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Journal Entry 1 by Ina from München, Bayern Germany on Wednesday, March 02, 2011
Von irgendeinem Bücherflohmarkt o.ä.. Ich weiß nicht mehr genau, von wo. Klappentext: Kommissar Wallander steht vor dem kompliziertesten Fall seiner Karriere. Alles beginnt mit dem spurlosen Verschwinden einer schwedischen Immobilienmaklerin - doch schon bald weisen immer mehr Details auf ein teuflisches Komplott von internationalen Dimensionen hin. Als es Wallander schließlich gelingt, die Details zu einem Bild zusammenzuführen, weiß er, dass es nicht mehr um das Wohl Einzelner geht, sondern das Schicksal von Hunderttausenden auf dem Spiel steht...
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Journal Entry 2 by Ina at München, Bayern Germany on Friday, March 11, 2011
Gelesen im Rahmen der Bergabbau-Challange im März 2011, Thema: Tiere Liegt es jetzt an mir oder an den Büchern, dass ich mit den letzten Mankells, die ich gelesen habe nicht richtig warm geworden bin? Früher habe ich ihn gern gelesen. Immer noch gefällt mir der fast übertriebene Realismus (Ich vermute, Mankell hat beim Schreiben immer eine Wettertabelle neben sich liegen...). Nun aber zu den Kritikpunkten: 1. Auf den ersten hundert Seiten scheint sich Mankell nicht so ganz klar darüber gewesen zu sein, ob das nun ein Krimi oder ein Politthriller werden soll, mit dem Effekt, dass das Buch sich liest, als hätte ein unaufmerksamer Buchbinder zwei verschiedene Bücher ineinander gebunden. 2. Es mag ja ein wunderbares Stilmittel sein, die selbe Situation aus mehreren Blickwinkeln zu beleuchten - aber nicht, wenn man dabei nie etwas neues erfährt! So schleppt sich das Buch nur so dahin, ein und das selbe muss man zwei bis drei Mal lesen, teilweise wohl auch, weil Mankell seinem Leser nicht zutraut, dass er irgendetwas verstehtr, so lange es nur angedeutet wird. 3. Diese ewigen Selbstreflexionen der handelnden Personen nerven. Wenn die unterschiedlichen Personen dabei wenigstens ihren Charakter zeigen würden! Aber leider haben alle Personen, die in diesem Buch zur Sprache kommen (und das sind mindestens zehn bis 15, vom kleinen Dieb bis zu Nelson Mandela) die selbe Gedankenwelt, und das, ganz gleich, wo sie politisch stehen, ob sie aus Schweden, Südafrika oder aus Russland kommen und welchen Bildungshintergrund sie haben. Was ich persönlich noch am interessantesten fand, war festzustellen, wie sehr ich mich an moderne Kommunikationsmittel gewöhnt habe, dass mir eine Welt fremd ist, in der Telex-Seiten verloren gehen. - Und wie oft die Handlung anders gelaufen wäre, hätte es 1992 schon Handys gegeben...
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