Der Gesang des Pinguins
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Der Gesang des Pinguins
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Klappentext: Durch den erzwungenen Auszug aus der Altstadt, die vollständig abgerissen wird, verliert eine Kleinfamilie - Vater, Mutter, erwachsener Sohn - den Boden unter den Füssen. Während der Vater, ein kleiner Händler, dem sein Laden alles bedeutet hat, keinen Mut für einen Neuanfang aufbringt und immer tiefer ins Schweigen versinkt, löst sich die Mutter frustriert nach und nach von der Familie. Am schwierigsten ist die Lage für den von den Eltern verzärtelten Sohn, den Ich-Erzähler. Der kleinwüchsige Aussenseiter verliert durch den Umzug jede Perspektive. Die Tage, die er früher lesend verbracht hat, bestehen, da der schwindenden Ersparnisse wegen keine neuen Bücher mehr gekauft werden können, nur noch aus Warten. Der beziehungs- und kommunikationsgestörte junge Mann ist unfähig, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Statt dessen fixiert er sich auf die obsessive Beobachtung der Tochter der Nachbarin, die Quelle seiner sexuellen Phantasien. Sprachlich dicht, mit psychologischer Tiefe und radikaler Konsequenz schildert der libanesische Autor Hassan Dawud Folgen der Entwurzelung durch Zerstörung des Lebensraums. Über den Autor: Hassan Dawud ist im Jahre 1950 in Beirut geboren. Seine Familie war nur zwei Jahre zuvor aus einem südlibanesischen schiitischen Dorf namens Numairija in die Hauptstadt des erst kurz zuvor von den Franzosen geräumten Libanon gezogen. Sein Vater betrieb eine Backstube im Zentrum von Beirut. Irgendwann während der Schulzeit begann Hassan Dawud Gefallen an arabischer Literatur zu finden. Mit zwölf Jahren habe er sich ein Buch von Taha Hussain (1889-1973) gekauft, dem grossen ägyptischen Literaturkritiker, -erneuerer und -förderer, dessen Autobiografie "Die Tage" Pflichtlektüre an arabischen Schulen ist. Nach Abschluss der Schule folgte an der Libanesischen Universität in Beirut ein Studium der arabischen Literatur, das er 1974 mit einer Arbeit über den palästinensischen Dichter Machmûd Darwîsch abschloss, die von Adonis, dem bekannten Dichter syrischer Herkunft, betreut wurde. Hassan Dawud wohnt als Journalist in Beirut und ist, nach jahrelanger Arbeit bei der Tageszeitung "al-Hayât" (Das Leben) seit kurzem Mitarbeiter bei "al-Mustaqbal" (Die Zukunft), ebenfalls einer Tageszeitung. 1983 erschien Hassan Dawuds erster Roman "Binâyat Mâtîld" (Mathildes Haus), seither sind sechs weitere Titel erschienen, vier davon Romane. Für seinen Roman "Der Gesang des Pinguins" - sein erster, der auf deutsch erschienen ist - wurde Dawud mit dem Preis "Bestes Buch des Libanons 1998" ausgezeichnet. |
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Der Gesang des Pinguins... Warum dieser Titel? Weil der kleinwüchsige Ich-Erzähler und Aussenseiter ähnlich einem Vogel, nicht "fliegen" kann... Der Pinguin als Vertreter der Vogelfamilie kann ja auch nicht fliegen und bewegt sich eher schwerfällig und tapsig vorwärts, oder? Ich habe das Buch recht schnell fertig gelesen, obwohl auf der Handlungsebene kaum etwas passiert und sich die Handlung hauptsächlich mit Warten auseinandersetzt. Wie die einzelnen Personen mit dem Umzug in die Neu-Stadt umgehen, sich der neuen Situation stellen (oder eben nicht) und ihr Warten strukturieren finde ich beeindruckend und nachvollziehbar dargestellt, so dass sich mir während dem Lesen oft ein beklemmendes und bedrückendes Gefühl einstellte. |
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TeilnehmerInnenliste: 1.) Piggeldy 2.) Sheepseeker 3.) melu77 (wurde übersprungen, da nicht erreichbar) 4.) Daine Wenn sich keine weitere Interessenten finden lassen, darf die letzte Person entscheiden, was mit dem Buch geschieht... |
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Released 6 yrs ago (4/5/2006 UTC) at to the next participant in sent by post, A Bookray -- Controlled Releases WILD RELEASE NOTES:
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Released 5 yrs ago (10/28/2006 UTC) at Überseemuseum in Bremen, Bremen Germany WILD RELEASE NOTES:
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