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Journal Entry 1 by Saguna from Nürnberg, Bayern Germany on Friday, July 09, 2004
"Die poetisch erzählte Geschichte einer großen Liebe zwischen zwei jungen Menschen im China der Gegenwart. Aber auch das erregende Dokument eines geistigen Umbruchs. Eine der gelungensten Darstellungen der "Glaubenskrise" der chinesischen Jugend." so steht es im Klappentext. Es ist aber noch viel mehr: Im 1981 erschienenen Roman greift der Schriftsteller unter dem Pseudonym Li Ping Themen auf, die bisher als tabu galten: Kritik an Privilegien der Parteikader, Humanismus, Liebe, Partnerschaft und Religion. So ist besonders im letzten Kapitel beeindruckend, wie der Ich-Erzähler, ein Hauptmann der kommunistischen Partei zufällig bei einer Wanderung einen buddhistischen Mönch trifft, mit dem er philosophische Gespräche führt. Sie kommen zur Erkenntnis, dass unterschiedliche Ideologien die Menschen nicht vom Verständnis füreinander abhalten sollten. Mit einem wunderbaren Nachwort von Karl-Heinz Pohl, Professor für chinesische Literatur an der Uni Tübingen.
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