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Journal Entry 1 by Anna-Lena from Leipzig, Sachsen Germany on Monday, February 14, 2011
Als er sie zum erstenmal sieht, tanzt sie den Mambo wie keine andere, damals in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist, wie er, fünfzehn Jahre alt – aber was für Freiheiten nimmt sie sich heraus! Wie aufregend wenig bekümmert sie all das, was man in diesem steifkatholischen Lima tut oder nicht tut. Und dann ist sie plötzlich von einem Tag auf den anderen verschwunden. Die Erinnerung an das »böse Mädchen« und ihr geheimnisvolles Anderssein läßt Ricardo nicht mehr los. Seine Freiheit besteht darin, nach Paris zu gehen, als Übersetzer, ein intellektuelles Glück, von dem er glaubt, es könne ihm genügen. Da aber taucht aus heiterem Himmel das »böse Mädchen« auf, unterwegs nach Havanna, wo sie zur Revolutionärin ausgebildet werden soll. Sie lieben sich in einer Nacht, die bestimmt ist von dem Wissen, daß ihre Wege wieder auseinandergehen. Seinen hitzigen Antrag, mit ihm zu leben, hat sie lachend zurückgewiesen. Nicht lange darauf bricht sie als eine verheiratete Madame Arnoux wieder in sein Leben ein und zerstört seine mühsam wiedergewonnene Gelassenheit. Von da an wird sie, die ihm unter wechselndem Namen begegnet, in immer abenteuerlicheren und gefährlicheren Liebesverbindungen, zur Obsession seines Lebens. Paris, London, Tokio, Madrid sind die Stationen ihrer rätselhaften Kometenbahn, die seinen Lebenskreis ein ums andere Mal schneidet. Besessenheit – die zu einer Form der Liebe wird. Mario Vargas Llosa erzählt das Rätsel einer Beziehung, deren Unglück und Glück, untrennbar, wie ein Verhängnis über den Liebenden liegt. Ich war sehr begeistert von dem Buch und mein Lesetempo hat sich immer weiter gesteigert. Das erste Kapitel hat mich das Buch fast abbrechen lassen. Aber es hat sich sehr gelohnt weiter zu lesen. Zugegeben, die Beschreibungen des politischen Untergrunds in Peru haben mich wenig interessiert. Und oft sind die Schilderungen Ricardos langatmig, aber auch durch ihre Details spannend. Die Sprache und Ausdrucksweise Llosas fand ich toll. Das Ende hat mich... nun ja, überrascht. Und ich habe Ricardos Reaktion nicht so ganz nachvollziehen können, auch wenn sie folgerichtig war.
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Journal Entry 2 by Anna-Lena at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Sachsen Germany on Saturday, July 09, 2011
Released 10 mos ago (7/9/2011 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Sachsen Germany CONTROLLED RELEASE NOTES:
Reist in der Nobelpreisträgerbox mit. Viel Spaß damit.
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Journal Entry 4 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Thursday, February 16, 2012
Ein Buch, das mich vom Cover her anzieht. Zwar zieht mich die Beschreibung nicht so ganz in ihren Bann, aber allein des Cover wegens möchte ich dieses Buch lesen.
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