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In anderen Herzen
by Neel Mukherjee | Literature & Fiction
Registered by wingOBCZ-TeddysDenwing of Herisau, Appenzell Ausserrhoden Switzerland on 10/17/2018
Average 4 star rating by BookCrossing Members 

status (set by spy-there): available


2 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingOBCZ-TeddysDenwing from Herisau, Appenzell Ausserrhoden Switzerland on Wednesday, October 17, 2018

This book has not been rated.

zu behändigen im bärigen Stübchen für Mitglieder - it waits in the cupboard for members to be picked up in beautiful Appenzellerland. 


Journal Entry 2 by wingOBCZ-TeddysDenwing at Café Gloria (OBCZ) in Zürich, Zürich Switzerland on Wednesday, October 17, 2018

This book has not been rated.

Released 3 wks ago (10/18/2018 UTC) at Café Gloria (OBCZ) in Zürich, Zürich Switzerland

WILD RELEASE NOTES:

Du hast ein Buch gefunden, willkommen bei Bookcrossing! Es wird Dir hoffentlich gefallen. Behalte es solange Du willst, und lass es wieder frei, wenn es gelesen ist. Wir freuen uns auf jeden Eintrag, möchten wissen, wie es dem Buch geht, wo es sich gerade befindet. (Anonyme Eintrage sind ok, oder denk Dir einen lustigen Namen aus und werde Mitglied unserer grossen weltweiten BC-Gemeinschaft.)

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You found this book, I hope you enjoy it. Make a journal entry and let us know where you found it and how you'd liked it - and maybe what you plans are with it (anonymous is ok - or think of a cute name and sign up for free and become part of our great bookcrossing community). Bookcrossing is free and it's great fun!

 


Journal Entry 3 by spy-there at Zürich, Zürich Switzerland on Thursday, October 18, 2018

This book has not been rated.

schön dick, und Ghosh findet es gut. Dann muss ich's ja fast lesen :) 


Journal Entry 4 by spy-there at Zürich, Zürich Switzerland on Wednesday, November 14, 2018

4 out of 10

Keine Ahnung, was mit den indischen Schriftstellern los ist. Offenbar hat nun jeder, der Englisch studierte, den Drang, seine Lebensumstände zwischen Buchdeckeln zu verewigen. Es gibt immer mehr indische Romane, und sie werden immer belangloser.

Hier wird die Geschichte der reichen Oberklasse-Familie Gosh in Kalkutta erzählt - und zwar in allen Details. Geschwätzig, ausufernd, jeder Streit um Saris oder Schmuckstücke zwischen den zahlreichen Frauen des Hauses, jede Zurechtweisung der Kinder. Dinge, über die man bereits 100 Seiten vorher las, werden nochmals durchgekaut, noch ausführlicher. Eigentlich reicht es, wenn man in der Mitte des Buches zu lesen beginnt, vorher passiert nämlich nichts.

Eine der wenigen intelligenten, halbwegs sympathischen Figuren, Suprakit, wird Naxalist, beginnt Klassenfeinde und Polizisten abzuschlachten und macht sich letztlich völlig zum üblen Clown, indem er den treuen, alten Hausdiener ans Messer liefert. Er wird natürlich von der Polizei verhaftet, gefoltert (in allen blutigen Details) und schliesslich liquidiert. Die letzte Szene des Buches beschreibt einen Sabotageakt der Naxaliten: sie präparieren die Eisenbahnschienen so, dass der nächste Zug mit 1500 Menschen an Bord, garantiert entgleisen muss. Den Trick lernten sie von Supratik, der so als hoch geachtete Legende weiterlebt.
Alles nicht gerade erhebend. Der Autor beschreibt den Niedergang eines Familienimperiums und gleichzeitig aller sozialen und ethischen Werte, zeigt aber keine Lösungen.
Der einzige Hoffnungsschimmer ist das mathematische Wunderkind Sona, das mit 15 an eine amerikanische Universität eingeladen wird und als Wissenschaftler Karriere macht. Will der Autor uns damit sagen, man müsse Indien verlassen, um zu überleben?

Möglicherweise wäre das Buch gar nicht so schlecht geworden, hätte man es radikal gekürzt. So ist es einfach nur ein langfädiger Totschläger, bei dem es durchaus ausreicht, nur jeden dritten Satz zu lesen, oder jede zweite Seite. Schade.
 


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