Bücherregale (und Bücher) in Büchern

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"Bücherregale bedeckten die Wand gegenüber den Fenstern. Darin standen gerahmte Fotos von uns vieren aus jenen glücklichen Tagen. als wir alle noch zusammen waren."

Mary Higgins Clark: Warte bis du schläfst
http://www.bookcrossing.com/---/11891802/

Fotos im Bücherregal finde ich ja deutlich besser als Zeichentrickvideos.
;-)

 

Complete Thread
Angeregt durch den immer wieder höchst unterhaltsamen Thread "Mein Taschenbuch" => http://www.bookcrossing.com/---/412495 und weil hier im Forum auch schon öfters über (zusammenbrechende, zu platzierende, zu vergößernde oder zu verkleinernde) Bücherregale palavert wurde möchte ich hier Raum schaffen für das wichtige und spannende Thema "Bücherregale in Büchern".

Ich habe auch gleich ein schönes Beispiel:

"Er stand im Wohnzimmer und studierte den Inhalt ihrer Bücherregale, die eine der Wände bedeckten. Er grübelte schon wieder über etwas nach. Worüber?
'Hast du die alle gelesen?', fragte er.
'Bis auf die Enzyklopädie und das Jahrbuch.'"

Aus: Drei reizende Damen von Louise Schaffer. http://www.bookcrossing.com/---/10398139

Hatten wir nicht auch schon Forumsbeiträge, wo es genau um die Frage "Hast du die alle gelesen?" ging?
:-D

 

"Jeden Winter wurden alle zehntausend Bücher, Zeitschriften und Manuskripte, die die Bibliothek von Riverton beherbergte, aus ihren Regalen genommen, abgestaubt und wieder zurückgestellt."

Kate Morton - Das geheime Spiel

 

Angeregt durch den immer wieder höchst unterhaltsamen Thread "Mein Taschenbuch" ...


TaschenTuch :-)

 

Angeregt durch den immer wieder höchst unterhaltsamen Thread "Mein Taschenbuch" ...


TaschenTuch :-)

*lol*
Ich glaube, ich korrigiere diesen freudschen Vertipper im Ausgangspost nicht!

 

Angeregt durch den immer wieder höchst unterhaltsamen Thread "Mein Taschenbuch" ...


TaschenTuch :-)

*lol*
Ich glaube, ich korrigiere diesen freudschen Vertipper im Ausgangspost nicht!


Das kommt davon, wenn man immer nur an Bücher denkt.

 

Schauen wir uns Deine Bücher an. Als erstes fällt auf, jedenfalls beim Anblick derer, die Du am sichtbarsten hingestellt hast, dass Bücher dir zur unmittelbaren Lektüre dienen, nicht zu Studienzwecken oder zum Nachschlagen, auch nicht zum Aufbau einer wie immer geordneten Bibliothek. Mag sein, dass du ein paarmal versucht hast, deinen Regalen einen Anschein von Ordnung zu geben, aber jeder Klassifizierungsversuch wurde alsbald von heterogenen Neuzugängen wieder zunichte gemacht.

Italo Calvino - Wenn ein Reisender in einer Winternacht (und genaugenommen könnte das ganze Buch hier zitiert werden).

 

"Danach bin ich nach Hause gestürmt, die Treppe hinaufgeflogen, habe die Tür aufgerissen, und da saß Rob auf einem Hocker vor meinem Bücherregal, umgeben von Kartons. Er verschloss gerade den letzten mit Klebeband und Schnur. Es waren acht Kisten - acht Kisten mit meinen Büchern, fix und fertig verschnürt für den Keller."

Kein Wunder, dass es daraufhin zu einem Bruch kam, oder?
;-)


Mary Ann Shaffer, Annie Barrows: The Guernsey Literry and Potato Peel Pie Society

 

"Hohe Mahagonibücherschränke teilten den Raum ab. Über ihnen bildeten drei halbkreisförmige, stuckverzierte, grün und goldfarben gestrichene Bögen einen Baldachin. An den Wänden und zwischen den Fenstern standen weitere Bücherschränke, jeder von einer Marmorbüste gekrönt. Die in grünes Leder gebundenen, mit Gold geprägten Bücher waren alle gleich groß und passten so genau in die Regale, dass sie fast wie gemalt wirkten."

Ein paar Seiten weiter bewegen wir uns dann ins Arbeitszimmer:

"Er musterte einen der Bücherschränke. Es heißt, dass man den Charakter eines Menschen aus seinen Büchern erschließen könne. Den Buchtiteln konnte man entnehmen, dass Berowne mehr Biographien, historische Werke und Lyrik gelesen hatte als Romane. Und doch kam es Dangliesh so vor, als stehe er vor der Bibliothek eines Privatclubs oder eines Luxusdampfers - zugegebenermaßen eines sehr teuren, auf dem die Passagiere eher ein gewisses kuturelles Niveau als populäre Unterhaltung suchen. Ordentlich aneienander gereiht fand man hier all die Werke, die man bei einem gebildeten, kultivierten Engländer, der weiß, welche Lektüre seinem Stand angemessen ist, auch erwarten würde."

Beides P. D. James: Der Beigeschmack des Todes

 

Sehr geehrte Herren! Die Bücher sind wohlbehalten angekommen; die Stevenson-Ausgabe ist so schön, dass sie mein Bücherregal aus Orangenkisten beschämt.

Helene Hanffs zweiter Brief ans Antiquariat in der "84 Charing Cross Road".

 

vom Angebot einer Buchhandlung bitter enttäuscht:

Zielstrebig liefen wir durch die ganze Filiale. Wir kamen an Computer-Fachzeitschriften vorbei, an Papierwaren, an Schokolade, an beleuchteten Weltkugeln und hübschen kleinen Schachteln für Geschenke, bis auf einem Regal unter den Sammelboxen von Hale & Pace, Herausgeschnittene Szenen, Volume 1-8 und Die Höhepunkte der Muppet Show eine einzige Reihe mit längst vergessenen Taschenbüchern fanden.

Jasper Fforde, Irgendwo ganz anders

 

Marsha ging nach unten, um nach Sophie zu sehen, und ich hatte Gelegenheit und Zeit, allein durch die leere Wohnung zu schlendern und Tagträumen nachzuhängen. Die Idee, einfach hier einzuziehen, kam mir von einer Sekunde zur anderen weniger absurd vor, es war eigentlich ein praktikabler Vorschlag. Und so fing ich schon mal an, mir die Wände weiß gestrichen vorzustellen. Im Geiste sah ich bereits, wie die Bretter des Regals sich unter der Last meiner Bücher bogen. Die würde ich alphabetisch ordnen. Anhand der Autorennamen. Oder vielleicht der Titel. Oder ich ordnete sie nach Sachgruppen. Oder nach Farben, mal sehen. Oder einfach der Größe nach. Das ergab sich dann schon.

Anne Billson -Der Nachbar-

 

Kein Regal, aber ein Buch als Erkennungszeichen:

Und noch etwas: ein offenes Buch lag auf seinem Tisch. In dieser Wirtsstube hatte noch nie jemand ein Buch geöffnet. Das Buch war für Teresa das Erkennungszeichen einer geheimen Bruderschaft.

Aus: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Milan Kundera)
http://www.bookcrossing.com/---/7254022/

Buch auf dem Tisch einer Wirtsstube, ist doch fast wie ein BC-Treffen. ;-)

 

ist eine hölzerne Säule, welche die Decke stützt und so verhindert, wie man mir sagte, daß diese uns eines Tages um die Ohren fliegt. Um diese Säule habe ich von der Decke bis zum Boden Regale anbringen lassen, auf denen all die Bücher stehen, die ich immer wieder gelesen habe und hoffentlich noch oft lesen werden - alle Bücher, das heißt, die, die ich am meisten liebe. In den Bücherschränken an den Wänden stehen viele, die ich ebenfalls schätze, aber hier, mitten im Raum und am leichtesten greifbar, versammeln sich die Auserwählten unter meinen Favoriten.

Elizabeth von Arnim - Einsamer Sommer

 


'Wie immer war das Wohnzimmer randvoll mit Büchern, doch von einer völlig neuen Sorte. Ich erinnerte mich an Drehbücher mit Eselsohren (Galton und Simpson, The Goons, ITMA, The Navy Lark) und meterweise Comics, die sich bis an die Decke stapelten, doch jetzt war alles anders: Diese Bücher hier beschäftigten sich mit den obskursten esoterischen Themen - dicke, wertvoll aussehende Schwarten über Wahrsagerei, Telepathie, Handlesekunst, Tarot, Freimauertum, Rasputin, Seelenwanderung, Madame Blavatsky, Astralprojektion, Nostradamus, Eliphas Levi, die Vorbereitung von Menschopfern und das Ende der Welt. Bücher mit schrecklichen wunderbaren Titeln. Seltsam riechende Bücher, deren Berührung ein Prickeln verursachte.'

Jonathan Barnes - Das Königshaus der Monster

 

New Crobuzon ist ein Moloch von einer Stadt. Dort lebt Isaac, ein Gelehrter.

"Dann schleppte er die Schreibmaschine zum Tisch und machte sich an die Aufstellung einer Liste. Zwischendurch sprang er immer wieder auf und trabte hinüber zu seinen selbstgezimmerten Bücherregalen oder nahm an einem Stapel Folianten zu seinen Füßen Umschichtungen vor, bis der gesuchte Band zum Vorschein kam. Den nahm er mit zum Schreibtisch und schlug ihn hinten auf, um die Bibliografie zu durchforsten."

China Miéville "Die Falter" SF

 

"Die ganze eine Seite des Raumes wurde von einem langen Bücherschrank eingenommen, aus rarem, eingelegtem Holz, das mir gänzlich neu war. Er war jedoch nicht mehr als 6 Fuß hoch und oben mit kleinen marmornen Statuetten geschmückt, die in regelmäßigen Abständen eine von der anderen standen."

Nur 1,80 m hoch? Kinkerlitzchen!
;-)

Aus "Die Frau in Weiß" von Wilkie Collins

 

wingbibowing 6 yrs ago
Ein Mantel
Kein Wunder, dass der Mantel so schwer war. Beide Taschen waren mit Büchern vollgestopft.
(Es folgt eine längere Beschreibung des Inhalts… … und weiterer Gaben…)
"Ich fürchte Du wirst ein paar Sachen in die Manteltaschen stecken müssen, Richar."

"Die sind schon voll. Reverend James hat mir Bücher gebracht, und auf die kann ich nicht verzichten. Wenn mein Geist verkümmert nutzt mir ein gesunder Körper auch nichts mehr, Vetter James. … In Newgate stört es die Wärter schon, wenn wir herumlaufen. Ohne Bücher wäre ich verrückt geworden. Deshalb muss ich sie behalten."

Colleen McCullogh: Insel der Verlorenen.

 

'An der Stirnseite unseres Betts schloß sich ein schmales Schränkchen an - eine Stellage, Jozas Bibliothek. Darin standen broschierte Hefte der Reihe "Land und Leute". Žeňa hatte sie gefunden, als sie den Dachboden der Schule aufgeräumt hatte, und sie ihm geschenkt. Er konnte sie fast auswendig.'

Květa Legátová - Der Mann aus Želary

Protektorat Böhmen und Mähren 1942/43. Eine junge Ärztin an einem Krankenhaus in Brünn gerät durch ihre Kurierdienste für eine Widerstandsgruppe in Lebensgefahr und muß sich von einer Stunde zur nächsten eine neue Identität zulegen. Sie flieht in ein abgelegenes Bergdorf und heiratet - aber nicht den Mann ihrer Träume ...

 

'Claudia spielte mit Pencil am Flußufer, Tobias putze sein Taschenmesser, und Micha versuchte ein Buch zu lesen. Nach ein paar Zeilen klappte er es aber wieder zu. Er fand es hier, so Millionen Jahre vom heimatlichen Bücherschrank entfernt und umgeben von Schaufelzähnern, Brontotherien und Diatrymas, doch zu absurd, in einem Buch zu lesen.

Aus: Bernhard Kegel - Das Ölschieferskelett

Und ich dachte, man könnte überall lesen....

 

Alderan: "Bücher sind dazu bestimmt, geteilt zu werden."

Elspeth Cooper - Die Lieder der Erde

 

Die allgemeine Bibliothek war mit so viel Marhagoni getäfelt, dass man damit den Regenwald am Amazonas wieder hätte aufforsten können. An einer Wand reichten die Bücherschränke bis zur Decke ; die oberen Regale erreichte man mittels einer Leiter,die sich auf glänzenden Messingschienen verschieben ließ.

aus Die Flüsse von London von Ben Aronowitch Seite 252

Phantasievoll und lustig dieses Zitat und der Roman.

 

und gab keines davon wieder her. Es gab Bücher im Arbeitszimmer, Bücher im Wohnzimmer, Bücher in der Garderobe, Bücher (zwei Reihen tief) in dem großen Bücherregal auf dem Treppenabsatz, Bücher in einem der Schlafzimmer, Bücher in Stapeln so hoch wie meine Schultern auf dem Speicher, wo der Wasserbehälter war; Bücher aller Art, in denen sich jedes vorübergehende Interesse meiner Eltern spiegelte, lesbare und unlesbare, für ein Kind geeignete und ganz und gar ungeeignete. Nichts davon war mir verboten. An den schier endlosen verregneten Nachmittagen holte ich mir einen Band nach dem anderen aus den Regalen. Ich konnte stets ebenso gewiss sein, ein neues Buch zu finden, wie ein Mann, der auf einer Wiese spazieren geht, gewiss sein kann, einen neuen Grashalm zu finden.

C.S.Lewis,Überrascht von Freude

 

'...., dass man überall und in jedem Raum ein x-beliebiges Polaroidfoto hätte machen können und jedes Mal einen Schnappschuss in der Hand gehalten hätte, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit Picassos „Les Demoiselles d’Avignon“ gehabt hätte. Statt dass verzerrte kubische Damen den Rahmen füllten, waren es bei Hannah die kantigen Formen der Bücherregale (die nicht für Bücher, sondern für Pflanzen, orientalische Aschenbecher und ihre Chopstick-Sammlung verwendet wurden, bis auf ein paar Ausnahmen: Unterwegs (Kerouac, 1957), Ändere dein Denken (Leary, 1988), Moderne Krieger (Chute, 1989), ein Band mit Texten von Bob Dylan und Queenie (1985) von Michael Korda, außerdem Hannahs mit Blasen bedeckter Armsessel, Hannahs Samowar bei der Hutablage ohne Hüte, der Kaffeetisch ohne Kaffee.‘

Marisha Pessl - Die alltägliche Physik des Unglücks

 

'Genau wie im ersten Raum standen überall Bücherregale an den Wänden, nur hatten diese hier Glastüren, hinter denen in schwarzes Leder gebundene Bücher mit goldenen Titeln aufgereiht waren.'

Rhiannon Lassiter - Böses Blut

Ein altes englisches Landhaus. Als John, Katherne, Catriona und Roland im Haus ihrer verstorbenen Stiefmutter ankommen, machen sie eine Entdeckung nach der anderen....

 

"Kartons aufzuschneiden war jedes Mal wie das Öffnen eines wertvollen Geschenks. Zumindest kam es ihr bei jeder neuen Büchersendung so vor, wenn sie die Klappen des Kartons zurückschlug und das Aroma von Druckerschwärze, Papier und Einbänden aufstieg,das sie in eine andere Welt versetzte. Ob es eine Fuhre historischer Romane aus dem achtzehnten Jahrhundert, Liebesromane oder der letzte Bestseller der New York Times-Liste war, spielte dabei keine Rolle. Sie liebte den Geruch und den Anblick von Büchern. Gab es etwas Himmlischeres?"

"vieles von dem, was heutzutage geschah, erinnerte sie an Fälle aus Büchern, die sie gelesen hatte. Diese Geschichte im Steinbruch bildete da keine Ausnahme und klang in der Tat, als sei sie der Fantasie von Jeffrey Deaver oder Patricia Cornwell entsprungen. Mit Fiktion konnte Lillian gut umgehen. Krimis waren riesige Puzzle, deren Einzelteile nur darauf warteten, geordnet und richtig zusammengefügt zu werden. Was gewöhnlich zu einem aufregenden Höhepunkt und einer sauberen, ordentlichen Lösung führte. Und wenn nicht ordentlich und sauber, dann doch wenigstens sinnvoll.
Die Realität war nicht so leicht zu durchschauen und ergab manchmal gar keinen Sinn."

Alex Kava, Eiskalter Wahnsinn

 

und wer tippt jetzt "Die Stadt der träumenden Bücher" ab, um hier alle Stellen mit Büchern drin zu zitieren? ;)

 

'Wie Vater gesagt hatte, war die Bibliothek verlassen. Es war ein kleiner Raum, knapp vier auf vier Meter groß, in dem sich an drei Wänden Bücher reihten, während sich in der vierten ein breites Flügelfenster befand, das über die Veranda auf das bleigraue Meer blickte.'

Walter Satterthwait - Miss Lizzie

In den Sommerferien des Jahres 1921 rennt die dreizehnjährige Amanda in Drummonds Süßwarengeschäft Lizzie Borden buchstäblich in die Arme. Es entsteht eine heimliche Freundschaft, die jäh auf eine häßliche Probe gestellt wird. Amandas verhaßte Stiefmutter wird ermordet aufgefunden, erschlagen mit einem Beil ...

 


"Darf ich mir Ihre Bücher ansehen?" fragte ich."Bitte" sagte sie freundlich. Ich stand auf und trat vor das Regal. Sie hatte philologische Lehrbücher -Altisländisch, Angelsächsisch, Mittelenglisch - und eine umfassende Auswahl englischer Literatur, von den Chroniken Alfreds des Großen bis zu unerreichbaren Amazonen John Bejemans.
"Was halten Sie von meinen Büchern?" fragte sie neugierig. Wie sollte ich darauf antworten? Das Versteckspiel war ihr gegenüber verdammt unfair.
"Sehr gelehrt" sagte ich lahm.
Ich wandte mich vom Regal ab und sah mich plötzlich von Kopf bis Fuß in der Spiegeltür ihres Kleiderschranks.


"Sie" studiert Englisch und ist die Tochter eines Earls, "er" gibt vor nur ein ungebildeter Pferdepfleger (für die Rennpferde ihres Vaters) zu sein, aber bei Dick Francis muß frau ja immer mit allerlei Überraschungen rechnen.
;-)


Dick Francis - Doping

 

"Richard hatte seine Wohnung immer tadellos in Ordnung gehalten: Die Holzfussböden sowie die schwarzen Ledermöbel glänzten, und der einzige Farbtupfer waren die Bücherregale mit den bunten Hüllen von Zeichentrickvideos."

Tststs, ein BÜCHERregal voller Videos.


Entdeckt in
Bittere Mandelblüten vonSujata Massey
http://www.bookcrossing.com/---/10399690

 

"Bücherregale bedeckten die Wand gegenüber den Fenstern. Darin standen gerahmte Fotos von uns vieren aus jenen glücklichen Tagen. als wir alle noch zusammen waren."

Mary Higgins Clark: Warte bis du schläfst
http://www.bookcrossing.com/---/11891802/

Fotos im Bücherregal finde ich ja deutlich besser als Zeichentrickvideos.
;-)

 

"So begann sich der Raum allmählich zu leeren, und mit einemmal stand Maigret vor einem Bücherstand, der mehr als 300 Bücher enthielt. Zu seinem Erstaunen stellte er fest, dass es fast nur wissenschaftliche Werke waren, die meisten mathematische, dazu eine ganze Reihe französischer und englischer Titel, die sich mit Wahrscheinlichkeitsrechnung befaßten."

Die Überraschung kommt daher, dass Maigret zunächst annahm, dass es sich beim Bewohner dieses Hauses um einen reichen Müßiggänger handelt.

Aus:
Maigret und der Fall Nahour

 

"Und drüben steht der Bücherwagen. Der hat hier weniger Käufer als in großbürgerlichen Gegenden. Dafür aber doch viel Zuspruch. Einige lesen im Stehen eine ganze Zeit lang in den Schmökern und Heften. Und der gute Wagenhüter läßt sie ruhig gewähren. Manche kommen alle Tage vorbei und lesen immer ein Stückchen weiter. Eine rollende Leihbibliothek!"

 

in der Wohnung des Mannes, in den frau verliebt ist.
"Gareths Wohnung war unglaublich ordentlich, überall standen Bücher und CDs. Das macht immer einen guten Eindruck."

Stümmd. ;-)

Aus: Die unglaublichen Abenteuer von Diät-Girl von Shauna Reid

 

"Gareths Wohnung war unglaublich ordentlich, überall standen Bücher und CDs. Das macht immer einen guten Eindruck."


Das ist unlogisch. Entweder eine Wohnung ist unglaublich ordentlich oder überall stehen (liegen, stapeln sich) Bücher und CDs. ;-)

 

"Sie stand auf, lief unruhig durch die Wohnung und blieb vor den Bücherregalen stehen, die im Wohnzimmer rings um den Kamin angebracht waren. Adam hatte die Angewohnheit gehabt, ein Buch, das er noch nicht kannte, aus dem Regal zu nehmen, es kurz durchzublättern, und es dann willkürlich irgendwohin zurückzustellen."

Der Abptraum jeder Bücherregalhüterin, oder?

Gefunden in "Vergiss die Toten nicht" von MAry Higgins Clark.

 

"Adam hatte die Angewohnheit gehabt, ein Buch, das er noch nicht kannte, aus dem Regal zu nehmen, es kurz durchzublättern, und es dann willkürlich irgendwohin zurückzustellen."

Achso, Adam war hier und hat ein paar BC-Bücher umgestellt, so dass ich sie nicht mehr gefunden habe. ;-)
Mein Ex- neigte dazu, halb ausgetrunkene Kaffeetassen (mit Milch) willkürlich irgendwohin zurückzustellen z.B. oben ins Bücherregal.

 

" Es ist Sonntag. Ich betrachte forschend die Bücher, die sich auf dem Fensterbrett stapeln und eine ziemlich nutzlose kleine Bibliothek bilden, denn heute wird niemand kommen und mir daruas vorlesen. Seneca, Zola, Chateaubriand, Valery Larbaud sind einen Meter von mir entfernt, aber grausam unerreichbar."

Jean-Dominique Bauby - Schmetterling und Taucherglocke

Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8.12.1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Von diesem Tag an blieb er vollständig gelähmt, unfähig zu sprechen, zu schlucken oder auch nur ein Glied zu rühren, und die einzige Möglichkeit, sich verständlich zu machen, war das Blinzeln mit einem Auge. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem linken Augenlid diktiert hatte.

 

Vater räumte einen kleinen Platz in einem der Bücherregale frei und erlaubte mir, meine Bücher dort hineinzustellen. [...]
Das war eine Reifezeremonie, ein Initiationsritus: Ein Mensch, dessen Bücher stehen, ist kein Kind mehr, ist schon ein Mann. Ich war nun wie Vater. Meine Bücher standen."
aus: "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" von Amos Oz

 

'Langsam ließ Emma den Blick über die dunkle, hohe getäfelte Decke der Bibliothek schweifen. Ein dicker Perserteppich lag auf dem Boden, und der Kamin, in dem ein Feuer flackerte, wurde von zwei chinesischen Vasen flankiert. ...... Eine Treppe aus Mahagoni führte hinauf zu einer breiten Galerie, die sich über die gesamte Breite der einen Wand erstreckte. Die Reihe der verglasten Bücherschränke, in denen tausender von Bänden Platz fanden, wurde von mehreren hohen Bogenfenstern unterbrochen. Buchtitel in Goldschrift auf dunklem Leder blitzten hier und da im Schein des Kaminfeuers auf.'

Nancy Atherton - Tante Dimity und der verschwiegene Verdacht

 

schockiert viele, die sich in derselben Lage wie ich befinden, insofern sie eine relativ große Bibliothek besitzen - so groß, dass man beim Eintritt in die Wohnung nicht umhinkann, sie zu bemerken, auch weil es sonst nicht viel gibt. Der Besucher tritt ein und sagt: "So viele Bücher! Haben Sie die alle gelesen?" (...) Neuerdings weiche ich auf die Behauptung aus: "Nein, das sind nur die, die ich bis nächsten Monat lesen muss, die anderen hab ich in der Uni." Eine Antwort, die einerseits eine sublime ergonomische Strategie suggeriert und andererseits den Besucher veranlasst, den Moment des Abschieds vorzuverlegen.

Umberto Eco - Wie man mit einem Lachs verreist

 

"Er fand seinen Vater, Mr Dickens, in der Bibliothek. Das war ein fantastischer Raum voller Regale, die jeden Zoll jeder Wand ausfüllten (außer wo Fenster waren, sonst wäre es - ihr habt es erraten - pechschwarz gewesen). Sogar an den Türen waren Regale mit bemalten Holzschnitzereien, die aussehen sollten wie Reihen voller Buchrücken." (S. 72)

 

Tobin Jarvis, Dancing Jax-
" Dieses Buch ist böse...DU sollst dich ihm nicht nähern.
Du solltest nicht darüber sprechen.
Was auch immer du tust , öffne es nicht !"
http://www.bookcrossing.com/---/11969684/

 

"Höhere Intelligenz lässt sich beim Australopithecus nicht eindeutig feststellen. Neben Bananen sucht man auch Bücher vergebens. Er lebte zumeist draußen und verfügte weder über Dosenöffner noch über Espressomaschinen. Unser entfernter Verwandter starb irgendwann aus. Warum, ist bis heute unklar."

Dieter Nuhr - Gibt es intelligentes Leben?

 

"Die Hülle enthielt ein sehr altes Buch mit Metallbeschlägen und einem kunstvollen Schloß, so schwer und so dick wie ein Messbuch. Auf Rücken und Deckel des Einbands ließ sich keine Aufschrift und auch kein Prägestempel erkennen. Allem Anschein nach war es ein Buch wie tausend andere. Doch die sonderbare Hitze, die der Einband zu verströmen schien, vermittelte der Oberin sogleich die Vorahnung, dass soeben ein großes Unglück über ihr Kloster hereingebrochen war."

Patrick Graham - Das Evangelium nach Satan

 

für diesen Thread ist das Buch, das ich heute morgen zu Ende gelesen habe.

Schon in Kapitel 2 geht's damit los:
"Nachts pflegte er [der Vater des Ich-Erzählers], umgeben von den Schatten seiner Bücherregeale - den Körper in der Dunkelheit versunken und nur das graue Haupt im Licht kegel der Schreibtischlampe, mit geneigten Schultern, als schleppte er sich müde durch die Schlucht zwischen den sich auf seinem Pult türmenden Bücherbergen-, bis 2 oder 3 Uhr morgens dazusitzen, und Karteikärtchen oder Merkzettel zu beschriften, "


Später heißt es über diesen Raum (der gleichzeitg Arbeitszimmer, Schlafzimmer und Wohnzimmer ist):
"Die Wände des Raums waren ringsum, vom Fußboden bis zur Decke, mit Bücherregalen bestückt. Es blieb kein Platz für ein Bild oder sonst eine Zierde."

Bookcrossers Traum oder Alptraum? ;-)

Aus:
Panther im Keller von Amos Oz
http://www.bookcrossing.com/---/11961629/

 

"Auch wenn das sehr theoretisch ist - auf ihr Unterbewusstsein wirkt ein Regal voller ungelesener Bücher ... negativ."

Werner Tiki Küstenmacher - simplify your life

PS. Der Autor ist garantiert kein Bookcrosser...

 

"In dem dunklen Raum konnte ich Bücher erkennen, bis unter die Decke Bücher. Sie lagen auf dem Boden und auf der Fensterbank. Selbst der einzige Stuhl des Raums und das Bett waren von Büchern bedeckt.
'So, was haben wir denn da?' fragte Leopold. Er schaute sich im Zimmer um, ging zum Regal, streckte sich und holte ein dickes Buch heraus.
'Dieses Buch habe ich in Paris vom Leibarzt des Königs bekommen.'
Er wog es in der Hand und liebkoste es, dann tätschelte er meinen Kopf, und das Buch wanderte in meine Hände. Ich wog es wie der Meister in den Händen und betrachtete den Einband. Andreas Vesalius: De humani corporis fabrica.
'Das ist für dich, mein Junge'.........."


Nikolaj Frobenius - Der Anatom
( und jede Menge anderer Stellen, an denen Bücher erwähnt werden)

Wo im Hirn sitzen Eifersucht, Schlauheit, Liebe zu den Vorgesetzten oder das Schmerzempfinden? Der junge Latour, Sohn einer Geldverleiherin im Frankreich des 18. Jahrhunderts, ist von solchen Fragen fasziniert.......

Dieses Buch hat so einen guten und spanndenden Anfang; anscheinend wusste der Autor dann aber irgendwie nicht mehr so richtig weiter, so dass das Buch immer schlechter wurde. Es gehört daher ins Altpapier.

 

"Mir fiel ein, daß ich mich für das letzte Buch noch nicht bedankt hatte, das er mir von der Arbeit geschickt hatte. Ein Buch von einem norwegischen Philosophen; Henry fragte:'Hast du es probiert?'
'Klar', sagte ich, 'ich hab einen ganzen Monat damit zugebracht, es mal nachmittags zu lesen.' "


Melissa Bank - Wie Frauen fischen und jagen
(und dauernd werden Bücher erwähnt)

Seit sie als Vierzehnjährige an ihrem Bruder und dessen Freundin beobachtet hat, wie schwierig die Sache mit der Liebe ist, baut Jane in puncto Männer auf eine Mischung aus zen-buddhistischer Gelassenheit und spitzer Selbstironie. Bis sie Robert begegnet. Zum ersten Mal ist Jane bereit, nach den Regeln der anderen zu spielen.

 

"Er hatte ein zusammengerolltes Handtuch unter dem Arm, in das die Badehose und ein Buch eingewickelt waren."

Und in dieses Buch vertieft er sich dann und die braungebrannte Frau, die er da am Strand trifft, muss alle Register ziehen, damit sie ihn mal für Minuten von seiner Lektüre losreissen kann ;-)

 

"After I moved in, I boxed up Dora's collection of porcellain sherpherdesses and balloon sellers and had some guy whose adress I gt off the Laundraumat bulletin board build me bookcases along three walls of the room, which I didn't think of painting until AFTER the bookshelves were in."

Aus:
Date with a dead doctor von Toni Brill

 

„Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ich überhaupt auf Lockes Abhandlung stieß. Sie lag im Keller der DMS-Watson-Wissenschaftsbibliothek auf dem untersten Brett eines Bücherregals, teilweise verborgen hinter einer offenen Tür. Ich musste erst die Tür schließen, um dranzukommen.“

Frank Tallis - Der Zeitmörder

 

‚Mitzi machte zuerst eine Reihe rot beschirmter Lampen an, bevor sie das fast wie ein echter Kamin wirkende Gasfeuer mit seinen flackernden Flammen einschaltete. Deren Lichtschein spiegelte sich sofort in den zahlreichen glitzernden Glasornamenten und Kerzen, die alle Flächen zierten, und erleuchtete die vielen Bücherreihen in den wandhohen Regalen ebenso wie die in allen Regenbogenfarben schimmernden exotischen Blüten…..‘

Christina Jones – Zimt und Zauber


Kaffeeklatsch und Butterfahrt scheinen die einzigen »Abenteuer« zu sein, auf die Mitzi Blessing sich noch freuen kann. Schließlich hat sie keinen Job, keinen Mann, kein Hobby und ist nicht mehr die Jüngste. ...

 

...lesen, verstehen, wissen!"
Die Worte beflügelten ihn. Er saß gereckt in dem niedrigen Sessel, und sein Gesicht leuchtete. "Nicht der Militärdienst müssten in Ländern obligatorisch sein", fuhr er fort, "sondern das Lesen, statt zwei oder drei Jahre schießen zu lernen, müssten die jungen Menschen lesen lernen, verstehen lernen. Statt immer neuer, immer furchtbarerer Waffen müssten immer neue, Verstand und Wissen fördernde Bücher hergestellt werden. Nur so ließe sich vielleicht etwas ändern."

(Sagt ein palästinensischer Arzt in den ersten Wochen der Intifada zu einer deutschstämmigen Israelin. Wär in meinen Augen was für die bookquotes.)

Angelika Schrobsdorff: Jerusalem war immer eine schwere Adresse

 

„Jedenfalls, einige Tage später, an einem Nachmittag, als ich grade in der kleinen Heimbibliothek herumstöberte, die hauptsächlich aus Konsalik- und Arztromanen bestand, fiel mir die Bemerkung der Witwe Piehl wieder ein. (Am Nachmittag war für solche Dinge manchmal Zeit.) Es gab in der Bibliothek ein Wörterbuch, einen ‚Wahrig‘, und dort schlug ich die Vokabel ‚Witwe‘ nach. Ich fand nicht viel, es war nur ein sehr kurzer Artikel, aber er genügte, um mir die Augen zu öffnen.“

Marc Wortmann - Der Witwentröster

Sie sind 80 Jahre alt und älter, sie stinken, sie treiben Unfug, und sie erinnern sich an nichts: die Witwen. Jan Oltrogge, der junge Zivildienstleistende, will sie zum Reden bringen. ....

 

„Er (der Raum) war ungefähr zehn mal sieben Meter groß und von Wand zu Wand mit Axminster-Teppich ausgelegt. Eine Bibliothek bedeckte die ganze Wand: alte, kostbar eingebundene Bücher, die fein säuberlich angeordnet und – wie ich vermutete – noch nie gelesen worden waren.“

Bill Napier - Der 77. Grad

Der britische Buchhändler Harry Blake wird von einem reichen Lord gebeten, ein verschlüsseltes, 400 Jahre altes Manuskript zu enträtseln. Es scheint sich um ein Tagebuch zu handeln, verfasst von einem Schiffsjungen.

 

Ein Bücherschrank, der nahezu ausschließlich Bücher über Tulpen enthielt, nahm beinahe eine gesamte Wand in Anspruch.

Die Tulpe des Bösen - Jörg Kastner

 

"Zurück an ihrem Schreibtisch nahm Valerie Jennings ein Buch aus ihrer schwarzen Handtasche und stellte es an seinen Platz im Bücherregal. Jedes Buch, das sie sich auslieh, brachte sie am nächsten Tag wieder zurück, für den Fall, dass sich der Besitzer melden sollte. Abends steckte sie es erneut in die Tasche, und wenn sie es sich dann in ihrem Lehnstuhl mit der ausklappbaren Fußstütze bequem gemacht hatte, verschlang sie Seite um Seite und ließ sich von den schweren Schwaden der Fantasie benebeln."

Julia Stuart - Der verborgene Charme der Schildkröte

Das Erfreuliche daran: Valerie Jennings arbeitet im Fundbüro der Londoner U-Bahn. Falls also ein dort freigelassenes Buch nicht als solches erkannt und abgegeben wird, liest es wenigstens eine!

 

„Ich lief in die Küche und legte meine Sachen auf den Tisch. Unter anderem dieses Buch hier, das ich mit in die Schule genommen hatte, um Siobhan zu zeigen, was ich über meine Ermittlungen im Wellington-Fall geschrieben hatte.“


Mark Haddon - Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen.

 

„Da sein Vater bei ihnen im Verdacht stand, viel Geld zu besitzen, und da niemals klar wurde, was er damit zu tun gedächte, war Daddy in ihren Häusern stets willkommen, und nach dem Verschwinden seiner Frau entschloss er sich, das Haus zu verkaufen, in dem Smoky geboren war, und von einem zum andren zu ziehen, mit seinem kleinen Sohn, mit einer Folge von wesenlosen Hunden und sieben handgeschreinerten Truhen, die seine Bibliothek enthielten."


John Crowley - Das Parlament der Feen


New York um die Mitte des 20. Jahrhunderts: Der junge Smokey verliebt sich Hals über Kopf in die bezaubernde Alice. Zu Fuß macht er sich auf den Weg zum Anwesen der Drinkwaters, um seinen Heiratsantrag zu überbringen. Edgewood entpuppt sich als seltsames Haus mit unzähligen Erkern, Fluchten und Trakten. Und seine Bewohner offenbaren sich als höchst eigenwilliger Clan mit verschlungener Familienchronik, in der auch das Übersinnliche seinen Platz hat. Es gab einmal einen Pakt mit den Feen, und er ist noch immer gültig ...

 

"Ich ging hinüber zum Bücherschrank und betrachte die zwei Reihen Bücher - Pyles Bibliothek. "Der Vormarsch Rotchinas", "Die Aufgaben der Demokratie", "Die Rolle des Westens" - das waren offenbar die gesammelten Werke York Hardings. Außerdem gab es noch eine Unmenge von Sitzungsberichten des amerikanischen Kongresses, eine Sammlung vietnamesischer Redewendungen, eine Geschichte vom Krieg auf den Philippinen, eine Shakespeare-Ausgabe. Was hatte er zur Entspannung gelesen? Seine leichte Lektüre fand ich auf einem anderen Bücherbord: ein Werk von Thomas Wolfe in einer Taschenbuchausgabe, eine geheimnisvolle Anthologie, betitelt "Der Triumph des Lebens", und eine Auswahl amerikanischer Lyrik."

Graham Greene, Der stille Amerikaner

 

"Die Wände waren mit kupferbeschlagenen Palisanderregalen ausgekleidet, in deren Fächern eine unschätzbare Menge gleichförmig gebundener Bücher stand."

Jules Verne, 20.000 Meilen unter den Meeren

 

„Ein steifer Lakei führte den Lexikographen nach oben in ein Studierzimmer voller Bücher, wo hinter einem riesigen Mahagonischreibtisch ein zweifellos bedeutsamer Mann stand.“

Simon Winchester – Der Mann, der die Wörter liebte


Simon Winchester erzählt die wahre Geschichte der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Professor Murray, dem Herausgeber des legendären Oxford English Dictionary, und einem sprachverliebten Mörder, der zum wichtigsten Mitarbeiter an diesem Projekt wird. Ein packender Roman über Genie, Wahnsinn und die Liebe zu den Wörtern.

 

In meinem Untermietzimmer waren sämtliche Dinge Eigentum der Vermieter,....(Bücher ausgenommen, meine Bücher, die ich zuerst im Schrank, dann, als der voll war, auf dem Tisch, und als auch dort kein Platz mehr war, einfach auf dem Fußboden aufbewahrte, bis die Vermieter mir einen niedrigen Behelfsbücherschrank zusätzlich hereinstellten);...

Imre Kertész: Kaddisch für ein nicht geborenes Kind

 

"Schließlich verwendete er den Überschuß dazu, Bücher zu kaufen, die nicht auf dem Lehrplan standen.Binnen weniger Monate las er zum Vergnügen Bücher, die er erst im nächsten Jahr kaufen und studieren müßte. Das führte zu weiteren Buchkäufen, weit über die Grenzen des Vorgeschriebenen hinaus. Von diesem Käufen sagte er Job nichts und er hleit sie eine Zeitlang auch vor Alfred geheim."

Job ist übrigens der Vater und Alfred der Zimmerkamerad im College.

Aus:
Und nicht als ein Fremder von Morton Thompson.

 

„Sascha hörte gar nicht mehr richtig hin, denn nun standen sie in dem berühmten Saal, den die Leute längst >die< Morgaunt-Bibliothek nannten.
Saschas erster Gedanke war, in die Bibliothek eines Wahnsinnigen geraten zu sein. Bücher standen in Regalen, die zwei, drei, vier Stockwerke empor reichten. Schmiedeeiserne Wendeltreppen schraubten sich zu schmalen Balkonen hoch, von denen aus verschiebbare Leitern den Zugang zu noch schmaleren Balkonen erlaubten. Das Tageslicht sickerte durch hohe gotische Fenster und die eichengetäfelten Wände waren mit Tiertrophäen geschmückt.“


Chris Moriarty - Der Seelenfänger

New York, ein magischer Melting Pot! Lower East Side, Anfang des 20. Jahrhunderts: Als Ermittler für magische Angelegenheiten bei der New Yorker Polizei zu arbeiten, ist eigentlich kein Job für einen Jungen. Aber als sich herausstellt, dass Sascha Kessler, Sohn jüdischer Einwanderer aus der ärmlichen Lower East Side, tatsächlich Magie sehen kann, verändert sich sein ganzes Leben.

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

 

‚Zwei Stunden später war ich wieder Alleinmieter. Ich begann aufzuräumen, zuletzt waren es zwei Plastiksäcke voller Müll. Dann checkte ich die Bücherwand. Die einzig verdächtige Lücke fiel mir sogleich auf.‘

Andreas Altmann - Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.

 

Des weiteren ein Nußbaumregal mit vielen Büchern, darunter Werke der Weltliteratur.

und

Das Besucherzimmer wirkt gemütlich: ein Fernsehapparat, ein Regal aus Bambusrohr mit vielen Büchern, ein paar hübsche Topfpflanzen.

Helga Schneider - Laß mich gehen

 

"Ich wankte, ich ließ mich auf den Parkettboden der Bibliothek fallen, wo wir uns heimlich getroffen hatten."


Régis Jauffret - Streng

Pressestimmen
»Der französische Autor Régis Jauffret hat mit »Streng« die tatsächliche Tragödie um einen Bankier und seine Geliebte äußerst realitätsnah und verstörend nachgezeichnet.« , Börsenblatt, 27.01.2011

 

„ Jammu dachte an den Juli, jene trauliche, klimatisierte Zeit. Die Vormittage hatte sie in der Polizeiverwaltung verbracht; die frühen Nachmittage an der Bücherausgabe der städtischen Bibliothek, ihren Buch- und Zeitschriftenbestellungen nachschauend, die per Rohrpost in die Magazine befördert wurden; die späten Nachmittage in einem der muffigen Flure des Untergeschosses, um die Kopiermaschinen der Bibliothek mit Münzen zu füttern; …“

Jonathan Franzen - Die 27ste Stadt

 

"Und da entdeckte er ein paar Bücher auf dem Fußboden - Bände, die zu einem zwölfbändigen gehörten. Die Maroquin-Einbände waren aufgeklappt, die Reispapierseiten zerknittert. Sein Blick wanderte hinauf auf das Regal, und er entdeckte Koko, der sich zwischen die Bände II und VIII gequetscht hatte und dort ein Schläfchen hielt. Er hatte schon immer gerne auf Bücherregalen geschlafen."

Koko ist ein schlauer Siamkater und später erfährt die geneigte Leserin, dass er wohl nicht nur "irgendwelche" Bücher aus dem Regal befördert hat...

Aus: Die Katze, die Postbote spielte.

 

„In ihm fielen das bis zur Krankhaftigkeit sauber gehaltene Wohnzimmer einer einsamen alten Jungfer mit der Bibliothek eines belesenen Intelektuellen zusammen. Seine merkwürdige Natur trieb ihn zu ständiger Unruhe an.“


Anna Katharina - Kream Korner

 

Das Zitat stammt aus meinem aktuellen Hörbuch, daher kann ich es nicht einfach abtippen sondern nur sinngemäß wiedergeben.

Die Ich-Erzählerin betritt den engen Flur einer Wohnung in Budapest. Im Flur stehen beidseits Bücherregale, die bis an Decke reichen und mit Büchern so vollgestopft sind, dass sie sich oben schon etwas nach innen neigen. Auf ein Zögern der Ich-Erzählerin hin sagt der Besitzer der Wohnung: "Hier ist noch keiner von Weltliteratur erschlagen worden".

Aus:
"Ab jetzt ist Ruhe" von Marion Brasch.
http://www.bookcrossing.com/---/12164241/

 

„In der Natur kommen immer wieder dieselben Formen vor, sagte er, drehte im Bad den Wasserhahn auf und deutete auf das wirbelnde Wasser im Abfluss. Stellte sich mit mir vors Bücherregal, schlug ein Konversationslexikon auf und zeigte mir einen Zyklon. Und eine Spiralgalaxie.“

Aimee Bender - Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen


Als Rose an einem strahlenden Frühlingstag kurz vor ihrem neunten Geburtstag in ein Stück Zitronenkuchen beißt, den ihre Mutter für sie gebacken hat, muss sie feststellen, dass zwischen den frischen Zitronen, dem Zucker und der Butter eindeutig ein Hauch Traurigkeit liegt........

 

"Bücher verstehen es ausgezeichnet, Botschaften zu übermitteln (Es müssen nicht unbedingt ihre eigenen sein)..."

Terry Pratchett - der Zauberhut

 

„Dieser Traum. Ich stand vom Tisch auf, nahm ein dünnes Buch aus dem Bücherregal, einen Band aus der Reihe Rowohlts Monographien.“

Lilian Faschinger - Stadt der Verlierer

»Ein bitterböser Sommerroman gegen Biedersinn, Unterwürfigkeit und Demut im Leben – und wohltuend unkorrekt.« Der Spiegel

genau!

 

"Sie standen vor den Reihen der Bücher. "Nehmen Sie davon mit, was Sie wollen", sagte Pohlmann behutsam. "Es hilft einem manchmal, einen Abend zu überstehen."
Graeber schüttelte den Kopf. "Mir nicht. Aber ich möchte eins wissen: wie das zusammengeht, diese Bücher, diese Gedichte, diese Philosophie - und die Unmenschlichkeit der SA, die Konzentrationslager und die Liquidierung unschuldiger Menschen?"
"Es geht nicht zusammen. Es existiert nur zur selben Zeit. Wenn sie lebten, die diese Bücher geschrieben haben, säßen die meisten auch im KZ."

aus: Erich Maria Remarque: Zeit zu leben und Zeit zu sterben, S. 157/158
http://www.bookcrossing.com/---/11384613

 

"Mein Elternhaus war freundlich, kultiviert, penibel aufgeräumt und voller Bücher."
Das ist einer der ersten von etlichen Büchersätzen von "Honig" => http://www.bookcrossing.com/---/12516928
In diesem Buch spielen Bücher und Lesen wirklich eine Hauptrolle.

 

Neenee, das schreibe ich jetzt nicht ab.

 

"Professor Finzi-Contini hatte nicht zu viel versprochen. Unter den fast 20.000 Bänden seiner Bibliothek, von denen sehr viele wissenschafltiche, historische oder gelehrte Werke aus den verschiedensten Fachrichtungen - von diesen die meisten deutsch - waren, befanden sich auch einige Hunderte, die zur Literatur des Neuen Italiens gehörten."


Zum Zimmer der Tochter Micòl (sie arbeitet übrigens an ihrer Disseration über Emily Dickinson) dagegen heißt es:
"Zwischen den beiden Fenstern stand ein viertes Regal [Regal 1 - 3 sind Làttimi, Glasnippes aus Venedig, gefüllt], das für die englischen und französischen Bücher bestimmt war. Vor dem linken Fenster ein Schreibtisch mit grünem Bezug und einer Lampe, flankiert von einem Schreibmaschinentischen und einem fünften Regal für Werke der italienischen Literatur, Klassiker wie Moderne, und Übersetzungen, aus dem Russischen vor allem, Puschin, Gogol, Tolstoi, Dostojewski und Tschechow."


Aus:
Die Gärten der Finzi-Contini von Girogio Bassani
http://www.bookcrossing.com/---/#22741758

 

"Nur wenige waren je in die büchergesäumten, wagnergeschwängerten Räume eingeladen worden, und sogar - Sergeant Lewis - hatte sich nie allzu willkommen gefühlt."

Hier wird die Symbolik Bücher = angenehmes Ambiente zur Abwechslung mal negiert.

Aus:
"Die Leute sind so leichtgläubig" - Kriminalstorys von Colin Dexter.
http://www.bookcrossing.com/---/12171933/

 

...und wenn sie wollten, konnten sie die alten Zedernbretter des Fußbodens, ein Regal, in dem zwischen anderen Büchern die gesammelten Werke von Goethe und zwei Bretter voller französischer Dichter standen, und die Ecke eines blankpolierten viktorianischen Sekretärs sehen.

http://www.bookcrossing.com/---/4444029/ Paula Fox: Was am Ende bleibt

 

"Auf dem Tisch lag ein Buch, ein höchst ungewöhnlicher Gegenstand in dieser von Analphabeten bevölkerten Gegend. Ich hatte seit Ewigkeiten keine Buchseite mehr angerührt. Ich griff neugierig danach: Was für eine Enttäuschung! Es handelte sich um den Musterkatalog einer Stofffarbenfabrik."

http://www.bookcrossing.com/---/245-6644025 - DAI SIJIN "Balsac und die kleine chinesische Schneiderin"

 

Kincaid blieb vor dem schweren Bücherschrank aus Eiche stehen und starrte die Buchrücken an, als könnten sie ihm etwas offenbaren, wenn er nur lange genug hinsah. Gemma trat zu ihm und überflog die Namen. Scott, Forster, Delderfield Galsworthy, eine sehr abgegriffene, in Leder gebundene Ausgabe der Romane Jane Austens.
"Es sind gar keine Modernen dabei", sagte Gemma verwundert. "Keine Taschenbücher, keine Bestseller, keine Krimis oder Liebesromane."
"Sie hat sie immer wieder gelesen. Es waren alte Freunde für sie."
Gemma musterte ihn so aufmerksam, wie er die Bücher musterte, und beschloß, die Sache in die Hand zu nehmen.

http://www.bookcrossing.com/---/7104685/ Deborah Crombie: Alles wird gut

 

"In der Universitätsbibliothek wanderte er zwischen den Regalen umher, unter abertausend Büchern, und atmete den modrigen Geruch von Leder, Leinen und trockenem Papier ein, als wäre es ein exotisches Parfüm. Manchmal blieb er stehen, zog einen Band aus dem Regal und hielt ihn einen Augenblick in den großen Händen, die noch immer kribbelten beim vertrauten Gefühl von Buchrücken, Buchdeckeln und nachgiebigem Papier."

Ach, einfach schön, oder?

 

"Als wir kein Geld mehr hatten, begannen wir, alle möglichen Dinge zu verkaufen. Erst verkauften wir die Bücher meines Vater."

Dazu muss man wissen, dass der Vater zu diesem Zeitpunkt schon länger nicht mehr bei "uns" ( das sind Frau und Tochter) lebte, sondern in Jerusalem - und wohl anstatt ihnen seiner Freundin ein Ticket für die Fahrt dorthin geschickt hatte.


Aus;
Lydia, Königin von Palästina von Uri Olev
http://www.bookcrossing.com/---/8500926/

 

"An der Wand stand ein kleines Bücherregal, und er ging hinüber, um einen Blick auf die Bücher zu werfen. Es waren die Bücher, die auf der Grundschule und wahrscheinlich auf der High School benutzt hatte. Er zog ein Exemplar von Macbeth heraus, blätterte es durch und versuchte die Bleistiftbemerkungen an den Rändern zu entziffern als sie zurückkehrte."

Sie ist übrigens 54 Jahre alt und lebt allein und unverheiratet immer noch in ihrem Elternhaus.


Aus: Als der Rabbi die Stadt verlies von Harry Kemelman
http://www.bookcrossing.com/---/12284647

 

" Er hatte das gleiche (Ikea-Regal) zu Hause, allerdings hätten die Bücher darin nicht unterschiedlicher sein können.
Alexanders Bücher waren makellose schwere Bände über Kunst, Architektur, Design und Fotografie. Zusammen waren sie so schwer, dass das Regal mit langen Mauerschrauben an der Wand befestigt werden musste.
Evas Bücher waren englische, irische, amerikanische, russische und französische Literaturkritiker, darunter sowohl zerfledderte Taschenbücher als auch Erstausgaben...."

Nachdem die Zwillinge zur Uni gegangen sind, Eva vom jahrelangen Verhältnis ihres Mannes erfährt, beschließt sie ein Jahr im Bett zu bleiben!

 

"Ich stand auf und trat an Sashas Bücherregal. Nur Taschenbücher. Eselsohrig vom Lesen oder gebraucht gekauft? Sashas auf der Suche. Las sie dieses Zeug wirklich? Oder war das nur eine Art Spiel, eine Möglichkeit, dann und wann der Wirklichkeit zu entfliehen, eine Phantasie?

Lemmer, Bodygard und in Südafrika unterwegs, übernachtet in der Wohnung der Busch- Pub-Besitzerin.

 

Aus "Zum Glück Pauline" von David Foenkinos

Im Gästezimmer bei Freunden:
"Der einzige Hinweis darauf, in wessen Haus man sich aufhielt, war : ein kleines Bücherregal, auf dem allerlei medizinische Fachbücher insbesondere zum Thema Zahnheilkunde standen. Ich wunderte mich, dass es dazu so viel Literatur gab und jemand offensichtlich imstande war, sie auch noch zu lesen."

 

"Bücher aus jeder Phase ihrer Kindheit, seit sie im Alter von vier Jahren lesen gelernt hatte, füllten das Regal. Zum Beispiel ein angegriffenes Exemplar von Don Quijote. Sie hatte es fünf- oder sechsmal gelesen. Als sie es jetzt aus dem Regal nahm und das Abenteuer mit dem Spiegelritter aufschlug, erinnerte sie sich daran, wie sie die Worte gelesen hatte, und sie erinnerte sich an das herrliche Gefühl der Versunkenheit, aber sie konnte sich nicht vorstellen, wie ihr siebenjähriges oder vierzehnjähriges Ich die Geschichte verstanden hatte."


Aus:

Moo von Jane Smiley
http://www.bookcrossing.com/---/11508841

 

"Ich klettere auf die Leiter und recke mich, um den Staub vom Bücherregal zu wischen. Neben meinen eigenen Büchern stehen unsere alten Märchenbücher von früher und Omas Romans, teilweise schwedischsprachige. Die Bücher von Opa sind alle finnisch, darunter mehrere von Hemingway, den Opa so sehr mochte."

Aus den Märchenbücher hat die Oma früher der Ich-Erzählerin und ihren Vettern vorgelesen. Dagegen hat Oma Hemingway verabscheut.

Aus: Alles gut auf der Insel von Elina Haltunnen.
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sind mir gleich eingefallen:

da gibts die volle Bücherdosis:

"Tintenherz" Cornelia Funke:
Es gab keine herumliegenden Stapel wie bei Meggie zu Hause. Jedes Buch hatte offenbar seinen Platz. Doch wo andere Menschen Tapeten habe, Bilder oder einfach Stücke leere Wand, hatte Elinor Bücherregale.


"Nachtzug nach Lissabon" Pascal Mercier:
Gregorius stand auf und betrachtete die Bücherregale. Ein ganzes Regal voller Bücher über den Anarchismus, den russischen, den andalusischen, den katalanischen. Viele Bücer mit "justica" im Titel. Dostojewski und immer noch mehr Dostojewski.

"Kunstpause" Roland Topor:
Die Buchhandlungen versuchen mich anzulocken, indem sie mir vielsagend die Vorderseiten ihrer Bücher hinhalten.

 

"Cecilys Schlafzimmer war der nächtliche Zufluchtsort einer Schriftstellerin, einer Leserin, einer Denkerin. [...] Es lagen immer noch Stapel von Büchern herum, dazwischen Papier und Stifte."


Aus: Tödlliches Erbe von Amanda Cross

 

So hatten sich die beiden konkurrenten auf einen langen herbst in Meran eingerichtet. Karpov und seine Delegation brachten acht Container mit, in denen unter anderem sowjetische Konserven und - dem Vernehmen nach 7000 Bücher verpackt waren.

Beyersdorf/Budde/Nikolaiczuk Schachweltmeisterschaft 81 Karpov-Kortschnoi BeyerVerlag 1981 S. 201

Bücher, in denen Bücher eine Art Hauptrolle spielen:

http://www.bookcrossing.com/---/13111407/

http://www.bookcrossing.com/---/12785512/

 

Oben nämlich und hinter den Vorhängen ruhten in langen Regalen, Gang neben Gang, peinlich genau katalogisiert und mit Standortnummern versehen, ungeahnte Schätze, deren Stückzahl sich auf knappe hunderttausend belief, darunter nicht wenige Bücher in schönsten Maroquin-, Saffian-, Pergamenteinbänden.

Kay Borowsky - Schnee fällt auf die Hüte -
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Überhaupt ist dieses Buch gefüllt mit Besuchen in der Uni-Bibliothek und mehr noch der Buchhandlung mit seinem besonderen, die Handlung mitbestimmenden Personal.

 

In einem Hotel in Yazd, Iran:
"Mathab lässt die Geschichte keine Ruhe und so steht sie noch einmal auf, um über den Hof zur erhöhten Terrasse zu gehen, wo eine Menge fremdsprachiger Bücher stehen, die die Reisenden hier zurückgelassen haben."


Aus: Küsse in der Moschee von Bruni Prasske
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Krimis sind nun mal die Nomaden unter den Büchern.

Rafik Schami, gesammelte Olivenkerne.

 

"...im Regal standen Wörterbücher, eine Auswahl der gesammelten Werke des Vorsitzenden Mao, eine Auswahl der gesammelten Werke Deng Xiaopings und noch einige weitere politische Pamphlete und Zeitschriften."

Qiu Xiaolong: Tod einer roten Heldin

 

Ich teilte mir diese Wohnung mit über tausend Büchern. Sie hatten ursprünglich meinem Onkel Victor gehört, der sie im Lauf von etwa dreißig Jahren nach und nach gesammelt hatte. Kurz bevor ich aufs College ging, bot er sie mir spontan als Abschiedsgeschenk an. (...) Ich nahm sie, öffnete aber in den nächsten anderthalb Jahren keinen der Pappkartons, in die sie verpackt waren. Ich hatte vor, meinen Onkel zu überreden, die Bücher zurückzunehmen, und bis dahin sollten sie unversehrt bleiben.
Die Kartons erwiesen sich dann als recht nützlich. Die Wohnung in der 112th Street war unmöbliert, und anstatt Geld für Dinge zu verschwenden, die ich nicht wollte und mir auch nicht leisten konnte, machte ich aus den Kartons etliche "imaginäre Möbelstücke". (...) Sechzehn dienten als Gestell für meine Matratze, zwölf wurden zu einem Tisch, sieben bildeten einen Sessel, zwei einen Nachttisch und so weiter.

Paul Auster, Mond über Manhattan

 

Eine neu hergerichtete private Bibliothek in einem irischen Gutshaus im 19. Jh.

Scarlett gefielen die lederbezogenen Stühle und Sofas, und sie erkannte, daß die ebenfalls ledergebundenen Buchrücken einen sehr guten Eindruck machten.

Alexandra Ripley: Scarlett

 

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