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Borgo-Vorgeschichte - Das Herz der Nacht
by Ulrike Schweikert | History
Registered by Midnightwitch of Wien Bezirk 12 - Meidling, Wien Austria on 1/22/2011
Average 9 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Midnightwitch): permanent collection


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Journal Entry 1 by Midnightwitch from Wien Bezirk 12 - Meidling, Wien Austria on Saturday, January 22, 2011

9 out of 10

KURZBESCHREIBUNG:
Wien im 19. Jahrhundert.
In den Salons des Hofadels und der schönen Fürstin Therese Kinksy wird der Vampir András Petru Báthory von den Damen umschwärmt. Da erschüttert eine grausame Mordserie die Kaiserstadt und András gerät unter Verdacht. Die Schlinge zieht sich zu. Als es fast zu spät ist, erkennt er, dass nicht nur seine Existenz auf dem Spiel steht. Ein Wettlauf beginnt, um die zu retten, die er liebt.

Band 1 - Der Duft des Blutes
Band 2 - Feuer der Rache

Vorgeschichte:
Das Herz der Nacht



Mein Kommentar:
Ich mochte schon die beiden Bände, die von Peter von Borgo handeln und in der Gegenwart spielen. Diese Vorgeschichte hat mich ebenso gefesselt, noch dazu, wo sie größtenteils in meiner Heimatstadt Wien spielt. Und in ihrer Danksagung kündigt sie mehr oder weniger noch eine weitere Vorgeschichte von András/Peter an. Darauf freue ich mich schon jetzt...

Schade an der ganzen Geschichte finde ich allerdings, dass beide Frauen, die András so tief bewegen ... öhm.... (ACHTUNG SPOILER!!!) sterben müssen. Natürlich müssen sie das irgendwann, wenn sie nicht wie András zum Vampir werden möchten. Doch so und vorallem so bald (okay, von der Seitenanzahl her, ist es eher am Ende. Aber die gefühlte Zeit, die bis dahin verging, war mir einfach zu kurz), ist mir doch zu unbefriedigend. Die angekündigte weitere Vorgeschichte geht noch mehr in die Vergangenheit hinein. Allerdings würde mich wirklich interessieren wie es mit Sophie weitergeht. Falls also Ulrike Schweikert jemals meinen Eindruck lesen sollte, sollte sie einmal darüber nachdenken, ob sie nicht auch über die Zeit von Peter und Sophie schreiben möchte. ;)

Fasziniert war ich von der Geschichte Wiens. Auch wenn sie meine Heimatstadt ist, so weiß man doch nie alles darüber. Vielleicht hat man das eine oder andere mal im Geschichtsunterricht gehört oder davon gelesen, doch mal ehrlich... als Kind interessiert das kaum jemanden und bleibt auch eher wenig im Gedächtnis hängen. Die Recherchen von Ulrike Schweikert haben mich neugierig gemacht und verstärken noch meinen Wunsch Wien einmal wie ein Tourist durch das Objektiv einer Kamera zu sehen. Die eine oder andere alte Spur ist immer noch auffindbar, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht.

András ist übrigens in meinen Augen weit faszinierender als Peter von Borgo. Weiß der Henker warum. Vielleicht liegt es an dem ausländisch klingenden Namen??? ;)
Auch die Fürstin Kinsky ist durchaus eine bemerkenswerte Protagonistin und hätte mir weit mehr in den Kram gepaßt als Karoline Wallberg, die zwar eine überaus begnadete Pianoforte-Spielerin ist, aber dennoch nicht in meinen Augen die passende (mögliche) Gefährtin erschien.
Doch trotz dieser "Unpässlichkeit" und einigen Schreibfehlern konnte ich das Buch nicht aus meinen Händen legen und las es in einem Rutsch durch. Das spricht durchaus sowohl für das Buch als auch wieder einmal für die Autorin.  


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