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Die Akazie.
by Claude Simon | Literature & Fiction
Registered by Torgin of Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on 8/8/2009
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Journal Entry 1 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, August 08, 2009

3 out of 10

Klappentext: Ein namenloser französischer Soldat ist im August 1939 mit dem Zug auf dem Weg zur Front. Während der Fahrt legt er sich Rechenschaft ab über sein – wie er glaubt nutzloses – Leben. An den Vater, der schon 1914 im Ersten Weltkrieg gefallen ist, hat er keine Erinnerungen mehr; nur der vergeblichen Suche nach dessen sterblichen Überresten, auf die er sich als Sechsjähriger mit seiner Mutter begeben hat, kann er sich entsinnen. Ihm scheint, als habe er sein Leben lang nur von einer Uniform in die nächste gewechselt: von der seiner Schule in die Kluft der Anarchisten, von der Uniform des Spanienkämpfers zu der Tracht des avantgardistischen Malers. Jetzt, wo er den Tod vor Augen sieht, begreift er, dass er immer nur Rollen gespielt hat. Sein Leben droht zu enden, bevor es richtig begonnen hat. Doch er überlebt den Fronteinsatz und gerät zunächst in deutsche Gefangenschaft, aus der er schließlich fliehen kann. Das Erlebnis des Krieges aber lässt ihn nicht mehr los, und er beginnt, seine Erfahrungen aufzuzeichnen. Dabei beschreibt er nicht nur sein eigenes Schicksal, sondern erforscht auch das seines Vaters, der dreißig Jahre vor ihm im Ersten Weltkrieg gekämpft hat und zu dessen Opfer geworden ist. So sind seine Aufzeichnungen eine literarische Annäherung an die Sinnlosigkeit der Gewalt, eine autobiografische Spurensuche, in der der Sohn stellvertretend für den Vater und für zwei Generationen das Trauma des Krieges vergegenwärtigt.

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Soweit durchaus richtig, und von Simon auch mit ständigen Wechseln zwischen den Jahren interessant konstruiert. Die Bilder, die er heraufbeschwört, sind mächtig, und man merkt ihm das ständige Ringen um jedes einzelne Wort, das jeweils allein treffende Wort auch an. Darüber hinaus ist der Stil aber für mein Empfinden eine ziemliche Katastrophe. Ich habe nichts gegen lange Sätze, aber wenn sie sich über zwei oder drei Seiten winden, ohne am Ende eines Gedankens mal abzusetzen, dann ist es einfach zu viel. Dann passieren nämlich auch so Konstruktionen wie mehrere mit ":" eingeleitete Nebenschauplätze, obwohl die vorigen nicht einmal mit einem Semikolon so etwas ähnliches wie ein Ende gefunden haben oder Klammereinschübe in Klammereinschüben in Klammereinschüben. Die Namenlosigkeit sämtlicher Personen macht es dann auch nicht gerade einfacher. Alles in allem daher nicht wirklich eine Empfehlung. 


Journal Entry 2 by SJJ-315643 on Monday, August 17, 2009

This book has not been rated.

Seit vorgestern bei mir - vielen Dank! 


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