corner corner Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen

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Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen
by Julia Friedrichs | Nonfiction
Registered by auweia of Langen, Hessen Germany on 3/21/2010
Average 7 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Pausenbrot): to be read


8 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by auweia from Langen, Hessen Germany on Sunday, March 21, 2010

9 out of 10

Julia Friedrichs erlebt als Bewerberin für eine Stelle als Journalistin ein Assessment-Center bei McKinsey und ist daraufhin so schockiert, dass sie anfängt über die "Elite" und deren Lebens-und Erscheinungsform zu recherchieren.
Ein sehr gut geschriebenes Buch mit einem unterschwelligen Appell doch mehr Normalität zuzulassen und Persönlichkeitsentwicklung nicht nur unter dem Aspekt Leistungsvermögen und - willen zu sehen 


Journal Entry 2 by auweia at Kelheim, Bayern Germany on Sunday, March 21, 2010

This book has not been rated.

Released 7 yrs ago (3/21/2010 UTC) at Kelheim, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

CONTROLLED RELEASE NOTES:

geht als RABCK nach Bayern zu lilo37fee, bezweifle aber,dass dieses Buch den leistungsbezogenen bayrischen Bildungsplan zum Schwanken bringt ;-) 


Journal Entry 3 by wingLilo37feewing from -- Irgendwo in Bayern, Bayern Germany on Thursday, March 25, 2010

This book has not been rated.

Re: bezweifle aber,dass dieses Buch den leistungsbezogenen bayrischen Bildungsplan zum Schwanken bringt

Darüber sollten wir uns mal unterhalten, das ist ja eines meiner Forschungsthemen (der Bildungsplan und auch sein Schwanken). Danke für das Buch! Ich freue mich total darüber und werde es sehr bald lesen. 


Journal Entry 4 by wingLilo37feewing from -- Irgendwo in Bayern, Bayern Germany on Monday, March 29, 2010

8 out of 10

Einmal angefangen beschäftigte mich das Buch die ganze Zeit. Entweder, weil ich drin las oder weil ich darüber nachdachte. Dass das Elitenthema keine Scheindiskussion ist, bemerkt man spätestens seit Westerwelles Äußerung über die "spätrömische Dekandenz der Hartz 4-Empfänger". Da werden sich die Leute in den Sozialnetzwerken wie "SchwarzeKarte" wohl freudig drüber ausgelassen haben...

Was ziehe ich für mich aus dem Buch: Einerseits ist es natürlich die Erkenntnis, dass es eine Schicht in Deutschland gibt, die sich stets selbst in die richtigen Positionen hebt. Das ist mir nicht neu und das erlebe ich täglich oft auch sehr subtil an den Schulen, aber es gibt eben auch das "Offizielle", die Geldschmieden. Neidisch bin ich den Leuten dort nicht, ich bin froh, dass ich jeden Cent in meinem Leben selbst erarbeitet habe, dass ich das Privileg habe, einen guten Job zu haben, aber trotzdem auch noch Freizeit, Freunde, Faulheit. Das macht auf die Dauer das Leben schöner, denke ich. Dass aber Menschen, die die andere Seite nicht kennen, die auf der anderen Seite beherrschen, das ist die große Tragik (und so ist das wohl im neuliberalen Wirtschaftssystem, ich empfehle dazu den Film "let´s make money" http://www.letsmakemoney.at/).

Andererseits gibt es vielleicht auch andere Eliten, zumindest in meinen Augen. Die kommen in dem Buch kaum vor. Elite ist dazu auch der falsche Ausdruck, denn, da gebe ich der Autorin Recht, die Elite braucht ja immer als Gegenpol die Masse. Und das finde ich ein unglaublich verachtungsvolles Menschenbild. Vielleicht kann man von Begabung sprechen. Ich fand da das Beispiel der bayerischen Eliteakademie in der Hinsicht noch am ehesten passend oder den junge Mann von Attac. Es gibt halt Menschen, die sind klug, haben unglaublich viel Energie, dazu noch Visionen. Die werden dann eigentlich auch nicht immer Berater, vielleicht eher was an der Uni (vom Verdienst her eher mau) oder in der Politik. Ich hatte selbst ein Begabtenstipendium. Als ich damals die erste Fachschaftstagung hatte, war das für mich wirklich wie eine Offenbarung. Endlich lernte ich da Menschen kennen, die auch alle unheimlich viel machten, auch viel Soziales (in meinem Bekanntenkreis heißt es über mich immer eher misstrauisch "Was du alles machst!") und wenn irgendwie ein Freiwilliger für irgendwas gesucht wurde, melden sich sofort einige. Da gabs kein Zurücklehnen, jeder brachte sich ein, dachte schnell, war kritisch, gab sich nicht zufrieden. Klar, so können nicht alle sein. Aber es gibt eben Leute, die so sind und es ist nicht schlecht, die zu fördern. In meinem eigenen Fall empfand ich es als Segen und ich bemühe mich durchaus, auch was anzustoßen, zu bewegen, in dem Kreis, in dem ich mich bewege. Und durch meinen Beruf ist das schon ein großer Kreis geworden. Ich hätte diesen Beruf aber ohne Stipendium nicht machen können, das war für mich Finanzspritze und Schule fürs Leben in einem. Aber das hat mit der McKinsey-Elite wenig zu tun.

Was natürlich bleibt, ist die große deutsche Bildungsungerechtigkeit. Darüber ließe sich viel schreiben. In Frankfurt, wo ich bis vor wenigen Wochen Lehramtsstudentinnen ausbildete, gab es einige Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund. An meiner Heimatuni Regensburg sind es nicht sehr viele.
In Schweden konnte ich wirklich gelungene Schulen sehen, wo vorurteilsfrei gearbeitet wird. Aber aSmallWorld ist dennoch von einem Schweden gegründet worden. Es gibt also auch im (für mich) gelobten Land Ungleichheit. Nur nicht so viel und nicht so stark in den Köpfen, vielleicht.

Zum Schluss noch zum Buch: Ich mochte das Buch, fand es charmant, streckenweise schockierend. Etwas weniger "Eigenes der Autorin" hätte mir besser gefallen, aber das ist Geschmackssache, Und es wären noch andere Facetten des Elitenbegriffs interessant gewesen, etwa Stiftungen, Politik und ältere Menschen, die schon dort sind, wo die Beschriebenen hinmöchten.

Ein Ray:
Pandamao
ma-reike
Akropolis
luntermair
samozwety
Pausenbrot
 


Journal Entry 5 by Pandamao from München, Bayern Germany on Tuesday, May 11, 2010

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lag heute im Briefkasten, danke! 


Journal Entry 6 by Pandamao at München, Bayern Germany on Wednesday, June 16, 2010

4 out of 10

War angenehm zu lesen. Allerdings hat es mich nicht verwundert, was über Elite zusammengetragen war. Das Verhalten ist aber nicht nur auf die "Elite" beschränkt. Jeder tendiert dazu, diejenigen zu bevorzugen, die einem selbst ähnlich sind. Geht weiter, sobald ich die Adresse habe. 


Journal Entry 7 by Pandamao at München, Bayern Germany on Monday, July 05, 2010

This book has not been rated.

Released 7 yrs ago (7/5/2010 UTC) at München, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

per Brief 


Journal Entry 8 by ma-reike at -- Per Post/Persönliche Weitergabe--, Hessen Germany on Sunday, July 18, 2010

This book has not been rated.

Das buch ist gut angekommen, ich lese auch schon fleißig.  


Journal Entry 9 by ma-reike at -- Per Post/Persönliche Weitergabe--, Hessen Germany on Sunday, August 08, 2010

7 out of 10

Hatte es mit im Urlaub und dafür war es genau perfekt. Hat uns auf langen Wanderungen viele interessante Diskussionsgrundlagen gegeben ;)

War mir allerdings echt zu einseitig in der Recherche.  


Journal Entry 10 by Akropolis at Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, August 30, 2010

This book has not been rated.

Das Buch war am Samstag bei mir im Briefkasten und muss sich jetzt noch gedulden, bis ich mit meiner aktuellen Lektüre durch bin. Aber gespannt bin ich schon sehr darauf. Vielen Dank für den Ray und fürs Zusenden! 


Journal Entry 11 by Akropolis at Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, October 20, 2010

9 out of 10

Tut mir leid, dass das Buch eine Weile bei mir gastiert hat, bevor ich mich ans Lesen wagte. Hatte eine Zeitlang nicht so den Kopf für Sachbücher. Jetzt hab ich's jedenfalls durch und fand es sehr interessant. Aufgrund ähnlicher Verhältnisse kann ich mich mit der Autorin sehr gut identifizieren und auch die Einschätzung des Themas ist ähnlich. Will heißen, meine unqualifizierten Vorurteile wurden eigentlich bestätigt. Die Berichterstattung mag einseitig sein, aber gerade das macht mir persönlich das Buch wohl so sympathisch - hab halt eine sehr sozialwissenschaftlich getrübte Sichtweise. Mal sehen, ich denke, ich werde heute Abend im Freundeskreis auch noch eine Diskussion dazu anleiern *g*. 


Journal Entry 12 by luntermair at Osnabrück, Niedersachsen Germany on Friday, October 29, 2010

This book has not been rated.

Das Buch ist am Mittwoch eingetroffen.  


Journal Entry 13 by luntermair at Osnabrück, Niedersachsen Germany on Friday, January 14, 2011

10 out of 10

Ein sehr spannenden Buch über eine Grußße von Menschen, die ich kaum kennenlerne.

Ich bezweifele, ob Menschen, die 14 Stunden und mehr am Tag arbeiten, sich dabei abhetzten, und dabei irre viel Geld verdienen, die Elite sind.
Es ist eine Definition dieses Begriffes. Und weil z.Zt. unsere Gesellschaft auf die Wirtschaftt starrt, die im Moment allgemein akzeptierte Definition.

Zu Recht fragt die Autoren, ob nicht auch engagierte Krankenschwester und -Pfleger, ErzieherInnen und LehrerInnen nicht auch zur Elite gehören. Sie arbeiten oft auch nicht nur 8 Stunden am Tag, aber bekommen dafür viel weniger Geld. Also ... ... 


Journal Entry 14 by luntermair at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Niedersachsen Germany on Monday, January 17, 2011

This book has not been rated.

Released 6 yrs ago (1/17/2011 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Niedersachsen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Heute hat sich das Buch auf die Reise zu samozwety gemacht. 


Journal Entry 15 by samozwety at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, January 20, 2011

This book has not been rated.

Hab es gerade aus dem Briefkasten geholt - vielen Dank für's Schicken! 


Journal Entry 16 by samozwety at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, January 30, 2011

This book has not been rated.

Released 6 yrs ago (1/31/2011 UTC) at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Die Elite gestattet sich, per Post die Reise zu(m) Pausenbrot nach Aachen anzutreten. 


Journal Entry 17 by Pausenbrot at Aachen, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, February 01, 2011

This book has not been rated.

Das Buch ist heute bei mir angekommen. Ich habe auch schon ein bisschen reingelesen. Wenn es sich gut liest habe ich es sicher schnell durch.

07.08.11: Das Buch ist leider im Moment in meiner Heimat und ich bin in Stuttgart. Wird also noch eine Weile brauchen bis ich es durchgelesen habe. 


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