corner corner Das Vermächtnis der Eszter

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Das Vermächtnis der Eszter
by Sandor Marai | Literature & Fiction
Registered by Daine of Bremen, Bremen Germany on Saturday, October 16, 2010
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Journal Entry 1 by Daine from Bremen, Bremen Germany on Saturday, October 16, 2010

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Zweitexemplar für BC 


Journal Entry 2 by wingliteraDivawing at Bremen, Bremen Germany on Wednesday, November 17, 2010

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Ich habe es heute Abend beim meet-up hier in Bremen ergattert. Es wird aber wohl noch ein wenig dauern, bis ich dazu komme ...

Nachtrag 19. September: Ich habe es nun doch nicht gelesen. Der Bücherstapel der bislang ungelesenen Bücher ist hier so hoch, dass ich mich entschlossen habe, einige Bücher lieber weiterzugeben, als dass sie hier im Regal "untergehen". doch will ich wenigstens den Inhalt noch nachtragen:


Inhaltsbeschreibung laut amazon.de:

Sie werden international wiederentdeckt, die Werke Sandor Marais, der 1900 in der heutigen Slowakei geboren wurde und sich 1989 das Leben nahm: die bittere Bilanz, die er selbst für sein Leben zog, hatte ihm offenbar keine andere Wahl gelassen.


Dicht, immer die Zügel in der Hand und faszinierend konsequent, wird die Geschichte der Begegnung von Eszter und Lajos erzählt, der nach 20 Jahren zurückkehrt. Lajos, die alles bestimmende Liebe in Eszters Leben, Lajos, der aber nicht sie, sondern letztlich ihre Schwester Vilma heiratete, Lajos, der sie mit Verführung, Geschick und subtilstem Betrug um alles in ihrem Leben brachte. Und doch: auch in der Stunde der Abrechnung, allen guten Vorsätzen zum Trotz, ist er für Eszter "der einzige Mensch..., den ich geliebt habe".

Ausgebeutet, betrogen, um Hab und Gut gebracht und doch voller Zuneigung für einen Mann, der ein "Charakterlump" und "Schaumschläger" ist, mit einem "unkontrollierten Zwang zum Schwindeln" und ein "Genie der Lüge", durchschaut ihn Eszter "vom ersten Augenblick an".

Der Roman umfasst die wenigen Stunden ihrer Begegnung, zeichnet die Gefühlswelten beider Hauptfiguren derart eindringlich und Verständnis erweckend, dass es schwer fällt, ja, fast unmöglich ist, Partei zu ergreifen. Vielmehr ist man gefangen in einem feinen Gespinst aus Hoffnungen, Erwartungen, aus Lügen und Betrügereien, da wird niemand verurteilt, niemand verteufelt und es bleibt nur die Frage, was Liebe alles erduldet, was Liebe verschmerzt und entschuldigt. Und diese Frage hallt lange nach.

 




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