corner corner Im Rausch der Stille.

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Im Rausch der Stille.
by Albert Sanchez Pinol, Albert Sanchez Pinol, Angelika Maass | Literature & Fiction
Registered by wingKaffeeroestereiwing of Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on 6/17/2007
Average 9 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Finnchen): travelling


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4 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingKaffeeroestereiwing from Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, June 17, 2007

10 out of 10

Ein wirklich gelungenes Buch, welches bis zum Schluss spannend bleibt. Klasse, wie es der Autor schafft, die Spannung immer wieder zu stiegern. Eigentlich hätte ich ein Buch über Monster nie lesen wollen, aber dieses Buch hier... sehr, sehr gut!!! 


Journal Entry 2 by wingKaffeeroestereiwing at röst.art/Cafe/Grabenstraße 1-3/neben Wurst König in Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, June 17, 2007

This book has not been rated.

Released 11 yrs ago (6/17/2007 UTC) at röst.art/Cafe/Grabenstraße 1-3/neben Wurst König in Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

 


Journal Entry 3 by Katantuk from Witten, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, June 18, 2007

This book has not been rated.

Bei röst.art auf persönliche Empfehlung des Inhabers mitgenommen - Vielen Dank dafür zunächst. Kommentar kommt nach Lektüre ;-)) 


Journal Entry 4 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, January 10, 2009

This book has not been rated.

Bekam auch ich beim Milchkaffee in die Hand gedrückt - es dauert wahrscheinlich ein bisschen, aber ich konnte nicht nein sagen :-) 


Journal Entry 5 by Amandil from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, June 23, 2009

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Aus der Amazon.de-Redaktion
Am eisgrauen Horizont kommt das karge Eiland in Sicht. Der Reisende ist am Ende der Welt angelangt. Vor ihm liegt ein ganzes Jahr am Rande des südlichen Eismeers, wo die See eher einem schäumenden schwarzen Ungetüm gleicht und kaum zum Bade lädt. Auch die spärliche Vegetation mag das Auge nicht wirklich erfreuen. In der Beobachtungsstation, einer schäbigen Hütte, keine Spur von dem Wetterbeobachter, dessen Nachfolge er antreten soll! Am anderen Ende des felsigen Reiches befindet sich ein Leuchtturm, in dem der offenbar wahnsinnige Batís Caffó seinen elenden Dienst versieht. Mit gemischten Gefühlen sieht der Reisende das Schiff entschwinden, das ihn hierherbrachte. Zu Recht, denn schon in der ersten Nacht sollten SIE kommen!

Schon nach wenigen Sätzen gelingt dem literarischen Neuling Piñol das Kunststück, uns in eine völlig irreale Welt zu verfrachten. Seine merkwürdig alptraumhafte und weltentrückte Erzählung führt in ein spukhaftes Zwischenreich fernab jeglicher Zivilisation, in dem Mensch und Kreatur buchstäblich schrankenlos aufeinandertreffen. Dem namenlosen Ich-Erzähler wird bald klar, warum Caffó seinen Leuchtturm über und über mit Nägeln und Glasscherben bewehrt hatte. Nachdem der erste nächtliche Angriff der amphibienartigen Wesen mit ihren Schwimmhäuten und langen Tentakeln abgewehrt werden konnte, besinnt sich der neue Wetterbeobachter und ehemalige irische Freiheitskämpfer früherer Kampftaktiken. Doch alles sollte anders kommen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Wer bis hierher folgte, könnte sich leicht in ein literarisches Remake des John Carpenter-Horrorthrillers The Fog. Nebel des Grauens versetzt fühlen. Piñols Geschichte jedoch, mit der er in Spanien monatelang die Bestsellerlisten anführte, streift aber auch mit großer Sensibilität das „Fachgebiet“ eines Joseph Conrad, den stets die großen existentiellen Fragen umtrieben, die sich in absoluter Einsamkeit einstellen.

Lassen wir uns also hineinsaugen in die Welt der Wasserwesen, streifen wir alle zivilisatorischen Hüllen für einen Moment ab -- und erleben wir manch unerwartete Wendung. Es erwartet Sie eine merkwürdige, traumverlorene Erfahrung.
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Ja, spannend ist es.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich auch einiges etwas seltsam fand: es kommt nicht wirklich zu einer Auflösung (wer jagt wen warum), und der Beschreibung "ein zärtliches Buch" kann ich mich nicht wirklich anschliessen.
Das Ende fand ich sehr unbefriedigend, weil so viel offen geblieben ist: macht er genau so weiter? Ersetzt er den anderen (ich möchte nicht alles verraten..)?! Wo führt das hin? Ein Treffen auf der Insel von wirklich schrägen, kaputten Typen...schon seltsam. Aber, um auch noch etwas gutes zu sagen: eine gute Abenteuergeschichte! Aus der Hand legen konnte ich sie nun auch wieder nicht... 


Journal Entry 6 by Finnchen at Luxembourg / Lëtzebuerg, Kanton Luxemburg Luxembourg on Thursday, September 09, 2010

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Ich habe das Buch heute im Rahmen des 1 Jahr-1 Land-Xerptings erhalten. Vielen Dank, Amandil!
Ein Abenteuerroman - nicht unbedingt das, was ich erwartet habe. Aber es hört ungemein spannend an; bin wirklich gespannt, was mich da erwartet. Das Buch kommt erstmal auf meinen TBR-Stapel.

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26.10.2010
Welch seltsames Buch!

Einen irischen Freiheitskämpfer verschlägt es auf eine einsame Insel nahe der Antarktis, fernab von alles Schifffahrtsstrassen. Auf der nur wenige Quadratkilometer grossen Insel gibt es ausser ihm nur noch einen einzigen Menschen, den sehr eigenartigen und abweisenden Batís Caffó. Aber es gibt hier auch noch froschartige Wesen, die nachts aus dem Meer steigen, Monster, die allnächtlich auf Beutezug gehen und nach Fleisch gieren.

Was wie eine nicht sonderlich anspruchsvolle Abenteuergeschichte klingt, ist in Wahrheit eine wahnsinnig gut geschriebene Geschichte mit tiefem Sinn. Irgendwann im Laufe des Buches beginnt man sich die Frage zu stellen: Wer ist hier eigentlich das Monster, die fiktiven 'Froschkerle' oder vielleicht doch eher der Mensch?

Surreal, gespenstisch, aber wirklich gut! Absolut empfehlenswert!
Danke nochmal an Amandil, dass ich mir das Buch aussuchen konnte im Rahmen des Xerptings.

 


Journal Entry 7 by Finnchen at Cessange in Luxembourg / Lëtzebuerg, Kanton Luxemburg Luxembourg on Tuesday, July 19, 2011

This book has not been rated.

Released 7 yrs ago (7/19/2011 UTC) at Cessange in Luxembourg / Lëtzebuerg, Kanton Luxemburg Luxembourg

WILD RELEASE NOTES:

Auf einer Bank am Weg, der vom Kohlenberg durch die Wiesen zur Clochwe d'or führt. Viel Spass beim Lesen!
 


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