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Loreley
by Kai Meyer, Alexander Nix | Literature & Fiction
Registered by Midnightwitch of Wien Bezirk 12 - Meidling, Wien Austria on 10/2/2005
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Journal Entry 1 by Midnightwitch from Wien Bezirk 12 - Meidling, Wien Austria on Sunday, October 02, 2005

9 out of 10

KURZBESCHREIBUNG:
Auf einer Klippe hoch über dem Rhein kauert ein kleines Mädchen in einem vergitterten Felsschacht. Nur Ailis, die beim Burgschmied in die Lehre geht, kennt das dunkle Geheimnis um die Gefangene. Als ihre beste Freundin Fee in den Bann des Mädchens im Fels gerät, liegt es an Ailis, die Bedrohung abzuwenden. Denn die magischen Gesänge der Loreley könnten das ganze Land ins Verderben reißen.
Ailis gefahrvoller Weg führt sie geradewegs in die rätselhafte Welt der Spielleute...



Mein Kommentar:
Magie, Geheimnis, Vergangenheit... wie kann ich da widerstehen und Kai Meyer schreibt einfach wunderbar! Ich hoffe, daß ich es bald lesen kann.

Update 3. September 2010:
Kai Meyer umspielt einem wie immer mit Worten, die einen unweigerlich in den Sog ziehen, selbst wenn es sich - wie hier - um einen Art historischen Roman handelt, denen ich in letzter Zeit so wenig abgewinnen kann. Seine Schreibweise ähnelt durchaus einem begabten Musikanten, der anhand seiner Musik die Zuhörer bannt. Um so mehr hat mich der Teil, wo Ailis bei den Spielleuten unterschlüpft, am meisten fasziniert. Ich sehe darin irgendwie einen Spiegel zu Kai Meyer...
Dieser Autor erobert von Roman zu Roman immer mehr mein Herz!

Einziger Störfaktor für mich war, dass Liliths Kinder hier als Feen auftauchen. Weiß der Geier, warum ich mich daran störe, da mir Lilith sehr am Herzen liegt. Aber irgendwie wirkt dies falsch auf mich. Okay, hier werden zwar die Feen auch nicht als "liebenswürdige, zarte" Wesen dargestellt, sondern eher ins Gegenteil gekehrt, was mich aber interessanterweise weit weniger stört, als die Sache mit Liliths Kindern. ;)
Ailis ist stark und schwach zu gleich. Eine gute Mischung für eine Heldin, die gegen das Echo antreten muß. Warum aber dieses Buch "Loreley" heißt, ist mir dennoch schleierhaft. Ich kenn zwar nicht genau die Geschichte rund um die Loreley, aber irgendwie haben sie und das Wesen, welches in dieser Geschichte in einen Art Brunnenschacht eingesperrt wird, offenbar nur den Felsen und die Gesänge als Gemeinsamkeit. Ob dieses schon ausreicht, um ein Buch nach der Nixe zu benennen oder war hier eher der Felsen, den es ja tatsächlich gibt und auch heute noch Loreley heißt, der Namensgeber? Dies wäre für mich zumindest schlüssiger...

Zur Geschichte selbst... nun ja, was soll ich sagen! Ich stehe immer noch in Bann von Kai Meyers Worten und kann sie dennoch nicht wiedergeben oder auch nur ansatzweise beschreiben, was der Roman in mir bewirkt hat. Nur eines fällt mir dazu ein: Ich fühle mich nun wie eine Knospe, die zart geöffnet worden ist und nun nach Licht und Wasser dürstet. Nur was Licht und Wasser für mich sein wird, steht definitiv noch nicht fest! ;) 


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