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Novecento
by Alessandro Baricco, Erika Cristiani | Literature & Fiction
Registered by wingefellwing of Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Thursday, May 20, 2010
Average 8 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Zwetschgi): to be read


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Journal Entry 1 by wingefellwing from Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Thursday, May 20, 2010

8 out of 10

Die Geschichte des Pianisten, der auf einem Ozeandampfer geboren wird und diesen nicht mehr verlässt.
zu Recht eine Geschichte aus dem 1000 BücherBuch mit Verständnis für den Anderen, Versuche zu Verstehen, Gefühle werden spürbar. 


Journal Entry 2 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Thursday, September 23, 2010

This book has not been rated.

Released 3 yrs ago (9/23/2010 UTC) at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist in der Klassikertruhe von RincewindHH weiter. Gute entspannende Stunden mit der Lektüre! 


Journal Entry 3 by wingcurlycatwing at Wien Bezirk 05 - Margareten, Wien Austria on Sunday, December 05, 2010

9 out of 10

Inhalt:
Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Novecento
OT Novecento. Un monologoOA 1994 DE 1999 Form Roman Epoche Moderne
Alessandro Bariccos Legende vom Ozeanpianisten (so der deutsche Untertitel) mit dem eigentümlichen Namen Novecento schwebt zwischen romanhafter Erzählung und szenischem Monolog.

Entstehung:
Ursprünglich hatte Baricco seinen Text als Theater-Monolog für den Schauspieler Eugenio Allegri (* 1956) und den Regisseur Gabriele Vacis (* 1955) verfasst. Das Ein-Mann-Stück wurde zuerst im Juli 1994 bei einem Fes-tival in Asti aufgeführt. Erst danach entstand die Buch-Fassung, die für den Autor das »Gleichgewicht hält« zwischen einer »tatsächlichen Inszenierung« und einer »Erzählung, die laut zu lesen ist«.

Inhalt:
Die »Virginian« ist ein luxuriöser Ozeandampfer, der zwischen Alter und Neuer Welt hin- und herpendelt. Im Jahr 1900 wird auf dem Klavier im Ballsaal erster Klasse ein Baby gefunden, das offenbar von Auswanderern nach Amerika ausgesetzt wurde. Der Matrose Danny Boodman zieht das Kind im Maschinenraum groß und gibt ihm den Namen Novecento (Neunzehnhundert). Als sein Ziehvater stirbt, entpuppt sich Novecento als genialer Musiker, der fortan als Pianist der Bordkapelle zu einer Legende wird. Als hätte er vier Hände, spielt er seine Musik, in der »alle Melodien der Welt« auf einmal enthalten sind. Sowohl die Tanzpartys der Reichen als auch die unter Deck zusammengepferchten Armen bekommen ihn zu hören. Doch in der offiziellen Welt existiert Novecento gar nicht; er hat weder Wohnsitz noch Geburtsdatum, Familie oder Heimat. Nie verlässt er das Schiff, auf dem er geboren wurde. Dennoch scheint er das Festland bis in seine Details zu kennen. Mit einem sensiblen Gespür nimmt er die Erzählungen, Gerüche und Blicke der Reisenden auf und setzt sie in Musik um.
Novecento wird so zur Metapher für die Lebensreise und Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Vor allem aber zeichnet der Text ein poetisches Bild des Künstlers in seiner Weltangst. Auch als die »Virginian« im Zweiten Weltkrieg zum Lazarettschiff umgerüstet wird und anschließend verschrottet werden soll, hält Novecento ihr die Treue. Erst am Ende des Romans erfährt man, warum er nie von Bord gegangen ist: Im Unterschied zum Mikrokosmos seines Klaviers mit den 88 Tasten schien ihm die vielfältige Welt in ihrer Unendlichkeit Furcht einflößend; dieser äußeren zog er seine innere Unendlichkeit vor.

Aufbau:
Die Geschichte wird von einem Freund Novecentos vorgetragen. Als Trompeter hatte er gemeinsam mit ihm zwischen 1927 und 1933 auf der »Virginian« musiziert. Er erzählt aus der Rückschau, wie Novecento gefunden wurde und zur bewunderten Legende aufstieg. Nach dem Krieg, als der Trompeter von der geplanten Sprengung des Schiffs erfährt, kehrt er zurück, um seinen Freund zu suchen. In der letzten Szene sitzt der Ozeanpianist auf einem Pulverfass, mit dem das heruntergekommene Schiff versenkt werden soll. Durch Regieanweisungen zeigt Baricco an, welche Musik die einzelnen Textpassagen begleiten soll.

Wirkung:
Novecento ist an mehreren europäischen Bühnen aufgeführt worden. Zu seiner internationalen Bekanntheit hat jedoch vor allem die Verfilmung des Stoffs durch Giuseppe Tornatore von 1999 beigetragen (mit Tim Roth in der Titelrolle); allerdings zog sich der Film die Kritik zu, den Text von Baricco in ein nahezu kitschiges Fin-de-Siècle-Melodrama verwandelt zu haben.

persönlicher Eindruck:
Ich habe etwa eine Stunde für das Buch gebraucht. Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören als bis zum Ende fertig zu lesen. V.a. die Beschreibung wo Novecento bei schwerem Sturm mitsamt dem Klavier durch den Tanzsaal gleitet, ist so wunderbar geschrieben, dass man förmlich die Musik spürt und hört. Novecento zählt nicht umsonst zu den 1000 Büchern, die man gelesen haben sollte. 


Journal Entry 4 by wingcurlycatwing at Wien Bezirk 05 - Margareten, Wien Austria on Tuesday, January 04, 2011

This book has not been rated.

Released 3 yrs ago (1/7/2011 UTC) at Wien Bezirk 05 - Margareten, Wien Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Darf in der Urlaub in Balkonien Box mitreisen.

Viel Spaß beim Lesen,
wünscht dir curlycat 


Journal Entry 5 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Friday, January 07, 2011

This book has not been rated.

Darf erstmal bei mir bleiben.

Ich werde es im Mai im Rahmen der Assoziationschallenge lesen und zwar zu dem Oberbegriff "Internat".
Internat: Als Kind schaute ich liebend gerne die Serie "Schloß Einstein" auf K.I.K.A, die auf einem Internat spielt. In einer Folge muss eine Klasse ein Gedicht schreiben. Ein Junge nimmt die Schlafgeräusche seiner Freunde auf und entwickelt daduch ein Gedicht, das sehr sehr gut bei den Lehrern ankommt. Meine Assoziation ist auf den Untertitel bezogen (Die Legende vom Ozeanpianisten), weil er von einer Libelle auf dem Klavier schreibt.

Für die Bergabbauchallenge gelesen. Mai '11 - "Ja wo sa mer denn?"

Zählt für die 1 Jahr=1 Land-Challenge für Italien.
 


Journal Entry 6 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Monday, May 30, 2011

8 out of 10

Eigene Meinung:
Die Geschichte des Jungen, der nie von Bord geht, hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird sie von einem Freund von ihm, von einem ehemaligen Trompetenspieler, der ebenfalls eine Zeit lang auf diesem Schiff gelebt hat, es jedoch dann verlassen hat.

Das Buch ist sehr schnell und sehr einfach zu lesen, nur hätte es meiner Meinung nach schon auf Seite 71 enden sollen, den den Schluß fand ich nicht mehr so gut.


Kommt in die "Element-Box" von efell!
 


Journal Entry 7 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Thursday, September 01, 2011

This book has not been rated.

Aus der 4 - Elemente Box genommen, danke! 


Journal Entry 8 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Tuesday, April 03, 2012

This book has not been rated.

Released 2 yrs ago (4/3/2012 UTC) at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist noch in der 1000 Bücherbox von Zwetschgi mit.
Viele erholsame Stunden und Spaß beim Lesen! 


Journal Entry 9 by wingZwetschgiwing at Wien - irgendwo / Vienna - somewhere, Wien Austria on Wednesday, April 04, 2012

This book has not been rated.

Bleibt bei mir.

Danke fürs Mitmachen :-) 




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