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Da ist kein Fluss mehr
by Hanna Krall | Literature & Fiction
Registered by wingRunningmousewing of Nürnberg, Bayern Germany on 10/1/2010
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3 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingRunningmousewing from Nürnberg, Bayern Germany on Friday, October 01, 2010

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Kurzbeschreibung von amazon:
Leipziger Buchpreis 2000 für Hanna Krall. Die 1937 im Warschau geborene Publizistin Hanna Krall hält einen Rekord ganz eigener Art. Jedes ihrer Bücher wurde bisher im Literarischen Quartett besprochen. Und kein geringer als Marcel Reich-Ranicki empfiehlt die große zeitgenössische Erzählerin. Auch in ihrem neuen Buch offenbart sie wieder ihre Meisterschaft, aus Menschenleben Literatur zu machen. Einzelschicksale des Holocaust verbunden mit historischen Ereignissen und biblischen Motiven werden bei ihr zu universellen Gleichnissen. Sie fragt nicht, warum. Sie erzählt, was geschah und was daraus folgt - ohne Pathos. In dieser Einfachheit liegt die Magie und das Bleibende ihrer Geschichten.

Hanna Krall wurde 1937 in Warschau geboren und arbeitet als Journalistin und Schriftstellerin. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Untergrundpreis der Solidarnose. Sie gilt als eine der wichtigsten polnischen Gegenwartsschriftstellerinnen. 


Journal Entry 2 by wingRunningmousewing at OBCZ Blaues Haus in Nürnberg, Bayern Germany on Tuesday, December 28, 2010

This book has not been rated.

Released 7 yrs ago (12/29/2010 UTC) at OBCZ Blaues Haus in Nürnberg, Bayern Germany

WILD RELEASE NOTES:

Meet-up "zwischen den Jahren"! 


Journal Entry 3 by ekaterin4luv at Nürnberg, Bayern Germany on Wednesday, December 29, 2010

This book has not been rated.

Beim Meetup eingesteckt. 


Journal Entry 4 by ekaterin4luv at Nürnberg, Bayern Germany on Thursday, March 29, 2012

6 out of 10

Das Buch ist schon, wie so viele Berichte und Romane rund um den Holocaust, sehr verstörend. Gerade deshalb, weil eher kleine Geschichten erzählt werden, von ganz normalen Menschen. Die Täter? ehemalige Polizisten, die für die Front zu alt sind. Familie haben.
Und ich dachte, die Zeiten, wo die Frauen der Offiziere am Rande des Schlachtfeldes ein Picknick veranstalten sind dem Reich der Fantasie oder zumindest längst vergangenen Zeiten entsprungen, dem scheint nicht so zu sein. Diese Kaltblütigkeit verstört.

Dazwischen immer wieder Einschübe, Gespräche aus neuerer Zeit, die zwar extrem langweilig und verwirrend sind, ich glaube ich kenne keines der erwähnten Bücher oder Filme, aber dadurch schon fast zur Entspannung beitragen, man muss nicht verstehen, was da steht.

Die einzelenen Geschichten sind zwar getrennt voneinander, aber nicht immer in einer chronologischen Reihenfolge erzählt, so wie sie vielleicht einer erzählen würde, der die Geschichte schon kennt und kein professioneller Erzähler ist, noch etwas einschiebt, nicht immer alles erklärt, vieles für selbstverständlich voraussetzt.

Eigentlich wollte ich das für die Bergabbauchallenge im Januar lesen, bin aber erst jetzt dazu gekommen, das Buch zu beenden.

Gelesen für die 1 Jahr 1 Land Challenge für Polen

 


Journal Entry 5 by wingolagoriewing at Oberursel, Hessen Germany on Saturday, March 31, 2012

6 out of 10


Ich hatte das Buch schon auf der Rückfahrt im Zug zu 2/3 verschlungen :-)

"Dazwischen immer wieder Einschübe, Gespräche aus neuerer Zeit, die zwar extrem langweilig und verwirrend sind, ich glaube ich kenne keines der erwähnten Bücher oder Filme, aber dadurch schon fast zur Entspannung beitragen, man muss nicht verstehen, was da steht." Das ging mir auch so, immerhin hatte ich von den Filmen und dem Regisseur schon mal was gehört, ich stand aber auch lange auf dem Schlauch.

Sprachlich fand ich das Buch sehr gelungen, gerade die einfachen Sätzen waren oft die härtesten. Das kommt so 1:1 rüber, vor allem die kleinen, banalen Dinge treffen. Die Ghettos und natürlich die KZs und Todesmärsche waren mir bekannt, aber diese Massengruben an den Straßenrändern und in den Wäldern - dieses Ausmaß hat mich sehr erschreckt, wütend und traurig gemacht.

Den Tiel habe ich übrigens nicht verstanden - der Fluss war doch noch da - nur der Sandstrand zum Baden nicht mehr?

Zählt für Polen.


 


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