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Gewalt und Gewaltprävention
by Günther Gugel, Ana Mijic | Education
Registered by IrasCignavojo of Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Monday, June 19, 2006
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Journal Entry 1 by IrasCignavojo from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Monday, June 19, 2006

9 out of 10

Signed Book - Mein 1000. registriertes Buch

Mein Kommentar
Gewählt habe ich dieses aktuelle Standardwerk nicht nur weil ich es wichtig finde, weil es auf 372 Seiten mit ausführlicher Darstellung, relevanter Link- und Literaturliste das Thema umfassend behandelt und ich den Autor kennengelernt habe - sondern auch weil mich das Thema beschäftigt, etwa in meiner Verbindung von Projekt XENOS gegen Fremdenfeindlichkeit und Projekt Myra für die kreative Schaffung einer neuen Welt - im Rahmen des Projekts Xenos an der DAA in München.

Buch-Details:
Sprache: Deutsch
Broschiert - 371 Seiten - Institut für Friedenspädagogik
Erscheinungsdatum: 2006
Auflage: 1
ISBN: 3932444159

Über Gewaltprävention (aus der Wikipedia):
Gewaltprävention soll bei einer Konfliktsituation dem Ausbruch von Gewalt vorbeugen und die Anwendung von Gewalt verhindern. Innerhalb einer Gesellschaft dient dazu das Gewaltmonopol des Staates.

In der aktuellen Diskussion werden vornehmlich zwei Aspekte diskutiert. Zum einen geht es darum, durch eine stärkere Kontrolle öffentlicher Räume die Entstehung sogenannter Angsträume zu vermeiden.

Zum anderen wird in der pädagogisch-wissenschaftlichen Literatur diskutiert, mit welchen Maßnahmen die Entstehung von Gewaltbereitschaft verhindert werden kann. Dazu gehört alles, was Konfliktfähigkeit, insbesondere Frustrationstoleranz und Kommunikationsfähigkeit stärkt, andererseits rechnen dazu Methoden der Konfliktlösung wie etwa Streitschlichtung und Mediation.

Wichtigste Voraussetzung der Konfliktfähigkeit ist, dass die Konfliktsituation als solche erst einmal wahrgenommen wird. Nach Einschätzung des Konfliktpotentials, der eventuellen Mehrschichtigkeit des Konfliktes und der Gewaltbereitschaft der jeweiligen Kontrahenten, können geeignete Maßnahmen zur gewaltfreien Konfliktlösung eingeleitet werden. Dazu gehören unter anderem die argumentative Trennung von Person und Sache (Konfliktgegenstand), die Akzeptanz und Bereitschaft für gewaltfreie Lösungsansätze, und die Kunst den Konflikt so zu lösen, dass sich keiner als Verlierer fühlt und schon gar nicht das Gesicht verliert.

Ähnliche Begriffe sind Gewaltprophylaxe, Gewalteindämmung, Gewaltreduktion.

 




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