corner corner Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy - BOOKRAY

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Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy - BOOKRAY
by Christoph Koch | Biographies & Memoirs
Registered by muenchnerin of München, Bayern Germany on 3/27/2011
Average 8 star rating by BookCrossing Members 

status (set by maralee): to be read


6 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by muenchnerin from München, Bayern Germany on Sunday, March 27, 2011

7 out of 10

Der Journalist Christoph Koch verzichtet in einem Selbstversuch einen Monat lang auf Internet und Handy.

Sehr unterhaltsam und interessant zu Lesen, wie er und auch seine Umwelt darauf reagieren.

Es regt durchaus zum Nachdenken über das eigene Verhalten mit diesen Medien an.

Wie es heisst es noch gleich in der neuen Bacardi-Werbung: Deine Offline-Freunde vermissen dich... 


Journal Entry 2 by muenchnerin at München, Bayern Germany on Sunday, May 15, 2011

This book has not been rated.

Geht als RAY auf die Reise:
1. Matthais, Aachen
2. samozwety, Essen
3. houdinigirl, NRW
4. Tiamat-muc, München
5. maralee, Ingolstadt
6. Tshael, Lüneburg
7. Sway25, Runkel
8. tante25, Grebenstein
9. Urfin, Berlin
10. trik, Düsseldorf
11. Lielein, Hemsbach, Ba-Wü
12. LadyAlberich, Dortmund, NRW
13. Elli94, Wien/AT 


Journal Entry 3 by Matthais at Aachen, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, May 21, 2011

9 out of 10

Station Nr. 1 erreicht. Ist schon vor ein paar Tagen hier angekommen aber durch einen Zahlendreher in der BC-ID kann ich mich erst jetzt melden. Habe es aber im Buch korrigiert.

Ist auf jeden Fall ein sehr unterhaltsames Buch! Habe mich in vielen Punkten doch wiedererkannt.. Gegen Ende wurde es etwas eintönig aber trotzdem lesenswert, kann es also nur empfehlen.

Es kam aus München, war in Aachen und ist jetzt auf dem Weg nach Essen. Viel Spaß damit!
 


Journal Entry 4 by samozwety at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, June 04, 2011

8 out of 10

Heute morgen brachte es der Postbote - und ich bin auch schon sehr am Fazit dieses Selbstversuchs interessiert... :)

Habe es an diesem Wochenende quasi fast in einem Rutsch durchgelesen. Regt definitiv dazu an, die Art und Weise bzw. den Umfang des eigenen Online-Konsums einmal kritisch zu hinterfragen.
 


Journal Entry 5 by samozwety at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, June 08, 2011

This book has not been rated.

Released 6 yrs ago (6/9/2011 UTC) at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch ist dann mal offline unterwegs in die nordöstlichste Ecke von NRW...  


Journal Entry 6 by houdinigirl at -- Irgendwo --, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, June 10, 2011

This book has not been rated.

...und ist angekommen. Danke. Stand auf meiner Wunschliste. Ich freu mich sehr. 


Journal Entry 7 by houdinigirl at -- Per Post geschickt / Persönlich weitergegeben --, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, June 15, 2011

8 out of 10

Released 6 yrs ago (6/15/2011 UTC) at -- Per Post geschickt / Persönlich weitergegeben --, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Meist unterhaltsam & aufschlussreich, bis auf die letzten Seiten mit den Ratschlägen zum weiterem Umgang mit Handy und Internet. Die waren gleichwohl überflüssig, nervig, zäh.. und so auch nicht durchsetzbar!

...reist raygerecht weiter... 


Journal Entry 8 by Tiamat-muc at München, Bayern Germany on Thursday, June 23, 2011

8 out of 10

angekommen - vielen Dank für Ring und Schicken! Die Rundkopfklammern werde ich allerdings austauschen, denn raygerecht ist etwas anderes...

13.07. - started reading

S.12: Klar verzichten die meisten Menschen eher auf Sex als auf das Internet. Das Internet hat man schließlich wesentlich zuverlässiger. Und bei manchen Männern ist es doch eh ein und dasselbe (c:

S.30: Ich habe vor knapp 3 Jahren meinen 1. Ex wieder getroffen (er schrieb mich über Internet an, getroffen haben wir uns aber sehr schnell real) und trotz 20 Jahren Pause und ohne so dämlichen Kram wie FB&Co. sofort wieder eine Wellenlänge gefunden. Ich denke, wenn man mit jemandem kann, es also ein echter Freund und nicht nur eine Bekanntschaft ist, funktioniert das auch ohne Internet oder 2 Bier Warmlaufphase...

S.31: Ich wüsste gern, warum die Japaner abbauen möchten - Hintergründe sind spannend!

S.34: Ja, was hat er denn nun getrunken? Whisky oder Whiskey? Aber das Problem mit dem handschriftlich tätig werden, kenn ich. Allerdings verstehe ich nicht, warum er ohne PC nicht arbeiten kann? Seine Hände und Papier sind ihm ja nicht genommen worden (das war schon auf S.15 - aber Minesweepen darf er ja aus mir unerfindlichen Gründen auch nicht)

S.57: Ich bin bekennender SN-Hasser, insofern kann ich mir sehr gut vorstellen, dass genau diese daran Schuld sind, dass heutzutage kaum noch jemand um seine Beziehung kämpft, sondern weiterzieht, wenn es kompliziert wird - um dann enttäuscht zu werden, dass in jeder neuen Beziehung dieselben Probleme auftreten, die man doch mit dem neuen Partner zu umgehen dachte... Und die "Entschlüsselungshilfe" bei E-Mails? Das liegt meiner Meinung daran, dass sich kaum jemand Gedanken darüber macht, wie etwas gemeint sein könnte. Ein fehlender Smiley ist eine Katastrophe und führt vermutlich zu massig Trennungen. Ich sehe das schon in der Kommunikation mit realen Freunden. Lässt man mal ein Emotikon weg, heisst es sofort "kein Grund gleich so patzig zu werden". Man sollte meinen, die kennen mich...

S.73: Wartesituationen, in denen er nichts zu lesen dabei hat? Selbst schuld (c:

S.104: Die Festnetznummer als die neue Geheimnummer? Hmm, ich selbst habe seit fast 17 Jahren ein Handy mit immer noch derselben Nummer - insofern ist mir meine Handynummer nach wie vor wichtiger und ich würde sie niemals als Kontaktummer bei Hinz und Kunz angeben. Solche Leute bekommen mein Festnetz oder gar keine Nummer - da erwartet keiner absolute Erreichbarkeit und ich kann Anrufe besser ignorieren, da ich tagsüber eh nie daheim bin.

S.202: Googeln von potentiellen Partnern? Ist ja krass! Ich bin Personaler und google nichtmal meine Bewerber. Warum sollte ich? Man kann schließlich nicht automatisch aus Freizeitverhalten auf die Arbeitsmoral schließen. Und Partnergoogeln? Wer dem Internet glaubt, ist selbst schuld...

S.203: Das Thema mit den vielen Internetfreunden hatten wir heute beim Frühstück - noch bevor ich zu dieser Stelle kam. Wir waren uns einig, dass wir mit manchen Leuten nicht in Verbindung gebracht werden wollen, man aber bei Freundesfreunden fast nicht umhin kann, dass das passiert. Vor allem dann nicht, wenn man Freunde aus längst vergangenen Tagen in seiner Freundesliste hat, mit denen man heute so gut wie nichts mehr gemein hat. Ein Grund mehr, ehemalige Freunde ruhen zu lassen.

S.216: Menschen, die sich online verstehen, treffen sich auch irgendwann real. Mag ja sein, aber der größte Teil meiner Onlinebekantschaften, die ich real getroffen habe, möchte ich nicht unbedingt nochmal sehen. Online mag man sich gut verstanden haben, aber es gehen so viele Facetten verloren, dass man sich mitnichten auch im realen Leben verstehen muss...

S.231: Verdammte Steuerberater - die glauben einem irgendwie nie etwas. Und die Fritzen vom Finanzamt erst (c:

S.233: Auch das Thema, Freundesanfragen abzulehnen, hatten wir Stunden vor dem Lesen schon beim Frühstück. Wir verstehen beide nicht, warum man sich da so ziert? Im ignorieren sind wir wohl beide gut.

S.235: Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, Leute am Telefon abzuwürgen, die nur meine Leitung blockieren, aber tatsächlich nicht mit mir kommunizieren, sondern Mailen oder Fernsehen. Ich finde so etwas in höchstem Maße ungehörig

S.255: ...ebenso Leute, die ich weggeklickt habe, und die sofort wieder anrufen. Und dann nochmal und nochmal... Und ich rufe generell niemanden zurück, den ich nach einem Arbeitstag mehrfach in der Anrufliste habe. Jemand, der mich 8x und öfter zu erreichen versucht, kann nur einen Schaden haben. Vor allem, wenn es seine Eltern sind, die genau wissen, dass wir beide tagsüber nicht daheim sind, weil auf Arbeit, und die dann beleidigt sind, weil sie uns schon ewig nicht erreicht haben. Ja, wenn man die Anzahl der Anrufversuche auf einen sinnvollen Zeitraum verteilt, haben sie uns sicher seit Wochen nicht erreicht... Ich werde bei den Tipps irgendwie sauer, weil ich mich brav an solche scheinbaren Selbstverständlichkeiten halte, es aber wenig andere zu geben scheint, die das als höflich empfinden.

S.257: Urlaub ist Urlaub - da bin ich bestenfalls mal online, um freigelassene Bücher mit entsprechender Releasenote zu versehen. Warum? Weil ich es schön finde, wenn die Releasenote den tatsächlichen Ort des Releases wiedergibt und nicht "somewhere in South Africa". Und meine Arbeitsmails? Ich denke, dieses Mal werde ich sie zum ersten Mal tatschlich ungelesen löschen, was ich bisher nur in meiner Abwesenheitsnotiz angekündigt, aber aus Neugierde doch nie getan habe. Aber mal ehrlich? Was sollte schon passiert sein, was man nicht irgendwann im Alltag auch so mitbekommt?

S.259: Ich HASSE Tastentöne!!!

17.7.:
Fazit: Ich bin froh, dass ich nicht auch nur annähernd so ein Internetjunkie bin wie Herr Koch. Allerdings war auch ich desöfteren versucht, dass Buch zur Seite zu legen, um etwas zu googeln, von dem ich eben gelesen habe. Und ja, auch ich hüpfe dann von einer interessanten Seite zur nächsten. Ich versuche, da mal aktiv drauf zu achten. Was ich auf jeden Fall in meinen Alltag mitzunehmen gedenke, ist der Aufschub vom Maileigang am Anfang des Arbeitstages. Stattdessen lege ich mir in Zukunft 2-3 Aufgaben am Vorabend zurecht, die ich dann als erstes abarbeite. Das könnte meinen Arbeitstag positiver starten und zu einem schnelleren Abbau der Aufgaben führen. Wenn ich nämlich ehrlich bin, halten die morgendlichen E-Mails extrem auf - und der Grund, warum ich früh zu arbeiten beginne (nämlich produktiver sein zu können, da das Telefon und die Chefin nicht ständig was von mir wollen), ist futsch.

Was ich im Übrigen aber noch viel schlimmer finde als persönliche Internethörigkeit, ist, wenn ein Internetmedium in ein anderes übertragen wird. Es nervt mich unsäglich, wenn mir Menschen (mittlerweile sogar im normalen Sprachgebrauch) antworten, dass sie bei Facebook "mag ich" geklickt hätten. Und der Thread hier im Forum mit dem Anstubsen fand ich mehr als ätzend. Man kann eigentlich nicht weglesen/weghören und wird an Orten mit dem Schwachsinn behelligt, an denen man nicht damit rechnet, bzw. sich besseres erhofft. Und überhaupt: ist es denn tatsächlich jedem FB(und Konsorten)-Nutzer egal, sich komplett zu tracken, wenn er jede noch so dämliche Seite als Freund akzeptiert und seine Likes und Dislikes wild verteilt? 


Journal Entry 9 by Tiamat-muc at München, Bayern Germany on Sunday, July 17, 2011

This book has not been rated.

Released 6 yrs ago (7/18/2011 UTC) at München, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

und weiter geht es... 


Journal Entry 10 by maralee at Ingolstadt, Bayern Germany on Saturday, July 30, 2011

This book has not been rated.

Während der letzten Wochen war ich beruflich ziemlich eingespannt, so dass mir fast auch das Offline-Experiment gelungen ist. Allerdings ohne es zu wollen. Das Buch ist schon etwas länger wohlbehalten angekommen und da der berufliche Stress vorbei ist, habe ich jetzt auch richtig schön Zeit fürs Lesen. Danke fürs Schicken! 


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