366 Tage Wildnis-Challenge

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Eine "richtige" Wildnis-Challenge...

Nicht ganz einfach (aber sonst wäre es ja keine CHALLENGE, nicht wahr!), weil ich selber noch überhaupt nicht weiß, ob & wo & wann ich Gelegenheiten hätte, im Rahmen dieser Challenge Bücher freizulassen, aber ich will diese Herausforderung mal öffentlich in Gang setzen. Wer macht mit?

Regeln:
1. Nur wild freigelassene Bücher zählen.

2. Nur Freilassorte, die mindestens 1000 Meter (Luftlinie!) von der nächsten menschlichen Ansiedlung und/oder öffentlichen Straße entfernt sind, zählen.

3. Nur 1 Buch pro Tag/Teilnehmer/Freilassort zählt (wenn wir schon echt "wilde" Orte entdecken, wollen wir die nicht noch mit Büchern übermäßig pflastern)

4. Jede Freilassung = 1 Punkt
Jedes gefundene Buch (Journaleintrag) = 5 Punkte extra

5. Freilassungen bei mir per PM oder im Forum bekanntgeben. Einmal im Monat gibts eine Zusammenfassung von mir im Forum mit Rangliste. Ich werd fleißig mit Landkarten und Google maps die Orte ausmessen; Voraussetzung: eure Ortsangaben/-beschreibungen sind genau genug.

6. Preise gibt auch: 1 Wildkatze (Erklärung folgt) + evtl. 2-3 Kleinigkeiten für die übrigen Teilnehmer.

7. Laufzeit: 29. Februar 2012 (muss man doch mit einem besonderen Ereignis wie einem Challenge-Start feiern, wenn es schon mal einen gibt) bis 28. Februar 2013. Auswertung Ende März 2013.

8. Bücher, die bei der Challenge teilnehmen sollen, bitte hier http://www.bookcrossing.com/---/473342 eintragen.

Anmeldung ist jederzeit möglich - die Bücher dürfen natürlich auch für alle möglichen anderen Challenges gleichzeitig gezählt werden - die Bücher müssen nicht thematisch passen (es sei denn, ich baue noch ein paar "Wildnis-Feiertage" ein, an denen ich ein besonderes Thema zum Motto ausrufe - das überlege ich noch und gebe es natürlich rechtzeitig bekannt) - Fragen können jederzeit diskutiert werden - im Zweifel hab ich aber immer Recht ;-)

Wer macht mit?

 

Vor allem die Regel "1000 Meter von menschlicher Ansiedlung und/oder öffentlicher Straße" wirft Fragen auf...

a) Ist das ein und oder ein oder? D.h. wenn etwas 1000 Meter von einer Siedlung entfernt ist, aber nicht 1000 Meter von einer öffentlichen Straße, gilt es dann? (Wenn nicht, kann man wohl die erste Teilregel gleich weglassen, denn Siedlungen dürften selten nicht auch durch öffentliche Straßen erschlossen sein)

b) Was ist eine menschliche Ansiedlung in diesem Sinne... Dörfer klar, aber auch einzelne Höfe? Bewohnte Einzelgebäude? Genutzte, aber nicht dauerhaft bewohnte Gebäude (wie z.B. eine Ausflugsgaststätte, die nur im Sommer in Betrieb ist)?

c) Was ist eine öffentliche Straße in diesem Sinne? Bei genauerem Hinschauen ist es nämlich in abgelegeneren Gegenden meistens so, dass bestimmte Feldwege für PKW freigegeben sind und eben nicht nur für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr. Das sieht man auf der Landkarte meistens _nicht_, sondern höchstens, wenn man vor Ort auf die Beschilderung achtet. Punkte, die mehr als 1 km Luftlinie von öffentlichen Straßen jeglicher Kategorie liegen, dürfte es in Deutschland ausserhalb von großen Naturschutzgebieten und wenigen Bergmassiven nur sehr selten geben.

d) Was ist ein "Freilassort" in diesem Sinne? Wenn ich z.B. im Inneren des Schönbuchs mehrere Kilometer weit ein unbesiedeltes Tal durchfahre... was gilt dann als gleicher Ort, was als unterschiedlicher? (Vorschlag: Mindestentfernung zwischen den Releases).

Zwei Schlussbemerkungen:

- Die Skalen in der Ecke bei Google Maps sind oft grob fehlerhaft und taugen _nicht_, um festzustellen, ob etwas mehr als 1 km entfernt ist.

- Die Journalquoten sind erfahrungsgemäss um so höher, je abgelegener ein Punkt ist ;)

 


a) Ist das ein und oder ein oder? D.h. wenn etwas 1000 Meter von einer Siedlung entfernt ist, aber nicht 1000 Meter von einer öffentlichen Straße, gilt es dann?

Der Freilassort muss sowohl 1000 Meter von einer öffentlichen Straße als auch 1000 Meter von der nächsten Ansiedlung entfernt sein.


(Wenn nicht, kann man wohl die erste Teilregel gleich weglassen, denn Siedlungen dürften selten nicht auch durch öffentliche Straßen erschlossen sein)

...nicht ganz, ich denke da auch an Waldgaststätten, bewirtschaftete Berghütten oder Forsthäuser, die des öfteren durch nicht öffentliche Wege erschlossen sind.

b) Was ist eine menschliche Ansiedlung in diesem Sinne... Dörfer klar, aber auch einzelne Höfe? Bewohnte Einzelgebäude? Genutzte, aber nicht dauerhaft bewohnte Gebäude (wie z.B. eine Ausflugsgaststätte, die nur im Sommer in Betrieb ist)?

Wenn jemand drin wohnt, ist es im Sinne der Challenge eine Ansiedlung, auch wenn das Gebäude nur ein paar Wochen lang im Sommer bewohnt ist. Campingplätze zählen z.B. auch als Ansiedlung (wildes Kampieren natürlich nicht ;-). Anlagen wie z.B. Fernsehtürme oder Staumauern sind dann keine Ansiedlungen.

c) Was ist eine öffentliche Straße in diesem Sinne? Bei genauerem Hinschauen ist es nämlich in abgelegeneren Gegenden meistens so, dass bestimmte Feldwege für PKW freigegeben sind und eben nicht nur für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr. Das sieht man auf der Landkarte meistens _nicht_, sondern höchstens, wenn man vor Ort auf die Beschilderung achtet.

Dann hab ich Pech gehabt, ich kann nur überprüfen, ob eine asphaltierte Straße in der Nähe ist. Ich weiß, dass es im Schwarzwald oder in der Lüneburger Heide auch hier und da nicht-asphaltierte öffentliche Straßen gibt, aber die sind doch ziemlich selten. Wenn Du solche kennst (die Dir das bequeme Erreichen eines geeigneten Freilassortes per Rad oder sogar PKW ermöglichen) - umso besser für Dich.

Punkte, die mehr als 1 km Luftlinie von öffentlichen Straßen jeglicher Kategorie liegen, dürfte es in Deutschland ausserhalb von großen Naturschutzgebieten und wenigen Bergmassiven nur sehr selten geben.

Genau deswegen veranstalte ich diese Challenge.

d) Was ist ein "Freilassort" in diesem Sinne? was gilt als gleicher Ort, was als unterschiedlicher? (Vorschlag: Mindestentfernung zwischen den Releases).

Den Vorschlag hab ich mir auch schon im Kopf zurechtgelegt - ich bestimme hiermit, dass die Freilassorte jeweils 1000 Meter voneinander entfernt sein müssen. Also Mindestentfernung zwischen den einzelnen Releases = 1km.

Die Skalen in der Ecke bei Google Maps sind oft grob fehlerhaft und taugen _nicht_, um festzustellen, ob etwas mehr als 1 km entfernt ist.

Bei den Map Labs gibt es einen Entfernungsmesser, der reicht mir für die grobe Luftlinie. Es kommt mir nicht auf den Meter an - wenn ich im Zehnermeter-Bereich messen kann, ist das ausreichend.

Die Journalquoten sind erfahrungsgemäss um so höher, je abgelegener ein Punkt ist ;)

Hoffentlich animiert das viele Bookcrosser zur Teilnahme
:-)

 

b) Was ist eine menschliche Ansiedlung in diesem Sinne... Dörfer klar, aber auch einzelne Höfe? Bewohnte Einzelgebäude? Genutzte, aber nicht dauerhaft bewohnte Gebäude (wie z.B. eine Ausflugsgaststätte, die nur im Sommer in Betrieb ist)?

Wenn jemand drin wohnt, ist es im Sinne der Challenge eine Ansiedlung, auch wenn das Gebäude nur ein paar Wochen lang im Sommer bewohnt ist. Campingplätze zählen z.B. auch als Ansiedlung (wildes Kampieren natürlich nicht ;-). Anlagen wie z.B. Fernsehtürme oder Staumauern sind dann keine Ansiedlungen.

Das wird aber im Fall von Ausflugsgaststätten schwierig, herauszufinden, ob vom Personal jemand dort wohnt...

Siedlungen dürften selten nicht auch durch öffentliche Straßen erschlossen sein

...nicht ganz, ich denke da auch an Waldgaststätten, bewirtschaftete Berghütten oder Forsthäuser, die des öfteren durch nicht öffentliche Wege erschlossen sind.

c) Was ist eine öffentliche Straße in diesem Sinne? Bei genauerem Hinschauen ist es nämlich in abgelegeneren Gegenden meistens so, dass bestimmte Feldwege für PKW freigegeben sind und eben nicht nur für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr. Das sieht man auf der Landkarte meistens _nicht_, sondern höchstens, wenn man vor Ort auf die Beschilderung achtet.

Dann hab ich Pech gehabt, ich kann nur überprüfen, ob eine asphaltierte Straße in der Nähe ist. Ich weiß, dass es im Schwarzwald oder in der Lüneburger Heide auch hier und da nicht-asphaltierte öffentliche Straßen gibt, aber die sind doch ziemlich selten. Wenn Du solche kennst (die Dir das bequeme Erreichen eines geeigneten Freilassortes per Rad oder sogar PKW ermöglichen) - umso besser für Dich.


Asphaltiert ist leider gar kein brauchbares Kriterium - denn asphaltiert sind auch viele Feld- und Waldwege, die keine Straßen sind. Umgekehrt ist es zugegebenermaßen selten.

Aber wie willst du nun feststellen, ob eine öffentliche Straße in der Nähe ist? Keine Landkarte, kein Kartendienst, den ich kenne, unterscheidet auch nur annähernd zuverlässig zwischen einspurigen Straßen und für Kfz nicht zugelassenen Feld-/Waldwegen. Die meisten unterscheiden das überhaupt nicht, viele - z.B. die üblichen topografischen Karten - unterscheiden nicht einmal Fahrwege (was nichtöffentliche Feldwege sind, die auch schon mal komplett unbefestigt sein können) und Ortsverbindungsstraßen (die es vereinzelt sogar in vierspurig gibt...).

Da ich gelegentlich im ländlichen Raum für OSM mappe, achte ich da z.T. drauf und stelle eben fest, dass erstaunlich viele Wege, die man spontan für nichtöffentliche Feldwege halten würde, öffentliche Straßen sind. Sie führen dann oft zu Wanderparkplätzen oder abgelegenen Bauernhöfen, verbinden Nachbarorte direkter, oder erschließen auch einfach nur irgendeine Gegend, in der sonst nichts ist. Nichts deutet darauf hin, dass der Status dieses Wegs ein anderer ist als des benachbarten Wegs gleichen Ausbaugrads - wenn man eben nicht gerade an der Abzweigung sieht, dass in die eine Richtung ein entsprechendes Verkehrsschild steht und in die andere nicht.

Ich kenne zweispurige geteerte Feldwege (Verbot für Motorfahrzeuge, land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei) ebenso wie einspurige geschotterte öffentliche Straßen mit 15% Steigung, aber ohne explizite Geschwindigkeitsbeschränkung.

Den Vorschlag hab ich mir auch schon im Kopf zurechtgelegt - ich bestimme hiermit, dass die Freilassorte jeweils 1000 Meter voneinander entfernt sein müssen. Also Mindestentfernung zwischen den einzelnen Releases = 1km.

Klingt gut.

Die Skalen in der Ecke bei Google Maps sind oft grob fehlerhaft und taugen _nicht_, um festzustellen, ob etwas mehr als 1 km entfernt ist.

Bei den Map Labs gibt es einen Entfernungsmesser, der reicht mir für die grobe Luftlinie. Es kommt mir nicht auf den Meter an - wenn ich im Zehnermeter-Bereich messen kann, ist das ausreichend.

Ich wollte mit dieser Anmerkung eher dafür sorgen, dass sich Teilnehmer nicht auf die Skalen verlassen, sondern eine andere Quelle suchen - denn das, was dort als 1 km angezeigt wird, kann so ziemlich alles zwischen 0,5 und 2 km sein.

Am besten ist es ansonsten wahrscheinlich, wenn man die Koordinaten des Releasepunkts aufnimmt und dir schickt, oder?

 

b) Was ist eine menschliche Ansiedlung in diesem Sinne... Dörfer klar, aber auch einzelne Höfe? Bewohnte Einzelgebäude? Genutzte, aber nicht dauerhaft bewohnte Gebäude (wie z.B. eine Ausflugsgaststätte, die nur im Sommer in Betrieb ist)?

Wenn jemand drin wohnt, ist es im Sinne der Challenge eine Ansiedlung, auch wenn das Gebäude nur ein paar Wochen lang im Sommer bewohnt ist. Campingplätze zählen z.B. auch als Ansiedlung (wildes Kampieren natürlich nicht ;-). Anlagen wie z.B. Fernsehtürme oder Staumauern sind dann keine Ansiedlungen.

Das wird aber im Fall von Ausflugsgaststätten schwierig, herauszufinden, ob vom Personal jemand dort wohnt...


Ich kann ja nun (leider oder zum Glück, wie man's nimmt) nicht bei jeder Gaststätte, die irgendwo abgelegen im Wald liegt, feststellen ob dort jemand wohnt, und ich will auch von keinem Challenge-Teilnehmer verlangen, das herauszufinden. Sagen wir: Wenn ich eine solche auf der Karte (ob analog oder digital) finde und als bewirtschaftet erkenne, gilt sie für mich als Ansiedlung. Wer mir in der Release-Note schreibt, dass dem nicht so ist, werd ich es auch gelten lassen. Im übrigen gilt: Im Zweifel hab ich immer Recht *gg*

 

winghuskywing 8 yrs ago
Straßen
Siedlungen dürften selten nicht auch durch öffentliche Straßen erschlossen sein

...nicht ganz, ich denke da auch an Waldgaststätten, bewirtschaftete Berghütten oder Forsthäuser, die des öfteren durch nicht öffentliche Wege erschlossen sind.

c) Was ist eine öffentliche Straße in diesem Sinne? Bei genauerem Hinschauen ist es nämlich in abgelegeneren Gegenden meistens so, dass bestimmte Feldwege für PKW freigegeben sind und eben nicht nur für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr. Das sieht man auf der Landkarte meistens _nicht_, sondern höchstens, wenn man vor Ort auf die Beschilderung achtet.

Dann hab ich Pech gehabt, ich kann nur überprüfen, ob eine asphaltierte Straße in der Nähe ist. Ich weiß, dass es im Schwarzwald oder in der Lüneburger Heide auch hier und da nicht-asphaltierte öffentliche Straßen gibt, aber die sind doch ziemlich selten. Wenn Du solche kennst (die Dir das bequeme Erreichen eines geeigneten Freilassortes per Rad oder sogar PKW ermöglichen) - umso besser für Dich.


Asphaltiert ist leider gar kein brauchbares Kriterium - denn asphaltiert sind auch viele Feld- und Waldwege, die keine Straßen sind. Umgekehrt ist es zugegebenermaßen selten.

Da ich gelegentlich im ländlichen Raum für OSM mappe, achte ich da z.T. drauf und stelle eben fest, dass erstaunlich viele Wege, die man spontan für nichtöffentliche Feldwege halten würde, öffentliche Straßen sind. Sie führen dann oft zu Wanderparkplätzen oder abgelegenen Bauernhöfen, verbinden Nachbarorte direkter, oder erschließen auch einfach nur irgendeine Gegend, in der sonst nichts ist. Nichts deutet darauf hin, dass der Status dieses Wegs ein anderer ist als des benachbarten Wegs gleichen Ausbaugrads - wenn man eben nicht gerade an der Abzweigung sieht, dass in die eine Richtung ein entsprechendes Verkehrsschild steht und in die andere nicht.


Richtig, asphaltiert allein ist kein Kriterium. Asphaltierte Waldwege gibt's zu Hauf. Ich kann nicht anders als hier schlichte Willkür walten zu lassen: Wenn für mich aus einer Karte erkennbar ist, dass eine Verbindung dem öffentlichen Verkehr dient, also meinetwegen zu einem abgelegenen Hof führt, dann soll es für diese Challenge eine öffentliche Straße sein; wenn sie asphaltiert ist, sind die Chancen größer als wenn sie das nicht ist. Ob an einer Abzweigung ein Schild steht, kann ich nicht erkennen - d.h. wenn der geneigte Challenge-Teilnehmer es mir mitteilt, muss ich es glauben. Wenn ich keine Zusatz-Infos habe, muss ich mich auf mein Urteil verlassen.

 

winghuskywing 8 yrs ago
Freilassorte

Am besten ist es ansonsten wahrscheinlich, wenn man die Koordinaten des Releasepunkts aufnimmt und dir schickt, oder?


Das wär nich schlecht... aber ich will keine zu großen Hürden für die Teilnahme aufbauen. Wer will, kann auch schreiben "an der Brücke, wo der Fahhradweg über den X-Bach geht". Niemand muss sich mit digitalen Karten, GPS-Geräten und Koordinaten rumschlagen, vor allem wenn er/sie das bisher noch nicht getan hat.

 

winghuskywing 8 yrs ago
Jagdhütten

b) Was ist eine menschliche Ansiedlung in diesem Sinne... Dörfer klar, aber auch einzelne Höfe? Bewohnte Einzelgebäude? Genutzte, aber nicht dauerhaft bewohnte Gebäude (wie z.B. eine Ausflugsgaststätte, die nur im Sommer in Betrieb ist)?


Eine Jagdhütte (auch wenn auf der Karte deutlich als Gebäude erkennbar) ist keine "Ansiedlung", auch wenn da _vielleicht_ mal jemand für ein Wochenende oder auch zwei Wochen lang übernachtet.

 

spannend, was Ihr da vor habt ... auf alle Fälle schon mal hier verzeichnet:

[Sammlung] Challenges
by fuenf vor 4 Wo. (20.12.2011)
http://www.bookcrossing.com/---/7424862

 

empfehle ich: http://www.zwanziger.de/gc_tools_coorddist.html

Wer keine Koordinaten hat, kann sich hier welche erstellen:
http://www.kompf.de/---/geoposition.php

 

Danke, hab ich als Lesezeichen angelegt.

Aber jeder Bookcrosser soll mitmachen können - wer sich mit so'n Krams nich auskennt, schreibt einfach mit gesundem Menschenverstand und allgemeinverständlichen Worten, wo das Buch liegt ;-)

 

Ich hab das heute mal getestet - würde dir das hier genügen:
O 656799
N 5477918
für dieses freigelassene Buch?
http://www.bookcrossing.com/---/10254517/

 

winghuskywing 7 yrs ago
lokalisiert
danke, mit den koordinaten komme ich zurecht.

Wer die Koordinaten nicht erheben kann/will, könnte hier auch schreiben "Buch am Brunner Weg im Lorenzer Reichswald freigelassen, am Rand der Wiese in der Nähe des Holzweihers"

 

Oh je, da würdest du aber vermutlich ziemlich lange Suchen oder? Ich werde versuchen, die Lokalität immer möglichst mit diesen Daten selbst ausfindig zu machen.
Außer vielleicht bei eindeutigen Plätzen wie Gipfeln oder so.

 

Klar, freut mich auch, wenn Du das immer so hinbekommst - ich fürchte nur, dass der eher kleine Kreis potentieller Teilnehmer(innen) ganz arg klein bleibt, wenn ich für jedes Buch exakte Koordinaten verlange...

 

O 656799
N 5477918
für dieses freigelassene Buch?


Ich würde eigentlich sehr gerne mitmachen aber so (siehe oben) genaue Angaben kann ich wohl eher nicht zustande bringen ...

 

Kein Problem - schreib Deinen Releaseort ruhig wie gewohnt auf, ich komm damit schon klar ;-)

 

Das war aber ganz einfach, ich hab den Link von hummelmotte benutzt. man markiert den Release- Ort einfach auf dem Luftbild, und dann kann man die Daten links einfach ablesen.
Ich hab nämlich auch weder ein Hightec- Handy noch sonst irgendwelche tollen Dinger und mit GPS kenne ich mich auch nicht aus. Aber ich muss ja eh aufs Luftbild gucken, um festzustellen, ob ich die 1000m einhalte, und dann kann ich das in einem Aufwasch machen. Ich hab nicht immer eine "richtige" Karte....und außerdem finde ich manche Releaseorte auf der normalen Topo- Karte nicht, weil da viele Forstwege garnicht drin sind.

 

Das ist ja wirklich eine Herausforderung, ich bin dabei - auch wenn ich noch keine blasse Ahnung hab, ob und wie ich da jemals punkten kann. ;-)
Mind. 1 km Luftlinie von nächsten Strasse entfernt, wo wäre das hier in der Gegend wohl möglich??? *mal die Wanderkarten hervorholen geh*


PS: eine Frage geht mir grad durch den Kopf: ist Luftlinie eigentlich "2-dimensional" gemeint? Oder werden dabei (deutliche) Höhenunterschiede berücksichtig?

Beispiel: wenn ich ein Buch auf einem Berg freilasse, und die nächste Strasse verläuft unten im Tal, dann wären die Orte auf einer Karte (also auf der Ebene sozusagen) x Meter entfernt. Wenn man aber die Höhendifferenz berücksichtigt, dann wären es ja x+y Meter, die man zurücklegen müßte, um auf "direktem Weg" (also Fluglinie, sozusagen) vom Releaseort zur Strasse zu gelangen.

 


PS: eine Frage geht mir grad durch den Kopf: ist Luftlinie eigentlich "2-dimensional" gemeint? Oder werden dabei (deutliche) Höhenunterschiede berücksichtig?


Mmhh, ich hatte da vorher auch ein bißchen drüber nachgedacht, mich aber dagegen entschieden, weil noch eine Berechnung mehr es noch komplizierter macht.

Also: 1000 Meter Entfernung in Luftlinie heißt "Horizontaldistanz". Höhenunterschiede werden nicht berücksichtigt. Im Extremfall mache ich vielleicht eine Ausnahme (bei 1000 Meter Vertikaldistanz zwischen Buch und nächster Ortschaft... hallo Ghanescha, vielleicht gibt's bei Dir so Situationen mit entsprechenden Steilwänden... wobei ich mich dann natürlich auch frage: wie kommt das Buch bzw. der/die freilassende Bookcrosser/in dorthin... und hat das Buch dann eine minimale Chance gefunden zu werden....)

 

Oh - 1000 Hm gehen ganz schnell, hatte ich vorige Woche mehrmals! Wenn die gelten, dann werde ich mal wieder ein paar Gipfelkreuze verschönern, auch wenn meine Quote da nicht so toll ist :(

 

Oh - 1000 Hm gehen ganz schnell, hatte ich vorige Woche mehrmals! Wenn die gelten, dann werde ich mal wieder ein paar Gipfelkreuze verschönern, auch wenn meine Quote da nicht so toll ist :(

Es dürfte dann allerdings auch keine noch so kleine Straße geben, die einen Teil der Strecke hoch geht, keine bewirtschaftete Hütte, keinen aktiven Bauernhof...

Ich habe ansonsten mal kurz nachgerechnet, wie breit der Streifen eigentlich ist, den man gewinnen würde, wenn es nicht nur nach Horizontaldistanz gehen würde. Im Schwarzwald sind 300m Höhenunterschied zur nächsten Straße noch recht realistisch (z.B. oberhalb des Murgtals). Damit würde man einen gerade mal 46 Meter breiten Streifen Wald gewinnen (954m horizontal und 300m vertikal ergeben 1000m direkte Entfernung) - also nicht wirklich viel. Ob wirklich gerade auf diesen 46 Metern _der_ geeignete Releasepunkt ist?

 

Es dürfte dann allerdings auch keine noch so kleine Straße geben, die einen Teil der Strecke hoch geht, keine bewirtschaftete Hütte, keinen aktiven Bauernhof...


Es dürfte trotzdem einfach sein. Allein vorige Woche hätte ich auf diese Weise 5 Freilassorte gehabt ;)

 


PS: eine Frage geht mir grad durch den Kopf: ist Luftlinie eigentlich "2-dimensional" gemeint? Oder werden dabei (deutliche) Höhenunterschiede berücksichtig?


Mmhh, ich hatte da vorher auch ein bißchen drüber nachgedacht, mich aber dagegen entschieden, weil noch eine Berechnung mehr es noch komplizierter macht.

Also: 1000 Meter Entfernung in Luftlinie heißt "Horizontaldistanz". Höhenunterschiede werden nicht berücksichtigt.

Passt: keep it simple!
:-))

 

Eine vorher vergessene Frage: Wie sieht es mit Geocaches aus? Ob man Geocache-Releases als wild oder halbwild ansieht, ist ja ziemlich Geschmackssache. Tatsache ist aber, dass Caches oft ziemlich abgelegen liegen und mit etwas Geduld sehr hohe Journalquoten haben (ca. 40-50%).

Ein Gedanke: Was man vielleicht auch noch als erkennbares KO-Kriterium erwähnen könnte: Offizielle Wanderparkplätze. Auch wenn die Wege zum Parkplatz noch so sehr nach nichtöffentlichem Waldweg aussehen, irgendeiner muss eine Straße sein, denn man kommt immer legal mit Kfz hin... und Wanderparkplätze sind auf sehr vielen Landkarten eingezeichnet.


Ansonsten könnte ich eigentlich schon mal so 10-20 beliebte Releaseorte vorab "lizensieren" ;) Im Schönbuch liegen doch verhältnismässig große Regionen weiter als 1 km von allem entfernt... allerdings auch nur im westlichen Schönbuch. Meine Standardroute nach Norden durchs Kirnbachtal scheitert an einer fast parallelen Landstraße...

 

winghuskywing 8 yrs ago
geocaches
Eine vorher vergessene Frage: Wie sieht es mit Geocaches aus? Ob man Geocache-Releases als wild oder halbwild ansieht, ist ja ziemlich Geschmackssache. Tatsache ist aber, dass Caches oft ziemlich abgelegen liegen und mit etwas Geduld sehr hohe Journalquoten haben (ca. 40-50%).

Geocaches zählen (vorausgesetzt, die 1000 m abstand passen ).

 

Was man vielleicht auch noch als erkennbares KO-Kriterium erwähnen könnte: Offizielle Wanderparkplätze. Auch wenn die Wege zum Parkplatz noch so sehr nach nichtöffentlichem Waldweg aussehen, irgendeiner muss eine Straße sein, denn man kommt immer legal mit Kfz hin... und Wanderparkplätze sind auf sehr vielen Landkarten eingezeichnet.

Finde ich gut - ist für mich ein brauchbares Hilfsmittel. Also bitte 1000 m Abstand von ausgewiesenen Wanderparkplätzen halten - weil da eine öffentliche Straße dranhängen muss.

 

hummelmotte 8 yrs ago
Ach ja:
Wer zwecks Ermittlung der Entfernung mit Koordinaten rumspielt:

Im UTM-Koordinatensystem entspricht die letzte Zahlenstelle genau einem Meter. Die Entfernung zweier Punkte parallel der Gitterlinien (also Nord/Süd, bzw. Ost/West) lässt sich also direkt anhand der Koordinaten ersehen. (Moderne Wanderkarten verfügen heutzutage über ein UTM-Gitter - aber wer 'ne Papierkarte benutzt, kann eh einfach nachmessen.)

 

aber eigentlich wäre ich auch gerne dabei.

Nur das mit dem einem Buch pro Tag finde ich doof, weil wenn ich schon mal zu einem abgelegenem Ort komme, dann nicht oft ...

 

Ich will einfach verhindern, dass einerseits abgelegenen ecken mitten in der Natur mit (womöglich lange rumgammelnden) buechern verschandelt werden - das wuerde auch kein gutes licht auf das umweltbewusstsein von bookcrossern werfen; außerdem ist es dann nicht ganz so einfach, sehr früh mit einem Stapel von dutzenden buechern einen uneinholbaren Vorsprung zu holen.

Aber du hast schon recht - ich werde selber auch genau überlegen mussen, wann wo welches Buch einen platz finden kann...

 

Um das noch mal zu präzisieren:
Mehr als 1 Buch pro Tag kannst Du schon freilassen, aber Du musst zwischen den einzelnen Büchern 1000 m Abstand halten (daher: 1 Buch pro Freilassort). Natürlich kannst Du am nächsten Tag wiederkommen und an denselben Orten jeweils noch ein Buch lassen usw.

 

wingGhaneschawing 8 yrs ago
super Idee
Wildnis habe ich hier und im Allgäu genug ;-)
mal sehen ob ich mitmache, muss noch überlegen

 

aber Leute - wie ich -, die schon kläglich nach sechs Wochen oder so an der Wald-Challenge gescheitert sind, sollten da wohl mal lieber die Finger von lassen.........

 

Das wär aber schade :-)

 

aber Leute - wie ich -, die schon kläglich nach sechs Wochen oder so an der Wald-Challenge gescheitert sind, sollten da wohl mal lieber die Finger von lassen.........


du bist doch nicht gescheitert ?
versuchs doch !
Husky ist ein wunderbarer Challenge Betreuer , ich muss immer noch an die Fahrrad Challenge denken, die war so toll

 

Ich fand die Fahrradchallenge auch schon so schön, aber das ist (fast) noch besser!

Am besten finde ich die Regel, nur 1 Buch pro Freilassort und Tag. Ich denke, das macht auch die Auswertung leichter - es werden nicht so viele Bücher.

Mich schreckt allerdings etwas die Regeldiskussion, ich hab eigentlich keine Lust, bei jedem Release eine Diskussion auszulösen, ob das jetzt 999 m waren oder 1000. Und ob das jetzt ne Straße ist oder nicht.

Aber ich melde mich mal, wenns mir wieder zu pingelig wird, hör ich halt wieder auf!

Welche Koordinaten möchtest du denn haben? Der Link ist klasse, da kann man das ja direkt ablesen :)

Edit sagt: 1 km ist hier bei uns überhaupt kein Problem, wie ich gerade feststelle. Der Reichswald ist viel größer, und Autos dürfen da nirgends fahren ;)
Wir müssen also nicht groß rumdiskutieren.

 

-ekorren -trotz oder wegen der vielen Anmerkungen ?
-hummelmotte -dank ausführlicher Geo(caching)-Daten-Kenntnisse ?
-trinibell -falls die Wanderkarten-Analyse erfolgreich war ?
-elli94 -auch wenn's nur zu einem Buch pro Tag langt ?
-ghanescha -mit Wildnis noch und nöcher im Allgäu ?
-illovis61 -schafft es länger als sechs Wochen ?
-runningmouse -auch ohne Höhenreduktionsfaktor ?
-husky -sowieso, aber außer Konkurrenz !

 

-ekorren -trotz oder wegen der vielen Anmerkungen ?


Eher wegen ;-)

Ich bin einfach überzeugt davon, dass es sinnvoll ist, möglichst viel von dem im Vorfeld zu klären, was sowieso irgendwann geklärt werden muss. Zumal wenn man noch so viel Zeit hat, bis es los geht.

Das hat nichts mit Erbsenzählerei oder Regelfanatismus zu tun, den manche Leute hier bei BC nicht müde werden anderen vorzuwerfen - und damit doch nur ihren eigenen Unwillen zum logischen Mitdenken demonstrieren.

 


-trinibell -falls die Wanderkarten-Analyse erfolgreich war ?

Also das Fragezeichen bei kannst mir du wegmachen, ich bin auf jeden Fall mit von der Partie! Wenn ich nicht weiterkomme (also weit genug von Strasse und Ort weg komme ;-) kann ich ja jederzeit meine Eltern befragen, die kennen so ziemlich jeden Weg in weitem Umkreis... ;-)

 

Ich bin auch dabei. Erbsen werde ich trotzdem nicht zählen ;)

 

-hummelmotte -dank ausführlicher Geo(caching)-Daten-Kenntnisse ?

Interesse schon, aber der Teuto hier bei mir ist viel zu schmal um nicht nach Nord und Süd schon wieder 'ne Strasse zu haben. Einen Ort würde ich hinkriegen, der zweite wird schon schwierig und motorisiert fortbewegend mache ich sowas normalerweise nicht. Aber wer weiss, vielleicht finden sich ja noch andere Möglichkeiten.
Die Zahl der von mir ausgewilderten Bücher ist allerdings viel zu gering, um in einer Challenge das Ende der Schlange zu verlassen, deswegen mache ich das meist eher unangemeldet (und sei es nur für mich)

Ich finde es trotzdem sehr schwer, Strassen als solche zu erkennen. Die Karten geben ja meist nicht einmal her, ob ein Weg asphaltiert ist, ganz zu schweigen davon, ob er von jedem befahren werden darf. Und natürlich habe ich gar keine Lust, vom "Berg" wieder runterzklettern, nur um das nächste Durchfahrt-Verboten-Schild zu suchen. Wenn ich einmal in der "Wildnis" bin, dann mag ich da auch bleiben.

PS: Ich habe noch etwas (vermutlich besseres, noch nicht getestet) zur Abstandsberechnung gefunden:
http://www.mapit.ch/---/distance.html
Dort kann man wenigstens einen ganzen Koordinatenteil in nur einem Eingabefeld eingeben. Und das auch noch in beliebigen Formaten. (Jetzt fehlt nur noch was mit einem einzigen Eingabefeld für alles... dann sind der Cut&Paste-Orgie keine Grenzen mehr gesetzt.)
Nein, Gauss-Krüger nehmen die nicht ;-)

 


Die Zahl der von mir ausgewilderten Bücher ist allerdings viel zu gering, um in einer Challenge das Ende der Schlange zu verlassen...


wenn das jede/r sagen würde...
irgendjemand muss immer auf das Ende der Schlange aufpassen ;-)

 

irgendjemand muss immer auf das Ende der Schlange aufpassen ;-)


Aber der Kopf ist doch viel gefährlicher, denn da sitzen die Giftzähne?

 

irgendjemand muss immer auf das Ende der Schlange aufpassen ;-)


Na, da könnten wir uns ja bei der Bewachung abwechseln ;) Mir gehen nämlich auch immer die Bücher aus, und das hiesige offene Bücherregal kann ich ja auch nicht dauernd plündern. Meine "wilden" Relaease-Orte, die ich jetzt schon im Kopf hab, sind auch eher ungeeignet für die schweren, dicken Wälzer, und die kleinen Reclams etc. hab ich schon alle auf den letzten Wanderungen und Radtouren freigelassen.

Jedenfalls hat mir die Challenge schon jetzt, vor dem Beginn gezeigt, dass ich trotz Großstadt hier wohl in einer "wilden Gegend" wohne, denn allein meine Joggingstrecke gibt mir die Möglichkeit zum freilassen. Vorausgesetzt, Forststraßen, auf denen nur Forst und sonstige Berechtigte (mit Sondererlaubnis, z. B. die Besitzer von Fischteichen im Wald) fahren dürfen, gelten nicht als Straßen.

 

Mir gehen nämlich auch immer die Bücher aus, und das hiesige offene Bücherregal kann ich ja auch nicht dauernd plündern.

Hmmm... vielleicht sollte ich die nächste Überschusskiste nicht mehr einfach nur gegen Porto abgeben, wenn anderswo die Bücher so knapp sind ;-) (und ich könnte definitiv nicht behaupten, dass ich keinen Überschuss hätte... momentan warten zusätzlich zu den 500 AVL noch einige unsortierte Kellerkisten darauf, in Umlauf gebracht zu werden...)

Zum Thema "dicke Schinken vs. Reclamhefte"...

Also, ich bin da längst an dem Punkt angekommen, dass es mir auf ein paar Kilo Bücher in den Fahrradpacktaschen nicht ankommt. Tragen tut sie das Fahrrad, und das schwerste bin eh ich selber. Mensch, Fahrrad, Kleidung und Standardgepäck (Packtasche mit Proviant, Kamera, Regenkleidung, Minimalwerkzeug und was man sonst im Lauf des Tages noch so brauchen könnte...) wiegen zusammen schon über 100 kg. Die zweite Packtasche mit reichlich Büchern erhöht das Gesamtgewicht vielleicht um 5-10%, und das auch nur gegen Anfang. Wenn man konsequent die schwersten zuerst freilässt, wird es auch ziemlich schnell weniger. Diese Grammfeilscherei, wie sie viele Möchtegern-Radsportler bei der Auswahl der Technik betreiben, ist einfach nur lächerlich - ist doch meistens der Bierbauch das einzige, wo man wirklich lohnende Mengen einsparen könnte.

Und die Finder müssen ja sowieso nur ein Buch wieder aus dem Wald heraustragen und keine ganze Tasche voll wie unsereins... da ist die Größe ganz bestimmt nicht das entscheidende Kriterium dafür, ob sie es mitnehmen oder nicht. Eher schon, ob es attraktiv wirkt, und das tun Reclamhefte weniger.

Fakt ist: Im Schönbuch, das ist ein großes Waldgebiet zwischen Tübingen und Böblingen bzw. Stuttgart, habe ich mit die höchsten Journalquoten überhaupt. Freilassen tu ich da aber meistens keine extra leichten Bücher, sondern oft sogar extra schwere, weil der Schönbuch nicht so weit ist und die großen und schweren einfach bevorzugt weg müssen...

 

Zum Thema "dicke Schinken vs. Reclamhefte"...
Also, ich bin da längst an dem Punkt angekommen, dass es mir auf ein paar Kilo Bücher in den Fahrradpacktaschen nicht ankommt.

Ich bin bevorzugt zu Fuß unterwegs


Die zweite Packtasche mit reichlich Büchern erhöht das Gesamtgewicht vielleicht um 5-10%,

Oh, ein Wälzer würde allein schon reichen, um mein Jogginggewicht um 10 % zu erhöhen :D

ist doch meistens der Bierbauch das einzige, wo man wirklich lohnende Mengen einsparen könnte

Ja, wirklich schade, dass ich nichts einsparen kann....

Fakt ist: Im Schönbuch, das ist ein großes Waldgebiet zwischen Tübingen und Böblingen bzw. Stuttgart, habe ich mit die höchsten Journalquoten überhaupt. Freilassen tu ich da aber meistens keine extra leichten Bücher, sondern oft sogar extra schwere, weil der Schönbuch nicht so weit ist und die großen und schweren einfach bevorzugt weg müssen...

Fakt ist auch: Releases "in der Wildnis" - egal, ob bei uns im Reichswald, in den Alpen oder sonstwo bringen bei mir eine Quote von weniger als 10 % UND: eher die älteren, weniger ansehnlichen Bücher bringen KEINE schlechtere Quote als aktuelle, einmal gelesene Bücher!

 

Oh, ein Wälzer würde allein schon reichen, um mein Jogginggewicht um 10 % zu erhöhen :D

Hmm... das schwerste Buch, das ich bisher wild freigelassen habe, hat ca. 2,5 kg gewogen. Das heisst, du wiegst unter 25 kg? Whow, das ist wirklich leicht...
;-)

Fakt ist auch: Releases "in der Wildnis" - egal, ob bei uns im Reichswald, in den Alpen oder sonstwo bringen bei mir eine Quote von weniger als 10 %

Ersteres finde ich erstaunlich und es würde mich wirklich interessieren, woran das liegt - ob du z.B. irgendwas anders machst als ich.

Meine Wildnisbücher liegen im Allgemeinen entweder in Schutzhütten / Grillhütten oder an Infotafeln. Also dort, wo relativ viele Leute sowieso mal anhalten. Sie hängen selten einfach nur irgendwo am Weg. Und da komme ich in der Summe aller Releaseorte ausserhalb von Siedlungen auf eine Journalquote von 29% (125 von 427). Der Schönbuch kommt auf 26% (33 von 126). Am besten läuft es im Schönbuch an den Rastplätzen entlang der stark frequentierten Wander- und Fahrradrouten im Goldersbachtal und Arenbachtal.

UND: eher die älteren, weniger ansehnlichen Bücher bringen KEINE schlechtere Quote als aktuelle, einmal gelesene Bücher!

Das mit dem "unattraktiv" bezog ich eher auf Reclamhefte im Speziellen. Reclamheften haftet immer irgendwie doch das Stigma der gehassten Schullektüre an. Und gebrauchte Reclamhefte aus Bücherkisten sind oft eher abgegriffen, bemalt usw.. Inwiefern das eine Rolle spielt, kann ich nicht sagen.

Ernstgemeintes Angebot aber:

Wenn es bei jemandem am Büchernachschub hängt... hier hängts eher daran, dass ich nicht mit Registrieren und Freilassen hinterherkomme. Zwar will ich auch bevorzugt die dicken Schinken loswerden, aber die eine oder andere Büchersendung mit mittelmässigen Taschenbüchern könnte ich gegen Porto abgeben. 10 Stück pro Kilo wären allemal drin. Topware ist das aber nicht - allein schon deswegen, weil Taschenbücher unter 100g fast immer mindestens 20-30 Jahre alt sind. Heute wird meistens schwereres Papier verwendet und größer gedruckt.

 


Fakt ist auch: Releases "in der Wildnis" - egal, ob bei uns im Reichswald, in den Alpen oder sonstwo bringen bei mir eine Quote von weniger als 10 %

Ersteres finde ich erstaunlich und es würde mich wirklich interessieren, woran das liegt - ob du z.B. irgendwas anders machst als ich.

Meine Wildnisbücher liegen im Allgemeinen entweder in Schutzhütten / Grillhütten oder an Infotafeln. Also dort, wo relativ viele Leute sowieso mal anhalten. Sie hängen selten einfach nur irgendwo am Weg. Und da komme ich in der Summe aller Releaseorte ausserhalb von Siedlungen auf eine Journalquote von 29% (125 von 427). Der Schönbuch kommt auf 26% (33 von 126). Am besten läuft es im Schönbuch an den Rastplätzen entlang der stark frequentierten Wander- und Fahrradrouten im Goldersbachtal und Arenbachtal.


Meine Erfahrungen deuten auch eher darauf hin, dass die Abgelegenheit der Freilass-Orte die Journalquoten erhöht. Zu Beginn der Fahrradchallenge 2010 hatte ich etwa 14% Fundquote. Nach einem Jahr Fahrradchallenge und einem Jahr Waldchallenge (mit entsprechend vielen wirklich wilden, relativ abgelegenen Freilass-Orten) ist meine Gesamtquote nun auf knapp über 20% gestiegen :-)

 

Ich bin ja jetzt auch echt gespannt. Ich habe mich schon immer gefragt, woran das liegt, dass meine Wildnisquote nicht über dem liegt, was ich sonst auch habe (hatte heuer am Christkindlesmarkt meinen Rekord mit 4 Journals bei 5 Büchern!)

Ich bevorzuge Gipfelkreuze (oder sonstige Gipfelmarken), Picknick-Tische und Bänke (möglichst ohne direkt daneben stehenden Mülleimer) und die Wanderkarten an Wanderparkpätzen (diese sind besonders schlecht, fallen jetzt ja aber eh weg). Oder diese typischen Wanderabzeichenstempelboxen, die es in vielen Ferienregionen gibt. Lange dachte ich auch, es liegt am Reclam (ich verwende aber nur welche, die noch gut aussehen), aber es macht keinen Unterschied zu den schöneren Büchern. Eher ist es schlechter. Deswegen hab ich auch keine Skrupel mehr, ältere Bücher zu releasen.

 

Lange dachte ich auch, es liegt am Reclam (ich verwende aber nur welche, die noch gut aussehen), aber es macht keinen Unterschied zu den schöneren Büchern. Eher ist es schlechter. Deswegen hab ich auch keine Skrupel mehr, ältere Bücher zu releasen.


Ich habe keine belastbaren Daten für Reclamhefte, da ich diese zwar oft release, aber fast nur in Geocaches. Und da ist eh alles anders. Echt wild freigelassen habe ich Reclamhefte und andere Kleinformate nur selten.

Die Frage, ob "ältere Bücher" seltener journaled werden, hat mich schon länger interessiert. Ich habe deswegen vor längerer Zeit angefangen, das Herstellungsjahr beim Registrieren im initialen Journal einzutragen und von dort aus mit auszuwerten. Das geht natürlich nur, wenn das Buch auch ein erkennbares Herstellungsjahr hat, was längst nicht immer der Fall ist - z.B. bei Buchclub-Ausgaben fast nie.

Ich habe dabei festgestellt, dass Bücher aus den 1970ern und 1980ern tatsächlich schlechtere Journalquoten bekommen als neuere - und als ältere. Die höchsten Journalquoten habe ich bei Büchern aus den 1960ern und 2000ern. Das würde damit zusammenpassen, dass die nicht mehr so attraktiven, weil abgenutzten und vergilbten, aber noch lesbaren Taschenbücher überwiegend gerade aus diesem Zeitraum 1970er/1980er stammen und nur selten älter sind - die noch älteren fallen nämlich inzwischen auseinander und werden damit gleich entsorgt. So dass die Bücher vor ca. 1970 meistens gute Hardcover sind, denen der Zahn der Zeit weniger ausmacht. Dass Hardcover allgemein ein bisschen öfter journaled werden als Taschenbücher, ist übrigens auch keine Frage.

Konkrete Zahlen dazu:

J:195x : 22 von 114 = 19.3% (+ 1.9)
J:196x : 61 von 289 = 21.1% (+ 4.1)
J:197x : 59 von 439 = 13.4% (- 3.2)
J:198x : 74 von 606 = 12.2% (- 4.4)
J:199x : 104 von 607 = 17.1% (+ 0.5)
J:200x : 54 von 272 = 19.9% (+ 3.5)
J:201x : 5 von 32 = 15.6% (- 0.3)

B:Hardcover : 305 von 1653 = 18.5% (+ 1.4)
B:Taschenbuch : 452 von 2844 = 15.9% (- 1.3)

Hinweis zu den Zahlen noch: Natürlich ergeben die in der Summe nicht alle meine Releases, sondern eben nur die, für die meine Statistik das Jahrzehnt bzw. die Bindung kennt.

 

Wer rechnen kann, ist eindeutig im Vorteil ;D

 

Wer rechnen kann, ist eindeutig im Vorteil ;D


Hm?

(10% von 25 kg sind 2,5 kg. Oder was meinst du?)

 

Magst du den Vorteil nicht haben? Dann behalte ich ihn!

 

Elli94 7 yrs ago
I'm in ..
ich probiers mal wenigstens .. weiß zwar noch nicht wie ich das am besten mit 1 km luftlinie hinbekomm, aber das wird schon klappen!

 

Ich mache auch mit, auch wenn ich noch nicht so genau weiß, ob ich evt. nur im Urlaub oder bei besonderen Ausflügen einen geeigneten Freilassort finde, oder ob es doch evt. hier in der Umgebung geht.

 

ekorren
runningmouse
cappuccino21
Elli94
husky (ohne Anspruch auf irgendwelche Preise)
Trinibell
Saguna
Hummelmotte
Trush
Karneol
wildboarhunter

 

Bin auch dabei!
Beim gestrigen Meetup haben wir davon gesprochen und ich hab doch hier die "Wildnis" direkt vor der Tür!
Parallel zur Haupstraße um die Ecke gibt es einen 2,5 km breiten Waldstreifen, der vom Main-Donau-Kanal begrenzt wird und auf der anderen Seite der Wasserstraße genauso breit ist. Im Norden sind es 2 km bis zur nächsten Straße, im Süden mindestens je 3 Kilometer. Da werd ich dann entlang der Wanderwege und auf den Bänken mein Glück versuchen. Und dann gibt es noch das Rednitztal, die Fränkische Schweiz, im Sommer will ich wieder Radtouren mit Lady-liberty unternehmen....

Wie ich das mit den Koordinaten mache, muss ich noch rausfinden, aber sicher kann mir da mein neues Android-Handy helfen.

Hoffentlich gibt es zum Start am 29. Februar schönes Wetter!

 

winghuskywing 7 yrs ago
android

Wie ich das mit den Koordinaten mache, muss ich noch rausfinden, aber sicher kann mir da mein neues Android-Handy helfen.


Ich hab mir noch überhaupt keine der Apps angeschaut, die zusätzlich zum voreingebauten G* Maps Geodaten bereitstellen, aber diese App (Maps) bietet unter Menu/mehr/Einstellungen/GoogleLabs 1. einen Maßstabsbalken und 2. ein Maßband mit freier Wahl der Luftlinie zwischen zwei beliebigen Orten. Sollte ausreichen im Rahmen dieser Challenge ;-)

 

wingSagunawing 7 yrs ago
RE: android
Danke für den Tipp! Werde es nachher gleich mal ausprobieren.

Edit freut sich: Das klappt wunderbar!

 

Ich mach auch mit, aber so wirklich aktiv erst, wenn es etwas wärmer ist....

 

Für mich wäre es wohl in erster Linie eine Sommerchallenge und eine zusätzliche Motivation, mich in unseren schönen Bergen zu tummeln ;-)
Wie sieht es da mit den doch ziemlich zahlreichen Bergbahnen aus? Nicht wenige Bergstationen sind weitab von Strassen und Ansiedlungen, aber ich nehme an, da sollte dann doch noch ein km Abstand gehalten werden?! Der km Luftlinie ist in den Bergen natürlich schwer einzuhalten, aber das ist ja auch offensichtlich der Sinn dieser Challenge.

Dann was ganz anderes: Kartentechnisch bin ich geradezu ein Dinosaurier :-) und greife fast ausschliesslich auf die absolut unschlagbar genialen Karten von swisstopo zurück. Dementsprechend bewege ich mich normalerweise im Schweizeigenen Koordinatensystem. Du weisst nicht gerade rein zufällig eine einfache Art der Umrechnung? (Hat sich bereits erledigt, Swisstopo bietet selbst ein Umrechnungstool an)

 

Ein km ist echt nicht viel, das täuscht. Ich war selber erstaunt, als ich mir das hier mal angeschaut habe. Die Toren, die ich vorletzte Woche gemacht habe, wären alle geeignet gewesen. Sowohl mit Höhenmetern als auch ohne.
Allerdings ist es evtl. doch öfters mal so, dass man zwar im Winter nicht hinfahren kann bzw. die Häuser nicht bewohnt sind, im Sommer aber schon. Da muss ich auch ziemlich aufpassen, weil man das ja nicht einfach so sieht :)

 

Ein km ist echt nicht viel, das täuscht. Ich war selber erstaunt, als ich mir das hier mal angeschaut habe. Die Toren, die ich vorletzte Woche gemacht habe, wären alle geeignet gewesen. Sowohl mit Höhenmetern als auch ohne.
Allerdings ist es evtl. doch öfters mal so, dass man zwar im Winter nicht hinfahren kann bzw. die Häuser nicht bewohnt sind, im Sommer aber schon. Da muss ich auch ziemlich aufpassen, weil man das ja nicht einfach so sieht :)


Will ja nicht rumjammern, aber in der Schweiz ist eben schon alles immer ein wenig kleiner ;-)
Ich hab mir nur ganz schnell mal die Berge in meiner Umgebung angeschaut, da gehen doch überall noch ziemlich weit Strassen hinauf. Allerdings sind das hier nur die Voralpen. Im Wallis, Graubünden und Berner Oberland müsste sich dann schon was finden lassen, vielleicht auch noch auf der Jurakette. Wobei: da oben stehen überall SAC-Hütten rum...

 


Wie sieht es da mit den doch ziemlich zahlreichen Bergbahnen aus? Nicht wenige Bergstationen sind weitab von Strassen und Ansiedlungen, aber ich nehme an, da sollte dann doch noch ein km Abstand gehalten werden?!


Stimmt, die Bergstationen von Seilbahnen, Zahnradbahnen usw. müssen wir wie besiedelte Orte behandeln. Also mit 1 km Abstand.

 

winghuskywing 7 yrs ago
Wildkatze

6. Preise gibt auch: 1 Wildkatze (Erklärung folgt) + evtl. 2-3 Kleinigkeiten für die übrigen Teilnehmer.


Nun folgt auch eine Erklärung:

In Deutschland gibt es seit dem Fall der Eisernen Vorhänge 1990 eine Renaissance für größere wild lebende Tiere, die einstmals in Mitteleuropa flächendeckend heimisch waren und ausgerottet wurden. Elche schwimmen durch die Oder, Wölfe haben sich in der Schorfheide angesiedelt, Luchse sind von einem Auswilderungsprojekt im Harz ausgehend in viele Mittelgebirge gezogen, und sogar der Braunbär hat nach Jahrhunderten der Ausrottung kurz vorbeigeschaut; nicht zu vergessen Schwarzstorch, Uhu, Biber...
Diese Tierarten brauchen relativ große, nicht von Straßen durchschnittene, unbesiedelte, naturnah bewirtschaftete (oder unbewirtschaftete) Flächen. Die Wildnis-Challenge hat keinerlei wissenschaftlichen Anspruch, soll aber genau dazu anregen, mal zu schauen, ob es bei uns in der dicht besiedelten Nachbarschaft größere Flächen mit geringerem menschlichen Einfluss gibt.

Ein Beispiel für die bedrohte, aber teilweise leicht zunehmende Artenvielfalt ist die Europäische Wildkatze. Früher war sie in allen Wäldern in Mitteleuropa zu finden. Heute sind das nur noch kleine Inselchen, wo sie sich zurückgezogen hat. Sie wird aber seltener bejagt und die Wälder gewinnen durch naturnähere Bewirtschaftung vielerorts an Strukturreichtum (mehr Baumarten, mehr Totholz, ungleichmäßigerer Altersaufbau...), deshalb hat die Wildkatze in Deutschland heute wieder eine Chance zum Überleben. Um das zu unterstützen, hat der BUND ein "Rettungsnetz Wildkatze" gebildet. Ein Teil des Netzes besteht im Anlegen von grünen Korridoren, in denen Wildkatzen von ihren kleinen Insel-Lebensräumen in geeignete Nachbargebiete wandern können. Ein anderer Teil des Netzes besteht in der Erforschung ihrer Lebensweise.

Das geschieht besonders durch das Einsammeln von ((Wild)katzen)-haaren, die an Lockstöcken gesammelt werden. Durch die genetische Analyse kann man bestimmen, ob in einem fraglichen Gebiet sicher Wildkatzen vorkommen und wie viele es sind, ob sie weit wandern, wo sie sich vermehren, und so weiter.
Deswegen spendiere ich für den/die Challengeteilnehmer/in mit den meisten Punkten am Ende der Laufzeit eine Wildkatzenpatenschaft ( http://www.wildkatze.info ).

 

Wow, tolle Idee! Meine bevorzugte Release- Wildnis ist eigentlich keine, sondern Bayerischer Staatsforst. Dafür bin ich da schon mal einem Murmeltier begegnet. Es war aus dem Tiergarten ausgebüxt ;)
aber Wildkatze ...nein. Aus deiner Aufzählung kann ich leider nur Biber beisteuern, davon aber nicht zu wenig.

 

In Deutschland gibt es seit dem Fall der Eisernen Vorhänge 1990 eine Renaissance für größere wild lebende Tiere, die einstmals in Mitteleuropa flächendeckend heimisch waren und ausgerottet wurden. Elche schwimmen durch die Oder, Wölfe haben sich in der Schorfheide angesiedelt, Luchse sind von einem Auswilderungsprojekt im Harz ausgehend in viele Mittelgebirge gezogen, und sogar der Braunbär hat nach Jahrhunderten der Ausrottung kurz vorbeigeschaut; nicht zu vergessen Schwarzstorch, Uhu, Biber...
Diese Tierarten brauchen relativ große, nicht von Straßen durchschnittene, unbesiedelte, naturnah bewirtschaftete (oder unbewirtschaftete) Flächen. Die Wildnis-Challenge hat keinerlei wissenschaftlichen Anspruch, soll aber genau dazu anregen, mal zu schauen, ob es bei uns in der dicht besiedelten Nachbarschaft größere Flächen mit geringerem menschlichen Einfluss gibt.


Diesen Text würde ich gerne in der release-Note für die Challenge benutzen, wenn ich darf :-)

 

jederzeit:-)

 

Ich habe mal ein paar Stellen, wo ich in den letzten Jahren Bücher freigelassen habe, ausgemessen... denn es reicht ja nicht, dass der Wald gross genug ist, es sollte dort auch einen geeigneten Releasepunkt geben. Einige waren problemlos, andere eindeutig zu nah an irgendeiner subjektiv viel weiter entfernten Straße und manche doch... ziemlich knapp *hust*


Die Entfernung zwischen der Grillhütte "Geschlossener Brunnen" und dem letzten sicher bewohnten Haus von Bebenhausen beträgt 995 Meter. Es gibt noch ein etwas näheres Haus, was IIRC eine Scheune oder ein Stall ist - kann sein, dass das auch bewohnt ist, dann sind es 950m. Die öffentliche Straße endet früher. Aber 1000m sind es jedenfalls wohl nicht...

Der Rastplatz an der Schnapseiche ist 970m vom Parkplatz Schaichhof entfernt. Wenn man vom Ende und nicht nicht von der Mitte des Parkplatzes aus misst. Von der Einfahrt sind es über 1000m.

Von der Hütte "Beckles Garten" zur nächsten öffentlichen Straße sind es 1010m - aber auf manchen Landkarten ist genau an dieser Stelle eine Parkmöglichkeit am abzweigenden Waldweg eingezeichnet. Auf anderen sonst sehr zuverlässigen nicht. Gibt es diesen Parkplatz, ist er wahrscheinlich nicht nur 10 Meter lang.

Am Saurücken kann man entlang der ersten 300 Meter waldeinwärts entlang des Wegs parken, bis dann mal die Schranke kommt. Entfernung von der Schranke zum Grillplatz? 815m. Obwohl es vom Waldrand und Anfang des Parkplatzes 1125m sind.

Vom Rastplatz im Rommelstal bis dort, wo auf der Topo ein Parkplatz eingezeichnet ist, sind es 820m. Auf dem Luftbild ist nichts zu sehen - gibt es den überhaupt? Sonst hat man trotzdem verloren - denn zum Hofgut Hennental sind es auch nur 895m. Etwas talaufwärts gibt es zwar Stellen, die die Regeln erfüllen, aber das wären viel schlechtere Releasepunkte...

 

Ich habe mich bisher nur mit dem mir gut bekannten Nürnberger Reichswald beschäftigt. Da ich dort jeden Baum persönlich kenne ;) weiß ich auch, bis zu welcher Stelle man mit dem Auto fahren kann und wo Leute wohnen. Ob man das aus Luftbildern oder Karten auch so genau erkennen kan, glaube ich eher nicht. Einer meiner Release-Orte ist auf meiner Topo-Karte immernoch als "Strafanstalt" bzw. "Forsthaus" eingezeichnet. Ich kenne diesen Platz seit knapp 40 Jahren, im Volksmund wird er "Gefängnis" genannt - und ist doch in dieser Zeit nie bewohnt gewesen.

Wenn ich hier im Fred so lese, wird mir klar, was an unserem Wald so besonders ist - also hat die Challenge für mich persönlich schon mal was gebracht :)

Für Bayern gibts übrigens zeimlich genaue Messmethoden online - RIS- View, Bayern-Viewer und FIN-Web.
Mit dem Bayern-Viewer haben wir mal unsere Jogging-Runden nachgemessen und hatten Abweichungen zum geeichten Meßrad von 10 - 20 m auf 10 km. Dabei muss man allerdings Kurven messen, die man im Wald auf dem Luftbild oft nicht so genau sieht. Eine Messung der "Luftlinie" dürfte also sehr genau sein. Soweit man den Release-Ort genau sieht, denn "meine" Bänke und Picknickplätze sind im Wald unter Bäumen und oft nicht so ganz genau erkennbar. Für 5m würde ich deshalb keine Erbsen zählen ;);););)

 

http://maps.google.de/---/place?...

Ist das (siehe oben) ein akzeptabler Ort ? Ich habe da im Sommer 11 schon ein Buch freigelassen. Muß mich ganz schön plagen um da hin zukommen. Eigentlich währe das ein schöner Anreiz ab und zu mal hinaufzukrackseln. Die Aussicht lohnt :)

 

http://maps.google.de/---/place?...

Ist das (siehe oben) ein akzeptabler Ort ? Ich habe da im Sommer 11 schon ein Buch freigelassen. Muß mich ganz schön plagen um da hin zukommen. Eigentlich währe das ein schöner Anreiz ab und zu mal hinaufzukrackseln. Die Aussicht lohnt :)


Hee, wie soll ich das wissen?

Bei meinen Schönbuchorten musste ich schon einiges an Ortskenntnis einsetzen, ausserdem ist hier im Ballungsgebiet OpenStreetMap ziemlich detailliert.

Mal trotzdem das Bargauer Horn anschauen... also, am Gipfel könnte das Naturfreundehaus eine Sperre darstellen - das sind 940m. Die Zufahrt sieht eher nichtöffentlich aus, das Naturfreundehaus hat auch keinen Parkplatz ernstzunehmender Größe. Auf der anderen Seite entdecke ich einen Bauernhof in ca. 1040m Entfernung vom Gipfel.

Am Bargauer Horn gibt es also wahrscheinlich Punkte, die gelten, aber je genauer man hinschaut, desto mehr muss man wegstreichen... einfach ist das alles nicht...

 

Naturfreundehäuser sind aber im Allgemeinen bewohnt, für mich ist das sowas wie eine AV- Hütte im Gebirge. Diese stellen oft ein Ausschlusskriterium dar, oder?

Wie wäre es, wenn wir die Beurteilung husky überlassen? Der muss schließlich die Erbsen-äh-Punkte zählen!!!!

 

Naturfreundehäuser sind aber im Allgemeinen bewohnt, für mich ist das sowas wie eine AV- Hütte im Gebirge. Diese stellen oft ein Ausschlusskriterium dar, oder?


Sachichdoch ;)

Wir haben hier einfach ein generelles Problem - und das ist: Man kann zwar oft leicht erkennen, dass ein bestimmter Punkt _nicht_ gilt, aber zu beweisen, dass ein bestimmter Punkt _gilt_, ist extrem schwer und nur selten überhaupt möglich. Alles, was man an den meisten Stellen sagen kann, ist: "Wenn ich nichts übersehen habe / soweit ich weiss / wenn dieser Weg wirklich nicht öffentlich ist / wenn in diesem Häuschen nur Ratten und Mäuse wohnen... dann ist da wohl nichts in 1000 Meter Umkreis.

Selbst wenn wir eine interaktive Karte hätten, auf der man Ausschlusspunkte markiert und damit sukzessive die Landschaft mit 1000-Meter-Kreisen überzieht, wäre das immer unter dem Vorbehalt, dass man keinen Ausschlusspunkt übersehen hat.

Je sorgfältiger man arbeitet, desto eher muss man einen Punkt als ungültig bezeichnen. Wer nicht genau hinschaut, kriegt im Zweifelsfall deutlich mehr durch. Und das ist ein wenig unfair gegenüber denen, die genau hinschauen.

Wie kann man das lösen?

- Man kann nach einem "starken Mann" rufen, der das letzte Wort hat - aber der kann eben noch weniger als jemand mit Ortskenntnis die Knackpunkte finden.

- Man kann es der Community überlassen, nochmal genau hinzuschauen, und ggf. ausdiskutieren. Das wird die Community aber nicht tun, sondern vielmehr wird sie jedes "da ist aber doch..." als Neid, arrogante Erbsenzählerei, Kontrollwahn und Spielverderberei auslegen. Und wir haben uns doch alle nur lieb, da kontrolliert man doch niemanden. "Crowdsourcing" der Entscheidung fällt also auch weg, weil die BC-Community damit nicht umgehen kann. Sorry für die harschen Worte.

- Eine technische Lösung? Auf den ersten Blick bestechend, denn die Technik ist neutral und es gibt keinen Schuldigen, wenn die Entscheidung anders als erhofft ausgeht.

Ernsthaft: Über technische Möglichkeiten über die bekannten Websites hinaus denke ich seit ein paar Tagen sehr konkret nach, leider nur mit sehr mässigen Ergebnissen. Ich habe immerhin eine Idee, die aber auch die Sache immer nur in Richtung von "nein", nie zugunsten "ja" endgültig entscheiden kann. Eine solche Lösung könnte nach Eingabe der Koordinaten z.B. sagen: "Hier ist eine Straße in 850m Entfernung". Sie könnte aber nicht sagen: "Hier ist kein bewohntes Haus in der Nähe" - weil es schlicht keine verwendbare Datenbank gibt, die jedes Gebäude mit Verwendung kennt.

- Was bleibt? Der Aufruf, sorgfältig zu prüfen und ehrlich zu sein.

 

winghuskywing 7 yrs ago
entscheidungen

- Man kann nach einem "starken Mann" rufen, der das letzte Wort hat - aber der kann eben noch weniger als jemand mit Ortskenntnis die Knackpunkte finden.
- Man kann es der Community überlassen, nochmal genau hinzuschauen, und ggf. ausdiskutieren. (...)
- Eine technische Lösung? Auf den ersten Blick bestechend, denn die Technik ist neutral und es gibt keinen Schuldigen, wenn die Entscheidung anders als erhofft ausgeht.
(...)
Ernsthaft: Über technische Möglichkeiten über die bekannten Websites hinaus denke ich seit ein paar Tagen sehr konkret nach, leider nur mit sehr mässigen Ergebnissen. (...)

- Was bleibt? Der Aufruf, sorgfältig zu prüfen und ehrlich zu sein.


Ich bin mehr für den "starken Husky" ;-)

Naja, mit dem Ausdiskutieren wird es nichts, da gebe ich ekorren völlig recht.
Wenn es eine technische Lösung gäbe -her damit, das wäre das eleganteste. Ich hab aber nicht vor (und auch keine Zeit), mir selber was zu programmieren, der Aufwand wäre ja (im Verhältnis zum Zweck) gigantisch. Es soll ja nur ein kleines Spielchen sein, eben eine Challenge für unternehmungslustige Bookcrosser, und weder eine Diplomarbeit noch ein bezahlter Auftrag.

Also bleibt tatsächlich der unbeliebte "Starke Mann". Mal ehrlich - in fast allen Sportarten wird der Schiedsrichter geschmäht, wenn der Videobeweis nach dem Spiel ergibt, dass der Elfmeter unberechtigt oder das Abseitstor doch ein "richtiges" Tor war - aber eine Tatsachenentscheidung ist eine Tatsachenentscheidung, und solange der Schiedsrichter seine Fehlentscheidungen gleichmäßig nach beiden Seiten verteilt, können i.A. alle Beteiligten gut damit leben.

 

mit dem Ausdiskutieren wird es nichts

Och. Mist. Da ich mangels Wildnis nicht beim Auswildern dabei sein kann, wollte ich wenigstens neidisch gucken, wo andere so ihre Schäfchen, äh, Büchchen, ins Trockene bringen.

Das wird die Community aber nicht tun, sondern vielmehr wird sie jedes "da ist aber doch..." als Neid, arrogante Erbsenzählerei, Kontrollwahn und Spielverderberei auslegen. Und wir haben uns doch alle nur lieb, da kontrolliert man doch niemanden.

Da ich begeisterter Erbsenzähler bin und mich eh keiner lieb hat - vermutlich deswegen ;-}, ist das alles eh egal. Ich wollte mich sowieso intensiver mit Openstreetmap beschäftigen, da ich gerade angefangen habe, Bielefelds popeliges Trampelpfadnetz auf den OSM-Karten zu vervollständigen.
Immerhin: Die Stadt taucht auf der Karte schon auf!

Allerdings muss ich gestehen, dass ich husky um das, was er sich da um den Hals gehängt hat, nicht beneide. Bei der Flut der üblichen Challengeauswilderungen ist das echt ein hartes Stück Arbeit. (Oder gibt's irgendwelche praktischen Tools, von deren Vorhandensein ich noch gar nichts weiss? Bitte lasst mich dran teilhaben, wenn es was tolles gibt, das ich noch nicht kenne!) Andererseits sind die Einschränkungen wiederum so gross, dass da vielleicht doch nicht so viel zusammen kommt. Ich bin gespannt.

 

winghuskywing 7 yrs ago
ehrlich

- Was bleibt? Der Aufruf, sorgfältig zu prüfen und ehrlich zu sein.


ach ja, das ist das Wichtigste überhaupt - ohne ehrliche Angaben funktionieren Bookcrossing-Challenges sowieso nicht - wer irgendwelche Phantasieorte im Internet findet und nie dort gewesen ist (oder womöglich Phantasie-Bücher zu Hauf registriert), kann ja eh alle an der Nase herumführen - aber das ist bei allen anderen Challenges auch nicht anders. Und soooo wertvoll sind die Preise hier doch nicht, dass sich das lohnen würden...

 

Wir könnten ja verabreden, dass die Challenge-Teilnehmer untereinander zu den Release-Punkten keine Kommentare abgeben, und wir die Beurteilung dem starken husky überlassen ;)
Ich freu mich auf das Spiel, werde mir viel Mühe geben, regelkonforme Punkte zu finden und ich gehe davon aus, dass das alle so machen. Wie bei meinen anderen Challenges auch (Berge, Radel, Monopoly)

Mal davon abgesehen, dass ich es anstrengend und zeitaufwändig finde, wenn der zukünftige Melde-Fred (?) endlos lang wird durch Diskussionen welche Punkte nun gültig sind und welche nicht.

 

Wir könnten ja verabreden, dass die Challenge-Teilnehmer untereinander zu den Release-Punkten keine Kommentare abgeben, und wir die Beurteilung dem starken husky überlassen ;)
Ich freu mich auf das Spiel, werde mir viel Mühe geben, regelkonforme Punkte zu finden und ich gehe davon aus, dass das alle so machen. Wie bei meinen anderen Challenges auch (Berge, Radel, Monopoly)


*unterschreib*

 

Wir könnten ja verabreden, dass die Challenge-Teilnehmer untereinander zu den Release-Punkten keine Kommentare abgeben

Dagegen.

Naja stimmt, als verhinderter Teilnehmer habe ich ich in diesem Thread vermutlich nichts verloren.

Die Entscheidung, ob er Kommentare möchte, könnte man aber auch dem starken husky überlassen. Du kannst ja zu Deinen eigenen Punkten dazuschreiben, dass Kommentare unerwünscht sind. Vermutlich wird's eh einen extra Meldethread geben.

 

Bei meinen Punkten ist mir das relativ egal, da weiß ich ja, wo die sind. Und wenn der Meldefred ein reiner MELDEfred bleibt, ists mir recht - dann muss ich mich nicht immer durch die Kommentare wühlen ;)

@karneol - Statt Warmduscher jetzt Warmreleaser? *duckundwech*

 


@karneol - Statt Warmduscher jetzt Warmreleaser? *duckundwech*


Du hast's erfasst :-)

Aber im ernst: Ich sehe in meiner einigermassen nahen Umgebung wirklich nur die Berge als mögliche Releaseorte und im Moment hab ich leider die Ausrüstung nicht mehr, um mich im Winter da hinaufzuwagen :-( und entsprechende Anschaffungen gehen ganz schön ins Geld. Sobald der gröbste Schnee weg ist, sieht es wieder anders aus... ;-)

 

Wir könnten ja verabreden, dass die Challenge-Teilnehmer untereinander zu den Release-Punkten keine Kommentare abgeben


Das würd ich nie verabreden; wer Kommentare abgeben will, mag das machen.

und wir die Beurteilung dem starken husky überlassen ;)


...und wenn ich mich bei einem Ort bzw. Buch entschieden hab, dann ist's entschieden.

 

Naturfreundehäuser sind aber im Allgemeinen bewohnt, für mich ist das sowas wie eine AV- Hütte im Gebirge. Diese stellen oft ein Ausschlusskriterium dar, oder?


Openstreetmap stellt zu diesem NFH eine Info zur Webseite bereit:
http://www.naturfreundehaus-himmelreich.com/page5.php

Zitat: "Bitte beachten Sie, dass unser Haus nur mit einer Ausnahmegenehmigung angefahren werden kann!! (Schutzgebiet)"

Somit dürfte zumindest dies kein Ausschlussgrund sein.


Tschuldigung, bin nicht ekorren... aber da ich eh gerade geguckt habe, drück ich euch auch meine Erkenntnisse auf's Auge.

 


Tschuldigung, bin nicht ekorren... aber da ich eh gerade geguckt habe, drück ich euch auch meine Erkenntnisse auf's Auge.



Also, erst mal herzlichen Dank, das Ihr mal "meine Pampa" überprüft habt, also egal, auch wenn es jetzt (wenn ich die Diskusion und Ergebnisse richtig verstanden habe) nicht der geeignete Ort für eine " richtigeWildnis-Challange " ist - werde ich auch weiterhin die Einsamkeit dort genießen und ab und zu ein Buch da lassen, das dann höchstens von einem Dachs angeknabbert wird ;)
hier noch ein Bild:
http://www.ostalbkreis.de/---/PM251_2010.jpg?...

und so sieht übrigens Weiler in den Bergen aus:
http://de.academic.ru/---/ceda5110f07da68a3bc1518fb834481d.JPG

Wenn ihr mal ein Spiel unserer Fußballnationalmannschaft anschaut dann achtet mal drauf, es ist IMMER ein Tranzparent am Zaun, auf dem steht Weiler i.d. B das ist ein Fan aus diesem Ort, der IMMER mitreist.

....und nun Euch allen viel Erfolg mit der "echten Wild Challange"
Edith sagt, sie hatt Euch trozdem noch lieb, soga sehr :)))))

 


Wenn ihr mal ein Spiel unserer Fußballnationalmannschaft anschaut dann achtet mal drauf, es ist IMMER ein Tranzparent am Zaun, auf dem steht Weiler i.d. B das ist ein Fan aus diesem Ort, der IMMER mitreist.


Bist Du das?

 


Wenn ihr mal ein Spiel unserer Fußballnationalmannschaft anschaut dann achtet mal drauf, es ist IMMER ein Tranzparent am Zaun, auf dem steht Weiler i.d. B das ist ein Fan aus diesem Ort, der IMMER mitreist.


Bist Du das?


Nein, ich kann mich beherschen :D kenne den jenigen flüchtig über den FBVerein meines Sohnes - hier "in der Pampa" kennt irgentwie Jeder Jeden

 

<
Also, erst mal herzlichen Dank, das Ihr mal "meine Pampa" überprüft habt, also egal, auch wenn es jetzt (wenn ich die Diskusion und Ergebnisse richtig verstanden habe) nicht der geeignete Ort für eine " richtigeWildnis-Challange " ist


Hast Du in der Tat falsch verstanden - ich hab ein fettes ABER zu meiner Einschätzung hinzugefügt, d.h. so wie ich Dein Foto von dem Horn interpretiere, ist das obendrauf, und nicht in dem Hang, wo Google Maps das Symbol fürs NSG Bargauer Horn hingesetzt hat. also zählts.

 

winghuskywing 7 yrs ago
Bargauer Horn
danke für das praktische Beispiel!

-Das NFH hat ein Halbjahr lang geschlossen bzw. nur an Wochenenden geöffnet, von daher sind Übernachtungen wohl eher sporadisch und nicht permanent möglich. Also kein dauerhaft besiedelter Ort.
-Danke Hummelmotte für den Hinweis mit der Anfahrt; also keine öffentliche Straße.
-Der Bauernhof im Süden ist mehr als 1 km entfernt, geht also in Ordnung.
-Die Zufahrt zu o.g. Bauernhof aus Weiler In Den Bergen (was für ein Ortsname!!!), mit "Öhlmühlenweg" bezeichnet, scheint mir die Hauptzufahrt zu dem Hof zu sein und würde für mich als öffentliche Straße gelten, und ist ziemlich genau südwestlich vom Bargauer Horn aus nur 820 m entfernt, also K.O.-Kriterium.

-ABER: Wenn ich mir das Gelände (und das Satellitenbild) genauer anschaue, ist die Markierung für das Bargauer Horn mindestens 200m zu weit nach Süden oder Westen gerutscht - sie liegt nämlich mitten in einer Blockschutthalde, mithin nicht am eigentlichen Horn. Wenn ich die Markierung für die Entfernungsmessung auf einen Weg oder in den Nadelwald nordöstlich der von Maps vorgegebenen Stelle setze (=rechts oberhalb), dann passen alle Abstände.

 

-Das NFH hat ein Halbjahr lang geschlossen bzw. nur an Wochenenden geöffnet, von daher sind Übernachtungen wohl eher sporadisch und nicht permanent möglich. Also kein dauerhaft besiedelter Ort.

Das wiederum gilt aber auch für viele Alpenhütten, Almdörfer, Hotels...

-Die Zufahrt zu o.g. Bauernhof aus Weiler In Den Bergen (was für ein Ortsname!!!), mit "Öhlmühlenweg" bezeichnet, scheint mir die Hauptzufahrt zu dem Hof zu sein und würde für mich als öffentliche Straße gelten, und ist ziemlich genau südwestlich vom Bargauer Horn aus nur 820 m entfernt, also K.O.-Kriterium.

Ich halte es keineswegs für sicher, dass der Ölmühlenweg eine öffentliche Straße ist - das kann auch "land- und forstwirtschaftlicher Verkehr und Anlieger frei" sein. OSM kennt ihn als geteerten Feldweg ohne weitere Freigaben. Allerdings gilt bei OSM der Grundsatz, dass der Bauzustand immer Vorrang gegenüber dem planungsrechtlichen Status hat. Über die tatsächlichen Freigaben sagt das noch nichts aus, die taggen die meisten Mapper nicht so konsequent...


-ABER: Wenn ich mir das Gelände (und das Satellitenbild) genauer anschaue, ist die Markierung für das Bargauer Horn mindestens 200m zu weit nach Süden oder Westen gerutscht - sie liegt nämlich mitten in einer Blockschutthalde, mithin nicht am eigentlichen Horn. Wenn ich die Markierung für die Entfernungsmessung auf einen Weg oder in den Nadelwald nordöstlich der von Maps vorgegebenen Stelle setze (=rechts oberhalb), dann passen alle Abstände.

In der Tat... der Gipfel ist das nicht. Bei genauerem Hinschauen markiert Google Maps nämlich nicht den Gipfel "Bargauer Horn", sondern das Naturschutzgebiet "Bargauer Horn" (bin da auch erstmal drauf reingefallen...), und das ist offensichtlich etwas westlich am Steilhang.

Allzu weit nach Osten darf man aber auch nicht gehen, sonst kommt einem irgendwann der Äußere Kitzinghof in die Quere...

 

RABCK- und Ringverschicker können sich schon mal den 9. Februar vormerken: Dann bringt die Deutsche Pest nämlich eine passende Serie aus zwei Sondermarken heraus. Das Thema lautet "Wiederbesiedlung durch heimische Wildtiere", Motive sind Luchs und Elch.

Beides sind 55-ct-Marken, also für Büchersendungen gut geeignet, wenn man einfach noch 30 ct aus irgendwelchen Ausgleichswerten (z.B. Blumenserie 10+20 oder 5+25 oder auch 3x10) dazuklebt. Optisch finde ich sie auch recht gut gelungen.

Erfahrungsgemäss bekommt man Sondermarken am leichtesten bei kleineren Filialen (aber nicht den ganz kleinen) oder direkt bei http://philatelie.deutschepost.de, portofrei ab 20 EUR. Da kann man dann auch gleich die passenden Ausgleichswerte mitbestellen.

 

Könnte man ev. bei Tälern und Schluchten, die nur über den Talein- und ausgang zugänglich sind, den Abstand zu diesen gelten lassen und allenfalls parallel verlaufende Strassen, von denen ein Zugang zum Tal nicht möglich ist, ausser acht lassen? Oder wird das zu kompliziert?
Als Beispiel hatte ich zuerst ans Gotteron-Tal bei uns gedacht, dann aber festgestellt, dass auch der Abstand zu Talein- und ausgang nicht ausreicht und dass es doch auch noch zwischendurch Zugänge zum Tal gibt, aber so zur Veranschaulichung trotzdem:

http://map.search.ch/---/ch.du-gotteron

 

Nein, das wird nicht funktionieren. Je mehr Unter-, Zusatz- und Ausnahmeregeln zur Challenge gehören, desto schwieriger das Ganze. Aber trotzdem bitte viel Spaß bei der Challenge, und ich bin doch sicher, dass sich im Schweizer Jura nette Orte finden!

 

Nein, das wird nicht funktionieren. Je mehr Unter-, Zusatz- und Ausnahmeregeln zur Challenge gehören, desto schwieriger das Ganze.


Klar, hab ich mir eigentlich auch gedacht ;-) War nur mal so ein Geistesblitz....

Aber trotzdem bitte viel Spaß bei der Challenge, und ich bin doch sicher, dass sich im Schweizer Jura nette Orte finden!


Spass werd ich sicher haben :-) Und ja, ich hatte auch gedacht, der Jura würde was bieten, als ich mich für die Challenge anmeldete. Nach einer ersten Besichtigung der Karten musste ich etwas ernüchtert feststellen, dass es offenbar wirklich nur in den Alpen und allenfalls noch den Voralpen Challenge-taugliche Plätze gibt. Da ist wohl Bergsteigen angesagt :-D Oder vielleicht gibts noch die eine oder andere Insel in einem See, die passen würde.... Aber das würde wohl nur gelten, wenn kein Kursschiff dahin fährt, oder?

PS: Der oder die Erste, der/die mir einen Challengetauglichen Punkt in der Schweiz auf unter 900 M.ü.M. findet, erhält ein Buch seiner Wishlist..... ;-)

 

Das animiert zum mal richtig rausgehen und dann ist ja da auch noch der Schottlandurlaub, der hierfür passende Ziele verspricht! Staffa wäre zum Beispiel schön :-), da hab ich schonmal released, mit Fund und Newbie. Aber da komm ich diesmal leider nicht hin...
Freu mich auf die Challenge!

 

Klar, gerne, prima!

 

wingRunningmousewing 7 yrs ago
Test
Würde dieses Buch
http://www.bookcrossing.com/---/7225757/
freigelassen ungefähr hier:
Ostwert 428899
Nordwert 5275147
(33T)
zählen und kannst Du mit diesen Daten überprüfen, ob das o.k. ist?

 

winghuskywing 7 yrs ago
zweimal Ja
Ja, ich kann den Standort prüfen, und ja, der passt in die Challenge :)

 

Na dann kanns ja losgehen. Bin schon ganz ungeduldig!

 

Melden wir hier, oder gibts einen extra Meldefaden und ich hab's verpennt?

 

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