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Walpurgisnacht
by Gustav Meyrink | Literature & Fiction
Registered by clawdiewauzi of Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on 7/12/2008
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Journal Entry 1 by clawdiewauzi from Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, July 12, 2008

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Die Geschichte selbst umfasst lediglich 207 Seiten. Sie spielt im Prag zur Zeit des Ersten Weltkrieges und zwar in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai – eben in der Walpurgisnacht.
Meyrink beschreibt darin einige Figuren, die im „Oben“ leben, einige Adelsleute auf dem Hradschin. Während diese sich zum Kartenspiel treffen und mit dem „Unten“, der Welt der Proletarier nichts zu tun haben wollen, schneit ein Fremder in ihre Mitte, der alles durcheinander bringt.

Meyrinks Prag ist ein reales und doch unbekanntes und unbestimmtes. Mit den Figuren ist es nicht anders. Sie alle stehen für etwas, für jemanden, für eine bestimmte Art, Wesenheit und Charakter, und doch sind es Individuen – wenn auch auf sehr unterschiedliche Art und Weise.

Es fällt schwer, zu „Walpurgisnacht“ einen umfangreichen Einblick zu geben, ohne in eine Nacherzählung zu geraten, denn auf den wenigen Seiten passiert unheimlich vieles, und das in einer Sprache, die schwer zu lesen ist und an die man sich erst einmal gewöhnen muss.

Wer die Ruhe und Muße hat, sich auf „Walpurgisnacht“ einzulassen, wird letztlich positiv überrascht sein. Als kleine Hilfe, Anregung, vielleicht auch als eine Art Lektüreschlüssel, fungieren das enthaltene Nachwort von Ulrike Ehmann, das Meyrinks Lebensweg kurz skizziert, aber ebenso den der in „Walpurgisnacht“ enthaltenen Figuren, sowie die knappe Zeittafel, die näheren Aufschluss über Meyrinks Leben und Werk bietet.
 


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