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Drachenläufer
by Khaled Hosseini | Other
Registered by jellycat of Frankfurt am Main, Hessen Germany on 10/2/2007
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9 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by jellycat from Frankfurt am Main, Hessen Germany on Tuesday, October 02, 2007

This book has not been rated.

Dieses Buch hat sich Runningmouse beim 1 Jahr = 1 Land BookXerpting ausgesucht.
Um die Überraschung nicht zu verderben, werden Titel usw. erst ergänzt, wenn das Buch angekommen ist.

12.10. - Das Buch ist wohl mittlerweile angekommen, hier also die Auflösung.

Afghanistan 1975: In Kabum wächst der zwölfjährige Amir auf, der mit Hilfe seines Freudes unbedingt einen Wettbewerb im Drachensteigen gewinnen will. Hassans Vater ist der Diener von Amirs Vater, doch trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet die Jungen eine innige Freundschaft.
Am Ende des erfolgreichen Wettkampfs wird die Freundschaft von Amir auf schreckliche Weise verraten. Diese Tat verändert das Leben beider dramatisch, ihre Wege trennen sich. Viele Jahre später kehrt der erwachsene Amir aus dem Ausland in seine Heimatstadt Kabul zurück, um seine Schuld zu tilgen.


Am besten hat mir der Teil über Hassans und Amirs Kindheit gefallen. 


Journal Entry 2 by wingRunningmousewing from Nürnberg, Bayern Germany on Sunday, November 25, 2007

10 out of 10

Selten hat mich ein Buch dermaßen gefesselt, dass ich mehrmals im Lauf der Geschichte ein Taschentuch benötigte. Es war mir unmöglich, diese Geschichte von außen zu betrachten, ich war bereits nach wenigen Sätzen mittendrin. Es ist unglaublich traurig, eigentlich gibt es nur ganz am Ende einen ganz kleinen, winzigen Hoffnungsschimmer, aber dieser reicht nicht aus, das ganze Leid aufzuwiegen.
Die Geschichte wirkt am stärksten, als Amir, der ich-Erzähler (ich denke, man kann hier von einem stark autobiografischen Anteil ausgehen)über seine Kindheit in Kabul erzählt. Die wenigstens für die paschtunische Oberschicht heile Welt, in der es sogar den Bettlern gut ging wenn man es mit heute oder der Zeit der Taliban vergleicht. Aber eben auch nur im Verleich.
Auch das Leben in Amerika wird recht realistisch erzählt, was dann folgt ist furchtbar erschreckend (ja, auch wenn man doch schon alles weiß...)und nichtmehr ganz so mitreißend erzählt.
Insgesamt ist das Buch aber nicht nur spannend, beeindruckend sondern auch sehr poetisch. Und steht vielleicht auch im übertragenen Sinne für Afghanistan - der Hoffnungsschimmer ist winzig, sehr winzig, aber die Hoffnung soll nie sterben.
Ich kann dieses Buch nur allen, die es noch nicht kennen, empfehlen. 


Journal Entry 3 by wingRunningmousewing from Nürnberg, Bayern Germany on Sunday, November 25, 2007

10 out of 10

AFGHANISTAN



Dieses Interview habe ich noch in einer Buchvorstellung des Deutschlandfunk gefunden und finde es sehr interessant: (Vorsicht, spoiler)

Es hätte natürlich nahe gelegen, einen Roman über die Taliban zu schreiben. Denn als ich an meinem Buch arbeitete, redeten alle und überall von den Taliban. Aber das wollte ich nicht. Ich ließ die Geschichte in einer anderen, fast schon vergessenen Zeit spielen. Heute glauben viele, die Afghanen hätten schon immer Krieg gegeneinander geführt. Aber vor der sowjetischen Invasion lebten sie miteinander in Frieden. Die Personen in meinem Buch wurden damals geboren, in einer Zeit, die ich selbst in Kabul erlebt habe, und die für mich eine paradiesische Kindheit war.

Auch der Held des Romans Drachenläufer wächst wohlbehütet in einem modernen, westlich orientierten Haushalt in Kabul auf. Das Buch erzählt die Geschichte zweier zwölfjähriger Jungen, die Geschichte ihrer Freundschaft und ihres Scheiterns. Amir, der Icherzähler, ist der Sohn eines wohlhabenden Paschtunen und genießt alle Privilegien der Oberschicht. Hassan, sein bester Freund, ist der Sohn des Dieners im Elternhaus von Amir und zählt zur ethnischen Gruppe der Hazara, die in Afghanistan vielfach verachtet werden.

Hassan ist Amir treu ergeben. Doch die Freundschaft zerbricht. Denn der sozial höher stehende Amir begeht einen Verrat: er lässt seinen Freund im Stich, als dieser von einer Gruppe von Jugendlichen vergewaltigt wird. Der Roman verfolgt das Trauma dieser ungeheuren Tat, die Amirs ganzes Leben bestimmen wird, über die nächsten 28 Jahre: Schuld und Sühne auf afghanisch.

Die Geschichte, die Figuren und viele ihrer Handlungen sind geprägt von Elementen, wie sie nur in Afghanistan vorkommen. Ich wollte zeigen, wie schwer es das Volk der Hazara hatte, das unter verschiedenen Regierungen immer wieder unterdrückt wurde. Und ich wollte die Ethik der Paschtunen zeigen, ihre Gastfreundschaft, aber auch die Ungleichheit in ihrer Gesellschaft, ihren Rassismus und ihre Ungerechtigkeit.

Amir ist ein Anti-Held; er scheitert nach allen ethischen Maßstäben und nach dem Ehrenkodex der Paschtunen. Aber gerade dadurch bringt er die Ethik seiner Volksgruppe zur Sprache und lässt das Netz der sozialen Beziehungen und der Moral in Afghanistan spürbar werden. So liefert Drachenläufer nicht nur das Psychogramm eines Romanhelden, sondern auch das Soziogramm der verschiedenen Ethnien.

Das Buch legt das Nervensystem der afghanischen Gesellschaft bloß - und das alles quasi nebenbei, höchst unterhaltsam und mit allen Registern der Fiktion.

Amir wandert, als die Sowjets einmarschieren, nach Amerika aus. Doch er kehrt 20 Jahre später zurück, stellt sich der Wahrheit - und deckt die Verlogenheit in seiner eigenen Familie auf. Zum Drama des afghanischen Volkes kommt das eigene, individuelle Familiendrama hinzu, die Lügen und die Heuchelei des Vaters, der ein Verhältnis mit der Frau seines Dieners hatte. Hassan und Amir, so stellt sich heraus, sind Halbbrüder. Doch als Amir nach Afghanistan zurückkehrt, ist Hassan tot - ermordet von den Taliban. Amir kann dennoch einen Teil seiner Schuld tilgen. Denn Hassan hat einen Sohn - Amir nimmt ihn am Ende mit nach Amerika und gibt ihm eine neue Lebenschance.

Khaled Hosseini erzählt diese Geschichte mit einer ungemein kraftvollen Sprache und viel dramatischer Spannung.

Als ich das Buch schrieb, wollte ich nicht als Mittler zwischen den Kulturen auftreten. Ich wollte einfach nur eine packende, überzeugende Geschichte von zwei Jungen schreiben. Aber während meines Schreibens hat sich die Welt verändert: es war der 11. September und die Zeit des Krieges gegen die Taliban.

Da verstand ich, dass das Buch, wenn es erfolgreich sein sollte, zu einem besseren Verständnis der Afghanen beitragen würde und mit einigen Vorurteilen aufräumen müsste. Die Tatsache, dass die Afghanen Moslems sind, bedeutet ja keineswegs, dass sie den Terrorismus oder die Taliban unterstützen würden.

Die Amerikaner haben erst die Warlords hochgepäppelt, ihnen Geld und Macht und Munition zur Verfügung gestellt, und dann wurde niemand mehr mit ihnen fertig. Das haben die Afghanen nicht vergessen. Vielleicht verstehen die Menschen das besser, wenn sie mein Buch gelesen haben - zumindest deuten das die Leserbriefe an, die ich bekomme.

Khaled Hosseini wollte den Afghanen, die im Westen nur als Stereotypen wahrgenommen werden, ein menschliches Gesicht geben - und das gelingt.

Afghanistan zu verstehen, fällt dennoch nicht einfach. Drachenläufer enthält einige der furchtbarsten Sätze, die je über die Rolle von Frauen in der Ehe geschrieben worden sind. "Eine Frau in Afghanistan", heißt es im Roman, "braucht unbedingt einen Ehemann - auch wenn er vorher alle Ideen und Träume in ihr zum Verstummen gebracht hat." Solche Wesenszüge der afghanischen Gesellschaft schockieren, doch im Roman sind sie nicht Teil des westlichen, eines medial aufgerüsteten Erregungsapparates, sondern traurige Gegebenheiten eines Landes, das eben so nur ein Afghane sehen kann.)

Der Autor Hosseini lebt seit 1980 in den USA, arbeitet drei Tage in der Woche als Arzt und an den anderen Tagen als Schriftsteller. Mit "Drachenläufer" hat er ein fulminantes Debüt hingelegt - und eines, das uns einige Schlüssel zum Verständnis dieses Landes überreicht. Eine Art Gebrauchsanweisung für Afghanistan, weil es die Logik und die Moral seiner Ethnien entschlüsselt. Ein Buch, das übrigens auch von Politikern gelesen werden sollte. Wir erinnern uns noch an die vollmundige Forderung von US-Präsident Bush, die Taliban sollten Osama bin Laden ausliefern. Das aber war nach den Spielregeln der afghanischen Gesellschaft mit ihrem hohen Wert des Gastrechts ein Ding der Unmöglichkeit:

Es gibt einen starken moralischen Code, das sogenannte Wali der Paschtunen. Wenn die Bedürfnisse des Gastes sind immer viel wichtiger als die eigenen. Als sich Osama bin Laden in Afghanistan aufhielt, sagten viele: Wenn wir einen Gast haben, können wir ihn nicht verraten und ausliefern - es wäre das Schlimmste auf der Welt. Man muss den Gast beschützen, auch wenn es das eigene Leben kostet. Das schreibt uns unser Ehrenkodex zwingend vor.



 


Journal Entry 4 by wingRunningmousewing from Nürnberg, Bayern Germany on Monday, November 26, 2007

This book has not been rated.

Mache einen Ring daraus:


1. MinnieMay
2. Mrs-Golightly
3. mimiks
4. Amandil
5. Marketing-Maus
6. astridpetra
7. polly-w
und zurück zu Runningmouse 


Journal Entry 5 by wingRunningmousewing at per Post in ein anderer Bookcrosser, Oedis nächste Krimikiste -- Controlled Releases on Tuesday, November 27, 2007

This book has not been rated.

Released 10 yrs ago (11/28/2007 UTC) at per Post in ein anderer Bookcrosser, Oedis nächste Krimikiste -- Controlled Releases

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Das Buch reist zur ersten Ring- Station! Und natürlich nicht in der krimikiste, mal wieder daneben geklickt! 


Journal Entry 6 by SJJ-315643 on Saturday, December 01, 2007

This book has not been rated.

Und schon ist es angekommen, herzlichen Dank! 


Journal Entry 7 by SJJ-315643 on Wednesday, December 19, 2007

10 out of 10

Eine wunderschöne, traurige Geschichte, die dennoch Mut zur Hoffnung macht. Natürlich gibt es politische Aspekte in diesem Buch, aber in erster Linie beschreibt Hosseini die Lebensgeschichte Amirs, die zwangsweise mit den politischen Ereignissen verknüpft ist. Es wird viel Leid beschrieben - das ganz persönliche Amirs oder das umfassendere, das er in den Strassen Kabuls sieht. Dennoch gibt es auch viele heitere Momente, nicht nur in seiner Kindheit, und neben all der Verzweiflung auch immer wieder Hoffnung, ohne die das Ganze wohl nicht zu bewältigen wäre. Auch wenn viel Negatives aufgrund von Amirs Schwächen geschieht, entwickelt er im Laufe der Geschichte eine beeindruckende Stärke. Diese findet man auch in den Personen, denen er auf seinem Weg begegnet, und wie so oft sind diejenigen, die es am schlimmsten getroffen hat, die charakterlich gefestigten.
Hosseini schildert die Ereignisse eindringlich und ausdrucksstark, manchmal auch sehr poetisch. Er gewährt dem Leser viele Einblicke in die Traditionen und das alltägliche Leben. Es stimmt schon, das Ganze beschränkt sich auf den Blickwinkel eines besser gestellten Afghanen, aber immerhin ist Hosseini selbst Diplomatensohn (im übertragenen Sinne „Tourist“, wie Amir an einer Stelle vorgeworfen wird). Sicherlich hat Runningmouse Recht und es gibt einige autobiografische Züge innerhalb der Geschichte, und diese Realitätsnähe macht die Geschichte noch greifbarer und nachdrücklicher. Mich hat das Buch durchgehend gefangen genommen, ich fand keinen Teil schwächer oder weniger beeindruckend und aufwühlend.

Zu guter Letzt werde ich mich dank Drachenläufer bei Gelegenheit näher mit dem Shahname beschäftigen, das übrigens immer noch so populär ist, dass es inzwischen sogar eine recht schön gestaltete graphic novel dazu gibt. Und das aktuelle Buch Hosseinis, Tausend strahlende Sonnen spendiere ich mir selbst zu Weihnachten.

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Ein Link auf Amazon.de führte mich zu einem Interview und einem kurzen Text von Hosseini. Besonders interessant in Hinsicht auf die autobiografischen Aspekte.

Übrigens startet im Januar die Verfilmung in den deutschen Kinos... 


Journal Entry 8 by Mrs-Golightly from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, January 18, 2008

This book has not been rated.

Das Buch ist gestern Abend wohlbehalten bei mir eingetroffen. Vielen Dank fürs Schicken und Mitlesen-lassen! 


Journal Entry 9 by Mrs-Golightly from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, February 04, 2008

10 out of 10

Ein wirklich packendes Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und mich sehr berührt hat. Wirklich sehr lesenswert! Danke, fürs Mitlesenlassen!
mimiks Adresse ist angefragt.
05.02. kam heute in den Kasten und ist auf dem Weg zur nächsten Station 


Journal Entry 10 by mimiks from Dornstadt, Baden-Württemberg Germany on Saturday, February 09, 2008

10 out of 10

Vielen Dank für's Schicken.
Ich bin schon sehr gespannt, da ja viel von diesem Buch erzählt wird.
Es muss sich allerdings noch einen Ring gedulden.

17.2.2008: Zuerst habe ich gedacht: "Da muss wohl einer mit seiner eigenen Schuld und Vergangenheit fertig werden." Aber als sich der Blickwinkel auf die Situation in Afghanistan geweitet hat, wurde es für mich interessant.
Am meisten hat mich aber die Situation der Afghanen in Amerika, als Einwanderer, berührt. Diese Menschen, die in ihrer Heimat Ärzte und andere Professionen hatten, sind nun gezwungen, an der Tankstelle zu arbeiten und Flomarktartikel zu verkaufen. Vielen Einwanderern in Deutschland geht es wohl auch so. Schade um die vergeudeten Talente.
Auch die Werbung um Soraya fand ich sehr interessant. Da habe ich die Unterschiede in der Kultur am meisten bemerkt.
Insgesamt finde ich es super, wenn Literatur aus Ländern wie Afghanistan, Nordkorea, China etc. im Westen veröffentlicht wird. Das schärft meinen Blick für die Situation dort. 


Journal Entry 11 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, February 24, 2008

This book has not been rated.

Ich war ein paar Tage nicht da - und jetzt wartet das Buch auf mich! Ich war sowieso schon sehr gespannt, und als ich neulich MinnieMay so begeistert über das Buch hab sprechen hören, wurde ich noch neugieriger :-)
Danke fürs Schicken! 


Journal Entry 12 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, March 02, 2008

10 out of 10

Ich hatte schon so viel begeisterte Dinge gehört und habe gerade den Eintrag von Runningmouse gelesen. Ich finde kaum neue Worte als die, die ihr schon alle benützt oder zitiert hat.

Ein ergreifendes Buch.
Ein erschütterndes Buch.
Ein Buch, was man kaum noch aus der Hand legen kann.

Mir fallen gerade nicht die treffenden Worte ein, um es besser zu beschreiben.
Ich bin sehr sehr froh, dass ich es lesen konnte und danke für den Ring!

Edith am 10. März: nächste Adresse ist da, morgen geht es wieder weiter. 


Journal Entry 13 by Ahoi-Brause from Lemgo, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, March 14, 2008

This book has not been rated.

Ist heute angekommen - herzlichen Dank an Runningmouse für den Ring und Amandil für's Schicken direkt zu mir.

Wird gelesen für die Lesezeit-Challenge für Gemütliche für AFGAHNISTAN. http://tanjaweb.opwiki.org/ 


Journal Entry 14 by Ahoi-Brause from Lemgo, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, April 07, 2008

This book has not been rated.

So, seit heute Morgen reist das Buch mit mir in meiner "Dienstreisen-Aktivwoche" und ich hatte heute schon Mühe es aus der Hand zu legen. Sehr genial!!! Bald mehr dazu! 


Journal Entry 15 by Ahoi-Brause from Lemgo, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, April 13, 2008

10 out of 10

Eines der besten Bücher was ich seit langem gelesen habe. Sehr sehr schön geschrieben, wenn natürlich auch sehr traurige und anrührende Aspekte darin. Habe es huete ausgelesen und bi wirklich dankbar, dass ich mitlesen durfte.
Ich will nicht zu viel verraten, aber das Buch macht seine Leser wirklich nachdenklich und wird sicher nicht vergessen!

Wurde gelesen für die Lesezeit-Challenge für Gemütliche für AFGHANISTAN. 


Journal Entry 16 by astridpetra from Philippsthal, Hessen Germany on Wednesday, April 23, 2008

10 out of 10

Das Buch ist gut bei mir angekommen. Und mit so einem schönen "Lieferschein"!
Danke Marketing-Maus!
Leider sind noch ein paar Bücher vorher auf meinem MTBR, aber es wird so schnell wie möglich gelesen.

So, ich habe das Buch jetzt durch und fand es sehr fesselnd. Ich hatte bereits vor der 1J-1L-Challenge 3 Bücher aus/über Afghanistan gelesen und war in allen Fällen über die Taliban entsetzt. Dieses war jedoch das erste Buch, das die Geschehnisse aus Sicht eines Mannes schildert und mehr über die Zwischenmenschlichen Beziehungen erzählt als über die furchtbare Situation unter den Taliban. Ein sehr beeindruckendes Buch.

Sobald ich die nächste Adresse habe geht´s weiter. 


Journal Entry 17 by astridpetra at Bookring (Philippsthal) in -- Per Post/Persönliche Weitergabe--, Hessen Germany on Friday, May 30, 2008

This book has not been rated.

Released 10 yrs ago (5/30/2008 UTC) at Bookring (Philippsthal) in -- Per Post/Persönliche Weitergabe--, Hessen Germany

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Das Buch macht sich heute auf die Reise zum nächsten Ringteilnehmer. 


Journal Entry 18 by polly-w from Nürnberg, Bayern Germany on Thursday, June 05, 2008

This book has not been rated.

Habe das Buch soeben aus der Packstation befreit - vielen Dank für den Ring und für's Zuschicken. Ich bin schon sehr gespannt drauf und werde es wohl auch gleich lesen. 


Journal Entry 19 by polly-w from Nürnberg, Bayern Germany on Sunday, June 15, 2008

This book has not been rated.

Nach euren Kommentaren und nach allem, was ich bisher über das Buch gehört habe, hab ich's mir ja schon fast gedacht... Ich habe das Buch fast in einem durchgelesen und es hat mich schrecklich mitgenommen. Ich finde, es ist super erzählt, ich habe dauernd mitgelitten, ein paar Mal geweint, es war irre spannend. Und das Schlimme daran ist, es ist ja kein bisschen unrealistisch oder übertrieben. Wenn man die neuere Geschichte Afghanistans mitverfolgt hat oder auch Siba Shakibs "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" gelesen hat, dann weiß man, diese Geschichte könnte dort locker so oder ähnlich passiert sein.

Was ich auf keinen Fall tun werde, ist, mir die Verfilmung anzuschauen. Ich will diese ganzen schrecklichen Dinge nicht auch noch auf der Leinwand SEHEN. Es ist anschaulich genug erzählt, dass einem das alles als Film vor dem inneren Auge abläuft, jedenfalls ging es mir so.

Was ich aber auch betonen möchte: Ich fand es sehr schön, was alles für tolle Menschen in dem Buch vorkommen. Der Vater, Hassan, auch Rahim Khan, und viele viele andere.

Also es war ein echtes Leseerlebnis, ich bin noch ganz gefangen und weiß überhaupt nicht, was ich jetzt als Nächstes lesen soll... 


Journal Entry 20 by wingRunningmousewing from Nürnberg, Bayern Germany on Friday, September 12, 2008

This book has not been rated.

Ein Buch, das von allen Lesern 10 Sternchen bekommen hat - hatte ich, glaube ich, noch nie.

Geht jetzt an Sabine, liebe Sabine, melde dich doch mal bei BC an!!!!♥♥♥

 


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