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Quo vadis. Roman aus der Zeit Kaiser Neros
by Henryk Sienkiewicz | Literature & Fiction
Registered by wingKYHwing of Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on 4/30/2009
Average 7 star rating by BookCrossing Members 

status (set by KYH): to be read


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Journal Entry 1 by wingKYHwing from Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, April 30, 2009

This book has not been rated.


Ein Buch aus dem "Buch der 1000 Bücher".




Kurzbeschreibung
Das dekadente Rom Kaiser Neros im Widerstreit mit der unwiderstehlichen sittlichen Kraft des aufstrebenden Christentums und dazu eine Liebesgeschichte zwischen dem Römer Vinicius und der Christin Lygia... Das opulente Werk basiert auf intensiven Quellenstudien. Seinem Autor geht es aber nicht nur um die Beschreibung der römischen Welt, sondern, "weil er dem Volk ins Herz schaut", auch um die Schilderung etwa des Martyriums der Christen oder des großen Brands und um das Pathos einer tiefen Leidenschaft.

Autorenporträt
Henryk Sienkiewicz (Ps. Litwos) wurde 1846 in Wola Okrzejska, Polen, geboren und starb 1916 in Vevey Schweiz. 1905 wurde er für "Quo vadis?" mit dem Nobelpreis ausgezeichnet 


Journal Entry 2 by wingKYHwing from Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, April 30, 2009

This book has not been rated.


Literaturnobelpreis:
1905 - Henryk Sienkiewicz
 


Journal Entry 3 by wingKYHwing at Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, August 04, 2017

7 out of 10


Ein Jahr = Ein Land:
Polen



Erst einmal: Unbedingt darauf achten, welche Version man hat.
Diese Ausgabe ist die gekürzte Version, was man tatsächlich auch entdecken kann, wenn man danach sucht. Auch bei den ebooks sind einige gekürzte Fassungen im Umlauf, bei denen das nicht so einfach zu sehen ist.
Merke: wenn es wenige als 500 Seiten sind ist es vermutlich nicht die Originalfassung...

Gelesen habe ich ein ebook mit der originalen Länge....
Und Länge trifft es auch.
Ich habe zwischendurch ausgesetzt und zwei-drei andere Bücher gelesen, bevor ich mich wieder daran begeben habe.
Die Sprache ist wunderschön und die Erzählweie auch, aber er kommt einfach manchesmal nicht weiter und dreht sich ein wenig im Kreis.
Da entdeckt und verliert er seine Geliebte nicht nur einmal sondern gleich mehrfach. Damit man diese Stelle auch ja mitbekommt und begreift ;-)

Das Buch ist in Plädoyer für das Christentum. Die Christen sind alle wunderbar hilfsbereit, selbstlos und zum Vergeben bereit. Wieviel schöner könnte das Leben für alle sein, wenn Nero ein Christ wäre.
Das die Christen damals oft gläubiger waren als heute kann ich mir gut vorstellen, es war eine bewusste Entscheidung und nicht ein hineinegeboren werden. Und möglicherweise waren die Urchristen tatsächlich hilfsbereit, selbstlos usw. weil es diese waren, die sich von dieser Religion angezogen fühlten. Wer weiß. Aber ich musste bei den Lobpreisungen immer wieder daran denken, wie Herrscher im Namen dieser Religion entsetzliche Sachen gemacht haben, die Bevölkerung unterdrückt wurde und selbstherrlich gehandelt wurde - wie Nero.
Und da der Autor dies auch gewusst haben muss, war mir da einfach etwas zuviel. (Ich spreche hier immer von den Handlungen der Menschen - nich von der Religion selbst.

Zur Geschichte selbst. Die meisten mögen sie von den österlichen Ausstrahlungen des gleichnahmigen Filmes kennen. Hier wird es etwas ausführlicher dargestellt.
Wir bleiben dabei hauptsächlich bei Marcus Vinicius, dem jungen römischen Patrizier, und seiner Entwicklung. Den anderen begegnet man hauptsächlich dann, wenn Vinicius mit ihnen interagiert.
So ist es denn auch seine Entwicklungsgeschichte.
Diese ist aber tatsächlich sehr schön ausgeführt und man leidet mit ihm.
Dabei ist er am Anfang ein echter A... , der seinen Ärger auch schon mal damit auslebt, dass er ein paar Sklaven peitschen lässt oder schnell mal den einen oder anderen töten lässt. So hat er es gelernt...

Es lohnt sich durchzuhalten.
 


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