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Wolf Totem
by Jiang Rong | Literature & Fiction
Registered by sternenwolf of Steffenberg, Hessen Germany on 4/28/2009
This book has not been rated. 

status (set by Llyren): to be read


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Journal Entry 1 by sternenwolf from Steffenberg, Hessen Germany on Tuesday, April 28, 2009

This book has not been rated.

Amazon.de:
A publishing sensation in China, this novel wraps an ecological warning and political indictment around the story of Chen Zhen, a Beijing student sent during the 1960s Cultural Revolution to live as a shepherd among the herdsmen of the Olonbulang, a grassland on the Inner Mongolia steppes. Chen Zhen is fascinated by the herdsmen, descendants of Genghis Khan, and by the grassland's wolves, with whom the herdsmen live in uneasy harmony. When Mao's government orders the mass execution of the wolves to make way for farming collectives run by Chen Zhen's own people, the Han Chinese, he makes for a somewhat passive hero. Except for Bilgee, the wise old herdsman, and Director Bao, the face of the Communist government in the Olonbulang, the novel's secondary characters make little impression. The wolf packs, however, are vividly and beautifully described. As Chen Zhen helplessly witnesses the consequences of the order, he risks the enmity of both the herdsmen and the state officials by capturing a wolf cub and lovingly raising it as his own wolf totem.

Looking forward to read this Book! It's for the 1 Jahr-1 Land Challenge for China!

Okay, ich werde diesen JE ausnahmsweise in Deutsch schreiben obwohl das Buch Englisch ist. Aber der JE wird wohl ein bisschen umfangreicher.
Ich habe das Buch soeben mit einer oder auch ein paar mehr Tränen im Auge beendet.
Es ist schwierig zu beschreiben was man fühlt.
Zuerst möchte ich ein paar Sachen zum Autor sagen. Jiang Rong hat hier ein semi-biografisches Buch geschrieben in dem sein Hauptcharakter Chen Zhen als Student in die Innere Mongolei geschickt wird um Schafshirte zu werden. Soweit sind die Dinge gleich zusetzten mit dem Leben Rong's der wohl wie Chen Zhen bezaubert wurde von nomadischen Leben im Einklang mit ihrer Umgebung der Mongolen. Besonders von ihrem Verhältniss zu ihrem Totem dem Wolf, der zwar ihr Feind ist , da er ihre Herden angreift, den sie jedoch ebenso verehren und schätzen als Hüter ihrer Heimat, der mongolischen Steppe.
Man begleitet Chen Zhen ab seinem zweiten Jahr als Schafshirte, mit ein paar Rückblenden. Er lernt durch seine Neugierde getrieben sehr viel von dem Stammesältesten Bilgee, der ihn wie einen Sohn auf nimmt und den Chen Zhen und die andern Studenten, seiner Arbeitbrigarde auch Papa nennen um ihren Respekt zu bekunden. Der alte Mann weiß viel über die Steppe, das Leben dort und wie alles zusammenhängt und bring dies Chen Zhen nach und nach bei. Man erlebt viele blutige "Schlachten" um die Herden, mit den Wölfen und muss manchmal den Kopf schütteln, da die Verbundenheit die die Mogolen zu ihrem Totem empfinden, dem Kampf den sie mit diesen führen anscheinend entgegen steht.
Als jedoch die Han Chinesen und die Regierung immer weiter in das Leben der Mongolen eingreift und schließlich die Ausrottung der Wölfe befiehlt, wird das Gleichgewicht der gesammten Steppe aus der Waage gebracht. Und genau als der Befehl zum Töten aller Wölfe in Kraft tritt, kommt Chen Zhen auf die Idee ein Wolfsjunges zu stehlen und aufzuziehen, um seine Neugier diese wunderbaren und gefährlichen Tiere betreffend zu befriedigen. Zu allem Überfluss wird das auch von der Gemeischaft der Hirten nicht gerne gesehen. Einerseits als Allianz mit dem Feind und andereseits als pure Blasphemie. Doch Chen Zhen lässt sich nicht aufhalten. Er stiehlt und tötet einen Wurf Welpen bis auf einen um diesen aufzuziehen. Was er in der folgenden Zeit von dem Tier lernt ist vorallem Freiheitsliebe. Nach und nach beginnt er zu begreifen was für ein Verbrechen er begangen hat.
Man schüttelt oft den Kopf über Chen Zhen und sein grausames Experiment. Doch fühlt man auch Sympathie für ihn und seinen starken Gefühlen zu dem kleinen Wolf.
Und zum Ende des Buches möchte man mit den Wölfen heulen über die Ungerechtikeit, die ihnen und den Nomanden der Inneren Mongolei angetan wurde.
Das Buch stellt eine Kritik dar am Lebensstil der Chinesen, beziehungsweise an ihrer Auffassung das ihr Lebensstil der beste und allumfassenste ist, den alle mit ihnen Teilen müssen. Doch mit dieser Auffassung zerstören sie nicht nur Kulturen, sondern auch die Natur ihres eigenen Landes und letzlich ihrem eigenen Lebensraum. Es ist anzunehmen, da das Buch zwar zum Großteil während der Kulturrevolution spielt, jedoch von Jiang Rong erst vor kurzem veröffentlich wurde, das diese Mentalität noch heute in diesem Land zu Haus vertreten ist.
Man kommt zwar anfangs etwas schwer in das Buch rein, auf jedenfall ging es mir so, da die Mentalitäten der Mongolen und der Chinesen so anders sind als unsere westliche, doch sobald man sich eingelesen hat, hat man ein abenteuerlichen, feinfühliges und kritisches Werk vor sich, welches Respekt verdient. Über die wenigen Längen lässt sich da, leicht hinweg sehen.

Reserviert für Chrysalis441! 


Journal Entry 2 by sternenwolf at Steffenberg, Hessen Germany on Saturday, September 18, 2010

This book has not been rated.

Released 7 yrs ago (9/18/2010 UTC) at Steffenberg, Hessen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Macht sich mit der Post auf den Weg!
Viel Spaß beim Lesen! :) 


Journal Entry 3 by Llyren at Bammental, Baden-Württemberg Germany on Thursday, September 23, 2010

This book has not been rated.

Ist gut angekommen, danke für's Schicken! 


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