corner corner Schmetterling und Taucherglocke

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Schmetterling und Taucherglocke
by Jean-Dominique Bauby | Biographies & Memoirs
Registered by rebilis of Wien Bezirk 06 - Mariahilf, Wien Austria on 2/15/2009
Average 9 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Ghanescha): travelling


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4 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by rebilis from Wien Bezirk 06 - Mariahilf, Wien Austria on Sunday, February 15, 2009

10 out of 10

"Ein literarisch anspruchsvoller und oft humorvoller Report aus dem Zwischenlager nach dem Leben und vor dem Tod." Der Spiegel

Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8. Dezember 1995 einen Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Von diesem Tag an blieb er vollständig gelähmt, unfähig zu sprechen, zu schlucken oder auch nur ein Glied zu rühren, und seine einzige Möglichkeit, sich verständlich zu machen, war das Blinzeln mit einem Auge. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem linken Augenlid diktiert hatte. 


Journal Entry 2 by rebilis at OBCZ im Cafe Novum in Vorchdorf, Oberösterreich Austria on Thursday, March 05, 2009

This book has not been rated.

Released 8 yrs ago (3/5/2009 UTC) at OBCZ im Cafe Novum in Vorchdorf, Oberösterreich Austria

WILD RELEASE NOTES:

WILD RELEASE NOTES:

Wird heute mit zum Treffen nach Vorchdorf genommen. 


Journal Entry 3 by rosenblatt from Gmunden, Oberösterreich Austria on Friday, March 06, 2009

This book has not been rated.

Mein Mann und ich haben den Film gesehen, er war sehr berührend. Nurmi wollte dann das Buch lesen, deshalb habe ich, als ich es gestern entdeckt habe, gleich mitgenommen. 


Journal Entry 4 by rosenblatt from Gmunden, Oberösterreich Austria on Wednesday, April 01, 2009

10 out of 10

ein wunderbares Buch, das einem an die wesentlichen Dinge im Leben erinnert. Es beschämt mich, wenn ich an die Alltagsprobleme und Wehwehchen denke, die mir zur Zeit Beschwerden machen und stellt wieder die richtige Relation zu allem her. Nachdem ich zuerst den Film gesehen habe, finde ich, der Regisseur hat sich ziemlich genau an die Buchvorlage gehalten. 


Journal Entry 5 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Thursday, May 12, 2011

This book has not been rated.

Habe das Buch aus der Familienbande-Box von rosenblatt entnommen. Ich kenne den Film nicht, aber das Buch klingt interessant, daher bleibt es vorerst bei mir.

Ich werde es im Juni im Rahmen der Assoziationschallenge lesen und zwar zu den Oberbegriffen "Kolibri", "Labyrinth" und "Moment":
Labyrinth: Ich kenne ein Labyrinth, bei dem man am Ende auf eine Glocke hauen muss. Irgendwie verbinde ich das ganze auch noch mit Harry Potter ...
Moment:Taucher müssen für einen Moment lang die Luft anhalten.
Kolibri:Schmetterlinge sind ebenso Tiere wie Kolibris und beide sind schön bunt und können fliegen!

Zählt für die 1 Jahr=1 Land-Challenge für Frankreich.
 


Journal Entry 6 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Saturday, June 18, 2011

9 out of 10

Meine Meinung:

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen!
Ich bewundere Bauby für sein Durchhaltevermögen das gesamte Buch per Augenzwinkern zu diktieren und dabei noch so eine wunderbar gewählte Sprache zu verwenden! Es ist eine beschreibende, phantasitsche Sprache mit einem humorvollen Stil. Man merkt, dass Bauby leidet, aber er macht das beste daraus und entwickelt eigen für sich eine neue Welt. Das einheitliche Essen aus dem Schlauch wird plötzlich zu einem 5-Gänge-Menü der feinsten Art. Die Patienten werden zu Touristen aus aller Welt. Die Krankenhausflure zu verschiedenen Orten.

Am besten gefielen mir die Kapitel "Die Touristen" und "Die Wurst", weil ich beide Ideen einfach klasse finde und beide auch schon Freunden weitererzählt habe. Ich denke, wenn man Krankheiten so ernst nimmt wie es Bauby tat, dann kommt man mit ihnen viel besser zurecht. Großen Respekt an Bauby, wirklich! Und auch an Claude, die alles niederschrieb und auf jedes Blinzeln achten musste.

Die Kapitel sind kurz, super zum Lesen in der Straßenbahn oder in der U-Bahn, wenn man nur kurz fährt oder gerade ein paar wenige Minuten Zeit hat. Die Kapitel knöpfen auch nicht unbedingt aneinander an, man findet wieder super in die Geschichte hinein. Man lacht, obwohl das Buch eigentlich dem Genre Drama angehört. Wörter wie "Majestätsbeleidigung" bleiben unvergesslich - mir zumindest.
Wieso müssen gute Autoren immer so früh sterben? Ich hätte gerne noch mehr von Jean-Dominique Bauby gelesen ...

Dieses Buch würde ich Angehörigen von Menschen mit der LIS-Krankheit empfehlen, aber auch allen Menschen, die jemanden haben, der sehr krank ist. Und ich würde es auch Menschen empfehlen, die sehr krank sind, denn vielleicht hilft es ja das Leben wieder ein wenig besser zu sehen. Mr. Bauby erinnerte mich mit seiner Art ein wenig an einen Menschen, den ich kenne und sehr lieb habe, der ebenfalls krank ist und genauso handeln würde. Der einfach Spaß am Leben hat, weil das Leben trotz Krankheit schön sein kann. Und am Liebsten würde ich dem Buch 10 Sterne geben, aber auf Grund einer sehr verwirrender Passagen und nicht ganz schlüssigen Verhältnissen, bekommt es nur 9, aber sehr ehrlich gemeinte 9 Sterne. Einfach, weil es ein wunderbares Buch ist!

Apropos, "Der Schnellkochtopf" könnte ein Titel für das Theaterstück sein, das ich vielleicht eines Tages über meine Erfahrungen schreiben werde. Ich habe auch schon daran gedacht es "Das Auge" zu nennen oder natürlich "Die Taucherglocke". Handlung und Kulisse kennen Sie ja schon. Das Krankenhauszimmer, in dem Monsieur L., ein Familienvater in den besten Jahren, allmählich lernt, mit dem Locked-in-Syndrom zu leben, der Folge eines schweren Herz-Kreislauf-Versagens. Das Stück erzählt von Monsieur L.s Abenteuer in der Welt der Medizin und von der Entwicklung seiner Beziehung zu seinr Frau, seinen Kindern, Freunden und Teilhabern in der angesehenen Werbeagentur, deren Mitbegründer er ist. Ehrgeizig und ziemlich zynisch, bisher ohne Mißerfolge davongekommen, erfährt Monsieur L., was Verzweiflung ist, sieht alle Gewißheiten, mit denen er gewappnet war, zusammenbrechen und entdeckt, dass die ihm Nahestehenden Unbekannte für ihn sind. Diese langsame Veränderung kann man dank einer Stimme aus dem off, Monsieur L.s innerem Monolog in sämtlichten Situationen, aus nächster Nähe verfolgen. Das Stück braucht nur noch geschrieben zu werden. Die letzte Szene habe ich schon im Kopf. Die Bühne ist in Halbdunkel getaucht, mit Ausnahme eines Lichthofs, in dessen Mitte das Bett steht. Es ist nacht, alles schläft. Plötzlich schläft Monsieur L., der, seit der Vorhang aufgegangen ist, reglos dagelegen hat, die Bettdecke zurück, springt aus dem Bett udn geht in der unwirkklichen Beleuchtung rund um die Bühne. Dann wird es dunkel, und man hört ein letzes Mal die Stimme aus dem Off, Monsieur L.s inneren Monolog: "Scheiße, es war nur ein Traum."
 


Journal Entry 7 by Elli94 at Gmunden, Oberösterreich Austria on Saturday, June 18, 2011

This book has not been rated.

Released 6 yrs ago (6/23/2011 UTC) at Gmunden, Oberösterreich Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Für ghanescha: Filmbuch! 


Journal Entry 8 by wingGhaneschawing at Gmunden, Oberösterreich Austria on Saturday, July 02, 2011

10 out of 10

eben unter einem Sofa im 1. Stock entdeckt , vielen Dank.
Buch hat mich damals tief beeindruckt. 


Journal Entry 9 by wingGhaneschawing at Neue Platz in Klagenfurt, Kärnten Austria on Thursday, August 18, 2011

This book has not been rated.

Released 6 yrs ago (8/18/2011 UTC) at Neue Platz in Klagenfurt, Kärnten Austria

WILD RELEASE NOTES:

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