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Tanzende Araber
by Sayed Kashua | Literature & Fiction
Registered by Torgin of Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on 3/19/2008
Average 4 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Elli94): to be read


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Journal Entry 1 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, March 19, 2008

This book has not been rated.

Klappentext: In ein jüdisches Internat kommt der Held dieses ungewöhnlichen Erstlingsromans eines jungen palästinensischen Israeli. Als hochbegabter Schüler erhält er den begehrten Platz und sitzt nun als einziger Araber in einer Klasse voller jüdischer Kinder, die alles anders machen als er – selbst wenn es darum geht, wie man ein Hühnchen isst. Aufgewachsen ist er in dem arabischen Dorf Tira, mit der Legende seines 1948 ums Leben gekommenen Großvaters und einem ehrgeizigen Vater, der in seiner Jugend die Universitätscafeteria in die Luft gejagt und dafür zwei Jahre im Gefängnis gesessen hat und nun hofft, dass sein Sohn Pilot wird oder zumindest der erste Araber, der eine Atombombe baut. Der Sohn stellt sich allerdings als „Feigling“ heraus, genau wie seine Brüder: „Mein Vater versteht nicht, warum ich und meine Brüder so geworden sind. Wir können nicht einmal eine Fahne zeichnen. Er sagt, dass andere Kinder – manche sind sogar jünger als wir – durch die Straße marschieren und dabei »PLO - Israel NO« singen, und dann wirft er mir vor, dass ich wahrscheinlich nicht einmal weiß, was PLO heißt.“
Der Erzähler flüchtet sich hinter eine Vielzahl von Masken und muss doch verzweifeln an dem unauflösbaren Konflikt der Identitätsfindung - weder in der arabischen noch in der jüdischen Welt findet er eine innere Heimat. Ein mutiges und hellsichtiges Buch, dessen sanfte Selbstironie und melancholischer Witz überraschen.
 


Journal Entry 2 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, March 20, 2008

4 out of 10

Mich hat das Buch nicht überzeugt. Das hat zum einen sprachliche Gründe (es ist einfach erzählerisch schwach), zum anderen aber, und das ist gravierender, inhaltliche Gründe. Viel zu wenig wird über die konkreten Lebensumstände des Arabers in Israel gesagt, darüber, worin seine Assimilationsversuche nun konkret bestanden, wie sich seine Arbeit gestaltet usw. usf. Viele seiner Probleme sind meines Erachtens nicht seinem spezifischen Umfeld, sondern seiner persönlichen Charakterschwäche geschuldet, ein solcher Mensch scheitert überall. 


Journal Entry 3 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Monday, January 02, 2012

This book has not been rated.

Danke, auch dieses Buch war Bestand eines tollen Bücherpakets!

Jüdische Geschichten interessieren mich sehr und das Buch an sich finde ich auch anziehen (vom Titel und vom Cover her). Ich bin gespannt. 


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