corner corner Flieh, Valdir, flieh!

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Flieh, Valdir, flieh!
by Damaris Kofmehl | Biographies & Memoirs
Registered by nuriayasmin of Miraflores, Lima Peru on 2/1/2007
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Journal Entry 1 by nuriayasmin from Miraflores, Lima Peru on Thursday, February 01, 2007

This book has not been rated.

Schon früh muss Valdir, Protagonist dieser wahren Geschichte, zu Hause Trunksucht, Gewalt und Streit mitansehen. Der Ehe-Zwist eskaliert, die Atmosphäre ist vergiftet. Nur bei seinen Großeltern fühlt Valdir sich noch geborgen. Nach der Scheidung der Eltern pendelt er heimatlos zwischen beiden hin und her, bis sein angetrunkener Vater den Neunjährigen mit einer brutalen Tracht Prügel aus dem Haus jagt. Grund: Valdir habe zu wenig Geld erbettelt. So muss der Junge auf die Straße. Dort lernt er sein Handwerk: Stehlen, um zu überleben.

Überraschend erfährt Valdir die Hilfe wohlsituierter Familien, die Fürsorge guter Heime und auch die Liebe eines Mädchens. Er trifft sogar seinen Vater wieder. Doch als seine Freundin wegziehen muss und die Beziehung zum Vater erneut zerbricht, verliert er jeden Halt. Er gerät ins Bandenmilieu eines Elendsviertels, wird zum Kopf einer kriminellen Gang in Sao Paulo ...


Habe ich 2007 von meinem Geburtstagswichtel geschenkt bekommen.  


Journal Entry 2 by nuriayasmin from Miraflores, Lima Peru on Friday, June 01, 2007

6 out of 10

Ich habe das Buch zwar an einem Tag durchgelesen, aber ganz glücklich bin ich nicht damit geworden. Es ist keine typische Straßenkind-Geschichte, dazu ist sie zu spektakulär. Und dieses "Rettung durch Jesus"-Getue nervt einfach nur. Irritiert hat mich, dass die Autorin Geldbeträge für die 80er Jahre in Reais angibt, denn den Real gibt es erst seit 1993 in Brasilien. Vielleicht wusste sie es nicht besser oder vielleicht war es Absicht, da es vor der Einführung des Real immens hohe Inflationsraten in Brasilien gab und mehrere Währungsreformen mit den jeweiigen Währungseinheiten Cruzeiro bzw. Cruzado, was für den "normalen" Leser sicher schwer verständlich gewesen wäre. Andererseits überlege ich mir bei sowas, wo dann wohl noch Tatsachen verdreht oder gar falsch dargestellt werden. Ich hoffe, dass das Buch noch weitere Leser findet, die hier über ihre Eindrücke schreiben, weil es mich interessieren würde, wie die Geschichte auf jemanden wirkt, der wenig über Brasilien weiß. (Ich habe in den 90ern in Sao Paulo gelebt und meine Kinder haben einen brasilianischen Vater, bin also vorbelastet.) 


Journal Entry 3 by nuriayasmin at Brasserie Fritz in Heidelberg, Baden-Württemberg Germany on Friday, July 13, 2007

This book has not been rated.

Released 11 yrs ago (7/13/2007 UTC) at Brasserie Fritz in Heidelberg, Baden-Württemberg Germany

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Geht mit zum Meet-up. 


Journal Entry 4 by wingkasywing from Nußloch, Baden-Württemberg Germany on Saturday, July 14, 2007

This book has not been rated.

Nun habe ich das Buch doch mitgenommen und werde es auch selbst erst einmal lesen. 


Journal Entry 5 by wingkasywing from Nußloch, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, December 26, 2007

6 out of 10

Die Geschichte um den Straßenjungen Valdir hat mich schon berührt und vieles ist für mich nachvollziehbar. Kinder brauchen einfach Geborgenheit und das Gefühl willkommen und geliebt zu sein und nicht Ballast und Ärger zu sein. Das "Jesus-Getue" passte für mich auch nicht so richtig ins Bild der Geschichte und läßt sie eigentlich dadurch konstruiert erscheinen. Schade, denn es gibt bestimmt viele Straßenkinder, die genau wegen der geschilderten schlechten häuslichen Bedingungen auf der Straße leben und das auch in Deutschland!
Das Buch geht mit zum meet up nach Eppelheim am 27.12.2007 Und hier wollte es Niemand und so geht es mit nach Karlsruhe! 


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