3 journalers for this copy...

|
Journal Entry 1 by lady-liberty from Coburg, Bayern Germany on Thursday, August 09, 2007
Mit einem brüsken "Nein" antwortet B. auf die harmlose Frage eines Bekannten, ob er Kinder habe. Und so unerbittlich weigerte er sich in seiner Ehe, Kinder zu zeugen. In einem großen Monolog begründet er seine scheinbar schockierende Absage. "Eine Todesfuge in Prosa, die in ihrer ergreifenden Schönheit noch einmal das geistige Erbe des Abendlandes aufleuchten lässt, bevor es im Grauen von Auschwitz untergeht." (Neue Züricher Zeitung)
|
|

|
Journal Entry 2 by Lesenmachtfroh from Nürnberg, Bayern Germany on Sunday, August 12, 2007
Von lady-liberty während der Deutschlandreise 2007 bekommen für meine persönliche challenge: Lies jedes Buch von Imre Kertèsz. Danke!
|
|

|
Journal Entry 3 by Lesenmachtfroh from Nürnberg, Bayern Germany on Monday, December 29, 2008
Das Buch habe ich gestern gelesen. Ich kann es nicht kommentieren, aber empfehlen. Es ist schwer zu lesen. Manche Sätze erstrecken sich über mehr als eine Buchseite. Das Buch geht heute an lady-liberty zurück. Vielen Dank fürs Ausleihen.
|
|

|
Journal Entry 4 by lady-liberty from Coburg, Bayern Germany on Sunday, March 01, 2009
Ich habe lange kein derart anstrengendes Buch gelesen. Nicht nur die teilweise endlos langen Sätze, sondern auch die vielfachen Wiederholungen (ähnlich wie beim tatsächlichen Kaddisch) waren eine große Herausforderung an das Durchhaltevermögen. Die kurzen Abschnitte mit einer tatsächlichen Handlung wirkten wie eine Wohltat, wobei das Buch an sich natürlich äußerst lesenwert ist, wenngleich ich nicht behaupten kann, alles verstanden zu haben. Erst auf den letzten zehn Seiten, als seine Frau (die noch, aber nicht mehr lange seine Frau sein wird) zu Wort kommt, wird die ganze Dramatik seines Lebens, Leidens und Bewältigens überdeutlich ausgedrückt. "In diesen Jahren erkannte ich auch die wahre Natur meiner Arbeit, die im Grunde genommen nichts anderes ist als ein Schaufeln, das Weiter- und Zuendeschaufeln jedes Grabes, das andere mir in den Wolken, in den Winden, im Nichts zu schaufeln begonnen haben." Gelesen für die Challenge zum Abbau des Mt TBR im Februar.
|
|

|
Journal Entry 5 by lady-liberty at Ingolstadt, Bayern Germany on Friday, March 20, 2009
Released 3 yrs ago (3/21/2009 UTC) at Ingolstadt, Bayern Germany CONTROLLED RELEASE NOTES:
CONTROLLED RELEASE NOTES: Ein Mitbringsel für Saguna und ihre Nobelpreisträger-Challenge - falls sie es nicht schon gelesen hat. Oder vielleicht möchte ja auch Runningmouse im Rahmen der Lifetime-Lese-Challenge ein Auge darauf werfen??
|
|

|
Journal Entry 6 by Saguna from Nürnberg, Bayern Germany on Saturday, March 21, 2009
Ich habe es mitgenommen, denn von diesem Autor kenne ich noch nichts und bin mal gespannt.
|
|

|
Journal Entry 7 by Saguna at Nürnberg, Bayern Germany on Friday, August 27, 2010

Schwere Kost, wenn auch durchaus lesenswert. Da kann ich mich meinen Vorleserinnen anschließen. Teilweise wirklich schwer zu lesen war es nicht unbedingt entspannende Urlaubslektüre, aber ich habe mich durchgekämpft. Auch ich weiß nicht, ob ich alles in diesem Buch in seiner Tragik wirklich verstanden habe. Der Autor scheint mir stets auf der Suche nach sich selbst, seiner Vergangenheit und Gegenwart zu sein. So schreibt er: "Was macht mein Sein aus, warum bin ich, was ist mein Wesen: darauf suche ich, schrieb ich, bekannterweise vergeblich wenn auch keine Antwort, so doch wenigstens verläßliche Hinweise; und fremd ist mir auch mein Körper, der mich erhält und schließlich töten wird." Gelesen habe ich das Buch für die Challenges "Nobelpreis" und "Vom Mount Everest zum Brocken" Thema August 2010: Ein Verwandtschaftsgrad im Titel.
|
|

|
Journal Entry 8 by Saguna at Bahnhofsbistro in Leer, Niedersachsen Germany on Friday, August 27, 2010
Released 1 yr ago (8/27/2010 UTC) at Bahnhofsbistro in Leer, Niedersachsen Germany WILD RELEASE NOTES:
Ein richtiges Challenge-Buch! Wird freigelassen in der gelben Telefonzelle im Windjammerkai, Ecke Up Süderdün. Edit: Hier hat wohl die Technik wieder nicht mitgespielt. Freigelassen habe ich das Buch in o.g. Telefonzelle, die auf Norderney steht!!!
|
|