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Die glücklichen Krieger
by Halldor Laxness | Literature & Fiction
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Journal Entry 1 by SJJ-315643 on Thursday, August 07, 2008

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Thorgeir Havarsson, ein Krieger, und Thormod Bessason, ein Skalde, sehen sich ganz in der Tradition isländischer Sagas: als Helden. Gemeinsam ziehen sie als Schwurbrüder plündernd durch Island, bevor Thorgeir sich auf die Suche nach einem wahren König macht, um ein wahrer Held zu werden. Derweil verstrickt Thormod sich in Frauengeschichten und lässt sich als Bauer nieder. Bis eines Tages der Kopf Thorgeirs an sein Hoftor genagelt wird und er sich aufmacht, um seinen Schwurbruder zu rächen.

Halldór Kiljan Laxness, am 23. April 1902 in Reykjavik geboren, erhielt 1955 den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 9. Februar 1998.

Okay, Literaturnobelpreisträger dürfen nicht leicht zu lesen sein. Aber das bedeutet nicht, dass sie langweilig sein müssen, oder? Leider zog sich die Geschichte stellenweise arg in die Länge, und trotz zahlreicher Gemetzel kann man von Spannung kaum sprechen. Dennoch: interessant war die Lektüre allemal.
Zum einen, weil Laxness einen Einblick bietet in das Island von vor 1000 Jahren sowie die Tradition der Sagas. Zum anderen, weil er mit allgemeingültigen Werten arbeitet, wie Moral, Ehre oder Glaube und, ganz zeitlos, den Krieg thematisiert.
Der Stil orientiert sich zwar an dem der Sagas (wenn man dem Nachwort folgt), allerdings war das auf Dauer recht ermüdend. Besonders auch, weil ständig Exkurse eingeflochten werden, die für mich nicht recht zur Geschichte gehören sondern diese nur unnötig in die Länge ziehen. 


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