corner corner Die Gilde der Schwarzen Magier 1 - Die Rebellin

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Die Gilde der Schwarzen Magier 1 - Die Rebellin
by Trudi Canavan | Science Fiction & Fantasy
Registered by Midnightwitch of Wien Bezirk 12 - Meidling, Wien Austria on Sunday, December 06, 2009
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Journal Entry 1 by Midnightwitch from Wien Bezirk 12 - Meidling, Wien Austria on Sunday, December 06, 2009

9 out of 10

KURZBESCHREIBUNG:
Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die herrschende Magiergilde einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister der magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen alles, das Mädchen von der Straße zu finden, bevor ihre unkontrollierten magischen Talente zur Gefahr werden für die Gilde, die Stadt und für Sonea selbst...

Band 1 – Die Rebellin
Band 2 – Die Novizin
Band 3 – Die Meisterin
Band 4 - Macht (Die Vorgeschichte zur Gilde)

Die Saga von Sonea-Trilogie
Band 1 - Die Hüterin




Mein Kommentar - 12. Mai 2010:
Eine fantastische Geschichte. Ich musste mich nun regelrecht zwingen meinen Eindruck zu schreiben, während ich doch viel lieber gleich mit dem 2. Teil anfangen würde. Hier also mein Rezension...

Anfangs zieht es sich ein bisschen. Sonea trifft unfreiwillig und völlig überraschend mit einem Stein den Magier Fergun, der eigentlich durch einen Schutzschild geschützt sein sollte. Sonea wird klar, dass sie es nur mit Hilfe von Magie geschafft haben könnte. Doch das stürzt sie in Verwirrung, denn sie ist ein Hüttenkind, keine Magierin. Sie wird von ihren Freunden versteckt, während die Magier sich auf die Suche nach ihr begeben. Ständig muß Sonea von einem Versteck zum anderen gebracht werden, weil die Magier ihr immer wieder auf die Spur kommen. Dieser Abschnitt wird gut beschrieben. Man versteht Soneas Ängste, ihre Unsicherheit und ihren Wissensdurst. Mit Sonea fühlt man sich von Anfang an irgendwie verbunden. Während sie in bunten Farben schillert, wirkt Cery, ihr Freund aus Kindertagen, hier noch ein wenig blass und ich hoffe, dass sich das ändern wird, denn der junge Dieb ist mir sympathisch.
Soneas Eintreffen in der Gilde beruht zwar auf etwas, was mir weniger behagt (nämlich auf Verrat von Seiten der Diebe), macht aber die Sache dennoch durchaus interessanter. Auch in der Gilde gibt es Sympathie- und Antipathie-Träger. Rothen und Dannyl sind hier die Sympatiker, während Fergus sofort in mir Gefühle erweckt, die mich ebenfalls am liebsten zu einem Stein greifen ließen.

Sehr interessant wird der Teil rund um Akkarin, dem Hohen Lord und derzeitigen Anführer der Magier-Gilde. Doch dazu erfährt man noch sehr wenig. Doch allein die Tatsache, dass er sich schwarzer Magie bedient, verspricht noch mehr Spannung und Lesegenuss.

Bislang einziges Manko ist, dass hier viel zu gerne mit fremden Wörtern jongliert wird. Ausdrücke wie "Messer" und "Petz" waren mir auf Anhieb (und offenbar intuitiv) ein Begriff. Doch dann kamen völlig andere Tierbezeichnungen wie Ceryni, Faren, Ravi. Leider werden diese auch im Glossar nur undeutlich umrissen und eher der Fantasie dem Leser überlassen. Noch seltsamer fand ich, dass sich die Hüttenmenschen gerne mit Tiernamen bezeichneten. Cery, der Freund Soneas, hat zum Beispiel seinen Namen von diesem kleinen "Nagetier" Ceryni. Dieses Manko hielt mich davon ab, dem ersten Teil der Trilogie 10 Punkte zu vergeben, denn in meinen Augen hätte sie das verdient.
Und nun widmet ich mich dem zweiten Teil!!!! 




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