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Samuraisommer
by Ake Edwardson, Angelika Kutsch | Teens
Registered by clawdiewauzi of Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on 12/22/2007
This book has not been rated. 

status (set by Obcz-Westkueste): travelling


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Journal Entry 1 by clawdiewauzi from Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, December 22, 2007

This book has not been rated.

Im Mittelpunkt steht Tommy, der seine Sommer seit dem Tod des Vaters in einem Camp verbringen muss, worüber er alles andere als glücklich ist. Die Erzieher sind unfreundlich bis gleichgültig, das Essen schmeckt furchtbar, alle spannenden Dinge sind verboten und Strafen aller Art sind an der Tagesordnung und machen auch vor körperlicher Züchtigung keinen Halt.
Doch Tommy hat einen Weg gefunden, mit der Situation umzugehen. Er heißt jetzt Kenny und ist ein Samurai. Durch die Regeln der Samurai diszipliniert er sich selbst und erreicht über diesen Weg Stärke. Eine Stärke, die nicht unbemerkt bleibt. Doch während seine „Allüren“ für die Erwachsenen ein Dorn im Auge sind, vermag Kenny es, andere Jungen zu begeistern und ihnen so ebenfalls einen Weg aus dem tristen Alltag und der harten Realität zu zeigen.
Doch dieser Sommer, Kennys letzter Sommer, bevor er zu alt für das Camp ist, wartet mit einigen Dingen auf: Die Samuraiburg im Wald ist noch nicht fertig und Kenny will sie in diesem Sommer unbedingt fertig stellen, zwischen Kindern und Erwachsenen brodelt es derart, dass mit einer Eskalation zu rechnen ist, und dann ist da noch Kerstin, das erste Mädchen, das für Kenny überhaupt von Interesse ist. Doch dann ist Kerstin plötzlich verschwunden.

So wahr die Beschreibung des Inhalts ist, so trügerisch ist auch ihr Schluss – ebenso wie beim Klappentext des Buches. Denn wer glaubt, dass das Verschwinden Kerstins und die Suche nach ihr den Kern des Buches ausmacht, wird unzweifelhaft enttäuscht sein. Tatsächlich vergehen bis zu Kerstins Verschwinden gut dreiviertel des Buches, und lange verschwunden bleibt sie auch nicht.
Nein, der Fokus des Buches liegt auf der Entwicklung der Kinder, die an der Grenze vom Kind zum Jugendlichen stehen. „Samuraisommer“ ist ein Entwicklungsroman, wie es so einige gibt, nur dass die äußeren Umstände in Edwardsons Buch unmittelbareren Einfluss auf die Geschichte haben.

Die größte Stärke des Buches liegt in der Schilderung der Gedankenwelt und Wahrnehmung von Kenny. Sein Thema, die Samurai, sind glaubhaft und interessant in den Roman eingewoben, und hat man sich erst einmal eingelesen, so gelangt der Leser selbst vom „Der Junge glaubt, er sei ein Samurai“ hin zum „Der Junge ist ein Samurai“. Dies zu erreichen ist eine wirklich großartige Leistung, die besonders in der Begegnung der Jungen mit den „Indianern“ zum Tragen kommt.

Von diesem Highlight abgesehen, ist „Samuraisommer“ aber ein eher schwaches Buch. Von den sprachlichen Konstruktionen her nicht zu beanstanden fehlt es dem Roman an Spannung und dümpelt lediglich vor sich hin.
Bei aller Fähigkeit, die Erlebniswelt der Kinder glaubhaft zu vermitteln, fällt jedoch stark auf, dass Edwardson interessanterweise nicht in der Lage ist – oder dies zumindest bei diesem Roman nicht war -, sich wirklich in das Erleben und die Bedürfnisse von Kindern dieses Alters hineinzudenken. Die Handlung lebt nämlich in erster Linie von den Dingen, die nicht explizit im Buch stehen: der Verlust des Vaters, das plötzliche Verschwinden der Mutter, Verlust der Institution Familie als solche, körperliche Gewalt seitens der Erzieher, sexueller Missbrauch. All diese Themen werden angedeutet, aber nicht mehr, so dass diese versteckten (und für den erwachsenen Leser zugleich so offensichtlichen) Themen keine Tiefe bekommen. Dadurch wird nicht nur der Roman als solcher blass, sondern er lässt die kindlichen Leser auch ohne Möglichkeit der Verarbeitung zurück, indem ihnen suggeriert wird, dass ja „alles gut“ und „nicht wirklich was passiert“ sei. Und mit genau dieser Haltung steht das Buch dann auf Seiten der Erzieher, denn genau das ist es, was sie als Erwachsene ebenfalls verkörpern. 


Journal Entry 2 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, January 30, 2008

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Das Buch durfte als "blinder Passagier" mitreisen in meiner Box. Ja, Fantasy ist es nicht. Aber es ist ein Buch, was ich mir so wahrscheinlich auch mitgenommen hätte - bin sehr neugierig und froh um meine Auswahl! Dankeschön. 


Journal Entry 3 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, May 15, 2008

This book has not been rated.

Ich habe den Journal Eintrag vergessen, nanu?!

Ich möchte mich clawdiewauzi in ihrer Kritik ein bisschen anschliessen: ich fand es ganz nett, aber vieles, was angedeutet wird und einem als Erwachsener offensichtlich erscheint, wird nicht weiter behandelt. Es geht nicht in die Tiefe, es hinterliess mich mit dem etwas faden Gefühl "okay, und was ist denn jetzt weiter? Was passiert mit den Erwachsenen dort?" Also, nett, aber irgendwas fehlt.. 


Journal Entry 4 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, September 07, 2008

This book has not been rated.

Macht sich in den nächsten Tagen mit der Box der ausländischen Autoren auf den Weg... 


Journal Entry 5 by wingBunteAmselwing from Oland (Hallig), Schleswig-Holstein Germany on Wednesday, June 03, 2009

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Aus der Box entnommen.
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Oktober 2009
Bis zur Hälfte gelesen, aber es gefällt mir weder inhaltlich noch stilistisch. 


Journal Entry 6 by wingObcz-Westkuestewing from Ockholm, Schleswig-Holstein Germany on Tuesday, October 06, 2009

This book has not been rated.

Das Buch steht jetzt in der Obcz Westküste. 


Journal Entry 7 by wingObcz-Westkuestewing from Ockholm, Schleswig-Holstein Germany on Wednesday, December 09, 2009

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Inventur 9.12.09
Buch ist nicht mehr im Regal. 


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