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Journal Entry 1 by Saguna from Nürnberg, Bayern Germany on Saturday, February 21, 2009
Nobelpreis für Literatur 1974 (Schweden) Dieses schöne Exemplar stammt aus der beschränkten Auflage für den Kreis der Nobelpreisfreunde (weiß mit goldener Krone) und gehört zu meiner Sammlung dieser Bücher. Deshalb Status PC. Enthalten ist jeweils "Kleine Geschichte der Zuerkennung des Nobelpreises" an den jeweiligen Autor, die Verleihungsrede und eine kurze Biografie sowie natürlich ein wichtiges Werk. In diesem seltenen Fall zweier Autoren, denen gemeinsam der Preis zugesprochen wurde. Inhalt Träume von Rosen und Feuer (Eyvind Johnson): Der Ratsherr Daniel Drouin, der die Ereignisse von 1617 bis 1634 in Loudon protokolliert, wurde 1592 als Sohn eines ortsansässigen Tischlermeisters geboren, der ihn später auf die Lateinschule in Loudon und dann auf die Jesuitenschule in Poitiers schickte. Nach dem Studium in Bordeaux kam Daniel Drouin als Beamter in seine Heimatstadt zurück. 1611 starb sein Vater und zwei Jahre später auch seine Mutter. Der Knecht und die Magd, die Daniel Drouin von seinen Eltern übernahm, leben bis 1619. In den folgenden beiden Jahren bekommt Séraphique Archer, die Tochter der beiden verstorbenen Bediensteten, die Daniel Drouin den Haushalt führt, zwei Kinder von ihm, von denen jedoch keines älter als ein Jahr wird. Als der Ratsherr Anfang 1625 die Beamtentochter Charlotte Coton aus Saumur heiratet, läuft Séraphique enttäuscht fort. Man sagt, sie sei mit einem Soldaten durchgebrannt. Der Weg nach Glockenreich (Harry Martinson): Der schwedische Schriftsteller Harry Edmund Martinson (* 1904, † 1978), zusammen mit seinem Landsmann Eyvind Johnson 1974 Literaturnobelpreisträger, schildert in dem Roman »Der Weg nach Glockenreich« voller Humor und romantischer Melancholie das Leben der Landstreicher, die nicht nur durch soziale Benachteiligung, sondern auch durch innere Ruhelosigkeit zu einem Nomadendasein gedrängt werden. Martinson analysiert die Unfähigkeit des Menschen, Geisteskultur und Zivilisation zu verbinden. In dieser Gegensätzlichkeit sieht er den Grund für eine Katastrophe: »Wie nie zuvor brauchen wir jetzt eine Ethik, die auf einer Lebensanschauung fußt, die aus kosmischem Ergriffensein und Erstaunen erstehen könnte, eine Ethik, welche die selbstverständlichen Quellen nie aus den Augen verliert, die tragenden und universellen, die immer da sind, unabhängig von Menschen und nicht von ihnen geschaffen.« Die deutsche Übersetzung des Romans erscheint 1953.
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