corner corner ufo in der küche: ein autobigrafischer seiens-fikschen

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ufo in der küche: ein autobigrafischer seiens-fikschen
by Zé do Rock | Science Fiction & Fantasy
Registered by book-a-billy of München, Bayern Germany on 3/28/2016
Average 5 star rating by BookCrossing Members 

status (set by Ghanescha): to be read


2 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by book-a-billy from München, Bayern Germany on Monday, March 28, 2016

4 out of 10

Also, das Buch ist mir zu sonderbar und abgedreht. Sowohl die Geschichte spricht mich nicht an, als auch das ultradoitsh, in dem es geschrieben ist. Ich hatte es vor ein paar Jahren von einer Deutschlehrerin geschenkt bekommen, die es wohl sehr gut fand, damals hat es mir auch schon nicht gefallen, aber ich habe es jetzt - viele Jahre später - nochmal versucht, weil es in ein paar Challenges passte. Zumindest konnt ich an einigen Stellen schmunzeln und das sprachliche Nachwort ist auch nicht ganz uninteressant. Ich hoffe, dem nächsten Leser sagt es mehr zu. 


Journal Entry 2 by book-a-billy at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany on Wednesday, May 18, 2016

This book has not been rated.

Released 1 yr ago (5/18/2016 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch wandert nun in die Länderbox von efell, in der es weiterreisen darf. 


Journal Entry 3 by wingGhaneschawing at Gmunden, Oberösterreich Austria on Sunday, August 14, 2016

This book has not been rated.

DAS ist genau das richtige für mich , deshalb aus dieser

BOX- Literatur aus fremden Ländern
gefischt  


Journal Entry 4 by wingGhaneschawing at Gmunden, Oberösterreich Austria on Monday, January 08, 2018

This book has not been rated.

habe ich begonen am 7.1.18 für

Efells Lesechallenge 2018
7. Mittag – Kochen, Lebensmittel, essen,..

gefällt mir ganz gut bis jetzt ;-)  


Journal Entry 5 by wingGhaneschawing at Gmunden, Oberösterreich Austria on Saturday, January 13, 2018

7 out of 10

es war teilweise sehr , sehr anstrengend zu lesen und man muss schon genau aufpassen um den besonderen Humor zu verstehen ;-)



hier gute Auszüge aus der Rezension von @ Philip Reuter
Leseproben

Hochdruckzone mit eingelagerten Zwischentiefs

Zé Do Rocks (sprich: Sä du Rocks) Buchpräsentationen sind anders: Er teilt dem Publikum mit, wie schön er es findet, daß ein Autor in Deutschland Geld dafür bekommt, daß er sein eigenes Buch liest, dann stützt er den Kopf in die Hand und liest - schweigend. Wenn man Glück hat, schaltet er nach einiger Zeit ein Tonbandgerät ein, und die Lesung kommt immerhin aus dem Lautsprecher.
Zwischendurch läßt er ein paar politisch inkorrekte Bosheiten los, nicht selten gespielte Ausländertypisierungen, die er sich als in Deutschland lebender Brasilianer leistet, ungebremst von falschen Rücksichten.
Und dann erläutert er den Zuhörern auch noch sein Projekt Ultradeutsch, eine sanftere als die offizielle Rechtschreibreform: Es sieht - schon seit 1995 - bis 2012 jährlich zwei Änderungen vor. Und führt die Unsinnigkeit der Großschreibung vor, indem er den berüchtigten Beispielsatz so zerdehnt intoniert („Warum soll man eigentlich den armen Vögeln helfen?"), daß sie Zuhörer wiehern. Das vorliegende, 1998 erschienene Buch befolgt also konsequent, wie Vor- und Nachwort erläutern, „8 änderungen, die meistens was mit der abschaffung von zeichensetzungsregeln zu tun ham".
Die Handlung (wenn man so sagen kann): Da wird der Ich-Erzähler von einem friedlichen Ufo entführt, landet mit nur noch einem Bein im Jahr 2019 wieder auf der Erde, auf einem Eisberg, schlägt sich mühsam nach Brasilien und München durch, trifft im Zug eine rätselhafte Frau namens Nane, raubt mit ihr das Bankkonto seines schneller gealterten irdischen Doppelgängers aus und findet schließlich mit Nane irgendwo in der sibirischen Taiga ein „häppi end".
Die gutgelaunte, gewissermaßen achselzuckend anarchische parlando des Autors springt den Leser des „autobiografischen seiens-fikschen" aus jeder Seite an. So wenn sich der auf dem Eisberg Gestrandete Gedanken übers Essen macht:

Feinkostläden gibt s weit und breit keine, und mit einer pizzeria soll ich genauso wenig rechnen. Und wenn s eine gibt, dann is sie nur eine falle für die versteckte kamera. Die warten, das verirrte südpolgänger vorbei kommen, sich wundern und den gestressten italienischen kellner fragen:
„Entschuldigen, aber ..."
„Vas vils du, main froinde?"
„Is das nich ein bissi komisch, diese pizzeria am südpol?"
„Globalizazzione, signore, globalizazzione."

Oder zum Thema „Iseberg-riding is ein ruhiger sport", jetzt nicht bloß witzig, sondern der wahre, der trockene Humor:

Fahr, eisberg, fahr weit weg! Dorthin, wo meine freunde sind! Und wenn du mich zu eim ort bringst, wo nur freunde von andren leuten sind, is das auch O.K. Ich nehm dann den Bus.

Oder, zwischendurch, diese leichte, fast Rimbaud-würdige Meditation über die Gestalt eines Wortes:

Nach einer gewissen zeit gewöhnt man sich an die landschaft, sie ändert sich nur geringfügig. Ich find ‘geringfügig' is ein nettes Wort. Es is wie eine gänsefamilie in eim see, die 4 g's sind die kleinen gänslein und das f is die muttergans.

Aber dann gelingt dem Autor auch ein ganz anderer Ton, eine herzerwärmend stillere Melodie, wie etwa bei der kurzen Szene, in der der Erzähler seine große Liebe Iquat kennenlernt, die am nächsten Tag abreisen will:

Wi auch immer: du willst di tochter aber bekommst di mutter. Und dann war da noch diser tüp in der disko, der auch hinter ir her war. Hinter der tochter natürlich. Und er hatte mer erfolg, weil di mutter nich zwishen ir und ihm stand, sondern zwishen ir und mir. Nach der disko is Iquat in seim auto nach hause gefaren. Eine einzige katastrofe. Am zweiten abend sind wir alle wider ausgegangen, 3 tage wollten si bleiben. Ich hab geseen, das ich so..........................................................




Auzüge und hier die komplette Rezension
:
Gazette
 


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