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Flammende Heide
by Colm Toibin | Literature & Fiction
Registered by wingholle77wing of Meschede, Nordrhein-Westfalen Germany on 4/11/2006
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Journal Entry 1 by wingholle77wing from Meschede, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, April 11, 2006

This book has not been rated.

"Eamon Redmond, erfolgreicher richter aus Dublin, begibt sich immer häufiger an die Klippen der südirischen Küste und starrt aufs Meer. Hier in Cush, dem Ort seiner Kindheit, wird er sich bald mit seiner Frau Carmel zur Ruhe setzen, und hier sinniert er über seine letzten Fälle. Gut und Böse? Recht und Unrecht? Die Werte, auf die er bisher souverän seine Urteile gründete, geraten ins Wanken, sie verschwimmen wie die graue Fläche des Meeres mit dem wolkenverhangenen Himmel.
Als Carmel schwer erkrankt, kann Redmond die Liebe, die er empfindet kaum zeigen, denn verblendet vom Drang, Karriere zu machen, hat er stets die falschen Dinge für wichtig gehalten und sich vor seinen Gefühlen versteckt. Aber er hofft, dass es noch nicht zu spät ist, sich und Carmel von der traurigen Schuld eines ungelebten Lebens zu befreien."

">Flammende Heide< ist nicht nur ein hochkonzentrierter literarischer Text, der Roman rührt auch ungewöhnlich an - hinterrücks, weil er so offensichtlich nicht darauf abzielt, und dadurch umso mehr. Er gehört zu jenen Büchern, mit denen man in ein anderes Leben abtauchen und dieses verstehen lernen kann." (Basler Zeitung)

"Dieser Roman, so karg und voller Zauber wie die irische Landschaft, ist das eindrucksvolle Porträt eines Mannes an der Schwelle zum Alter. Eines Mannes in jener Melancholie des Lebensherbstes, die zum nüchternen Abrechnen zwingt, ohne dass deswegen die Hoffnung auf das Glück verloren wäre."

 


Journal Entry 2 by wingholle77wing from Meschede, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, September 01, 2007

This book has not been rated.

Gestern gelesen und ich habe dem Klappentext und den Zeitungskritiken wenig hinzuzufügen. Es ist ein ruhiges Buch, in dem ein ständiger Wechsel zwischen Kindheits- und Jugenderinnerungen und dem Leben des alternden Protagonisten stattfindet. Wer schon mal in Irland und auch in Dublin war, wird wohl mehr davon haben, jedenfalls fand ich es sehr hilfreich, mir die Orte vorstellen zu können.
Nach all den Krimis und Thrillern der vergangenen Wochen fand ich es eine sehr angenehme Abwechslung. 


Journal Entry 3 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, December 07, 2007

This book has not been rated.

Ich hab's beim Meetup wegen des gälischen Namens gegriffen und dann gleich mal eingesteckt ... 


Journal Entry 4 by Torgin from Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, August 27, 2009

8 out of 10

Der Wechsel zwischen den Erinnerungen und dem späteren Leben Eamons verweist auf eine Vielzahl von Parallelen und bietet Ansätze auch zur Selbstreflexiion des Richters. Das ist schön aufeinander abgestimmt und sorgte für einen gewissen Sog beim Lesen, von dem ich mich gern habe mitreißen lassen. Es ist sicher vorteilhaft, wenn man sich die Landschaft ein bißchen dazu vorstellen kann, ich war zwar in anderen Ecken Irlands unterwegs, aber das macht wohl nicht so viel. Außerdem habe ich mich zu verschiedenen Gelegeneheiten mit irischer Zeitgeschichte und aktuellerer Politik beschäftigt, so daß ich auch die diesbezüglichen Äußerungen und Erzählungen ganz gut einordnen konnte. 


Journal Entry 5 by SJJ-315643 on Tuesday, March 16, 2010

This book has not been rated.

Danke sehr! 


Journal Entry 6 by wingAnonymousFinderwing at controlled release, a controlled release -- Controlled Releases on Sunday, December 01, 2013

5 out of 10

Eamon Redmon ist Richter in Dublin und verbringt die Sommermonate gemeinsam mit seiner Frau Carmel an der Küste. Die Erzählung schwankt zwischen Gegenwart und Vergangenheit; der Leser nimmt an Kindheitserinnerungen teil, begleitet Eamons Jugend und seinen Lebensabend. Dabei gibt es sowohl Verweise auf die Politik, als auch Beschreibungen der Küstenlandschaft.
Die ruhige Erzählung konnte mich nicht "mitnehmen". Der Protagonist wirkt distanziert und der Vergangenheit verhaftet, andere Figuren bleiben blass und erscheinen eher als Statisten. Die Ereignisse habe ich als unbeteiligter Beobachter verfolgt, manchmal fast gelangweilt.
Schade, dass der Zauber des Buches mich offenbar nicht erreicht hat.  


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