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Medusa
by Thomas Thiemeyer | Mystery & Thrillers
Registered by IrasCignavojo of Tübingen, Baden-Württemberg Germany on 3/3/2005
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Journal Entry 1 by IrasCignavojo from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Thursday, March 03, 2005

7 out of 10

Kurzbeschreibung
Eine todbringende Steinskulptur mitten in der Sahara. Eine Forschergruppe, verschollen in einem Höhlenlabyrinth. Und eine Frau, die als Einzige die kryptischen Zeichen zu deuten vermag - Thomas Thiemeyers spektakulärer Mystery-Thriller bietet spannende Unterhaltung erster Güte.Tief im Herzen der Sahara, inmitten jahrtausendealter Felsmalereien, macht die erfahrene Archäologin Hannah Peters eine seltsame Entdeckung: Eine Medusen-Skulptur, verziert mit Landkarten und Symbolen, kündet von einem Kultgegenstand von sagenhafter Schönheit und dunkler Kraft. Und das Volk, das ihn schuf, scheint sich selbst ausgelöscht zu haben.Als ein Team der National Geographic Society mit ihr auf Schatzsuche gehen soll, beschleicht Hannah starker Widerwille. Ein Alptraum beginnt: Was das steinerne Auge der Medusa vermag, ist mit menschlichen Sinnen nicht zu greifen. Es ist nicht bestimmt für die Lebenden ...

Buch-Details
Gebundene Ausgabe - Knaur
Erscheinungsdatum: 9. August 2004
ISBN: 3426661527

Meine Anmerkungen
Medusa ist als Roman ein Erstling von Thomas Thiemeyer, der zuvor mit Sachbüchern über Saurier und Lesezeichen voller Drachen zum Beispiel bei Ravensburger im Kinder- und Jugendbuch tätig war. Als Illustrator und Umschlagdesigner ist er schon vielfältig tätig gewesen, im Fantasybereich etwa bei Material zur Rollenspielserie "Das Schwarze Auge". Nun also ein Roman, in dem er zurückkehrt zu seinen Wurzeln aus dem Studium der Geographie und Geologie.
Welchem Genre lässt sich dieses Buch zurechnen? Abenteuerroman? Mystery-Thriller? Wegen der phantastischen Elemente habe ich es, trotz seiner stellenweise zu deutlich Buchwissen spiegelnden Wissenschaftlichkeit zu "Science-Fiction und Fantasy" geordnet. Wie bei "Indiana Jones" oder "Alan Quartermain" gibt es Abenteuer im Wüstensand bei der Suche nach mystischen Schätzen von grosser Macht, wie bei "Lara Croft" im Film geht es als mutige Archäologin durch gefährliche Stunts an die Wiege des Lebens, die besser in niemandes Hände gelangen sollte - und wie bei "Relic Hunter" Tia Carrere hat die tapfere Archäologin, die von der Welt der Wissenschaft (hier: die National Geographic Society) unterstützt wird, alles erdenkliche zu tun um feindliche Organisationen und Agenten von Sammlern abzuwehren, die hinter allen alten Artefakten her sind.
Dennoch ist dieses Buch nicht nur ein Abklatsch bekannter Muster, sondern trotz einzelner schwächerer Stellen sehr lesbar und in seiner Gesamtheit, für jeden der zumindest eines der genannten Genrevorbilder mag tatsächlich lesenswert - was an sich schon eine Überraschung ist. Nachdem ich im Buch 'drin' war wollte und konnte ich auch nicht aufhören - und da das "dynamische Duo" am Ende überlebt und der Gegenspieler im Hintergrund nicht einmal angekratzt wurde durch das Geschehen bleibt nur, diesem Buch viel Erfolg zu wünschen - damit der Verlag, der dieses Risiko eines Erstlings eines unbekannten Deutschen eingegangen ist, uns weitere Abenteuer dieser Figuren, weitere Romane dieses Autors präsentiert. 


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