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Die Übersetzerin
by Leila Aboulela | Literature & Fiction
Registered by wingKrimtangowing of Frankfurt am Main, Hessen Germany on 7/10/2008
Average 6 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Amandil): reserved


4 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingKrimtangowing from Frankfurt am Main, Hessen Germany on Thursday, July 10, 2008

8 out of 10

"Die Übersetzerin ist ein kluger und für Europäer wichtiger Roman, der in unaufdringlicher Weise für Verständnis zwischen den Religionen eintritt und die inneren Spannungen schildert, denen Menschen im Exil vielfach ausgesetzt sind. In feinsinniger Sprache werden Probleme aufgerollt, an denen wir häufig blind vorbei gehen."
(Senta Kapoun, Österreichisches Bibliothekswerk 


Journal Entry 2 by wingKrimtangowing at Airport / Flughafen in Frankfurt am Main, Hessen Germany on Thursday, July 10, 2008

This book has not been rated.

Released 9 yrs ago (7/10/2008 UTC) at Airport / Flughafen in Frankfurt am Main, Hessen Germany

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Geht mit zum Flughafentreffen mit lady-liberty 


Journal Entry 3 by lady-liberty from Coburg, Bayern Germany on Thursday, July 10, 2008

This book has not been rated.

Vielen Dank fuer diese Ueberraschung, liebe krimtango! Ich hatte gar nicht mit einem Begruessungsgeschenk gerechnet, als wir uns am Frankfurter Flughafen zu einem sehr netten, kleinen meet-up trafen, umso mehr bin ich erfreut ueber dieses interessante Buch.

Vielen lieben Dank dafuer - und fuer die anregende und interessante Unterhaltung sowieso.

PS: Meine Tochter hat das Buch gleich im Auto inspiziert und festgestellt, dass sie es auch unbedingt lesen moechte - du hast uns also eine doppelte Freude bereitet!

Noch ein PS: Ich schreibe am amerikanischen Laptop meiner Tochter, weil mein eigener gerade belegt ist und der hat leider keine Umlaute auf der Tastatur. 


Journal Entry 4 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, April 08, 2010

5 out of 10

Sammar ist zwar in Großbritannien geboren, aber im Sudan aufgewachsen und erst mit ihrem Cousin und Mann Tarig wieder zurückgekehrt. Nach Tarigs Unfalltod hat Sammar ihren Sohn bei ihrer Tante im Sudan gelassen und seitdem in Aberdeen damit beschäftigt, ihren Verlust zu verarbeiten, aus der Trauer herauszufinden. Die Arbeit als Übersetzerin an der Universität bekommt für sie eine neue Qualität, als sie sich in ihren Chef Rae Isles verliebt. Dieser hat sich als Politikwissenschaftler auf den Nahen Osten und Nordafrika spezialisiert und intensiv mit dem Islam beschäftigt. Gerade deshalb verstehen aber einige seiner muslimischen Freunde nicht, warum er nicht konvertiert. Auch Sammar versteht dies nicht und bedauert es, denn einen Nicht-Muslim kann sie nicht heiraten. Als sie es Rae vorschlägt, wirft er sie aus dem Büro. Sammar übernimmt zunächst noch den geplanten Auftrag in Ägypten, bevor sie zu ihrer Familie nach Khartoum fährt. Von dort kündigt sie ihre Stelle in Aberdeen, um im Sudan zu bleiben. Bis eines Tages ein überraschender Brief kommt ...

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Selbst einige Tage nach der Lektüre bin mit meiner Entscheidung, wie ich zu dem Buch stehe, noch nicht viel weiter. Nun sind Liebesgeschichten sowieso nicht unbedingt mein Ding, auch nicht, wenn sie so vorsichtig und behutsam daherkommen wie hier – dann eher noch viel weniger, weil es meiner eigenen Art so fremd ist. Ich kann es aus Sammars Geschichte und Herkunft nachvollziehen, aber es liegt mir eben einfach nicht. Abgesehen von dieser ersten inhaltlichen Ebene, die ich vielleicht noch hätte ausblenden können, weil sie gerade auch in der zweiten Hälfte eine eher kleine Rolle spielt, gibt es noch eine zweite der Religion. Und hier habe ich wirklich Probleme.

Sammar ist mir nämlich zu missionarisch veranlagt, nicht auf eine aufdringliche Art, nein, aber in ihrer begrenzten Geisteshaltung. Natürlich ist ihre Position nicht einfach, und nach Tarigs Tod wieder Boden unter den Füßen zu bekommen, ist sicher eine anstrengende Aufgabe. Aber sie ist auch eine intelligente junge Frau, mit guter Ausbildung und seit langem in Großbritannien lebend, die ihre eigene Lage und ihre Möglichkeiten reflektieren kann. Trotzdem ist sie so in ihrer eigenen Welt verhaftet, daß sie nur in eine Richtung denken kann: Rae muß konvertieren. Ich fände es in Ordnung, wenn sie nach sorgfältiger Überlegung zu dem Schluß käme, daß sie nicht konvertieren will, aber sie zieht es nicht einmal in Erwägung. Ist es zuviel verlangt, daß sie sich – wenn sie Rae doch so zu lieben behauptet – wenigstens einmal versucht, in ihn hineinzuversetzen? Welche Konsequenzen eine Konversion für ihn hätte? Was er deswegen vielleicht aufgeben müßte? Mit dem von Aboulela gewählten Ende bleibt bei mir doch ein schaler Nachgeschmack. Wenn es wirklich, wie verschiedene Kritiken betonen, um ein Verständnis zwischen den Religionen geht, dann war das für mein Empfinden einfach zu dick und einseitig aufgetragen.

Entschädigt wurde ich dafür ein wenig durch die Darstellungen des Alltagslebens in Khartoum, auch wenn hier offensichtlich so etwas wie die Oberschicht präsentiert wird. Das hat mit den Nachrichten eines kriegs- und krisengeschüttelten Landes nur wenig zu tun, wenn man von der schlechten Versorgungslage, den steigenden Preisen und dem regelmäßigen Stromausfall einmal absieht. Es ist trotz dieser Einschränkungen fast ein Stück „Normalität“. So bleibt bei mir insgesamt ein äußerst gemischter und leicht negativer Eindruck zurück, und auch die sehr schlicht gehaltene Sprache vermochte mich nicht unbedingt zu überzeugen.
 


Journal Entry 5 by lady-liberty from Coburg, Bayern Germany on Wednesday, April 21, 2010

This book has not been rated.

Virtuell wieder eingefangen :-) 


Journal Entry 6 by lady-liberty at Coburg, Bayern Germany on Saturday, December 18, 2010

This book has not been rated.

Trotz meherer Versuche und intensiver Bemühungen, mit diesem Buch warm zu werden, gebe ich mich jetzt geschlagen und nehme es aus dem Regal, um es dem Bookcrossing-Kreislauf zuzuführen. Bis etwa zum Ende des ersten Drittels bin ich gekommen, aber weder inhaltlich noch sprachlich konnte es mich überzeugen, auch die Personen blieben merkwürdig fremd und leider auch uninteressant.

Für die Challenge 1-Jahr-1-Land hätte ich es gut verwenden können, aber es gibt ja noch andere Mitleserinnen, die vielleicht Freude an dem optisch wirklich schönen Buch haben.  


Journal Entry 7 by Amandil at Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, February 16, 2011

This book has not been rated.

Kam mit dieser Box hier an Europa-Box. Ich bin gespannt, es sieht wirklich sehr vielversprechend aus, die Einträge machen mich neugierig.  


Journal Entry 8 by Amandil at Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, May 09, 2011

This book has not been rated.

Ich befinde mich wohl mit meiner Meinung etwas "zwischen" meinen Vorleserinnen. Zuende gelesen habe ich es, und fand es auch nicht schlecht. Mir auch ein bisschen zu viel Liebesgeschichte (hätte ich so nicht erwartet), und ich stimme Aldaween zu, dass es sehr missionarisch zugeht. Mich interessiert, warum sie nie über eine Beziehung/ Ehe mit jemandem nachdenkt, der einen anderen Religion zugehört, das kam mir etwas zu kurz. Schön für mich war, dass ich einiges über den Islam erfahren habe.

Unknown-user hat auch Interesse angemeldet und wird das Buch beim nächsten Treffen erhalten.  


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