corner corner Das darfst du nicht! Erinnerungen

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Das darfst du nicht! Erinnerungen
by Walli Nagel | Biographies & Memoirs
Registered by wingekorrenwing of Tübingen, Baden-Württemberg Germany on 10/15/2006
Average 6 star rating by BookCrossing Members 

status (set by lady-liberty): travelling


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3 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingekorrenwing from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Sunday, October 15, 2006

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Die Erinnerungen der Frau des Malers Otto Nagel.

17.10.: Gehen per Post an Urla. 


Journal Entry 2 by Urla from Galway, Co. Galway Ireland on Saturday, October 21, 2006

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Oh, das klingt sehr interessant! Danke fürs Schicken! 


Journal Entry 3 by Urla from Galway, Co. Galway Ireland on Saturday, August 18, 2007

6 out of 10

Klappentext:

Walli Nagel verbrachte ihre Kindheit in Petersburg, erlebte die Revolution des Jahres 1917, machte die Bekanntschaft bedeutender Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens (Lenin, Krupskaja, Lunatscharski u.a.), studierte Schauspiel, Ballett und Gesang und lernte schließlich den Maler Otto Nagel kennen, der sie kurzentschlossen heiratete und nach Deutschland mitnahm. Das war 1925.

In ihren Erzählungen werden Stationen dieser Entwicklung sichtbar, tauchen große Künstler auf (Zille, Kollwitz u.v.a.m.). Die Autorin erzählt ihr "schönes, schweres Leben" humorvoll und mit großer Parteilichkeit.

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Ein wirklich interessantes Leben, allerdings nicht allzu interessant erzählt. Schade!

Eine ausführlichere Rezension gibt es in meinem Blog.

Das Buch ist Teil meiner "1 Lebensjahr = 1 Land = 5 Bücher"-Challenge (2. Buch für Rußland). 


Journal Entry 4 by Urla from Galway, Co. Galway Ireland on Thursday, January 31, 2008

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Macht sich morgen auf den Weg zu lady-liberty. 


Journal Entry 5 by lady-liberty from Coburg, Bayern Germany on Saturday, February 02, 2008

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Gerade klingelte unsere Postbotin und brachte mir das wirklich dicke Bücherpäckchen von Urla. Vielen, vielen Dank für diese tollen Bücher. Ich werde sie, wie versprochen, in die "Nie-wieder-Box" packen, aber zuerst werden sie natürlich gelesen. 


Journal Entry 6 by lady-liberty at Coburg, Bayern Germany on Saturday, April 09, 2011

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Nun hat das Buch so lange warten müssen, bis es endlich aus dem Regal gezogen wurde, nur um dann von der Leserin (mir) einigermaßen entnervt immer wieder beiseite gelegt zu werden.

Wenn eine Biografie mit dem Satz beginnt "Natürlich wurde auch ich geboren, wie sonst hätte ich dieses Buch schreiben können", dann ist ein irritiertes Zucken der Augenbrauen noch eine der gemäßigteren Reaktionen. Auf der ersten Seite geht es fast im gleichen Stil weiter und ich fragte mich schnell, ob die Autorin wohl gezwungen worden war, etwas zu schreiben, wozu sie ab-so-lut keine Lust hatte. Genauso liest sich der Text und es geht in den folgenden Kapiteln ähnlich weiter - wobei die Kapitel meist nur aus ein oder zwei Seiten bestehen und daher ebenso zügig zu lesen sind, wie die Autorin durch ihre frühen Jahre galoppiert. Schnell stellt sich aber ein anderer Unterton ein und das ist einer, auf den ich recht allergisch reagiere, worauf ich aber angesichts des Verlages hätte gefasst sein müssen: tapfere Kämpfer braucht das Land, es lebe der Sozialismus, der Kommunismus sowieso.

Weil ich dem Buch nicht gleich zu Beginn eine Absage erteilen wollte, habe ich ein paar Kapitel/Jahre später wieder eingesetzt, als Otto Nagel schon eine Rolle spielte und auch da war wieder das Zurückzucken, wenn die Ich-Erzählerin von ihrem schon längst angetrauten Mann als "Otto Nagel" sprach. Immer und immer diese Vorname-Nachname-Konstruktion, als wäre er ein Fremder. Oder als wäre es seine Biografie.

Es hilft nichts, ich mag dieses Buch nicht lesen, weil ich mich ärgere. Mehr ärgere, als dass mich das Leben der beiden, um die es geht, interessiert. Und wenn ich sehe, dass gleich zwei Editoren am Werk waren, dieses "Werk" zu bearbeiten und dies das Ergebnis ist, dann möchte ich gar nicht wissen, wie die ursprüngliche Fassung aussah.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich verzeichne meinen ersten Abbruch im April und tue das leichten Herzens. Der Autorin möchte ich postum den selbstgewählten Titel vor Augen halten und zu hinzufügen: "Du darfst deine Leser nicht langweilen oder verärgern - Das darfst du nicht!" 


Journal Entry 7 by lady-liberty at Bücherschrank am Marienplatz in Kronach, Bayern Germany on Thursday, May 19, 2011

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Released 6 yrs ago (5/19/2011 UTC) at Bücherschrank am Marienplatz in Kronach, Bayern Germany

WILD RELEASE NOTES:

Bei jedem Besuch in Kronach muss ist ein Abstecher zum Bücherschrank Pflicht und wo sich eine Lücke auftut, muss ein neues Buch rein!

Dieses blieb dort und stattdessen habe ich das eine oder andere Exemplar mitgenommen, das nun gelesen werden soll. Ein wirklich gutes Tauschgeschäft. :-) 


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