corner corner Die traurige Freiheit der Meere. Roman aus dem Zeitalter der Entdeckungen.


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Journal Entry 1 by wingBunteAmselwing from Oland (Hallig), Schleswig-Holstein Germany on Tuesday, August 26, 2008

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Rückseitentext:
Im August 1519 brechen in Sevilla fünf Schiffe mit unbekanntem Ziel auf. Im September 1522 erreicht ein völlig verrottetes Schiff mit 18 Überlebenden den heimatlichen Hafen. Dazwischen liegen drei Jahre auf See, in denen Hungersnot und Unwetter, Dersertion und Meuterei, Gerichtsverfahren und Hinrichtungen das Leben an Bord bestimmten. Aber diese mörderische Expedition hatte ein für allemal den Nachweis erbracht, daß die Erde rund ist.
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3.1.09
Expeditions - und Entdeckergeschichten sind nun mal meine Leidenschaft... Ich lege mir dann immer gerne den Atlas daneben und wundere mit daüber, wieviel Allgemein- und Schulwissen meinen Kopf schon wieder verlassen hat und unbedingt aufgefrischt werden muß: Die Magellanstrasse hatte ich nicht ganz so weit im Süden auf dem Plan...
Verglichen mit den Texten aus Lexikon und Wiki, ist die Reise in diesem Buch gut recherchiert und als realistisch anzusehen.
Der erzählerische Trick: diese "Chronik" wird vom mitreisenden "Bordnarr" übermittelt, dem man, seiner Stellung gemäß, erzählerische Freiheiten zugestehen muß. Im Nachhinein von der Liste der Überlebende gestrichen und nun erzählend um seine Pension kämpfend, darf er sich auch die Freiheit nehmen, nicht immer entlang des roten Fadens vorzugehen.
Dieses querige Erzählen hindert manchmal den Lesefluß. Richtig lachen mußte ich dann, als im Mittelteil genau dieses Phänomen als pure boshafte Absicht entlarvt wird. Frei nach dem Motto "Ich mußte das alles erdulden und ihr liegt hier auf dem Sofa, lest den Bericht, legt ihn weg wenns zu anstrengend wird und ätsch, das mache ich euch nun madig. Strengt euch mal ein bißchen an, wenn ihr wissen wollt, wie es ausgeht...".
Ein sympathisches Buch, wie ich finde. Ich lese solche Bücher gerne. Meine Kinder stöhnen immer, wenn ich auf Entdeckung gehe: dann koche ich immer tagelang mit Sauerkraut, weil ich an mir die ersten Anzeichen von Skorbut immer schon auf den ersten 100 Seiten ausmachen kann.
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Dieses Buch möchte ich für die 1 Jahr = 1 Land Challenge vermelden. Der Autor ist aus Uruguay, der Text aus dem uruguayischen Spanisch übersetzt.
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Außerdem ist es mein erstes Buch in der Bergabbau - Challenge und wird auch hierfür vermerkt.
 


Journal Entry 2 by wingBunteAmselwing from Oland (Hallig), Schleswig-Holstein Germany on Friday, January 16, 2009

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Das Buch reist weiter in der Asien-Afrika-Lateinamerika Box. 


Journal Entry 3 by wingRunningmousewing from Nürnberg, Bayern Germany on Wednesday, January 21, 2009

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Das klingt interessant - darf hier bleiben. 


Journal Entry 4 by wingRunningmousewing at Nürnberg, Bayern Germany on Friday, August 05, 2011

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Zuerst dachte ich, oh weh, das ist in einer so döddeligen Sprache geschrieben, noch dazu langatmig und dann auch noch total viele Namen auf einmal...
Aber irgendwann kam der Moment, da konnte ich es nicht mehr weglegen. Es dauert etwas, bis man den Humor hinter den Worten versteht. Auch wenn es manchmal arg grausig zugeht.
Z. B. als er beschreibt, wie es UNTER dem Tisch der Herren aussieht, einfach köstlich!

Endlich mal wieder ein Buch aus Südamerika, bei dem es nicht durch den klebrigen, schwülen, von Insekten bevölerten Urwald geht.

Eine echte Entdeckung!

Reserviert für Birgit, vorher Ausleihbuch für Aldawen! 


Journal Entry 5 by wingRunningmousewing at Nürnberg, Bayern Germany on Tuesday, August 09, 2011

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Released 6 yrs ago (8/10/2011 UTC) at Nürnberg, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Geht leihweise an Aldawen. Viel Spaß beim lesen! 


Journal Entry 6 by Torgin at Oberhausen, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, August 13, 2011

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Gerade auf meiner Einkaufsrunde aus der Packstation befreit, danke schön! Wird auch ganz oben auf den Lesestapel gepackt, damit es zügig den Rückweg antreten kann.
 


Journal Entry 7 by Torgin at Oberhausen, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, August 19, 2011

8 out of 10

Am Anfang ging es mir wie Runningmouse, ich habe ein paar Seiten gebraucht, mich an die etwas gewundene Sprache zu gewöhnen. Danach habe ich mich mit Juanillo aber gerne auf die Reise begeben, habe mitgelitten (zum Glück nicht mitgehungert) und mich mit ihm über alles mögliche lustig gemacht. Seine Position als Bordnarr erlaubt ihm nicht nur ganz spezielle Freiheiten, sondern vor allem ganz andere Einsichten als sie den normalen Matrosen und selbst den meisten Offizieren möglich sind. Interessant fand ich auch, daß es gar nicht ausschließlich um die Reise selbst ging, sondern immer wieder der Blick auf die spanische Königsfamilie geworfen wurde, Don Carlos konnte einem ja fast leid tun ...

Danke, daß das Buch diesen Abstecher reisen durfte! 


Journal Entry 8 by wingRunningmousewing at Nürnberg, Bayern Germany on Tuesday, August 23, 2011

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Wieder heimgekommen - mit Begleitung. Danke!!! 


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