corner corner Die Schrecken des Eises und der Finsternis

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Die Schrecken des Eises und der Finsternis
by Christoph Ransmayr | Literature & Fiction
Registered by clawdiewauzi of Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on 7/1/2007
Average 4 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Forza-St-Pauli): to be read


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Journal Entry 1 by clawdiewauzi from Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, July 01, 2007

4 out of 10

Die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition, die Payer-Weyprecht-Expedition, von 1872 bildet zugleich den Rahmen und den Mittelpunkt der Geschichte. Während die Ereignisse dieser Expedition dem Hörer fortlaufend immer wieder ein Stück weit näher gebracht werden, lernt der Hörer parallel die fiktive Person Mazzini kennen, der – wie der Hörer es auch sein sollte – von dieser Expedition gefesselt ist, und das hundert Jahre später.
Mazzinis Begeisterung wird zur Obsession, und diese Obsession wird schließlich zu einem Verhängnis. Begnügt Mazzini sich lange Zeit damit, lediglich Dokumente zur Payer-Weyprecht-Expedition zu sammeln, beschließt er schließlich, sie leibhaftig nachzuvollziehen. Er macht sich auf den Weg … doch dieser endet im Nirgendwo, irgendwo in Spitzbergen, wo sich seine Spur verliert.


Die Handlung rund um Mazzini wirkt etwas hölzern, ebenso wie das Zusammenbringen beider Stränge. Man vermag es nicht, zu Mazzini eine Beziehung herzustellen und enttarnt ihn recht schnell als konstruierte Figur. Es fehlt an Lebendigkeit und Authentizität.
Auch die zahlreichen Sprünge zwischen den Strängen, zwischen Tagebuchaufzeichnungen und anderen Dokumenten, raubt einem schnell den Nerv. Man muss nicht nur höchst aufmerksam lauschen, sondern hat es durch mangelnde Modulation der Stimme noch einmal unnötig schwerer, dem Verlauf durchgängig zu folgen.

Nicht umsonst werden zumeist professionelle Sprecher für Hörbücher eingesetzt, anstatt die jeweiligen Titel von den Autoren selbst einlesen zu lassen. Das Risiko, das solch ein Unterfangen begleitet, zeigt sich auch beim vorliegenden Titel deutlich. Christoph Ransmayr lässt nicht nur die notwendige Modulation vermissen, sondern der Hörer spürt auch deutlich, wie verbunden der Sprecher mit dem vorgetragenen Werk ist. Dies führt unweigerlich dazu, dass das Hörbuch im Ganzen ausgesprochen getragen vorgelesen wird. Immer schwingt eine Prise Pathos mit und zugleich ein Hauch überbordender Begeisterung von der Vorlage.


 


Journal Entry 2 by lady-liberty from Coburg, Bayern Germany on Wednesday, June 11, 2008

This book has not been rated.

Titel und Inhaltsbeschreibung klangen sehr interessant und deshalb wanderte dieses Hörbuch schon gleich zu Beginn auf den Stapel "höre ich mir auf jeden Fall an". Doch welche Enttäuschung: Der Sprecher ist ein Alptraum und vermiest den Hörgenuss ganz entscheidend. Ich habe dann auch nicht länger als bis zum Ende der ersten CD durchgehalten. Weil er so entsetzlich langsam und unbetont las, konnte ich mich weder auf die Personen noch die Handlung konzentrieren und ließ mich so häufig ablenken, dass ich überhaupt keinen Zusammenhang mehr verstand.

Vielleicht gibt es ja jemanden, dem diese Sprechweise mehr liegt und mehr Freude an der abenteuerlichen Geschichte hat. Das Hörbuch kommt zurück in die Box und reist in den nächsten Tagen mit ihr weiter. 


Journal Entry 3 by Forza-St-Pauli from Hamburg, Hamburg Germany on Wednesday, June 18, 2008

This book has not been rated.

Raus aus der Box ! 


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