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Homo Faber
by Max Frisch | Literature & Fiction
Registered by kuschelgruft of Buxtehude, Niedersachsen Germany on 11/19/2009
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Journal Entry 1 by kuschelgruft from Buxtehude, Niedersachsen Germany on Thursday, November 19, 2009

5 out of 10

Zusammenfassung für eilige Leser:

"Der Roman beginnt mit dem verspäteten Abflug einer „Super-Constellation“ aus New York. Während des Fluges lernt Walter Faber den jungen Herbert Hencke kennen, den Bruder seines früheren Studienfreundes Joachim und späteren Ehemannes seiner Jugendliebe Hanna, die ihn in Anspielung auf seine Technikgläubigkeit „Homo Faber“ nannte.

Während des Fluges kommt es zu Ausfällen von zwei Motoren der Propellermaschine. Aus diesem Grund ist der Pilot gezwungen, mitten in der Wüste eine Notlandung durchzuführen. Faber entschließt sich kurzfristig, seine geplante Reise nach Caracas zu verschieben, um Herbert zu begleiten, der seinen Bruder Joachim im Dschungel Mittelamerikas suchen will. Nach einer Irrfahrt finden sie Joachim erhängt auf seiner Plantage. Nachdem Herbert sich entschlossen hat zu bleiben, reist Faber allein nach New York zurück, wo er sich noch einmal mit seiner Geliebten Ivy trifft. Genervt von ihrem Heiratswunsch, entschließt er sich kurzfristig per Schiff nach Europa zu reisen. Durch Zufall kann er einen Bordplatz ergattern.

Auf dem Schiff lernt er die junge Elisabeth, von ihm Sabeth genannt, kennen und ein Liebesverhältnis entwickelt sich. In Paris angekommen, nimmt sich Faber ein paar Tage Urlaub. Er besucht mehrmals den Louvre in der Hoffnung, Sabeth wiederzutreffen. Als dies geschieht, beschließt Faber spontan, sie auf ihrer Heimreise nach Athen und zu ihrer Mutter zu begleiten. Sie unternehmen eine romantische Bildungsreise durch Südfrankreich, Italien und Griechenland. In Avignon ist er durch das Erlebnis einer Mondfinsternis so überwältigt, dass er sich von seinen Gefühlen leiten lässt und mit Sabeth schläft.

Faber, der ansonsten die ganze Welt durch Technik erklären und sie somit bewältigen kann, scheitert an der einfachsten Rechnung: die Jahre von der Geburt Hannas Kindes bis zu Sabeths Alter zu zählen, und dadurch zu erkennen, was dem Leser längst bekannt ist, dass Sabeth seine eigene Tochter ist: Im Jahre 1935 bekam Faber eine Stelle als Ingenieur in Bagdad angeboten, gleichzeitig teilte Hanna ihm mit, dass sie ein Kind von ihm erwartete. Er reagierte sehr verhalten darauf. Aus diesem Grund lehnte Hanna eine standesamtliche Trauung ab. Faber führt ihr Verhalten im Nachhinein darauf zurück, dass er von „deinem“ Kind und nicht von „unserem“ sprach. Letztlich einigten sie sich auf einen Schwangerschaftsabbruch, Hanna hielt sich jedoch nicht an diese Vereinbarung und brachte Elisabeth zur Welt, ohne Faber darüber in Kenntnis zu setzen. Sie heiratete Joachim, den sie durch Faber kennengelernt hatte.

Die inzestuöse Liebesgeschichte zwischen Faber und Elisabeth schlägt um in eine „Schicksalstragödie“, als Elisabeth am Strand in Griechenland von einer Schlange gebissen wird, vor dem zur Hilfe eilenden nackten Faber zurückweicht und rücklings über eine Böschung fällt. Mit der bewusstlosen Sabeth im Arm kehrt Faber nach Athen zurück, trifft dort auf Hanna und erfährt schließlich, dass Sabeth seine Tochter ist. Nachdem Sabeth kurz darauf im Krankenhaus einer durch den Sturz verursachten, aber nicht diagnostizierten Hirnblutung erliegt, entschließt sich Faber seinen Job zu kündigen, um bei Hanna zu bleiben und sie zu heiraten. Er unternimmt eine letzte große Reise. Nachdem er in New York erfährt, dass seine Wohnung bereits verkauft ist, besucht er abermals Herbert in Guatemala. Auf seiner Rückreise nach Athen legt er einen viertägigen Stopp in Havanna ein, wo er noch einmal von Lebenslust ergriffen wird, aber auch den Tod zu akzeptieren lernt, trifft in Zürich seinen ehemaligen Professor O., der vom Tode gezeichnet ist und möchte die Firma von Herbert in Düsseldorf über die Entwicklung auf der Plantage informieren. Diese letzte große Reise Fabers ist überschattet von seiner Trauer um den Tod seiner Tochter und der wachsenden Ahnung seines eigenen Todes. Sein Magenleiden, das sich im Laufe des Romans immer öfter bemerkbar macht, entpuppt sich als Magenkrebs. In Athen unterzieht sich Faber einer Operation, an deren Morgen Fabers Bericht abbricht." (Quelle: Wikipedia.org) 


Journal Entry 2 by kuschelgruft at Buxtehude, Niedersachsen Germany on Wednesday, July 18, 2012

3 out of 10

Eigentlich eine schöne und tragische Geschichte, aber irgendwie habe ich mich doch zwischendurch sehr gelangweilt. Man muss dazu allerdings auch sagen, dass ich die Geschichte schon mal - zusammen mit meinem Bruder - für die Schule gelesen habe. Das ist nun ja schon über 10 Jahre her, aber dennoch finde ich das Buch immer noch nicht sonderlich interessant.

BergAbbau-Challenge: Irland
Habe das Buch herausgesucht, weil es grün ist. 


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