corner corner Als ich ein kleiner Junge war

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Als ich ein kleiner Junge war
by Erich Kästner | Biographies & Memoirs
Registered by Komma of Würzburg, Bayern Germany on Thursday, December 22, 2005
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Journal Entry 1 by Komma from Würzburg, Bayern Germany on Thursday, December 22, 2005

10 out of 10

Ein Buch für alle Kästnerfans, für alle die gerne einmal Dresden besuchen wollen oder schon dort waren.

"Die Monate haben es eilig. Die Jahre haben es eiliger. Und die Jahrzehnte haben es am eiligsten. Nur die Erinnerungen haben Geduld mit uns. Besonders dann, wenn wir mit ihnen Geduld haben" schreibt Erich Kästner in seinem Nachwort zu diesem Buch. Erich Kästner, der gebürtige Dresdner erzählt von den Jahren 1907 bis 1914 aus seiner Kindheit in Dresden, aber auch von seinen Eltern und Großeltern. Er beschreibt das Alltagsleben seiner Familie, über die Königsbrückerstraße, Lehreruntermieter, Ausflüge , er schreibt über seinen ersten verunglückten Schultag und seine Schulzeit, das Treiben auf den Straßen und Plätzen Dresdens, über seine Onkeln, der eine Metzger, der ander Pferdehändler. Besonders liebevoll erinnert sich Kästner an seine Mutter, der er mit diesem Buch ein Denkmal setzt.
208 Seiten 


Journal Entry 2 by Komma from Würzburg, Bayern Germany on Thursday, December 22, 2005

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Journal Entry 3 by Komma at an anderer BCler in an anderer BCler, anderer BCler -- Controlled Releases on Friday, December 23, 2005

This book has not been rated.

Released 8 yrs ago (12/25/2005 UTC) at an anderer BCler in an anderer BCler, anderer BCler -- Controlled Releases

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Reist zu hank-chinaski, viel Vergnügen beim Lesen 


Journal Entry 4 by hank-chinaski from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, December 24, 2005

This book has not been rated.

Lag heute(!!) schon in meinem Briefkasten, da hat sich die Post ja wirklich selbst übertroffen. Vielen Dank, Komma, wird unverzüglich gelesen. 


Journal Entry 5 by hank-chinaski from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, January 10, 2006

9 out of 10

"Ein Poet mit der Sehnsucht nach Harmonie", hat Reich-Ranicki mal über Erich Kästner gesagt, und es gibt wohl kaum eine schönere Bestätigung für diese Einschätzung, als dieses Buch. Kästner wusste um die verlorengegangene Ordnung der Dinge, er litt darunter und schrieb dagegen an, aber er tat dies (zumindest in seinem Prosawerk) beschwingt, leicht und spielerisch, eben "poetisch". Diese Kindheitserinnerungen hier sind in genau dem Erzählonkelplauderton gehalten, den der Rezensent aus den Vorworten zu seinen Kinderbüchern kennt und liebt, und ganz nebenbei bestätigt sich dabei die langgehegte Vermutung, dass im Emil (mit den Detektiven) und im Anton (mit Pünktchen) auch ein ganzes Stück authentischer Erich mit drinsteckt. Die Sehnsucht nach Harmonie in diesem Buch hat nichts mit schönfärberischer Nostalgie zu tun, im Gegenteil, der Autor verschließt keineswegs die Augen vor den Missständen seiner Jugendzeit. Aber so scharf er in der Analyse ist, so nachsichtig und versöhnlich ist er im Urteil: er hatte die Weisheit dessen, der die Menschen kennt und darum auch ihre dunklen Seiten versteht.

Nach einem kleinen Durchhänger in der Mitte des Buches läuft Kästner in der zweiten Hälfte dann wieder zu der Hochform auf, mit der er beim Vorwort schon gestartet ist, und die zu Weihnachten um die Gunst des Jungen wetteifernden Eltern, der despotische Onkel (und Pferdemillionär) Franz sowie vor allem der tragisch-ambivalente Lehrer Lehmann gehören für mich zu den absoluten Höhepunkten.

Ich las und las und las. Kein Buchstabe war vor mir sicher. Ich las Bücher und Hefte, Plakate, Firmenschilder, Namensschilder, Prospekte, Gebrauchsanweisungen und Grabinschriften, Tierschutzkalender, Speisekarten, Mamas Kochbuch, Ansichtskartengrüße, Paul Schurigs Lehrerzeitschriften, die Bunten Bilder aus dem Sachsenlande und die klitschnassen Zeitungsfetzen, worin ich drei Stauden Kopfsalat nach Hause trug.

Mit der Schneckenpost unterwegs zu urfin, enjoy! 


Journal Entry 6 by wingUrfinwing from Friedrichshain, Berlin Germany on Wednesday, January 18, 2006

8 out of 10

Indeed, I did! :o)

Ich glaube mich zu erinnern, in der Kindheit "Emil und die Detektive" gelesen zu haben.
Seither war ich abstinent, sozusagen... was aber nun nicht mehr so bleiben kann/darf/wird!
E.K. kommt irgendwie simpel daher, aber er hat was zu erzählen, und ich fand es fesselnd, und las pausenlos...

Bevor ich das Buch an holle77 weitersende, leihe ich es noch meinem Vater. Er hatte vor ein paar Tagen im Zug schon angefangen.
Wenn ich dann uebernächste Woche aus dem Skiurlaub :o) zurück bin, werde ich das Buch wieder auf seine Reise schicken. 


Journal Entry 7 by wingholle77wing from Meschede, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, February 01, 2006

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Kam heute mit der Post, muss aber noch ein wenig warten. Bei dem augenblicklichen Wetter ist Reisen auch gar nicht so attraktiv, da soll das Buch es sich nochmal in der geheizten Wohnung gemütlich machen.
Danke, Komma und urfin. 


Journal Entry 8 by wingholle77wing from Meschede, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, March 02, 2006

This book has not been rated.

Jetzt hatte ich am vergangenen Wochenende endlich Zeit, das Buch zu lesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Der leichte Plauderton, in dem Kästner seine Leser unterhält, erinnert an gemütliche Stunden am Kamin oder an der Kaffeetafel und seine Personenschilderungen sind so lebendig und humorvoll, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.
Danke für den Ring, Komma!
Das Buch reist morgen oder übermorgen weiter, Adresse habe ich schon. 


Journal Entry 9 by polly-w from Nürnberg, Bayern Germany on Saturday, March 11, 2006

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Ist schon vorgestern in der Packstation eingetroffen, aber ich bin erst heute dorthin gekommen.
Ein vielversprechendes Büchlein - vielen Dank für den Ring und für's Zusenden! Ich freu mich schon drauf und werd heute meinen Krimi fertig lesen, damit ich dies hier in Angriff nehmen kann... 


Journal Entry 10 by polly-w from Nürnberg, Bayern Germany on Sunday, March 19, 2006

10 out of 10

Hach, das ist so ein wunderschönes Buch, bei dem ich richtig traurig bin, dass es schon zu Ende ist. Ich hätte noch ewig weiterlesen mögen. Die Sprache ist so schön und alles wird so beschrieben, dass ich so richtig alles vor Augen sah, was er beschreibt. Und "riechen" konnte, was er erlebt.
Vielen Dank für diesen Ring!
Das Buch reist morgen weiter in die Niederlande. 




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