corner corner Oui, mon commandant!

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Oui, mon commandant!
by Amadou Hampate Ba | Literature & Fiction
Registered by Leseclauke of Minden, Nordrhein-Westfalen Germany on 10/25/2007
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status (set by Torgin): permanent collection


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Journal Entry 1 by Leseclauke from Minden, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, October 25, 2007

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Lächelnd öffnete sie die Schlafzimmertür und trat beiseite, um mich vorbeizulassen. Es gelang mir, die Villa würdig zu verlassen, den Hof mit blitzartiger Geschwindigkeit zu überqueren und auf die Straße hinauszugelangen. Als ich mich umwandte, sah ich Frau Adjutant auf der Treppe ihrer Veranda stehen, mir mit der rechten Hand zuwinkend. Ich erwiderte ihren Gruß mit der linken Hand. Wäre sie ein Fulbemädchen gewesen, hätte sie an dieser einfachen Handbewegung erkannt, daß es keinerlei Übereinstimmung zwischen uns gab. Mit dem Gefühl eines Gefangenen, der die Schwelle zur Freiheit überschreitet, schwang ich mich auf den Sattel meines Fahrrads und trat kraftvoll in die Pedale, wie ein Radrennfahrer auf der Jagd nach dem gelben Trikot.
 


Journal Entry 2 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, October 31, 2007

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Heute wohlbehalten angekommen, danke schön! 


Journal Entry 3 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, February 08, 2009

9 out of 10

Dies ist zwar der zweite Teil von Amadou Hampâté Bâs Memoiren, aber trotz einiger Bezüge auf den ersten Teil, Jäger des Wortes, den ich auch noch nicht kenne, las sich das ganze sehr angenehm. Bâ erzählt hier etwa die elf Jahre von 1922 bis 1933, den Beginn seiner Karriere in der französischen Kolonialverwaltung im heutigen Mali und Burkina Faso, sowie seine spirituelle Islamisierung. Da er mehrfach versetzt wird und schon früh damit begann, mündliche Überlieferungen zu sammeln, bekommt man als Leser auch ein gerüttelt Maß an westafrikanischer Geschichte und die Vielzahl der Namen von Personen, Völkern, Orten usw. kann durchaus verwirrend sein, wenn man sich damit noch gar nicht beschäftigt hat. Ich fand es sehr spannend und werde mich auf jeden Fall nach weiterer Lektüre von Amadou Hampâté Bâ umsehen. 


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