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Journal Entry 3 by RalfH at Aachen, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, March 24, 2011
Von der ersten Liebe bis zum Freitod decken diese vier Erzählungen - die Liebe, kleine Reise, Erika, das Herz kaum größer als die Leichenfaust - wirklich alle Bereiche des Lebens ab. Leider mit einem melancholischen Grundton. Die erste Liebe gilt dabei James Dean und bleibt folglich unerfüllt. Auch der erste Haß bleibt unerfüllt, gilt er doch der eignen Mutter, die ihrem Kind so gar keine Mutterliebe entgegenbringt. In "kleine Reise" folgt der Haß auf Berlin, wo die erfahrene Journalistin immer wieder hin muß und eigentlich ständig herummäkelt, angefangen bei der aggressiven Fahrweise der Taxifahrer über das Hotelzimmer, in dem sie sich nicht wohlfühlt, bis hin zu einem penetranten Kunstpenisvertreter, der sie an Flughafen nervt. Schließlich kauft sie im KaDeWe ein riesiges Plüschschwein namens "Erika" und reist damit nach Lugano, um dort ihren alten Freund Franz zu treffen. Den trifft sie nicht. Und auch Richard aus der letzten Geschichte trifft sie nicht, denn als der bei ihr ankommt, hat sie sich schon vergiftet. Ich fand das Büchlein nicht weltbewegend, aber für zwischendurch ganz nett.
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