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Ganglands
by Maureen McCarthy | Teens
Registered by DEESSE of Erstein, Alsace France on 10/15/2004
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Journal Entry 1 by DEESSE from Erstein, Alsace France on Friday, October 15, 2004

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Vom Rückumschlag:
Kelly ist siebzehn, eine gute Schülerin mit Stipendium, einem Vater, der zu viel trinkt, und einer Mutter, die in einer anderen Stadt lebt. Ihr Haus ist nicht neu gestrichen wie das ihrer Freunde. Dafür beneiden sie alle um ihren Freund, den reichen, gut aussehenden, zuverlässigen Phil.
Aber dann trifft sie an einem heißen Nachmittag in einer kleinen Pizzeria auf Con. Er ist so anders als alle, die sie bisher kennen gelernt hat. Dieses zufällige Zusammentreffen verändert ihr Leben. Und richtig dramatisch wird es, nachdem Cons Bruder tot ist und seine Freunde meinen, den Bruder zu rächen, wäre eine Sache der Ehre... 


Journal Entry 2 by DEESSE from Erstein, Alsace France on Monday, February 09, 2009

7 out of 10

Das war mein "Pflichtbuch" für die Februar-Bergabbauchallenge. Es stand schon viel zu lange ungelesen bei mir herum!

Es hat mir eigentlich ganz gut gefallen, vor allem Kellys Gefühlschaos wurde meiner Meinung nach gut beschrieben, als sie merkt, dass sie sich in Con verliebt hat - obwohl sie doch eigentlich schon Phil als Freund hat. Hier zeigt sich auch das meiner Meinung nach einzige Manko: Warum geht sie mit Phil ins Bett? Nur damit sie "es" wie ihre Freundinnen auch mal getan hat? Und noch dazu ohne sich um Verhütung oder Aids zu kümmern? Das hätte man in einem Jugendbuch schon schreiben müssen, denn das gehört einfach dazu und zeugt auch von Verantwortung (zumal die Leseprobe im Anhang von einer ungewollten Schwangerschaft handelt, bei der das Mädchen den 22-jährigen Vater heiraten muss!)
Auch die gutgemeinten Ratschläge ihrer Umgebung, wen sie als Freund haben sollte und warum kommen gut rüber. Phil ist letztendlich die "arme Haut", denn eigentlich war er ja recht nett, nur hatte sich Kelly eben "entliebt".

Das Denken der "Gang", das "Aufmischen" der Party, das Einschüchtern von Kelly und der Gedanke, dass Vasilios gerächt werden muss, waren mir schon etwas fremd - was aber sicherlich auch an dem "Einwanderermilieu" liegt. Das ist es ja auch, was Con ein bisschen auf die Nerven geht: dass man nichts machen kann, ohne dass es alle Griechen in der Stadt mitbekommen. Des öfteren denkt er daran, einfach mit Kelly abzuhauen.

Die Sache mit Kellys Mutter, ihrem kleinen Bruder, den nicht geschriebenen Briefen, den nicht angenommenen Anrufen konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, aber ich denke, das war (wie auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater) nur eine "Nebenhandlung", die zeigen sollte, wie Kelly langsam richtig "erwachsen" wird.

Auch der Unterschied zwischen den beiden Brüdern Vasilios und Con wird gut deutlich - und Cons spätes Verständnis für die Gang seines Bruders.

Das Buch kommt jetzt erst mal in unsere Klassenbibliothek. 


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