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Opus Pistorum
by Henry Miller | Nonfiction
Registered by wingNestiwing of Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, February 19, 2005
Average 7 star rating by BookCrossing Members 

status (set by hank-chinaski): travelling


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Journal Entry 1 by wingNestiwing from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, February 19, 2005

9 out of 10

«Henry, der Geld brauchte, schlug mir vor, er werde für mich verkäufliche Texte schreiben. Ich bot ihm ein Honorar von einem Dollar pro Seite, dafür erhielt ich alle Rechte ...
Ich bezahlte immer bar, wie ausge­macht. Nach wenigen Monaten ergaben die ange­sammelten Seiten ein komplettes Buch, dem er den Titel OPUS PISTORUM gab»

(Milton Luboviski, Buchhändler in Hollywood, 1983 in einer eidesstatt­lichen Erklärung).

Diese spät entdeckten Erotica des großen Autors sind für Kenner - und nicht nur für diese - eine literarische Sensation. «Echter Miller, keine Frage! An erheiternder und glaubwürdiger (und darauf kommt es an) Gewagtheit von wenigen erreicht, von niemandem über­troffen. ist so gut wie alles, was er geschrieben hat, und wenn man auf Witz und Kühn­heit sieht, wahrscheinlich sein wirkungsvollstes Buch» (Terry Southern, Co-Autor von «Candy»).

Zu diesem Buch
(opus, -eris, n. [lat.] = Werk
pistor, pistoris, m. [lat.] = der Müller
opus pistorum = das Müller/Miller-Werk)

Der Autor
Henry Miller, der am 26. Dezember 1891 in New York geborene deutschstämmige Außenseiter der modernen amerikanischen Lite­ratur, wuchs in den Großstadtstraßen Brooklyns auf. Neun Jahre gehörte er dann den Pariser Kreisen der «American Exiles» an. In der von Peter Neagoe herausgegebenen Anthologie «Americans Abroad» (1932) erregte er mit «Mademoiselle Claude» Aufsehen. 1931 hatte er sein vielumstrittenes, erstes größeres Werk «Wende­kreis des Krebses» (rororo Nr. 4361) abgeschlossen, ohne Hoffnung, dieses alle moralischen und formalen Maßstäbe zertrümmernde Werk jemals gedruckt zu sehen. Ihm folgte der romanhaft-auto­biographische «Wendekreis des Steinbocks» (rororo Nr. 4510).

Von Henry Miller erschienen ferner in der Reihe der rororo-Taschenbücher: «Lachen, Liebe, Nächte» (Nr. 227), «Der Koloß von Maroussi» (Nr. 758), «Big Sur und die Orangen des Hieronymus Bosch» (Nr. 849), «Nexus» (Nr. 1242), «Plexus» (Nr. 1285), «Schwarzer Frühling» (Nr. 1610), «Mein Leben und meine Welt» (Nr. 1745), «Der klimatisierte Alptraum» (Nr. 1851), «Insomnia oder Die schönen Torheiten des Alters» (Nr. 4087), «Von der Unmoral der Moral» (Nr. 4396), «Sexus» (Nr. 4612), «Briefe an Anai's Nin» (Nr. 4751), «Die Welt des Sexus» (Nr. 4991), «Mein Fahrrad und andere Freunde» (Nr. 5057), «Die Welt des D. H. Lawrence» (Nr. 5140), «Stille Tage in Clichy» (Nr. 5161) und mit Lithographien von Joan Miro «Das Lächeln am Fuße der Leiter» (Nr. 4163). Im Rowohlt Verlag liegen außerdem unter dem Titel «Der Engel ist mein Wasserzeichen» sämtliche Erzählungen vor. Henry Miller starb am 7. Juni 1980 in Pacific Palisades/Cal.
In «rowohlts monographien» erschien als Band 61 eine Darstel­lung Henry Millers mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Walter Schmiele, die eine ausführliche Bibliographie enthält.


BookRay:
Der-Heitzer
hank-chinaski
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"Giftschrank"
 


Journal Entry 2 by wingDer-Heitzerwing from Frankenthal (Pfalz), Rheinland-Pfalz Germany on Friday, March 04, 2005

This book has not been rated.

Soeben eingetroffen. Ich hoffe hank hat es nicht eilig, weil ich erst noch den Blumenkrieg fertig lesen muss. Ein dickes Teil.

 


Journal Entry 3 by wingDer-Heitzerwing from Frankenthal (Pfalz), Rheinland-Pfalz Germany on Monday, March 07, 2005

2 out of 10

Nach einem Kapitel habe ich es aufgegeben. Das ist eine Aneinanderreihung von Beschreibungen des Geschlechtsaktes inklusive Vergewaltigung, Inzest, Kinderschändung und Praktiken, die ich hier nicht erwähnen möchte.
Wenn wenigsten der Ansatz einer Handlung vorhanden wäre hätte ich weitergelesen, aber so ist es einfach reizlos.
Ich denke dieses Buch ist nicht geeignet in der Wildnis frei gelassen zu werden, es könnte dem Ruf der Bookcrosser schaden. 


Journal Entry 4 by wingNestiwing from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, March 08, 2005

This book has not been rated.

Auch ich habe nie vorgehabt, das Buch in der Wildnis
freizulassen. Dafür ist es wahrlich auch nicht geeignet.
Wenn ich mich recht erinnere, ist es damals auch kurz
nach dem Erscheinen wieder vom Markt genommen worden.
Neulich habe ich es allerdings wieder in einer Buchhandlung
gesehen.
Es ist das, was im ersten Journal steht: Bezahlte Geschichten
von Henry Miller als Auftragsarbeiten fürs täglich Brot.
Historischer Teil seines Lebens & Schreibens und
wenn man so will, immer noch ein Buch für den
"Giftschrank" 


Journal Entry 5 by wingDer-Heitzerwing from Frankenthal (Pfalz), Rheinland-Pfalz Germany on Thursday, March 10, 2005

This book has not been rated.

Weitergesendet an hank-chinaski.
 


Journal Entry 6 by hank-chinaski from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, March 11, 2005

This book has not been rated.

Heute mit der Post gekommen, vielen Dank an den Heitzer! :-) 


Journal Entry 7 by hank-chinaski from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, June 06, 2005

10 out of 10

Hab's ebenfalls nicht ganz gelesen, was aber nicht daran liegt, dass es mir nicht gefällt. Im Gegenteil: Ein weiteres Exemplar davon hat einen Dauerplatz in meinem Regal, sodass ich's mir jederzeit noch genüsslich zu Gemüte führen kann. Miller ist ein Phänomen, ein Alchimist, der in der Lage ist, aus jedem beliebigen Stoff literarisches Gold zu schmieden. Wer sonst würde es schaffen, beispielsweise die Exzesse einer Schwarzen Messe minutiös zu schildern, ohne dass ich das Buch angewidert zur Seite lege, sondern fasziniert weiterlese, und das auch noch mit dem allergrößten Vergnügen? Millers Sprache ist gewohnt kraftvoll und direkt, zugleich aber auch einfach und lustbetont, auf jeden Fall das Unterhaltsamste, was ich bisher von ihm gelesen habe. Es wird nichts ausgelassen, nichts verdammt, nichts verherrlicht und schon gar nichts romantisiert. Ein radikales, schonungsloses Buch über die Kraft des Sex, das auch seine dunklen Seiten nicht ausblendet. Und über die rauschhafte Jagd des Menschen nach Vergnügen als letztlich vergebliche Flucht vor dem eigenen Verlorensein.

Ich habe keinerlei Bedenken, dieses Buch freizulassen, nach Rücksprache mit Nesti wird es daher zu Millers 25. Todestag in einem "Giftschrank" in der Uni deponiert. 


Journal Entry 8 by hank-chinaski at Universität, Hauptgebäude in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, June 06, 2005

This book has not been rated.

Released 8 yrs ago (6/7/2005 UTC) at Universität, Hauptgebäude in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Zu Millers 25. Todestag am 07.06. in einer der Telefonzellen auf der Empore, voraussichtlich ab 13 Uhr. 




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