corner corner Der letzte Weynfeldt

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Der letzte Weynfeldt
by Martin Suter | Mystery & Thrillers
Registered by SpezialSpezies of Würzburg, Bayern Germany on 11/30/2008
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status (set by Amandil): reserved


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Journal Entry 1 by SpezialSpezies from Würzburg, Bayern Germany on Sunday, November 30, 2008

8 out of 10

Typisches Suter-Buch! 


Journal Entry 2 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, June 09, 2009

This book has not been rated.

Und - seit gestern schon in Münster! Vielen, vielen Dank. Ich werde bald anfangen zu lesen und dann berichten..

Und noch was zum Inhalt:
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Mittfünfziger Adrian Weynfeldt, Kunstexperte und Designsammler, steht zwischen zwei Welten. Freunde seines Alters hat er keine: nur viel jüngere, die ihn – „das etwas exotische Original“ -- nicht zuletzt wegen seines Reichtums umgaren, und ältere, die noch seine Eltern kannten. Mit ersteren besucht Weynfeldt Clubs und Lounges, „für die er sich allein zu alt gefühlt hätte“. Mit letzteren geht er in gutbürgerliche Restaurants und verbringt „angestrengt lustige“ Abende. Dazwischen hat Weynfeldt nichts dagegen, allein zu sein. Im Gegenteil: Er genießt die Einsamkeit. Sex spielt in seinem Leben eigentlich keine Rolle mehr.

Mit seinen älteren Freunden ist Weynfeldt auch unterwegs gewesen, als sich sein Leben schlagartig ändert. In einer Bar wird er von einer jüngeren Frau angesprochen, die ihm wie eine Wiedergängerin einer verflossenen Liebe erscheint. Weynfeldt lässt sich mit ihr ein, nach zahlreichen Martini und Gin-Fizz findet man sich, reichlich angetrunken, im Bett des Junggesellen wieder. Zum Äußersten kommt es zunächst nicht („’Und bumsen?’ fragte sie schlaftrunken. ‚Morgen’, antwortete er. ‚Falls du dann noch magst’. ‚Okay’“). Als es dann doch noch zum Äußersten kommt, ist dieses Äußerste anders als von Weynfeldt erwartet. Am nächsten Morgen nämlich droht die Frau, sich vom Balkon seiner Wohnung zu stürzen. Als er sie rettet, legt sie ihr Schicksal in seine Hand. Weynfeldt soll ihre Schwierigkeiten aus der Welt schaffen. Und dann entwickelt sich die Geschichte doch noch ganz anders, als es der Junggeselle erwartet hat... 


Journal Entry 3 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, June 16, 2009

8 out of 10

Ich zitiere hier einfach mal aus der Mail, den ich meinem Lesezirkel geschrieben habe, da ich leider nicht persönlich zum Treffen kommen konnte...
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Ich habe es gerne gelesen, es hat mir Spass gemacht. Es war mein erster Suter, "der perfekte Freund" hatte ich schon mal in der Hand, aber nicht gelesen. Ich fand die Personen herrlich charakterisiert, ich möchte mit niemandem von ihnen Kaffee trinken, aber fand es herrlich, die Skurrilitäten und Eigenarten der einzelnen Personen durch das Buch hindurch "betrachten" zu können.
Fremd war mir die Unmenge an Geld, soviel zu haben, dass man kaum noch weiß wohin damit...wobei ich die Entscheidung, viel davon für Freunde auszugeben (in meinen Augen stellt sich allerdings hier die Frage, ob das Freunde sind, wie definiert man Freunde?!) vom Grundsatz her nicht schlecht finde. Warum lässt er sich auf diese Frau nur ein? Was hat sie? Ich habe lange Strecken gedacht, dass sie ihn kräftig über den Tisch zieht - und habe mich am Ende köstlich amüsiert. Das hat mir gut gefallen. Ich habe über das Ende nachgedacht und denke, das er eine gute Lösung gefunden hat: er konnte seinen Prinzipien treu bleiben und hat ein schönes Bild zuhause, über das er sich sehr freuen kann und hat einen Teil des Geldes wieder zurückbekommen. Genial! Ob er glücklich wird - das wissen wir nicht. Aber vielleicht ist er stolz auf sich und seine Veränderungen?!
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Zitat Ende.
Vielen, vielen Dank für das spontane und schnelle Schicken.
Es macht sich in den nächsten Tagen wieder auf den Weg zurück.
 


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