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Magna Diva - Die Oper der Mörder
by Omar Saavedra Santis | Literature & Fiction
Registered by nuriayasmin of Peniche, Leiria Portugal on 9/30/2008
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Journal Entry 1 by nuriayasmin from Peniche, Leiria Portugal on Tuesday, September 30, 2008

This book has not been rated.

In einem südamerikanischen Land wurde eine Militärdiktatur beendet, zivile Politiker haben die Macht oder besser: die öffentlichen Ämter übernommen, und der freie Markt ist oberste Autorität. Damit die Welt sieht, dass das Land seine Vergangenheit hinter sich gelassen hat, wurde das zerstörte Opernhaus der Hauptstadt restauriert und soll wieder eröffnet werden. Das kulturelle Aushängeschild des Landes, die international gefeierte Operndiva Adelaida Arias, soll die Leitung des neuen Hauses übernehmen.
Das verursacht dem sittenstrengen Erzbischof Monsignore Abarzúa schlaflose Nächte, war doch einst die junge Adelaida Arias, die ihn, den damaligen Chorknaben, in einer Probenpause in eben diesem Opernhaus verführt hat. Diese Verlockung zur Fleischeslust kann der Monsignore ihr nicht verzeihen. Und so setzt er alles daran zu verhindern, dass sie zur Intendantin ernannt wird.
Da die Entscheidung für Adelaida Arias längst gefallen ist, bemüht der Monsignore die Kräfte der Vergangenheit, um sein Ziel durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund entspinnt sich ein spannender Politkrimi, in dem die alten Repräsentanten der Diktatur, ehemalige Widerstandkämpfer, die inzwischen ein ein bewaffnetes "Dienstleistungsunternehmen" betreiben, und das Werk, gemeint ist die rechtskatholische Organisation "Opus Dei" in Erscheinung treten. 


Journal Entry 2 by nuriayasmin from Peniche, Leiria Portugal on Wednesday, March 18, 2009

6 out of 10

Ich fand das Buch ziemlich verwirrend und teils zu weitschweifig. Auch die Einteilung in Opernakte war nicht mein Ding. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, aber für die ganze Umsetzung gibt es einige Minuspunkte. Etwas mehr Gradlinigkeit in der Handlung hätte wirklich nicht geschadet.

Reist jetzt in meiner Lateinamerika-Box 


Journal Entry 3 by wingKYHwing from Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, January 18, 2010

This book has not been rated.


Aus der Lateinamerika-Box von nuriyasmin entnommen. 


Journal Entry 4 by wingKYHwing at Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, April 18, 2017

7 out of 10



Ein Jahr = Ein Land:
Chile



Das der Aufbau des Buches sich an einer Oper orientiert ist ansich eine hübsche Idee, aber bei mir als Opern Laien wenig effektiv. So habe ich erst aus dem Nachwort verstanden, dass sich die Tempoangaben durchaus auf die Geschwindigkeit des Textes beziehen. Und das wiederum kann ich nachvollziehen. Einige Abschnitte kamen gemählich daher und brachten die Handlung kaum weiter, andere dagegen legten Tempo vor und wieder andere waren wie Zwischenspiele.
Die eigentliche "Krimi" Geschichte wäre vergleichsweise schnell erzählt - aber das tue ich nicht, denn das "Nervenzerfetzenste" ist fast, dass man glaubt zu wissen um was es geht, aber nie ganz sicher ist.
Die Geschichte kreist um 3 Hauptpersonen mit den dazugehörigen Nebenpersonen. Monsignore Abarzúa, die alternde Opernsängerin Adelaida Arias und um Pedro, dessen vollständiger Name mir grade nicht einfällt. Jeder Erzählstrang führt schlussendlich gemeinsam zum Höhepunkt der Geschichte.
Die Zwischenspiele, Abschweifungen, ausführlicheren Beschreibungen (oder wie man es nennen will) zu jeder Person hemmen zwar oft das Vorwärstschreiten der eigentlichen Geschichte, aber sind zugleich auch das Interessante an diesem Buch, der Teil, der einem Einblick in das Leben in Chile und in die Gedanken und die Gefühle verschafft.
Deshalb durchaus ein lesenswertes Buch, aber es löst bei mir keine Begeisterungsstürme aus. 


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