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Helena oder das Meer des Sommers
by Julian Ayesta, Dagmar Ploetz | Literature & Fiction
Registered by Elli94 of Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on 12/15/2010
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Journal Entry 1 by Elli94 from Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Wednesday, December 15, 2010

6 out of 10

Julián Ayestas einziges längeres Prosawerk, der Kurzroman "Helena oder Das Meer des Sommers" aus dem Jahr 1952, gehört laut El País zu den "zehn wichtigsten Büchern spanischer Prosa im 20. Jahrhundert". Im erinnernden Rückblick taucht eine Welt sinnlicher Fülle auf, die ein Junge inmitten seines unbeschwerten Familienclans erlebt. Die Bruchstellen zum Erwachsensein, wo sich die Gewißheiten der Kindheit auflösen, werden suggestiv ausgeleuchtet. Das Buch erzählt eine Initiationsgeschichte, in der Sommer und Meer zu Symbolen des jugendlichen Aufbruchs und der Grenzenlosigkeit erster Liebe werden. Beschworen wird eine bukolische Welt, eine Oase der Zeit kurz vor Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs. "Helena oder das Meer des Sommers" ist ein Juwel sensibler Erzählkunst, das mit überwältigendem Erfolg in Spanien wiederentdeckt wurde.

Gelesen für die 1 Jahr= 1 Land Challenge. 1.Buch für Spanien.

Gelesen für die Bergabbauchallenge. Januar '11 - Thema "Meer".

Persönliche Meinung:
Ich habe es gelesen, weil ich etwas leichtes, schnelles zu einem etwas anspruchsvollerem Buch lesen wollte. Ganz zu einfach war es dann doch nicht, besonders beim 3. Kapitel "Im Winter" hat es mich rausgehaut. Die erste Hälfte dieses Kapitels war abscheuchlich - eine reliigiöse Philosophie die ich teilweise nicht nachvollziehen oder verstehen konnte. Ich bin froh, dass so ein Teil nicht am Anfang der Geschichte stand, sonst hätte ich sie prompt beiseite gelegt. Der Rest war doch angenehm, auch wenn man manchmal sehr gut aufpassen musste um folgen zu können. Ich denke,wenn ich es nicht in einem Zug gelesen hätte, hätte ich den Anschluss daran nicht mehr gefunden.
Der Aufbau generell war manchmal wirr und viel zu schnell. Einerseits leiß er sich Zeit, aber andererseits beschrieb er hastig, als wolle er es schnell hinter sich bringen.
Der Autor beschreibt viel und vorallem gerne mit Farben. Er zählt gerne Sachen auf und verpasst denen dann anschließend ein buntes Aussehen. Das fand ich irgendwie gut, auch wenn die Aufzählungen teilweise zu langatmig waren. Vorallem bekam ich mit, dass der Autor sich viel mit der Religion und mit Gott beschäftigt hat, wenn nicht sogar streng religiös war.
Am Anfang bemerkte ich, dass die Kapitel alle gut beginnen und aprupt schlecht enden. Ob es bei den nachfolgenden Kapiteln dann auch noch so ist, darauf habe ich nicht wirklich geachtet. Nur vom spanischen Bürgerkrieg war keine Rede, obwohl das irgendwo steht in der Inhaltsangabe. Außerdem ist das Buch sehr zeitlos.
Und leider, leider, wurde die Romanze um Helena viel zu wenig ausgeführt.
Fazit: Wenn man ein Buch für 1-2 Stunden braucht und lesen will, ist dieses gut geeignet. Ebenfalls gut geeignet ist es für religionsliebhandende Menschen, denke ich. Ansonsten ist es nicht schlimm, es nicht gelesen zu haben. Man verpasst nicht wirklich was. 


Journal Entry 2 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Friday, February 11, 2011

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Released 6 yrs ago (2/11/2011 UTC) at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Kommt in die Gelbe Bücherbox


Journal Entry 3 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Wednesday, February 23, 2011

This book has not been rated.

In der gelben Box von ghanescha gefunden, bleibt drinnen. Wohin wird es weiterreisen und ein Platzerl zum Ausruhen finden?
Bin gespannt, viel Spaß!
Schön früher einmal gelesen, ganz interessant die Veränderungen der Jugend zu beobachten. 


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