittlerweile gibt es reichlich Leute, zu deren Verständnis von Bookcrossing ausgerechnet das nicht mehr gehört.
Die glauben, Bookcrossing sei hauptsächlich das hin und herschicken und bestellen von Büchern. (und dann sauer sind, wenn alle Ringe gleichzeitig kommen.)
Die glauben, man könnte jederzeit jedes beliebige Buch bei einem anderen Bookcrosser bestellen, ohne Porto versteht sich.
Die gerne eine OBCZ an der nächsten Straßenecke hätten, aber sich nicht die Mühe machen wollen, selbst eine zu führen.
Die für Bookcrossing werben, als wären wir ein Buchclub. (Was sicher bei manchen auf Ablehnung stößt)

Also mir geht es immer noch in erster Linie darum, andere Menschen zu überraschen oder ihnen eine Freude zu machen. Ob das auf einem Treffen oder bei einem Wild-Releas passiert, ist egal.
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Ich bin ja noch immer ein "Frischling" und als solcher dabei, Bookcrossing in all seinen Facetten zu erforschen.
Allerdings ist es schwierig, von der Struktur hier zu sehen, dass "Wild releases" der Grundgedanke waren....aber logisch ist es schon, dass sich daraus eine Kultur des Treffens und des Verschickens entwickelt hat. Irgendwann stößt man eben auf den Eintrag über "DAS BUCH", das man schon immer mal lesen wollte..und dann fragt man den Besitzer...und Schwupp ist die Versand - Kultur geboren.
Ich habe für mich jetzt eigene Regeln aufgestellt:

Alle Bücher, die weg können, weil ich sie teilweise schon über 20 Jahre lang jede Woche liebevoll abstaube, aber eigentlich gar nicht mehr lese, gehen AVL.
Wenn jemand eins haben möchte, freue ich mich, packe ein Päckchen und ab die Post. Da steht für mich die Freude des neuen Besitzers im Vordergrund. Was er nach dem Lesen macht, ist sein Bier. Ich werde nicht in Tränen ausbrechen, wenn das Buch irgendwo freigelassen wird.
Ringe sind gerade für mich dazu da zu verhindern, dass ich mein Bücherregal direkt wieder vollräume. Ein Regio - Krimi - Abo zum Beispiel stellt sicher, dass meine Busfahrten nie langweilig sind....
Wenn ich merke, dass ein Buch in der Gemeinde nicht ankommt - unabhängig vom Alter, manchmal gibt es eben keinen "Fan" - dann schaue ich, dass ich es freilasse. Bei dem Mistwetter nicht immer einfach - auch wenn ich mich trenne, heißt das nicht, dass ich das Buch nicht in ordentlichen Zustand weiterreisen lassen möchte, NASS zum Beispiel kommt nicht in die Tüte. Da freue ich mich schon auf den Sommer, wenn auch Parks oder die münsteraner Promenade wieder mit im Spiel sind. Wenn auf jeder Wiese nette potentielle Finder sind....
Wenn ich Skrupel habe, weil mich ein Buch schon lange begleitet, schaue ich zum Beispiel nach Release - Ketten als Tritt in den Hintern.
Hilft ungemein, vor allem, wenn einem ein "Wild Release" noch immer ein bisschen peinlich ist....ich komme mir immer noch angestarrt vor....

Mein Freund dagegen versteht das Freilass - Konzept gar nicht. Das man Dinge, die Geld gekostet haben, irgendwo aussetzt, geht nicht in seinen Kopf. Tauschen okay, aber einfach so???? Ohne Gegenleistung????? Nicht seins. Wenigstens einen Namen sollte man haben oder wie?????

Ich jedenfalls habe mir fest vorgenommen, dass alles was im Sommer noch die AVL - Kiste bevölkert, in die Wildnis entlassen wird. Es nützt nichts, wenn ich darauf warte, das irgendwann irgendwer die Bücher haben will....ich kann sie ja nicht ewig rumstehen haben. Irgendwann ist auch die Lebenszeit eines Buches vorbei und wenn es seinen Zweck - gelesen zu werden - nicht erfüllen kann und darf, warum existiert es dann? Um abgestaubt zu werden?

Zusammenfassend kann ich nur sagen, das Bookcrossing für mich der Kick war, den ich gebraucht habe, um endlich mal loszulassen. Und zwar in großem Stil...nicht zwei Bücher verlegen in ein Regal nuffeln, sondern aufzuräumen. Besitz belastet auch, 40 Umzugskisten hat mich meine Sammlung gekostet, auch wenn die jeweils nur eine Lage Bücher hatten, waren es mindestens 20 zuviel. Von denen bei meinen Eltern will ich mal gar nicht reden....und für dieses Ziel werde ich alle Facetten von Bookcrossing nutzen: Boxen, Ringe, Versand und Wild Release.

Die Mischung macht's!

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Da steht für mich die Freude des neuen Besitzers im Vordergrund. Was er nach dem Lesen macht, ist sein Bier


Das Stichwort ist NACH DEM LESEN. Wenn ich für ein Buch Porto ausgebe, dann deshalb, weil es noch gelesen wird, was mich auch sehr freut. Freilassen würde ich es selber gern, aber es tut mir auch immer leid, wenn ich ein bestimmtes Buch suche, und das ist dann 20x "in der Wildnis" und 0x auf AVL.

Freilassen fiel am Anfang fast genauso schwer, wie meinen Keller entrümpeln, alte Zeitschriften, Schuhe, ..... wegwerfen. Und ich muss sagen, seit ich Bücher "einfach so" weggebe oder release, fällt mir auch das andere leichter. Und es erleichtert das Leben ungemein!

Im übrigen hat Bibo es hervorragend formuliert! Weiterschicken ist Ausnahme, wild releasen die Regel.
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ganz meine Meinung und Bibo beschreibt es gut.

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