Die Gilde der Schwarzen Magier 3 - Die Meisterin
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Die Gilde der Schwarzen Magier 3 - Die Meisterin
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Mein Kommentar - 15. Mai 2010: Traurig, aber wahr - ich bin leider fertig mit dieser Serie! Herrje, seit ewigen Zeiten ist es mir nicht mehr passiert, dass ich einerseits gierig aufs Lesen war und andererseits das Ende hinausgezögert habe, weil ich wollte, dass es nie zu Ende gehen würde. Irgendwie war ich wenig überrascht, dass zwischen Dorrien und Sonea nichts weiter entstand als verliebtes Geplänkel. Und noch weniger war ich überrascht als ich Akkarien näher kennenlernen durfte. Auch das Ende kam so, wie ich es befürchtet habe. *schwer seufz* Doch langsam mit den wilden Pferden... Sonea lernt und sie tut es schnell. Ihre Auffassungsgabe und ihre Intelligenz sind nicht nur dafür verantwortlich, auch die Konkurrenz mit Regin trägt dazu bei, dass sie schneller lernt und stärker wird, als alle anderen Novizen in ihrem Lehrjahr. Die Gilde ist und bleibt dekadent. Sie spaltet sich mehr oder weniger als Sonea dank Lord Yikmo die einmal ausgesprochene Herausforderung gegen Regin gewinnt. Ein Teil der Lehrer achten nun Sonea, der andere ist immer noch gegen sie - das Hüttenmädchen. Der Hohe Lord ist insgeheim beeindruckt von Soneas Stärke, auch wenn er es anfangs noch nicht zeigt. Doch dann tritt eine Wende ein. Er will von ihr akzeptiert und auch ein wenig respektiert werden. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf... Sonea lernt schwarze Magie, auf freiwilliger Basis. Was dazu gehört, gefällt ihr im Grunde nicht, aber sie sieht die Notwendigkeit darin und ist eine willige Schülerin. Doch töten ist nicht einfach und das erfährt sie bald am eigenen Leib. Als es aufgedeckt wird, werden Akkarin und Sonea aus den Vereinten Ländern verbannt - ausgerechnet nach Sachakan schickt man sie, woher ihnen die größte Gefahr droht. Dort können sie allerdings ein Gespräch belauschen und wissen nun, dass die Ichani bald Imardin und die Gilde angreifen werden. Hier möchte ich mit meiner Rezension enden, sonst erzähle ich noch die gesamte Geschichte und würde damit jegliche Spannung nehmen. Trudi Canavans Stil ist einmalig. Leicht erzählt, gut "verdaulich", unterhaltsam, spannend, süchtig machend. Ich glaube mit diesen Schlagworten ist mehr als genug gesagt. Die Protagonisten sind Menschen wie du und ich - normale einfache Leute, die versuchen ihr Leben zu meistern, damit "real" und auch wirklich menschlich wirken und den Leser so in ihren Bann ziehen. Sie sprechen auch durchwegs den Leser so sehr an, dass man Teile von sich selbst in ihnen entdeckt. Man fühlt sich mit ihnen verbunden und hat das Gefühl, dass man sie schon seit ewigen Zeiten kennt. Wenn man das Buch zuschlägt, glaubt man sie so sehr zu kennen, dass sie jeden Augenblick zur Tür hereinspazieren und einem als Nachbar Hallo sagen könnten. Dieses Buch hab ich noch nicht einmal fertig gelesen, als ich schon die beiden anderen Bände bestellt habe. Hoffentlich kommen sie bald, damit ich weiter an Soneas Leben teilhaben kann. |
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